Peter Aebersold

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Lehrplan 21 zementiert umstrittene Schulreformen
Die Schwei­zer Volks­schule ist ein Er­folgs­mo­dell. Schwei­zer Schü­ler schnei­den in in­ter­na­tio­na­len Ver­glei­chen immer her­vor­ra­gend ab. Doch die hohe Bil­dungs­q
Die Volksschule darf nicht an die Wand gefahren werden!
Wer be­zahlt, be­fiehlt. Sol­len die Steu­er­zah­ler über einen der gröss­ten Aus­ga­ben­pos­ten nicht mit­be­stim­men kön­nen? Bei der Meh
Lehrplan 21 von OECD-Experten fremdgesteuert
Der Lehr­plan 21 ist nicht eine Har­mo­ni­sie­rung der kan­to­na­len Lehr­plä­ne, wie im Bil­dungs­ar­ti­kel vor­ge­se­hen. Mit sei
Fremdsprachen lieber spät und intensiv, als lange halbbatzig
Die am 21. Mai im Kan­ton Zürich zur Ab­stim­mung kom­mende Volks­i­ni­tia­tive «­Mehr Qua­lität – eine Fremd­spra­che in der Pri­mar­schu­
Atomausstieg - was heisst "sicher"?
Am 27. No­vem­ber stim­men wir über die Atomaus­stieg­s­i­ni­​tia­tive und den in­di­rek­ten Ge­gen­vor­schlag des Bun­des­ra­tes ab. Die In­itia­tive will die Kern­

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Dafür setze ich mich ein

Direkte Demokratie und Subsidiaritätsprinzip, Förderung des Friedensmodells Schweiz mit seiner humanitären weltoffenen Tradition, ein Föderalismus mit dezentralen, ökologischen und bürgernahen Strukturen, Schutz der Privatsphäre, Transparenz in politischen Prozessen (Öffentlichkeitsprinzip), eine Wirtschaft zum Nutzen aller





Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 5 Tagen Kommentar zu
Ein Lehrplan fürs Volk macht Vielfalt zum Thema
Es gibt jetzt Lehrbetriebe, die unterschreiben den Lehrvertrag erst, wenn der zukünftige Lehrling einen genügenden Stand z.B. in Mathe hat. Wenn er den Stand nicht hat, muss er das in einer ihm empfohlenen Privatschule nacharbeiten, sonst wird er nicht eingestellt.

