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AV2020: Mehr geht nicht. Weniger dürfen wir nicht.

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Man kann über die «Al­ters­vor­sorge 2020» end­los kom­pli­zierte Dinge schrei­ben, und sie um­fasst tatsäch­lich ein paar sehr kom­plexe In­hal­te. Den­noch ist es ei­gent­lich ganz ein­fach: Wer nichts ver­än­dern will, wird auch ver­lie­ren, was er be­wah­ren möch­te. Und wer nicht be­reit ist, halt auch mal den berühm­ten klei­nen Fin­ger zu rei­chen, der be­wegt sich ü­ber­haupt nicht mehr. Auch ist die Frage wenig hilf­rei­ch, wer jetzt genau wie stark be­trof­fen ist. Un­sere Vor­sor­ge­werke hät­ten oh­ne­hin nie ge­schaf­fen wer­den kön­nen, wenn jeder immer nur für sich ge­schaut hät­te...

Und ja: Wenn ich ganz alleine auf dem Reissbrett meine eigene Reform - entlang von klaren ökonomischen Fakten - hätte entwerfen dürfen, dann sähe diese anders aus. Aber das ist Theorie und bringt uns nicht weiter. Vielmehr entspricht es einer Tatsache, dass dieses Land seit über 20 Jahren keine Reform der Altersvorsorge mehr gesehen hat. Keine! - Und es entspricht ebenfalls einer Tatsache, dass wir hier auf einen Kollaps hinsteuern, wenn nicht bald etwas geschieht.

Und ja: Diese Reform mag nicht perfekt sein; aber sie ist eine Reform. Sie ist ein pragmatischer Kompromiss, für den im Parlament hart gerungen worden ist. Mehr geht im Moment nicht; weniger dürfen wir nicht. - Und nein: Diese Reform löst nicht sämtliche Probleme. Aber sie bringt uns einen Schritt weiter. Zudem gewinnen wir Zeit und ebnen den Weg für weitere Reformschritte. - Und ja: Solche werden nötig sein.

Ein Verzicht auf diesen ersten Reformschritt verunmöglicht weitere Reformen. Dann wird der Reformstau derart erdrückend, dass er die Zukunft unserer Altersvorsorge fundamental gefährdet. Deshalb sollten diejenigen, welche diese Reform mit Vehemenz bekämpfen, unbedingt an die nächsten Generationen denken - und nicht einfach nur an die nächsten Wahlen...


Kommentare von Lesern zum Artikel

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60%
(10 Stimmen)
Dominik S. Gaberell sagte Vor 30 Tagen

Zum Glück wurde diese Zwangsreform abgelehnt. Bei einer Annahme hätten die Pensionskassen ohne weiteres das Rentenalter auf 70 Jahre erhöhen können. Juhui! Endlich hätten wir auf einen Schlag den gesamten Mittelstand der Schweiz ins Armenhaus gebracht.

Liebe Leute, habt Ihr euch schon einmal überlegt wie eine 'Altersreform 2022' aussehen könnte? Pensionskasse und AHV zusammenführen, in Rente gehen nach 40ig Erwerbsjahren, und die Sozialabzüge auf dem Lohn so gestalten, dass dieser nicht grösser wird bei zunehmendem Alter sondern die Abzugshöhe immer gleich bleibt, dies würde es den älteren Menschen erleichtern im Erwerbsleben zu bleiben!


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33%
(6 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2017


Es ist doch eindeutig: Ich beschreibe die Denkfehler. Mache die Regierenden und Ökonomen darauf aufmerksam.

Es ist für mich nur logisch, dass diese Spezies, Angst um ihre Gehalt und Wichtigkeit haben müssen, würde das System dem Geldsystem angepasst.

Was ich jedoch nicht verstehen kann? Warum lässt die Bevölkerung so viel Dummheit zu?

Beispiel Rentenreform 2020.
Denkfehler folgerichtig erkennen?
Woher und wie fliesst das Geld bei Vollautomatisierung der Bedürfnisabdeckung der Menschen?

Ich bin der Meinung, dass mindestens Regierende und Ökonomen die korrekte Antwort geistig verkraften können, oder doch nicht?

