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Corona- Desaster – Entschädigung statt Schuldenfalle!

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Laut Entscheid des Bundesrats gibt es für die entgangenen Einnahmenausfälle der KMUs in Folge der einschränkenden Massnahmen des Bundes wegen Corona Kredite (Umfang: 10% des Jahresumsatzes). Sich​​er ist dies eine teilweise Entlastung der KMU, es gibt etwas „Luft“ zum Atmen. --

 

Aber wenn man die Sache genauer anschauft, ist es eine trügerische „Entlastung“, denn ein Kredit muss zurückbezahlt werden.- Da aber während des Lockdowns für KMUs praktisch keine Einnahmen resultierten, aber Miete, Unterhalt, Löhne und laufende Ausgaben dennoch getätigt werden mussten, klafft nun ein grösseres Finanzloch in vielen Budgets der KMU Betriebe. Da selbst bei einem langsamen Hochfahren zur Normalität nicht sofort mit wieder hohen Einnahmen zu rechnen ist, wird es für diese KMU ein sehr schwieriges bis fast unmögliches Unterfangen sein, diese Kredite wieder zurückzuzahlen.

 

Für​​ die Banken hingegen ist dies ein grosses Zusatzgeschäft und; was sich noch schlimmer auswirken wird, eine grosse Machterweiterung gegenüber den KMUs die auf diese Kredite angewiesen sind.

 

Fakt ist:

Dass NICHT die KMU diese Lockdown- Massnahmen angeordnet hatten, sondern der Bundesrat. Somit wäre eingentlich eine Entschädigung der KMUs gerechtfertigt, und nicht, dass man diese wertvollen Kleinbetriebe in eine Schuldenfalle treibt.-

 

Ich sehe da eine weitere Täuschung der Öffentlichkeit:

Der Bundesrat hat so angeblich etwas für die KMUs getan, aber diese Rettungs-Massnahmen sind nicht mit einem Swissair-Grounding 2001 oder UBS- „Rettung“ 2008 zu vergleichen, wo die Nationalbank Milliardenbeträge zur Verfügung stellte. Ausserdem haben die Swissair und UBS in Folge von Misswirtschaft und Koruption ihre Misere selbst verursacht; während dem den KMUs diese Lage in Folge von übereilten, zu wenig durchdachten und unverhältnismässigen Massnahmen des Bundes aufgenötigt wurde.--

Nur schon von daher ist eine echte Entschädigung legitimerweise angezeigt.

 

Die IST-Situation ist aber:

Dass die KMU mit den Ueberbrückungsmassnah​​​​​​men NICHT über ein Guthaben verfügen, sonden bloss einen Kredit erhalten, den sie DEN BANKEN zurückzahlen müssen! -- Der Bund bürgt dann für diejenigen KMUs, die nicht mehr in der Lage sind, zurückzuzahlen.--
Diese Bürgschaft nützt den KMUs herzlich wenig; sie nützt einzig und allein den Banken!!--

 

Fazit:
Die beschlossenen Ueberbrückungsmassnah​​​​​​men sind abermals ein "verkappter" Bankenrettungs-Beschl​​​​​​uss und KEINE wirkliche Hilfe für die Bedrängten KMUs!

Warum wird da nicht Hr. Jordan von der Nationalbank aktiv und spricht (schöpft) 60 bis 100 Mia. Franken für die KMUs?-- Und das als Guthaben auf deren Konten; und NICHT als Kredite, welche von den Geschäftsbanken geschöpft werden, um dann die KMUs an die (Verschuldungs-) Kandare zu nehmen!--

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
adrian michel sagte April 2020

Lieber Herr Wobmann
Sie kennen die Verhältnisse ja bestens: Die beschlossenen Massnahmen sind nicht ideal - Sie sind aber das Maximum dessen, was in unserem bürgerlich dominierter Bundesrat möglich ist. Schliesslich muss noch Geld übrig bleiben für Swiss und Steuergeschenke.

S​ie können jetzt entweder darauf hoffen, dass die SP weitere Bundesratssitze erringt …
oder einem skrupellosen Faschisten folgen, der unsere Nachbarsvölker mit Krieg überzieht um Rohstoffe und Land zu rauben während sie selbst im darauf folgenden Hungerwinter bitter bereuen können, so einen solchen Blödsinn mitgemacht zu haben.

