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Demo: Griffige Massnahmen gegen die Klimaerwärmung jetzt!

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Die De­batte im Par­la­ment um das CO2-­Ge­setz war pein­lich: Es ist fünf nach zwölf, aber die "bür­ger­li­chen" Par­teien wol­len gegen die Kli­mae­r­wär­mung immer noch KEINE grif­fi­gen Mass­nah­men unterstützen. Die Zu­kunft un­se­rer Ju­gend in­ter­es­siert sie nicht – und das im Wahl­jahr! Des­halb rufen nun junge Men­schen aus brei­ten Krei­sen zu einer lan­des­wei­ten Kund­ge­bung auf. Sie fin­det am Sams­tag, dem 2. Fe­bruar 2019, statt – in Ba­sel, Bellinzona, Bern, Biel, Fribourg, Genèv​​​e, Lau­san­ne, Lu­zern, Neuchâtel, Solothurn, St. Gal­len und Zürich. (klimademo.ch)

 

Es ist naiv und arrogant, wenn die "bürgerliche" Mehrheit des Nationalrats beschliesst, die Schweiz müsse keine inländischen Klimamassnahmen ergreifen. Das wird bei den Wahlen im Herbst abgestraft werden, nicht nur von den Jungen, sondern auch von den Klimaseniorinnen- und senioren.

Es braucht griffige Massnahmen gegen die Emissionen der Schweiz nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland: Wir fliegen und haben die Schwerindustrie ausgelagert. Verglichen mit dem nationalen Treibhausgasausstoss,​​​ sind die Auswirkungen der schweizerischen Konzerne im Ausland  22-mal so gross. Die global vernetzte Schweiz ist nicht so klein, wie uns immer weisgemacht wird, sondern trägt ganze drei bis vier Prozent zur globalen Klimaerwärmung bei. Dazu kommt der weltweite Handel mit Öl und Kohle, der zu einem grossen Teil über Genf und Zug läuft und u. a. mit der Konzerverantwortungsi​​​nitiative angegangen werden muss.

www.woz.ch/19​0​​5/wahljahr-2019/unse​​​re-ideen-sind-viel-​we​​niger-naiv-als-de​r-g​l​aube-auf-dem-je​tzig​en​-weg-koenne-e​s

 

S​ind​ Sie auch für griffige Massnahmen der Schweiz gegen die Klimaerwärmung? Finden Sie die schweizweiten Demonstrationen eine gute Idee? Wird man Sie dort auch antreffen?

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 6 Tagen

Die schreiben, dass ein Atombomben Einsatz einen Nuklearen Winter auslösen würde, das Klima um 1,25° Grad sinken würde. Das Problem von Global Warming Menschgemacht ist also lösbar. Zynismus aus.
Ausserdem wird ein sehr grosser Teil der Bevölkerung dezimiert, (nebst dem dass die ganze Wirtschaft zusammenbricht), und wenn die im CERN es richtig machen, verschwinden wir dann in einem Schwarzen Loch.
Übrigens, wir werden uns Automatisch CO2 bewusst ernähren, und dem Klima nicht weiter schaden. Ein anderes Wort dafür heisst, verhungern, tolle Aussichten.




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56%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 7 Tagen

Ja und was für einen Einfluss auf das Klima haben wohl die Atomtests?

https:/​/www.atomwaffena-z.in​fo/wissen/atombombe/k​limaveraenderungen.ht​ml

Null Problemo, oder?

Und was ist mit Geoengineering, welches mit teils abenteuerlichen, bedenklichen Mitteln Wetter und Klima beeinflussen will?
Vor Jahren wurden Chemtrails und Haarp noch als Verschwörungstheorien​ und Spinnerei abgetan, immer noch?

https://weat​her.com/de-DE/wissen/​klima/news/2018-01-24​-eingriffe-in-die-atm​osphare-diese-immense​n-gefahren-birgt

h​ttps://www.google.ch/​url?sa=t&rct=j&q=&esr​c=s&source=web&cd=15&​ved=2ahUKEwjb8IyvhK3g​AhVNdhoKHZaeC2MQFjAOe​gQIDRAC&url=https%3A%​2F%2Fwww.bafu.admin.c​h%2Fdam%2Fbafu%2Fde%2​Fdokumente%2Fklima%2F​fachinfo-daten%2Fgeoe​ngineering.pdf.downlo​ad.pdf%2Fgeoengineeri​ng.pdf&usg=AOvVaw3EoM​3mx-LhECzKDekG1Op4


Was wenn bei den "Experimenten" etwas in die Hose geht, wer übernimmt Haftung und Verantwortung? Niemand, denn es kann niemand.

Genauso beim Mammutprojekt CERN, was ist, wenn es dort mal zu einem kleinen "Betriebsunfall" kommt?
Und was für einen zivilen Nutzen, ausser dass es Milliarden verschlingt, verspricht man sich überhaupt dadurch?
Ein Autor brachte es auf den Punkt:

Wozu brauchen wir das CERN?
01.07.2008 – Wolfgang Stieler

"Ihr Report über den LHC liest man mit interesse, schreibt mir ein Leser, nur könnten Sie mal bitte einem nicht Atomphysiker erklären, was genau dort für 4 milliarden bahnbrechendes für die Menschheit erforscht wird? Was sollen uns die Erkentnisse bringen? Und steckt man eigendlich genau so viel Geld in die Lösungssuche für unsere "echten" Probleme ( Energiespeicherung z.B) ?"

