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615'000 Menschen i.d. Schweiz sind von ARMUT betroffen

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615'000

Menschen haben

we­ni­ger als 2247 Fran­ken pro Monat

 

Die Armut in der Schweiz steigt. 7,5 Prozent der Bevölkerung sind laut dem Bundesamt für Statistik betroffen

 

615'000 Personen waren 2018 in der Schweiz von Armut betroffen.

 

Das zeigen die neusten Zahlen, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag veröffentlichte. Im Jahr 2016 waren insgesamt 7,5 Prozent der Menschen in der Schweiz von Armut betroffen – ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit steigt die Zahl der Armen in der Schweiz weiter an: 2014 waren es noch 6,7 Prozent.

 

 

Armut liegt bei 2247 Franken pro Monat und Person

 

Die Armutsgrenze liegt laut BFS bei durchschnittlich 2247 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3981 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren. Das BFS bezieht sich dabei auf die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe.

Am höchsten ist die Armutsquote bei Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern und bei Personen ohne Lehre oder ähnliche Ausbildung. Unter den Betroffenen sind 140'000 erwerbstätig, also sogenannte Working Poor.

 

Die Caritas kritisiert, dass die Zahl der Armen trotz der guten Wirtschaftslage steigt. Sie fordert von Bund, Kantonen und Gemeinden, dieser Entwicklung eine wirksame Armutspolitik entgegenzusetzen.

 

«Armutsrisiken wie Aussteuerung, Langzeitarbeitslosigk​​​​​​​​​​​eit sind nicht abgesichert. Es braucht deshalb eine landesweite Armutsstrategie», teilt die Organisation mit.Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) verlangt, dass über 55-Jährige, die ihre Stelle verlieren, in der Arbeitslosenversicher​​​​​​​​​​​ung versichert bleiben. 

 

Dass gewisse gesellschaftliche Gruppen ein besonders ausgeprägtes Armutsrisiko haben.

 

Dazu gehören alleinerziehende Mütter, welche die Kinderbetreuung mit der Arbeit vereinbaren müssen. Das besondere Problem: Angesichts der knappen und häufig sehr teuren ausserhäuslichen Betreuungseinrichtung​​​​​​​​​​​en bleibt ihnen nur die Teilzeitarbeit.

 

Ein​​​​​​​e Kindheit in Armut

 

Darunter leiden auch über 70'000 Kinder und damit die Schwächsten in der Gesellschaft: «Häufig gibt es bei armutsbetroffenen Kindern in der Schweiz eine viel höhere Krankheitsquote. Die Kindheit, die von Armut betroffen wird, ist ganz besonderen verschiedenen Risiken ausgesetzt», sagt der emeritierte Professor der Universität St. Gallen. Häufig ist bei armutsbetroffenen Kindern in der Schweiz die Krankheitsquote viel höher.

 

Entlassen mit über 45/50

Eine weitere Gruppe, die überdurchschnittlich unter Armut leidet, sind die Langzeitarbeitslosen.​​​​​​​​​​​ Davon sind Personen über 45/50 speziell betroffen: «Man weiss, dass diese älteren Arbeitnehmenden auch wegen der Sozialabgaben teurer sind. Bei ökonomisch bedingten Entlassungen sind sie als erste dran.» Zudem hat es Altersgruppe 45/50+ dann auch besonders schwer, wieder eine Stelle zu finden.

 

Armut wird in der Schweiz als Problem unterschätzt. Sie führt auch zur sozialen Ausgrenzung.
 
Autor:​​​​​​​​​ Franz Schultheis Soziologe und Armutsforscher, emeritierter Professor Universität St. Gallen

 

 

Schlussfo​​​​​​​​​​​lgerungen

 

1​.​ Die Armutsquote im Kt. Tessin beträgt mit 15,8 %, also mehr als das 2 1/2-fache der Deutsch-  Schweizer, das Doppelte der Welschscheizer. Ist dies nicht auch Ausdruck dass der neue tessiner FDP-Bundesrat Cottis sich seiner Verantworung gegenüber dem Tessin gar nicht so bewusst ist, dies im besten Falle? Hat nicht er sich in der aktuellen Corona-Pandemie sich sogar erlaubt, dass ca. 70'000 ital. Grenzgänger weiter ungehindert aus dem Corona-Epidemiezentru​​​​​​​​​​​m, der Lombardei in Italien, weiter täglich i.d. Schweiz strömen und den Virus hier erstmals in der übrigen Schweiz verbreiteten. Diese arbeiten zu einem Bruchteil der Tessiner Löhne, vielfach - ca 10'000 - sogar schwarz. Somit zahlen sie hier weder Steuern noch Sozialabgaben, was selbstverständlich auch diese höchste Schweizer Armutsquote im Tessin mit zu erklären vermag. Herr FDP-BR-Cottis ist ursprünglich Italiener, besitzt die ital. Staatsbürgerschaft noch und die schweizer Staatsbürgerschaft. Wie aus der Presse zu erfahren war machte er die Grenze zur Lombardei/Italien nicht dicht, weil er u.A. die Italiener nicht verärgern wollte. Hergott noch mal, ein Schweizer Politiker hat - wie es im Amtseid ausdrücklich verlangt wird - ausschliesslich die Interessen der Schweizer/Innen zu vertreten, und sonst Niemanden, schon gar nicht illegale Schwarzarbeiter. Deshalb bin ich dafür dass jeder Politiker der ein Amt bekleiden will, auf seinen ursprünglichen Pass zwingend verzichten muss, ansonsten bekommt er keine Schweizer Amtsgewalt. Denn so erkläre ich mir u.A. auch, dass Schweizer Interessen gegenüber Italien, Deutschland und Frankreich regelmässig ganz offensichtlich viel zu kurz kommen.