In den gleichen Kontext gehört die einfältige Frage der genannten Spezies, Medien, Bildungsverantwortlic​he und Bevölkerung:
Wie wird das Bedingungslose Grundeinkommen "finanziert"?

Selb​st die Initianten, wie beim Vollgeld, verstehen die Auswirkung des Geldsystems nicht!




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79%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

Schön finde ich doch, dass ausgerechnet Glarus das erste definitive Resultat liefert Herr Landolt.
61.35 % Nein zeigt doch wie quer Sie in der Landschaft stehen mit ihrer Meinung.


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86%
(14 Stimmen)
Peter Aebersold sagte September 2017

Ein Kompromiss, der die Finanzierung nicht sichert, ist ein schlechter Kompromiss! Eine Reform, die keine Verbesserung bringt, ist eine schlechte Reform! Lieber keine Reform, als eine schlechte!
Das Parlament wollte die eierlegende Wollmichsau und sich selber ein Ei gelegt. Deshalb muss es nochmals über die Bücher!


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75%
(12 Stimmen)
Paula Brown sagte September 2017

Es ist eine Teillösung, denn wenn es um eine definitive Lösung ginge, muss man sagen, die gibt es nicht. Da die AHV an demografische Verhältnisse gebunden ist, muss man diese halt den neuen Gegebenheiten immer wieder anpassen. Es ist schon sehr gut, dass der Koordinationsabzug bei der 2. Säule verkleinert wird. Meiner Meinung nach gehört dieser ganz abgeschafft. Pensionskassen haben ihr Geld in Immobilien und Anlagefonds investiert, die eigentlich mit Gewinn arbeiten. Da sollte bei einer prosperierenden Wirtschaft für den Anleger mehr Gewinn, als ausgeschüttet, entstehen! Die AHV wurde bis jetzt durch den AHV Fonds gedeckt, wenn es darum ging Verluste zu decken. Da könnte man auch mal über das Budget der Bundesverwaltung gehen! Wo kann eingespart werden?


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60%
(15 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2017

Eine Bekannte 63 Jahre alt verliert auf Ende November ihren Job weil dann das Betriebsgebäude vom Vermieter abgerissen wird, sie wird im April 2018 64 und kann in Rente gehen.

Ich klärte sie auf, dass wenn die Rentenreform angenommen wird sie 3 Monate länger arbeiten muss. Da sie aber in ihrem Alter sicher keine Stelle mehr bekommt und sie auch gesundheitlich angeschlagen ist, hat sie auf diese frohe Nachricht sofort 2x Nein geschrieben.



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50%
(22 Stimmen)
Charles Scherrer sagte September 2017

Für mich ist diese sogenannte Reform nicht akzeptabel.
1. Die AHV funktioniert nach dem Schneeball-System. Das war am Anfang sicher vernünftig, weil der Arbeqitsmarkt dank geburtenstarken Jahrgängen genügend Beitragszahler aus der Schweiz fand, die die Renten finanzierten. Heute jedoch müssen wir Beitragszahler aus dem Ausland suchen, da das Inländerpotenzial zu klein ist, um die Renten zu finanzieren. Das führt zu den bekannten Problemen in den Sektoren Wohnraum, Verkehr, etc..
2. Für Rentner, die im Ausland leben, müssen deren Renten an die jeweiligen Lebenskosten-Indizes angepasst werden. Es kann nicht sein, dass z.B. ein in Portugal lebender AHV-Bezüger von der AHV leben kann, während sie in der Schweiz knapp die Miete und die Krankenkassen-Prämie deckt.
Aus diesen Gründen (neben den geplanten Ungerechtikeiten, wie den Zweiklassen Renten, der Erhöhung der MWst, etc.) bin ich gegen diese Reform und denke, unser Parlament sollte die AHV grundsätzlich auf eine andere Basis stellen, eine Basis, die nicht wie dieses Reförmchen, nach zehn Jahren neue Reformen nötig macht.