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60%
(10 Stimmen)
David Brunner sagte April 2020

Wenn der Staat die durch seine Ein- und Übergriffe Geschädigten ehrlich entschädigt, dann tut er sich eher vergegenwärtigen, wie unverhältnismässig seine Massnahmen sind und hört eher damit auf. Wenn der Staat ehrlich entschädigt und nicht mit Scheinrettungs-Kredit​en einzig die Verknechtung aufzwingt, dann müssen alle die Kosten tragen. Wenn das Corona-Desaster nicht als Mittel zum Zweck von irgendwelchen skrupellosen Entrechtungs-Ideologe​n, sondern als unvermeidliches Schicksal gesehen werden soll, dann ist es nichts als recht, dass sich auch alle an diesem Schicksal und am Schaden durch den angeblich unvermeidbaren Lockdown beteiligen. Oder aber wie ist das mit der Solidarität zu verstehen und mit "Gemeinsam schaffen wir das" ?


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40%
(10 Stimmen)
David Brunner sagte April 2020

Korrigieren Sie mich, wenn ich die linke Haltung falsch verstehe: Der Staat weiss, was gut und richtig und korrekt und einzig richtig ist für die Gesellschaft und für das Individuum ist. Nur der Staat weiss das. Der Staat ist unfehlbar, mindestens solange er links regiert ist. Die Unternehmer sind böse. Sie sind Kapitalisten. Kapitalisten sind per Definition böse. Wenn der Staat Massnahmen befiehlt, die für jeden zweiten, der nicht am Staatstropf hängt, den Ruin bedeuten, dann ist das das Schicksal derjenigen, die nicht Staatstropf hängen. Wenn die "Unabhängigen" zu schwach sind, um eine Corona-Krise zu überstehen, dann ist das die beste Gelegenheit, zu erkennen, dass einzig der Staat sicher durch Krisen führt. Nur etwas verstehe ich nicht: Wovon lebt der Staat ? Auf welchen ökonomischen Ressorcen baut ein ideal-linker Staat ?


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30%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Es braucht keine Entschädigung, wie Sie Herr Wobmann, nach antrainierter Milchbüchlirechnung, vorschlagen:
Grundsätzliche Betrachtung: Das neoliberale Herrschaftsführungsin​strument, umgesetzt auch vom Staat Schweiz, hat die Krise geschöpft. Es sind nun die Täter, welche von den Medien gelobt und von der Justiz gedeckt werden, welche nun die abstrusen Lösungen vorbringen. Geht schlicht und einfach nicht. Die Lüge von den Finanzchefs, wonach die Einsparung und Schuldenbremse, es nun ermöglichen, diese grosszügige Rettung vorzunehmen, müsste rechtlich gewürdigt werden! Frau Uschi von der Leyen, ich weiss nicht ob Sie noch gut schlafen darf, hat ein grosses Stück Wahrheit offenbart, ich zitiere dem Sinn nach: Wir drucken das Geld was wir brauchen, es fehlt nie! Satire = Frau Angela Merkel ist ins Koma gefallen, Herr Schäuble ist aufgestanden und ist einen neuen Weltrekord über 100 Meter gelaufen. Nur die Bevölkerung hat das Denkvermögen, wie immer, nicht aktiviert.
Makroökonomie = keine Milchbüchlirechnung aus den KMUs:
Es gibt weder eine Finanzierung, Entschädigung, noch ein à Fonds perdu, sondern nur Umlaufalimentierung (wie immer), damit die gegenseitige Leistung, abgedeckt wird. Weil die Bedürfniskette unterbrochen ist und man einen Dominoeffekt (wird in Bern wahrscheinlich auch nicht begriffen?) unbedingt vermeiden muss, kann die Abdeckung nur über eine Geldmengenerhöhung erfolgen. Diese Geldmenge muss wieder zurückfliessen, weil die Geldmenge vor der Krise, nicht vernichtet ist.
Mögliche Rückflussparameter im praktizierten Betrugssystem (Zahler Phantom), wie immer aus den Wirtschaftseinnahmen,​ nicht vom Himmel:
Erhöhte Gewinne im Vergleich zu den Vorkrisenstände mit erhöhtem Tarif belegen und ein Solidaritätsbeitrag muss über die Zunahme der Geldvermögen (meine oft zitierte Geldmengenerhöhung = wird nicht begriffen) erfolgen!





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