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Cordula Roosa-Riedener SP

Cordula Roosa-Riedener
Cordula Roosa-Riedener SP
Wohnort: Milford Haven (GB)
Beruf: Key Account Manager Export
Jahrgang: 1962

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SP International neu auf Facebook
Liebe Vimentis LeserInnenIch moechte Sie an dieser Stelle kurz darauf aufmerksam machen, dass die SP International neu auch auf Facebook eine Seite hat. Es wuerde uns freuen von Ihnen zu hoeren und
Herzlichen Dank an alle Waehler der SP International
Ich moechte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Waehlern der SP International, insbesondere natuerlich an die Waehler im Kanton Zuerich die Liste 12 gewaehlt haben. Ich habe mich ungemein
Meine Traumschweiz
Alle, die arbeiten, koennen von ihrem Lohn leben und kein voll Berufstaetiger ist auf Unterstuetzung der Fuersorge angewiesen, um den Lebensunterhalt zu gewaehrleisten. Arbeit soll sich lohnen.
Suchtkranke - sind wir mitschuldig?
Kennen Sie Suechtige in Ihren Familien- und Bekanntenkreis? Oder denken Sie nur an die Schlagzeilen der Regenbogenpresse?Am​ auffaelligsten sind natuerlich diejenigen, welche von illegalen Drogen
PFZ - ein linkes Anliegen?
Von gewissen Kreisen wird immer wieder die Angst geschuert und die PFZ als Teufel and die Wand gemalt. Es wird mir als Kandidatin der SP International z.B. vorgeworfen, dass wir "Linken” mit

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
1
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton Zürich vollständig 
liberalisiert
.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
2
Die Geschäftsöffnungszeiten werden schweizweit vollständig liberalisiert (alle Geschäfte können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
3
Um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen, sollen Mindest- und Maximalsteuersätze für die Kantone eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
4
Die Post muss im Auftrag des Bundes in der Schweiz ein flächendeckendes Poststellennetz mit eigenem Personal aufrecht erhalten.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
5
Die Pauschalbesteuerung von vermögenden ausländischen Steuerzahlern wird schweizweit erlaubt.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
6
Die Schweiz führt eine Erbschaftssteuer mit einem Freibetrag von 2 Millionen Franken ein.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
7
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 10'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
8
Der Einsatz von polizeilicher Videoüberwachung in der Öffentlichkeit wird ausgebaut.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
9
Mindestens jede dritte Kaderstelle in der kantonalen Verwaltung soll gesetzlich von einer Frau besetzt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
10
Das Polizeikontingent der Schweizer Kantone wird um 3000 Beamte erhöht. (Heute ca. 16'000)

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
11
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
12
Die AHV soll durch eine Mehrwertsteuererhöhung mitfinanziert werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
13
Indem Arbeitslosengelder bei längerer Arbeitslosigkeit gekürzt werden, erhalten Arbeitslose einen Anreiz, schneller eine Stelle zu finden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
14
Alle Arbeitnehmer in der Schweiz erhalten mindestens 6 Wochen Ferien.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
15
Die prozentuale Verbilligung der Krankenkassenprämie pro Bezüger soll im Kanton Zürich von 80% auf 70% des Bundesbeitrags gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
16
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik und Gesundheitssystem
17
Der Leistungskatalog der obligatorischen Krankenkasse wird auf lebensnotwendige Leistungen eingeschränkt. Für die weiterreichenden Leistungen können individuelle Zusatzversicherungen abgeschlossen werden.

 

 
Fragen zu Familien- und Bildungspolitik
18
Der Bund fördert Kinderkrippen finanziell stärker als mit den geplanten 120 Millionen Franken (2011-2014).

 

 
Fragen zu Familien- und Bildungspolitik
19
Der Ausländeranteil der Schweizer Universitäten und der ETH's wird gesetzlich auf 25% beschränkt (zurzeit 27%).

 

 
Fragen zu Familien- und Bildungspolitik
20
Die Schweizer Volksschulen bieten flächendeckend kostenlose Tagesstrukturen an.

 

 
Fragen zu Familien- und Bildungspolitik
21
Die Kinderzulagen müssen nicht mehr versteuert werden.