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80%
(15 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2017

UBS schröpft Pensions-Kassen mit Cash-Gebühr
Alle Vorsorgekunden müssen 0,2 Prozent auf ihre Barbestände bei der Grossbank zahlen – Dies zusätzlich zu Minuszinsen

Die Schweizer Pensionskassen sind mit ihren Milliarden an Barem Kunde bei allen Banken. Die UBS als Nummer eins des Finanzplatzes hat von diesen Assets den Löwenanteil.

Nun verlangt der Finanzmulti eine neue Gebühr: 0,2 Prozent auf jeden Franken an Barem, welche die Schweizer Pensionskassen bei ihr halten.

Die Gebühr beginnt mit dem ersten Franken an Bargeld der PKs bei der UBS. Somit zahlen sie die neue Kommission auf jeden Franken und Rappen.

Statt zu kündigen, machen die PKs und ihre Verantwortlichen jedoch traditionell die Faust im Sack. Manche nicht einmal das. Die Gebühr müssen sie ja am Ende nicht selbst tragen, sondern die Versicherten.

Die Bank sorgt damit dafür, dass Hunderttausende, wenn nicht gar noch mehr, von PK-Versicherten im Lande mehr zahlen müssen. Deren Vorsorgegelder kosten mehr, es bleibt weniger fürs Alter.

Kurz: Die vom Staat geretteten UBS-Manager schröpfen die Schweizer PK-Versicherten


​Den ganzen Beitrag hier:

https://insi​deparadeplatz.ch/2017​/09/08/ubs-schroepft-​pensions-kassen-mit-c​ash-gebuehr/


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38%
(16 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2017

AHV--Rentenreform, noch untentschlossen?

h​ttps://scontent.fzrh1​-1.fna.fbcdn.net/v/t1​.0-9/21105443_1020766​9525174914_1640591275​73549654_n.jpg?oh=cd1​f7bdaa381a352c32c5f5f​7b66c6b2&oe=5A26E6B5


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68%
(19 Stimmen)
Willy Brauen sagte August 2017

Mit den Fr. 70.00 werden 2 Klassen gebildet! Die eine Klasse, ein Grossteil von Neu-Pensionierten hätten die AHV-Erhöhung nicht nötig, weil Gutverdiener, und entsprechend höheres BVG-Polster, weil länger und mehr einbezahlt werden konnte, hat eventuell sogar eine 3. Säule, und/oder sonstige Vermögen! Die andere Kategorie, die Wenigverdiener, Teilzeitarbeitende, Arbeitslose, Sozialhilfe-Empfänger​ (50+) werden dereinst um 70Fr weniger Ergänzungsleistung erhalten, aber müssen die Erhöhung der Mwst ebenfalls mittragen! Ist das sozial?

2 offene Fragen:
1. Werden die BVG-Kassen, wenn wieder eine bessere Ertragslage dieser Gelder eintritt, was durchaus möglich ist, die jetzige Kompensation von diesen Fr. 70.00, an die AHV zurückbezahlen?

2. Die Zugewanderten mittleren Alters, die 10-20 J in die AHV einbezahlt haben, ob Viel- oder Wenig-Verdienende, werden nach Gesetz mehr von der AHV erhalten, als sie je einbezahlt haben, (Mindestrenten+EL)! Wer bezahlt das?

Man muss die AHV/IV/EO/ALV und das BVG getrennt betrachten, weil die Berechnungsgrundlagen​ über Ein- und Auszahlungen völlig verschieden sind! Die AHV ist die sozialste Altersvorsorge die es weltweit gibt! Die AHV macht genau das, was Sozialverbände immer fordern: Reichtum von oben nach unten verschieben! Wer viel einbezahlen konnte, wird dereinst weniger beziehen können, als er je einbezahlt hat, während die Wenigeinzahler mehr erhalten werden! (Maximal - Minimal-Renten) Mit der AHV das BVG aufzubessern ist ein völliges Unding, und schwächt die AHV ungerechterweise, was abgelehnt werden muss!

Das BVG ist eine Kapitalspar-Versicher​ung, die persönlich ist, und nach Möglichkeit mit der AHV zusammen, den Besitzstand im Alter wahren sollte.

