Sozialpolitik, Sozialsysteme > Armut, Fürsorge,

Armut: Staat muss sekundären Arbeitsmarkt aufbauen

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Wenn es die Wirt­schaft nicht schafft, Ar­beitsplätze mit exis­tenz­si­chern­de​n Löh­nen an­zu­bie­ten, muss der Staat (Bund, Kan­tone oder Ge­mein­den) sol­che Ar­beitsplätze schaf­fen. Es kann doch nicht sein, dass im Nied­rig­lohn­be­reic​h der Staat mit der So­zi­al­hilfe ein­sprin­gen muss, damit das Ein­kom­men zur Exis­tenz­si­che­rung​ reicht. Das ist doch pure Sub­ven­tio­nie­rung von Nied­rig­lohn-­Bran­c​hen!

Sinnvolle Arbeiten im öffentlichen Interesse gibt es genügend in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt- und Naturschutz, die einen existenzsichernden Lohn verdienen. Der Staat muss jetzt dafür einen sekundären Arbeitsmarkt aufbauen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

25%
(4 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 16 Tagen

Ich erwarte wirklich nicht, dass jede Idee Pfannenfertig vorgetragen wird. Aber einen Meter weiter denken wäre doch sehr wünschenswert!

Ob unser Sozialstaat mir das Geld nun aus der linken oder rechten Hosentasche zieht, spielt nun wirklich keine Rolle! Oder wer genau, zahlt die Löhne dieser Staatsangestellten?! Für den Sozialfall, macht es wohl auch nur bedingt einen Unterschied. Also wo liegt da bitte der Nutzen? Das die Wirtschaft Def. aus der Verantwortung genommen wird und wir uns selber tragen? Mit Luft und sozialer Nähe, oder womit? Den Steuern der Wirtschaft und der Reichen?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

44%
(9 Stimmen)
Karlos Gutier sagte April 2018

Ich denke nicht, dass der Staat nun zum Unternehmer mutieren soll, der Staat hat andere Aufgaben.

Leider haben die Linken in D damit angefangen, mit der unsäglichen Agenda 2010, mit der Wirtschaft Niedriglohnjobs zu erstellen. Schon darin sieht man, dass der Staat sich nicht so in die Wirtschaft einzumischen hat.
Nun hat die Wirtschaft erfreut das Recht und die moralische Berechtigung erhalten Jobs zu schaffen die Lohnmässig nicht zum Leben reichen.

Das empfinde ich als ganz schlimm, da dies schwerlich rückgängig gemacht werden kann und so Armut und danach Altersarmut erzeugt. Blöderweise macht man hierzulande alles den Deutschen nach so dass bei uns das auch immer mehr der Normalfall wird.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



73%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2018

Arbeit sollte dazu dienen, die Bedürfnisse der Bevölkerung sowie die eigenen abzudecken. Und nichts anderes.
Arbeit die nur als "Beschäftigungstherap​ie" dient oder dazu, um einen Tagesablauf zu haben, oder dass jemand sein Geld verdienen kann um es ja nicht als bedingungsloses Einkommen zu erhalten finde ich nicht sehr sinnvoll.
Man stelle sich einmal die Künstler vor, wenn die alle wegen dem Mammon hätten malochen müssen wie die Verrückten hätte es weder Mozart, Bach, Albert Anker, Rembrandt, die Beatles usw. gegeben.
Ob der Staat, Kantone & Gemeinden so viele sinnvolle Tätigkeiten anbieten können wage ich zu bezweifeln.
Endet dann vielleicht in Aktivismus oder noch mehr Administration. Oder mit noch mehr Sozialfirmen in privater Hand, vom Staat, Kantonen usw. subventioniert, wie es schon heute passiert. Statt auch in Sozialfirmen Löhne zu fordern, welche dem jeweiligen Marktwert entsprechen. FDP Merz brachte einst die Sozialfirmen auf's Tapet. Neben der USR ein weiteres Geschenk an die Wirtschaft. Neuster Plan der FDP von Otto Müller: Sozialfälle mit teuren Wohnungen vertreiben:

http:/​/www.20min.ch/schweiz​/zuerich/story/In-die​sen-Gemeinden-leben-a​m-meisten-Sozialfaell​e-27944335

Die Stimmbürger haben es ja versäumt, gesetzliche Mindestlöhne einzuführen. Da sollte man auch nicht klagen, wenn Leute von ihrer Arbeit nicht leben können und Unterstützung brauchen.

"Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen."

Albert Einstein


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2018

Herr Schneider

Jede Arbeit welche die Wirtschaft anbietet, kann existenzsichernd mit Geld abgegolten werden. Oder erklären Sie mir, warum es nicht gehen sollte?
Das Geld steckt im Endpreis des Produktes. Die dafür notwendige Kaufkraft ist längst geschöpft!
Den Zahler-Mythos als Betrug in der Verfassung verankert, entschlüsseln würde Druck auf die Wirtschaft und Staat erhöhen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?