 

 
Fragen zu Familien- und Bildungspolitik
22
Anstelle einer Mutterschaftsversicherung wird eine Elternversicherung eingeführt. Die Eltern erhalten nach der Geburt eines Kindes insgesamt 14 Wochen bezahlte Ferien (gleichviel wie bisher der Mutterschaftsurlaub). Diese Ferien können zwischen Vater und Mutter beliebig aufgeteilt werden. Es entstehen Mehrkosten von 100-200 Millionen Franken.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
23
Die Steuern auf Brenn- und Treibstoffen (z.B. Benzin, Kerosin ) werden um 10% erhöht.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
24
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz werden bis zum Ende ihrer Laufdauer durch neue ersetzt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
25
Der Bund erlaubt Steuerabzüge auf Energiespar- und Umweltschutzinvestitionen für selbst genutztes Wohneigentum.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
26
Der Bund baut und finanziert einen zweiten Gotthard Strassentunnel.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
27
Schweizer Städte sollen für die Zufahrt von Autos und Motorrädern in die Innenstadt Gebühren in der Höhe von 5 Franken pro Tag erheben und für den öffentlichen Verkehr verwenden (Road-Pricing).

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie und Verkehr
28
Die Hälfte der zweckgebundenen Mineralölsteuern soll neu zwingend für den öffentlichen Verkehr verwendet werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
29
Der Kanton soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
30
Der Aufenthaltstatus von bestimmten 
Sans-Papiers
soll, unter Bedingungen wie keine Vorstrafen und langer Aufenthalt in der Schweiz, legalisiert werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
31
Schweizer Armeeangehörige sollen unter 
UNO- oder OSZE-Mandaten
im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
32
Kriminelle Ausländer werden gemäss den Forderungen der Ausschaffungs-Initiative (nicht Gegenvorschlag) automatisch ausgeschafft.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
33
Ausländer, die seit 8 Jahren in der Schweiz leben, erhalten das aktive Wahl- und Stimmrecht auf Kantonsebene.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
34
Die Schweizer Entwicklungshilfe im Ausland wird ausgebaut.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton Zürich
Partei: SP
Liste: SP International
Listenplatz: 12.2
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 23.10.2011
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Eine soziale, weltoffene Schweiz:
- Bildung fuer alle
- die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- sozialvertraegliches Gesundheitswesen
- Gleichberechtigung der Geschlechter auch in der Praxis
- eine menschliche Drogenpolitik





Meine politischen Ämter und Engagements


-[Kandidatur] Nationalrat


Hobbies / Interessen

Lesen, Reisen, Diskutieren, Eishockey (HCD), Skifahren



Meine neusten Kommentare

October 2011 Kommentar zu
Meine Traumschweiz
Herr Selk, obwohl wir nicht gleicher Meinung sind, ich schaetze Ihre Art und Weise, Ihre Argumente sachlich und ohne jegliche Polemik oder gar Beleidigungen darzulegen.

Im Bezug auf Wales, moechte ich jedoch auf die Kohlenindustrie verweisen. Ohne die Kohle aus Wales, eine Boomgeschichte sondergleichen, waere es die englische Erfolgsgeschichte in der Industrialisierung ueberhaupt nicht moeglich gewesen. Leider waren die Landlords und Fabrikbesitzer zum Grossteil Englaender und der walisische Reichtum wurde in England verprasst.

Nein, Wales waere heute kein Armenhaus, wenn nicht alle Bodenschaetze durch die englische Herrschaft anekdiert und verlagert worden waeren. Die Schotten mit ihrem Eroel haben heute zum Glueck die Chance, diese einseitige Ausbeutung zu verhindern.

Es ist schon klar, dass ein Hilfsarbeiter weniger verdient als eine gelernte Fachkraft. Wir duerfen aber auch nicht vergessen, dass auch diese fuer uns alle wichtig sind. Oder bauen Sie Ihr Essen selbst an? Brauchen wir nicht auch Bauarbeiter, damit wir ein Dach ueber dem Kopf haben, sind wir nicht auf die Pflegerin im Altersheim angewiesen? Alles Jobs mit tiefen Loehnen, aber ich wuerde behaupten, dass die Altenpflegerin mehr fuer unsere Gesellschaft leistet als manche Topverdiener und vielleicht braucht es hier nicht so viel Ausbildung, aber eine soziale Persoenlichkeit, die auch ihren Wert hat.