Vermischen​ beider Kassen ist absolut unzulässig! Darum NEIN



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25%
(20 Stimmen)
Kay Scheffler sagte August 2017

Ich halte diese Reformvorlage für ausgewogen, weshalb ich sie befürworten werde.
Die strittigen zusätzlichen CHF 70 auf die monatliche AHV-Altersrente sind kein Leistungsausbau, sondern eine faire Kompensation für die Erhöhung des regulären Rentenalters für Frauen von 64 auf 65 Altersjahre sowie die vorhersehbare Senkung der Leistungen aus der 2. Säule. Im Übrigen wird dieser Betrag von den derzeitigen Beitragszahlern durch eine moderate Erhöhung der Beitragssätze finanziert und diesen im Rentenfall wiederum ausbezahlt. Gemäss Definition im 3-Säulenkonzept müsste die AHV eine existenzsichernde Rente ausrichten. Bei den Wenigsten ist dies heute und auch in Zukunft der Fall. Wir sprechen hier demzufolge nicht von der Finanzierung eines Luxusbedürfnisses.
D​ie Mehrwertsteuer-Erhöhu​ng, welche auch die derzeitige Rentnergeneration betrifft, dient der Finanzierung der Altersrentenleistunge​n für die zukünftig höhere Anzahl von Bezügern. Die Alternative dazu wäre ein Leistungsabbau, also tiefere Renten und ein höheres Rücktrittsalter. Mit dem Nebeneffekt, dass sich 60plus mit jungen Erwachsenen auf einem angespannteren Arbeitsmarkt konkurrenziert. So sind die Fakten.



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56%
(18 Stimmen)
Carolus Magnus sagte August 2017

Herr Autor Landolt

Haben Sie das in der Schule gelernt? Dann erstaunt es mich nicht. Andernfalls täuschen Sie gezielt das Volk.

Vielleicht lesen Sie sich mal die rege Diskussion in diesem Artikel durch:
https://www.v​imentis.ch/d/dialog/r​eadarticle/asoziale-n​eoliberale-altersvors​orge-2020---nein-dank​e/

Carolus Magnus



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47%
(17 Stimmen)
Jakob Speiser sagte August 2017

BDP/ Bauernverband, etc.: Wenn die Leute eine grosse Klappe haben, aber nicht einmal wissen, was eine Pensionskasse (2. Säule, BVG) ist, geht mir der Rolladen runter. Die Bauern sind voll für diesen Murks, weil sie 70 Fr. mehr bekommen, vomn Staat notabene, etwas anderes sind sie gar nicht mehr gewohnt !
Sie sagen "wir haben ja nur die AHV, und leiden deshalb ach so sehr ". Das Gejammer darf veröffenbtlicht werden und eine grosse Menge von Leuten hat sofort Mitleid (denn sie fürchten, bald keine Kartoffeln mehr zu bekommen). Das ist übelste zynische Meinungsmache einer Gruppe von 2 Prozent der Bevölkerung (eben die Landwirte). Sache ist: Die Pensionskasse ist eine staatliche Zwangsversicherung ! Selbständige sind nicht BVG-pflichtig, können aber freiwillig irgenwo beitreten oder müssen ansonsten die 3. Säule anwenden (einzahlen). Das ganze ist privat einzubezahlen und kommt allein dem Einzahler wieder zugute.
Nun glauben die lieben Bauern sie werden vom Staat benachteiligt. Aber alle reklamieren (auch wegen Besteuerung) sie seien Gewerbebetrieb (KMU) !. Aber alle solche Betriebsinhaber/Famil​ien (Einzelfirma) müssen die Säule 3 (3a) selbst anhäufen, tausende von KMU's! Wieso macht das der Bauer nicht ?
Die Subventionen sind ja bereits riesiges "Entgelt" für eine Arbeitsleistung, also solltet ihr doch denen gleich die BVG prämien davin abziehen ! Oder sie sollen halt wie die ganzen übrigen 98 % im Lande eine GmbH oder AG gründen und sich einen Lohn auszahlen, wovon sie dann ehrenvolles BVG-Mitglied werden.
Aber das naive saudumme Gejammer des Bauernverbandes (und deren Macht im Parlament), kann es wohl nicht sein. Das Volk wird so lächerlich gemacht. Die derartig verschwurbelte Revision (was ja absolut kein Kompromiss ist, wo der Präsident den Stichentscheid geben musste !!) muss abgelehnt werden !



