Charles Scherrer parteilos

Charles  Scherrer
Charles Scherrer parteilos
Wohnort: 6614 Brissago
Beruf:
Jahrgang: 1951








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

September 2017 Kommentar zu
Zukünftige AHV ein Plus oder ein Minus?
Also, die Pseudo-Reform ist vom Tisch. Gut, aber jetzt wie weiter?
Mich dünkt, die Diskussion dreht sich um die falschen Themen. Das grundsätzliche Problem wird m.E. nirgends angesprochen. Dieses Problem ist das Schneeball-System der Finanzierung. Ich denke, hier müssten unsere Politiker über die Bücher, und zwar rasch!
Hier meine Ideen dazu, gedacht als Anstoss für eine vertiefte Diskussion.
1. Strikte Trennung von 1. Säule und 2. Säule, Rentenalter generell 65
2. Der Lohnabzug für die AHV fällt weg, dieser Teil der Finanzierung erfolgt über MWst Prozente
(das Prozedere bleibt aber gleich, nur mit Prozentsatz Null, damit der Rentenanspruch über die Lohnsumme weiterhin berechnet werden kann)
3. Renten, die ins Ausland ausbezahlt werden, werden dem jeweiligen Lebenskosten-Index des entsprechenden Landes im Verhältnis zum schweizerischen angepasst.

Vorteil​e:
1. Wir müssen nicht mehr ständig neue Arbeitskräfte importieren, die unsere Rentner finanzieren
2. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden schlagartig wesentlich billiger, da die Lohnkosten stärker fallen dürften als was die MWst erhöht werden muss (Hier dürften unsere Sozi-Leuchten wie Levrat, Rechsteiner, etc. sich austoben bei der Ausmarchung der richtigen Prozent-Sätze)
3. Keine Aufblähung der Administration, da die entsprechenden Instrumente im Wesentlichen schon vorhanden sind

Nachteile
1.​ Die Minimal-Renten könnten ein Problem bekommen, durch die Erhöhung der MWst,
Hier müsste vermutlich eine Erhöhung ins Auge gefasst werden

Also, die Diskussion ist eröffnet
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September 2017 Kommentar zu
AV2020: Mehr geht nicht. Weniger dürfen wir nicht.
Für mich ist diese sogenannte Reform nicht akzeptabel.
1. Die AHV funktioniert nach dem Schneeball-System. Das war am Anfang sicher vernünftig, weil der Arbeqitsmarkt dank geburtenstarken Jahrgängen genügend Beitragszahler aus der Schweiz fand, die die Renten finanzierten. Heute jedoch müssen wir Beitragszahler aus dem Ausland suchen, da das Inländerpotenzial zu klein ist, um die Renten zu finanzieren. Das führt zu den bekannten Problemen in den Sektoren Wohnraum, Verkehr, etc..
2. Für Rentner, die im Ausland leben, müssen deren Renten an die jeweiligen Lebenskosten-Indizes angepasst werden. Es kann nicht sein, dass z.B. ein in Portugal lebender AHV-Bezüger von der AHV leben kann, während sie in der Schweiz knapp die Miete und die Krankenkassen-Prämie deckt.
Aus diesen Gründen (neben den geplanten Ungerechtikeiten, wie den Zweiklassen Renten, der Erhöhung der MWst, etc.) bin ich gegen diese Reform und denke, unser Parlament sollte die AHV grundsätzlich auf eine andere Basis stellen, eine Basis, die nicht wie dieses Reförmchen, nach zehn Jahren neue Reformen nötig macht.
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