Dann gibt es viele von uns, die auf der einen Seite, die Schweiz oder Europa staerken wollen, aber sich ein koreanisches Auto anschaffen oder als Grossimporteur von japanischen Fahrzeugen ein Heidengeld erwirtschaften und sich gleichzeitig als Urschweizer bezeichnen.

Ich lebe in Europa, arbeite in Europa und kaufe deshalb nur europaeische Autos. Zugegebenermassen nur Occassionen, da ich nur ein Auto kaufen will, welches ich mir bar leisten kann und als alleinerziehende Mutter ist ein Neuwagen unerschwinglich. Aber auch auf dem Occasionsmarkt beinflusse ich - wenn auch in geringerem Mass - den Wert der europaeischen Industrie.

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October 2011 Kommentar zu
Italien übersteht jede Regierung. Und die Schweiz?
Lieber Herr Keller, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Als eindrueckliches Beispiel schauen Sie sich mal die Situation in italienischen Krankenhaeusern an. Wenn jemand auf Hilfe beim Essen angewiesen ist oder nachts Ueberwachung braucht, z.B. weil diese wegen Demenz die lebensnotwendigen Infusionsschlaeuche abreissen, muss dies durch die Familie oder eine von der Familie bezahlten Pflegerin geleistet werden. Wahrlich Viva Italia!

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October 2011 Kommentar zu
Meine Traumschweiz
Ich lebe seit 7 Jahren in Wales. In dieser Region, wie auch im Norden Englands, wurde die Wirtschaft unter Maggie Thatcher systematisch vernichtet und die grosse Umlagerung in den Suedosten Englands vorangetrieben.

Ic​h sehe hier taeglich die Folgen einer Bevoelkerung, der in den 80igern die wirtschaftliche Lebensgrundlage entzogen wurde, mit Familien welche nun in zweiter und dritter Generation von der Sozialhilfe leben. Hier sehen Sie wirklich viele Leute, die nur daran denken, was ihnen vom Staat zustehe und keinen Gedanken mehr daran haben, dass damit auch Pflichten verbunden sind.

Ich bin ueberzeugte Sozialdemokratin, kann aber mit Schmarotzern, seien dies nun Sozialhilfebezueger, welche durchaus etwas zum Gemeinwohl beitragen koennten oder Arbeiteber, welche sich aus der sozialen Verantwortung, im Sinne des Arbeitsfriedens, welchen vor allem Alt-BR Willy Ritschard, auch bei Nicht Sozialdemokraten durchaus beliebt und geschaetzt, vorantrieb.

Kommen​tare, wie die Working Poor seien selbst schuld, treiben moeglicherweise diee Menschen dazu, jeden Stolz in die eigene Arbeit zu verlieren und nicht mehr zu arbeiten, sondern voll Fuersogeabhaengig zu werden.

Im Gegenteil, die Working Poor, welche trotzdem, dass der Lohn nicht zum Leben reicht, trotzdem weiterarbeiten und nur einen Zustupf vom Fuersorgeamt beanspruchen, statt aufzugeben und voll von der Sozialhilfe zu leben, sollten wir alle bewundern.

Es ist mir auch klar, dass nicht jeder gleich viel verdienen kann und die Fuersorge bezahlt Autokosten nur, wenn diese fuer den Arbeitserhalt dringend noetig sind, z.B. wenn jemand ohne Auto die Stelle verlieren wuerde (Kuriere) oder nur mit dem Auto seine Arbeitsstelle erreichen kann. Dass aber, z.B. im Gastgewerbe oder der Spedition Angestellte mit einem Pensum von 42 - 48 Stunden, von ihrem Lohn nicht leben koennen, und ich meine hier nicht in Saus und Braus, kann nicht angehen.

Natuerlich hat dies nicht nur mit tiefen Loehnen, sondern auch mit hohen Kosten fuer Miete und Krankenversicherung zu tun. Wuerden wir mehr sozialen Wohnungsbau betreiben und die Krankenkase analog der Suva gestalten, koennten die Mindestloehne gegebenfalls niedrieger sein.