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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Ein Lehrplan fürs Volk macht Vielfalt zum Thema
Die Forderungen von Economiesuisse, dem die globalen Konzerne mit Sitz in der Schweiz angehören, sind nichts Neues. Schon bei der Gründung der globalen Wirtschaftsorganisati​on OECD 1961 war der Totalumbau der nationalen Bildungssysteme das Haupttraktandum. Die europäischen Mitgliedstaaten wurden vom Gründungspräsidenten,​ einem hohen Funktionär der US-Regierung, aufgefordert, ihre Bildungssysteme gemäss amerikanischem Vorbild umzubauen, obschon das US-Bildungssystem schon damals ein tiefes Niveau hatte. Es erstaunt nicht, dass Economiesuisse die konsequente Umsetzung des Lehrplans 21 fordert. Dieser basiert gemäss den „Grundlagen für den Lehrplan 21“ auf der „Kompetenzorientierun​g“ nach Weinert. Der deutsche Psychologe Franz Weinert hat diese Art neoliberaler „Kompetenzorientierun​g“, die auf der "Unterrichts"ebene das individualisierte, „selbstgesteuerte Lernen“ am Computer beinhaltet, 1999 für die OECD geschaffen. Nicht nachvollziehbar ist, dass kapitalismuskritische​ Linksparteien ebenfalls für den Lehrplans 21 sind, obschon mit ihm eine alte Forderung der globalen Konzerne in Erfüllung geht, mit der die globalen Umsätze massiv gesteigert werden können. Was gleichzeitig für die Volksschule ein Bildungsabbau in Richtung amerikanisches Niveau bedeutet. Die Lese- und Schreibfähigkeit der meisten amerikanischen Schüler ist heute auf einem solchen Tiefstand, dass viele öffentliche Schulen das Erlernen des Schreibens aus dem Lehrplan gestrichen haben. Stifte, Hefte und Bücher wurden durch Tablets ersetzt. Schon 1985 lebten in den USA 60 Millionen erwachsene Analphabeten. Deshalb schickt die amerikanische Elite (besonders aus dem Silicon Valley) ihre Kinder auf Privatschulen, in denen es keine Computer gibt.
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
Ein Lehrplan fürs Volk macht Vielfalt zum Thema
Die neoliberale "Kompetenzorientierun​g" des Lehrplans 21 wurde vom deutschen Psychologen Weinert 1999 für die OECD erstellt. Die Grundlagen des Lehrplan 21 stammen laut NZZ von Experten, die das schweizerische Schulsystem gar nicht kennen, im Gegensatz zu jedem Stimmbürger. Laut dem Lehrplanforscher Rudolf Künzli ist der Lehrplan 21 kein moderner Lehrplan, weil er alles in über 2000 Kompetenzstufen festschreibt und damit auch die Methodenfreiheit abschafft.
Ein moderner Lehrplan gibt nur den Rahmen vor und ist deshalb für zukünftige Änderungen offen. Wir dürfen unser bewährtes Schulsystem nicht von OECD-Experten an die Wand fahren lassen.
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Vor 20 Tagen Kommentar zu
Ein Lehrplan fürs Volk macht Vielfalt zum Thema
Als die „Grundlagen für den Lehrplan 21“ 2010 fertig gestellt waren, stellte auch die D-EDK fest, dass der Bildungsartikel nicht als Rechtsgrundlage für den Lehrplan 21 dienen konnte, weil dort nur Ziele und Eckwerte fixiert sind, aber keine Inhalte, keine Lehrpläne und schon gar keine Kompetenzorientierung​. Die D-EDK wollte aber nicht, dass der Lehrplan 21 das gleiche Schicksal wie das Harmos-Konkordat erleiden würde, das wegen mehreren Volksabstimmungen gesamtschweizerisch scheiterte. Sie griff deshalb 2010 zu einem „Buebetrickli“ und schuf für den Lehrplan 21 eine "Verwaltungsvereinbar​ung" als Rechtsgrundlage. Diese musste weder den kantonalen Parlamenten noch dem Volk vorgelegt werden.

Warum soll der LP21 partout nicht vors Volk? Beim Lehrplan 21 wurden die kantonalen Lehrpläne nicht harmonisiert (!), sondern es wurde mit der OECD "Kompetenzorientierun​g" (nach Weinert) ein völlig neuer Lehrplan geschaffen, mit dem das bewährte Bildungssystem an die Wand gefahren wird. Das „selbstgesteuerte Lernen“ ist keine Unterrichtsmethode, weil gar kein Unterricht mehr stattfindet und man deshalb nur noch die Hälfte des Stoffes lernt. Klassenunterricht kann nur in Klassenzimmern stattfinden und nicht in teuren Grossraum-Lernlandsch​aften. Am 4. März JA zum Lehrplan vors Volk: unser bewährtes Bildungssystem darf nicht ohne Not beerdigt werden.
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September 2017 Kommentar zu
AV2020: Mehr geht nicht. Weniger dürfen wir nicht.
Ein Kompromiss, der die Finanzierung nicht sichert, ist ein schlechter Kompromiss! Eine Reform, die keine Verbesserung bringt, ist eine schlechte Reform! Lieber keine Reform, als eine schlechte!
Das Parlament wollte die eierlegende Wollmichsau und sich selber ein Ei gelegt. Deshalb muss es nochmals über die Bücher!
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September 2017 Kommentar zu
Ernährungssicherheit
Der Bauernverband hat sich von der neoliberalen Agrarlobby, die nicht unsere Bauern vertritt, über den Tisch ziehen lassen und das Anliegen der vielen Befürworter der Ernährungssicherheit durch verstärkte Selbstversorgung im Regen stehen lassen. Mit dem Gegenvorschlag werden Tür und Tor für Biligimporte ohne die strengen Auflagen punkte Nahrungssicherheit (kein Gentech) und Tierschutz, die unsere Bauern erfüllen müssen geöffnet. Mit Billigimporten kann die Ernährungssicherheit bei globalen Dürrekatastrophen, Missernten, Nahrungsmittelengpäss​en, Katastrophen bei internationalen Verkehrsknotenpunkten​ (siehe Tunneleinbruch Rastatt) und in Notzeiten nicht gewährleistet werden. Dann hilft jedes Land zuerst sich selbst!
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