 

2.  FDP-BR-Cottis Antrag jetzt erst kürzlich an den Gesamtbundesrat, nämlich mitten i.d. Corona-Krise 400 Millionen CHF ins Ausland zu transferieren, zeugt von einer Freizügigkeit des Bundesrates. Demgegenüber hat der Gesamtbundesrat es abgelehnt die durch seine Notstandsmassnahmen herbeigeführten Schäden bei den kleinen Gewebebetrieben (Coiffeur, Kleider-Ladenbesitzer​​​​​​​​​n, Gastronomen) wenigstens 1/3 solidarisch auf die Bundeskasse zu nehmen. Wie nach dem (richtigen) geistigen Prinzip geschrieben steht: "Liebe deine NÄCHSTEN". Dies heisst nun mal die eigene Familie - die kleinste und wichtigste Zelle eines jeden Staatsgebildes eine intakte Familie - zuerst, Vater und Mutter, Geschwister und Verwandte, und wenn noch genügend vorhanden ist, dann erst alle Anderen. Der Bundesrat steht 2. Stellen höher als Eltern für ihre Bürger, die er gemäss Bundesverfassung und Bundesratseid zu schützen hat, Schaden von Ihnen abzuwenden in die Pflicht genommen ist. 

 

3. 2019 zählte die Schweiz z.B. 23'071 Coiffeur- Kleider- & Gastrobetriebe. Der Bundesrat hat auch hier mit zu strengen Not-Massnahmen unverhältnismässig in deren wirtschaftliche Existenzen eingegriffen. Er verursachte wirtschaftliche Schäden die bei diesen Gewerbebetrieben unverhältnismässig hoch ausgefallen sind. Mit weniger als der Hälfte dieser 400 Millionen - für Corona-Opfer im Ausland - hätte der Bundesrat mit 166 Millionen diesen SELBST-STÄNDIGEN in der SCHWEIZ ihren wirtschaftlichen Schaden in Grenzen halten können z.B. durch Übernahme von 1/3 ihrer Mieten während dem Verbot ihren Betrieb offen zu halten. Solche Selbständigen sind auch der Unterstützung Wert, denn diese können im Normalfall wirtschaftlich  selber stehen und gehen, fallen also nicht so leicht der Sozialhilfe, der Allgemeinheit zur Last. Diese zwingend erforderlichen Form einer effektiven Corona-Notunterstützu​​​​​​​​​ng i.d. ganzen Schweiz hat er jedoch abgelehnt. Gleichzeitig hat er es auch abgelehnt für eine aktuell erforderliche RECHTSSICHERHEIT zu sorgen. Damit den sehr wichtigen FRIEDEN zwischen Vermietern und Mietern in der ganzen Schweiz, zum Wohle eines wirtschaftlichen MIT-einander zu sorgen, leider verschlafen. Es ist doch sehr leicht voraussehbar dass es jetzt sehr viele Gerichtsverfahren zwischen Mietern und Vermietern geben wird, die leicht hätten vermieden werden können. Viele Gastronomie-Betriebe,​​ wie alle andere müssen aktuell akut um ihre Existenz bangen. Gemäss Gastroverbands-Präsid​​​​​​​​​​​ent z.B. werden ca. 25-30 % der Gastrobetriebe - dies sei sehr leicht voraussehbar - jetzt Konkurs anmelden müssen. Zwangsbedingt werden deshalb viele vormals selbständige, sehr aktive, fleissige Menschen schlussendlich ebenfalls i.d. Sozialhilfe landen. Die beschämende Armut wird sich in der Schweiz in Zukunft weiter erhöhen.

 

4. Am bedenklichsten ist aber die Tatsache, nämlich dass diese "Armuts-Seuche" i.d. Schweiz speziell bei über 65-jährigen mit 14.7 % am ausgeprägtesten grassiert. Da ist es zwingend erforderlich dass sich jeder Mann, jede Frau mal ernsthaft hinterfragt, für was die viel gerühmte AHV, die 2. und die 3. Säule denn heute bei offenen Grenzen wie Scheunentore, der Personenfreizügigkeit​​ noch Wert sind? Junge gut ausgebildete Einheimische bekommen keine Stelle mehr weil ein adäquater Lohn dem Arbeitnehmer zu hoch ist, unter dem Vorwand er habe zu wenig Praxiserfahrung. Abb 45 Jahren werden Einheimische entlassen unter dem Vorwand "Rationalisierung", danach stellt man Polen, Inder und Rumänen ein, welche für 1/3 dank Personenfreizügigkeit​​ arbeiten. Humanität, Menschlichkeit und Ethik lassen sich bei jeder Gesellschaft bekanntlich aber daran treffend messen, wie mit Kindern und den älteren schwachen Menschen umgesprungen wird. Jedesmal wenn ich in der Stadt bin kann ich Pensionierte, ergraute Menschen beobachten, in öffentlichen Abfalleimer bei Tramhaltestellen nach Esswaren suchend.

 

5.  Es ist eine ganz besondere Ehre euch nun Dobri Dobrev vorzustellen. Er lebte über 100 Jahre auf dieser Welt und er hatte ein Herz aus Gold speziell auch für bedürftige Kinder. Was er tagtäglich tat, um anderen zu helfen, ist eine wahre folgende Heldengeschichte in Bild und Ton:

 

https://www.youtub​​​​​​​​​​​e.com/watch​?​v​=​k​9​L​6​D​2​W​O​tr​w

 

​​
Hunger und Liebe sind die Triebkräfte aller menschlichen Handlungen. | Hunger and love are the driving forces of all human actions.

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H​un​​ge​​r​ and love are the driving forces of all human actions.

 

 

 


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