Beim Vergleich mit Grossbrittanien, bitte auch beachten, dass die NHS grundsaetzlich, auch beim Zahnarzt, fuer alle frei ist und dass hier ein viel groesseres Angebot von Sozialen Wohnungen/Haeusern besteht.

Ich will ja gerade den Leistungsgedanken erhalten, dafuer muss sich jedoch Arbeit auch lohnen. Sonst schaffen wir uns ein Heer von Fuersorgeabhaengigen.​ Ich bin durchaus offen, fuer Ansaetze mit geringerem Mindestlohn, z.B. Erhoehung der Steuerfreibetraege, ausreichendes Angebot an sozialem bzw. erschwinglichen Mietwohnungen und volle Befreiung der Kinder von Krankenkassenpraemien​. Darueber liesse sich durchaus diskutieren.

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October 2011 Kommentar zu
Meine Traumschweiz
Ich muss also davon ausgehen, dass Sie es befuerworten, dass Arbeitnehmmer, trotz Volltaetigkeit von Sozialhilfe abhaengig sein sollen? Es kann nicht angehen, dass gewisse Arbeitgeber sich durchs Sozialamt indirekt finanzieren lassen. Die Mindestlohnregelung hat z.B. in Grossbrittanien keine erhoehte Arbeitslosigkeit zur Folge gehabt. Eventuell braucht es jedoch in manchen Betrieben eine gewisse Verteilung von oben nach unten.

Mit Loehnen, von denen man nicht leben kann und auf Sozialhilfe angewiesen ist, foerdern wir eine Haltung, dass es ganz normal ist die Sozialhilfe zu beanspruchen. Der Schritt in die volle Abhaengigkeit ist hier viel kleiner.

Scheuklap​pen gibt es wirklich, die werden ganz gezielt eingesetzt, nicht von der SP sondern von Kreisen, welche die Misere bei Einwanderung oder der Forderung nach sozialer Verantwortung, im Sinne des schweizerischen Arbeitsfriedens, von Arbeitgeber sehen, statt die realen Gruende der internationalen Finanzkrisen zu sehen.

Versuchen Sie doch einmal sachlich zu denken und zu diskutieren, statt alles durch Ihre eigene ideologische Brille zu sehen.
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October 2011 Kommentar zu
PFZ - ein linkes Anliegen?
Guten Tag Herr Balazs.
Es mag sein, dass die Steuern an sich hoeher sein moegen, wenn Sie sich jedoch Oesterreich oder Deutschland, beides Nachbarlaender anschauen, sind die Sozialbeitraege welche die Arbeitgeber leisten muessen, um einiges hoeher. Was zaehlt ist, was unter dem Strich uebrigbleibt.

Mein​e Firma, britisch, ueberlegte sich in Zentraleuropa ein Vertriebsbuero einzurichten und ich wurde beauftragt, die Gesamtkosten fuer den Arbeitgeber, Lohn, Steuern und Sozialabzuege zu vergleichen. Ich wurde gebeten, vom ausbezahlten Lohn, nach Sozialabzuegen und Steuern auszugehen. Obwohl die Loehne in Deutschland einiges hoeher sind, sind die Kosten fuer den Arbeitgeber in Oesterreich hoeher, auch hoeher als in der Schweiz. Auch Ungarn ist fuer Arbeitgeber verhaeltnismaessig teuer, nur die Slowakei, war aus Arbeitgebersicht interessant.

Sie werden sicher mit mir einig gehen, dass die Loehne in Grossbrittanien hoeher sind als in Polen oder Ungarn. Stimmt. Die Lebenskosten sind jedoch auch viel hoeher, wie auch in der Schweiz. Ich kenne Polen, Tschechen und Slowaken, welche deshalb in die Heimat zurueckkehrten, wohl verdienten Sie hier ein vielfaches, aber auch die Ausgaben betrugen ein vielfaches.