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75%
(16 Stimmen)
Emil Huber sagte August 2017

Aufschlussreich, was der KTipp über die Rentenreform schreibt:

https://​www.ktipp.ch/artikel/​d/rentenreform-viele-​gehoeren-zu-den-verli​erern/

Besonders hervorzuheben:
Das rund 60 Seiten lange Gesetzespaket enthält eine Fülle von Änderungen, die in den Medien kaum thematisiert werden – für die Versicherten aber spürbare Konsequenzen haben. Einige Beispiele:
•Wenn der AHV-Fonds nur noch zu 80 Prozent gefüllt ist, muss der Bundesrat neu dem Parlament «Stabilisierungsmassn​ahmen» unterbreiten. Damit sind weitere Beitrags-, Rentenalter- und/oder Mehrwertsteuererhöhun​gen bereits aufgegleist.

Über die «Stabilisierungsmassn​ahmen» erfährt man nur in der Erläuterungen auf Seite 5 etwas:

https://www​.admin.ch/ch/d/gg/pc/​documents/2348/Alters​vorsorge-2020_Erl.-Be​richt_de.pdf

Auszu​g:
Interventionsmech​anismus in schwierigen Zeiten

Die vorliegende Reform sorgt für die notwendigen Massnahmen zur Sicherstellung des finanziellen Gleichgewichts der AHV. Für den Fall, dass die AHV erneut vor finanziellen Schwierigkeiten stehen sollte, sieht die Reform einen Interventionsmechanis​mus vor.
Dieser soll die Liquidität des AHV-Fonds sicherstellen.
In einer ersten Phase ist die Politik gefordert:
Zeigt es sich, dass der Ausgleichsfonds der AHV unter 70 Prozent einer Jahresausgabe fallen wird, so muss der Bundesrat dem Parlament die zur finanziellen Konsolidierung notwendigen Massnahmen vorschlagen.
Kommen diese Massnahmen nicht (rechtzeitig) zum Tragen und
fällt der Ausgleichsfonds effektiv unter 70 Prozent einer Jahresausgabe, so werden automatische Massnahmen ausgelöst. Diese bestehen in einer Beitragserhöhung und einer begrenzten Einschränkung der Rentenanpassung. Sobald der Ausgleichsfonds wieder seine Soll-Höhe erreicht hat, treten die Massnahmen wieder ausser Kraft.




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67%
(15 Stimmen)
Kurt Meister sagte August 2017

Nichts geht mehr.
Da blockieren sich die politischen Parteien seit Jahren in verschiedenster Hinsicht und da wo praktisch die ganze Bevölkerung davon betroffen ist, bei den Sozialversicherungen können die Parlamente nichts Anderes, als weiterhin mit ewigem Blabla die längst fälligen Reformen zerreden, mit dem Resultat einer Reform, die niemanden befriedigt, aber in der Situation besser ist als gar nichts. Denn wer garantiert, dass in absehbarer Zeit mit dieser politischen Klage eine brauchbare Reform zu Stande kommt?
Jeder hat dazu seine eigene, egoistische Variante und möchte davon profitieren.
Der Kampf um die Pfründen geht hin und her zwischen der staatlichen Lösung der AHV und der privaten Lösung des BVG, angeführt von Finanzjongleuren, die die Finanzkrisen verursacht, das Pensionskassenvermöge​n an der Börse verzockt, oder in Bankenbussen umgewandelt haben.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Sicherheit der AHV besser ist als die BVG, welche durch die Finanzkrisen an Vertrauen und Substanz wesentlich verloren hat.
Die Lösung des Dilemmas sehe ich darin, die AHV zu stärken bis zur einer festzulegenden Grenze des Existenzminimums und den Abschluss für die 2. Säule. der Pensionskassen, wie bei der
3. Säule wieder in die Verantwortung des Individuums zurückzufahren.
Dami​t würden Hunderttausende jetzt Benachteiligte wieder besser gestellt und das Risiko und die Verantwortung für die Überversicherung wäre beim Einzelnen angesiedelt.



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