Start-Thema: Integration & Einwanderung -Resultate 2007

Nicht-EU-Ausländer, welche länger als 2 Jahre in der Schweiz bleiben möchten, werden verpflichtet, die Sprache des jeweiligen Landesteils zu lernen.

Umfrage Ergebnisse 2007


Ein wichtiger Faktor zur Integration von Ausländern ist das Beherrschen einer Landessprache. Zur Frage, ob Nicht-EU-Ausländer obligatorische Kurse zur Erlernung der Landessprache besuchen müssen, äussern sich 88% der Bevölkerung grundsätzlich zustimmend. Insgesamt 63% der Bevölkerung sind der Ansicht, dass diese Kurse von den entsprechenden Ausländergruppen selbst bezahlt werden sollen. 25% finden, dass der Staat diese Kosten übernehmen soll. In allen Kantonen sprechen sich relative Mehrheiten für obligatorische Sprachkurse aus, die von den Betroffenen selbst bezahlt werden müssen. Ein Obligatorium (eigen- oder staatsfinanziert) wird von Sympathisanten aller Parteien unterstützt.

schweizweites Ergebnis

Antwort2007
Ja. Der Ausländer übernimmt die Kosten für Sprachkurse.63%
Ja. Die öffentliche Hand (Staat) übernimmt die Kosten für Sprachkurse.25%
Nein7%
Neutral / Weiss nicht5%




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Methodik / Repräsentativität:
Um soziodemographische Verzerrungen zur vermeiden, wurden sämtliche Daten nach Geschlecht, Alter, Bildung und Region gemäss der wahren Verteilung innerhalb der Bevölkerung älter als 15 Jahre gewichtet. Es bleibt eine psychographische Verzerrung wegen der Durchführung der Umfrage über das Internet, welche nicht korrigiert werden kann. Diese Verzerrung wird anhand einzelner Faktoren für jede Erhebung qualitativ abgeschätzt. Demnach sind alle hier auf dieser Seite angegebenen Zahlen mit einer Präzision von ±3.5% repräsentativ.
Angaben zu den Daten:
- Erhebungsjahr: 2007
- Stichprobengrösse: 18506
- Erhebungszeitraum: 29.10.2007 bis: 03.01.2008