Bezueglich Bildung, gehe ich mit Ihnen einig, dass unsere Bildung zu wenig auf den Arbeitsmarkt eingeht, dass zu viele Beamte - leider ohne gesunden Menschenverstand - die Zuegel fuehren. Ich muss hier aber auch vermerken, dass die Schweiz, wie auch Deutschland, mit einem gesunden Angebot an Lehrstellen die richtigen Weichen fuer die Zukunft stellt. Hier in Grossbrittanien wurde das System der Lehrstellen unter Maggie Thatcher zerstoert und der Arbeitsplatz UK leidet immer noch darunter. Fachkraefte unter 45 - Mangelware. Deshalb ist die Schweiz stabil und Deutschland, trotz Eurokrise, das Powerhouse der EU.

Kinderlaerm ist Zukunftsmusik. Ohne Lehrstellen keine Zukunft. Wie jede Partei, bietet die SP ein breites Spektrum. Schauen Sie sich doch, wie auch bei anderen Parteien, die Politiker an, waehlen Sie bitte nicht nur Partei, sondern auch Person. Es gibt liberale und konservative Linke und Rechte. Es gibt ehrliche und unehrliche Politiker in allen Parteien. Es gibt linke und rechte liberale, und linke und rechte Konservative.

Schauen Sie sich doch die einzelnen Politiker an. Es koennte durchaus sein, dass Sie mit meinen Meinungen einig gehen. Hier ist meine Website www.cordularoosa-sps-​international.net , ich wuerde mich auf eine direkte Mitteilung freuen.
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October 2011 Kommentar zu
SP ist Familienfreundlich
Ja, dank Subventionen scheint AKW Strom guenstig zu sein. Ist Ihnen bewusst, dass die drei von Ihnen aufgefuehrten Nationen alle Atomwaffen haben? Hier in Grossbrittanien gibt es z.B. grosse Wasserreservoire, welche nur Wasser an Staedte und Industrie liefern, ohne durch Turbinen zu laufen und gleichzeitig Strom zu erzeugen, aber damit kann ja keine militaerische Waffe hergestellt werden. Auch Iran baut jetzt ein AKW, glauben Sie wirklich, dass ein oelreiches Land wie Iran, dies bezueglich Energieeffizienz macht?
Ich befuerworte bessere Bedinungen fuer Arbeitnehmer und KMU, jedoch strengere Vorschriften fuer die Finanzbranche und die Grossunternehmen, welche mit nur dem kurzfristigen Gewinn nachrennen, mit ueberrissenen Gehaeltern und Boni fuer Manager. KMU sind oft Familienbetriebe und schauen deshalb nicht nur auf den kurzfristigen Gewinn, sondern auf die Erhaltbarkeit des Geschaeftes, auch die Kinder sollen etwas davon haben. Dies ist zu unterstuetzen, da gehe ich mit Ihnen einig.
Die besseren Bedingungen sollen jedoch nicht zu Lohndumping fuehren, Steuererleichterung fuer verantwortungsbewusst​e Arbeitgeber, unter Einhaltung der 1:12 Regelung, d.h. wenn z.B. Ihr schlechtest bezahlter Arbeiter Fr. 3'000.-- monatlich verdient, duerfen Sie als Arbeitgeber maximal Fr. 36'000.-- monatlich verdienen. Ich bin ueberzeugt, dass kein KMU damit Probleme haben wuerde, die Banken und gewisse Grosskonzerne auf dem Aktienmarkt muessten jedoch Ihre Lohnstrukturen sehr wohl zum Wohle der Arbeitnehmer, aber auch der Steuerbehoerde und der Aktionaere aendern.

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October 2011 Kommentar zu
Meine Traumschweiz
Liebe Frau Kindler, herzlichen Dank fuer Ihren Kommentar. Ich gehe mit Ihnen einig, dass Arbeit sich lohnen muss und dass es eine Schande fuer unser Land ist, dass es Menschen gibt, welche trotz Arbeit auf Sozialhilfe angewiesen sind. Wobei das Problem hier nicht bei zu hohen Sozialhilfebeitraegen​, sondern bei zu tiefen Loehnen zu suchen ist.

Vielleicht haben wir in der SP uns im Wahlkampf zuwenig auf diesen Aspekt konzentriet, ich denke dies hat teilweise mit den auslaenderfeindlichen​ Kampagnen gewisser Kreise zu tun.

Wir setzen uns jedoch sehr wohl fuer die Arbeit ein, und persoenlich ist mir dies ein ganz besonderes Anliegen, auch weil ich hier aus eigener Erfahrung sprechen kann. Deshalb treten wir fuer Mindestloehne ein. Ich bin ueberzeugt, dass der sich der PFZ nur bei der Moeglichkeit von Lohndumping negativ auswirkt. Mit gesetzlich verankerten Mindestloehnen, welche einen anstaendigen Lohn sichern, wird das Lohndumping verunmoeglicht. Ja, mehr Menschen sollen ohne Staat leben koennen, aber es braucht den Staat, um der Gier einiger Arbeitgeber Einhalt zu gebieten, mit oder ohne PFZ. Meine eigenen Erfahrungen als Working Poor gehen z.B. auf 1989/90 zurueck, also lange vor PFZ.

Arbeit muss sich lohnen! Und wir muessen alles daran setzen, dass sowenig Personen als moeglich auf Sozialhilfe angewiesen sind. Da gehe ich mit Ihnen einig und ich werde mich immer dafuer einsetzen.

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October 2011 Kommentar zu
PFZ - ein linkes Anliegen?
Herr Reuss, ich glaube jeder von uns, zahlt Steuern und diese werden nicht immer in unserem Sinn ausgegeben. Oder haben Sie aufgehoert Steuern zu zahlen, weil zuviel davon fuer Ihnen nicht genehme Leistungen, z.B. Asylwesen, ausgegeben werden.
Es gibt in Wales eine starke Bewegung zur Deregulierung, also zu mehr Selbstbestimmung, d.h. die Waliser wollen ihre eigenen Gesetze. Im Moment ist erst die Assembly mit beschraenkter Gesetzgebung erreicht, Schottland mit eigenem Parlament ist bereits einen Schritt weiter. Die meisten Waliser sind mit der Bezeichnung Prinz von Wales uebrigens nicht einverstaenden. Sagen wir es so, Wales und Schottland sind heute vielleicht an dem Punkt, welchen der Jura in den anfangs 70iger, vor der Gruendung des eigenstaendigen Kantons 1979 hatte.
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October 2011 Kommentar zu
Meine Traumschweiz
Zu Ihrer Information, ja ich generiere im realen Markt Auftraege, Auftraege die Arbeitsplaetze erhalten und zwar in der Produktion und dies in einem globalen und hart umstrittenen Markt, Zulieferer der Automobilindustrie. Also in der Realwirtschaft und nicht im Traumschloss der Investmentbanker.

​Uebrigens sind in der EU Mindestloehne nicht verpoent, und zwar auch staatliche festgelegte Mindestloehne, nicht nur per GAV geregelte. Mit der Mindestlohninitiative​ der SP schalten Sie naemlich das Lohndumping aus. Dies sind flankierende Lohnmassnahmen, welche auch EU konform waeren.

Ich habe auch nichts gegen Banken an sich, aber sehr wohl etwas dagegen, dass diese nicht serioes Risiken abwaegen, sondern dem schnellen Geld nachrennen. Bei Verlust, duerfen dann die Steuerzahler, sei dies in der Schweiz, im Vereinigten Koenigreich oder in Frankreich/Belgien, tragen. Auch wird mit ueberrissenen Boni und Managergehaeltern, sowohl dem Fiskus als auch den Aktionaeren, deren gerechter Anteil enthalten.

Aber mit Argumenten kam man wohl Ihren Ideologien nicht bekommen.
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October 2011 Kommentar zu
Bankenwesen
Als ich begann Ihren Artikel zu lesen, dachte ich erst, Hut ab, ein SVP Politiker befasst sich mit einem realen Problem, wagt es die Finanzwelt in Frage zu stellen.
Dann kam das Erwachen. Selbstverstaendlich brauchen wir heute Banken, aber wir brauchen wirklich keine Banken, welche keine gesellschaftliche Verantwortung uebernehmen. Wie Herr Grimm ganz richtig bemerkt.
Einmal mehr, statt Loesungen anzubieten, Aengste schueren und die Bankenkrise nutzen um Aengste vor der sozialdemokratischen Internationalen zu schueren.

Ja, wenn man keine Loesungen zu bieten hat, muss man wohl Aengste schueren. Wir von der SP bieten konkrete Loesungen an, statt Aengste zu schueren.
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