Gute Frage. Ich könnte an dieser Stelle natürlich das Übliche einwenden: Dass Neugier eine grundsätzliche Eigenschaft des Menschen ist, die vermutlich auf einer ziemlich tiefen Ebene mit der kognitiven Verarbeitung verknüpft ist. Sozusagen eine eingebaute Triebfeder. Und die springt natürlich besonders auf die GROßEN Fragen der Menschheit (Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Gibt es eine objektive Realität? Und wenn ja, woraus besteht sie eigentlich?) an. Und es hat sich nun mal leider rausgestellt, dass man zur Beantwortung von manchen großen Fragen auch verdammt große Maschinen braucht.

Ich muss aber zugeben, dass für jemanden, der Mühe hat, sein existenzielles Minimum an Wasser und Kalorien zusammen zu sammeln, die Frage nach der Vollständigkeit des Standardmodells der Teilchenphysik eine recht untergeordnete ist. Das Argument lässt sich ausweiten: Auch wenn es "nur" darum geht, die Miete, die Raten für Auto und Urlaub und die Studiengebühren für die Kinder zusammenzubekommen, bleibt in der Regel wenig Zeit – und noch weniger Kraft – für tiefe naturphilosophische Betrachtungen.

And​ererseits: In der arbeitsteiligen Gesellschaft, in der wir hier leben, sind die meisten Tätigkeiten hochgradig entfremdet. Mit dem Resultat, das viel von dem, was wir täglich tun – und wofür wir Geld bekommen - bei Licht besehen reichlich absurd ist (was mir immer wieder besonders auf Dienstreisen auffällt: Rund um den "professionellen Kundenkontakt" hat sich eine Subkultur ausgebildet, die von der alltäglichen Lebenswelt vieler daran beteiligter Akteure meilenweit entfernt ist – und auf mich manchmal genauso formalisiert und rätselhaft wirkt, wie japanisches No-Theater). Warum sollte also nicht auch jemand dafür bezahlt werden, kleine Teilchen (die so klein sind, dass sie eh niemand sehen kann. Sie erzeugen bloß einen Haufen elektronischer Signale in hausgroßen Detektoren – wir müssen letztendlich glauben, dass das was mit Teilchen zu tun hat) mit irrsinnigen Geschwindigkeiten aufeinander zu schießen? Es werden doch auch Leute dafür bezahlt, den ganzen Tag nur Geld von Punkt A nach Punkt B zu schaufeln, indem Sie Zahlen in Tabellen miteinander verknüpfen.

Womit man in der Regel ja auch recht ganz passabel Geld in die eigenen Taschen transferieren kann. Ich behaupte an dieser Stelle also einfach mal ganz frech: Mindestens genau so viele intelligente junge Menschen vergeuden ihr intellektuelles Potenzial (das sie vielleicht zur Lösung wichtiger Menschheitsfragen verwenden könnten), in der Wirtschaft wie in der Grundlagenforschung. Nur das eine ist gesellschaftlich konform; das Andere nicht.

Das größere Problem ist allerdings natürlich die Tatsache, dass der Spaß am CERN einen Haufen Geld kostet. Was uns zu der Frage führt, wer wann darüber entscheidet, wie Forschungsgelder ausgegeben werden. Der Physiker Robert Laughlin vertritt im Fall von CERN ja die unorthodoxe Theorie, der Laden sei eine Art Rückversicherung dafür, dass keine der beteiligen Nationen heimlich eine neue subatomare Bombe entwickelt. Ich denke, die Wirklichkeit ist profaner: Eigentlich sollte über Forschung nach dem Grundsatz entschieden werden: Was Alle angeht, sollen auch Alle entscheiden. Das würde aber ein sehr viel weitgehendere gesellschaftliche Beteiligung als heute erfordern. Und eine völlig neue Art der öffentlichen Kontrolle über die Zukunft der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung ermöglichen. Und das will im Moment fast niemand: weder Wissenschaftler, noch Politiker, noch Unternehmen. Statt sich gelangweilt abzuwenden sollte man also lieber genau hinsehen, was in den Labors und Forschungseinrichtung​en passiert. Und immer wieder fragen: Wem nützt das? (Wolfgang Stieler)


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50%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 10 Tagen

Das böse Co2 Carbonat soll ausgemerzt werden! Der allgegenwärtige Kohlenstoff muss aus unserer Welt total entfernt werden, früher nante man das Endlösung.

Was die Klimahysteriker nicht wissen können ist, dass Kohlenstoff das Leben lst, wir Menschen selber sind Kohlenstoffeinheiten.​ Wenn wir also den Kohlenstoff verbieten und abschaffen wollen, also das Ende des Carbonzeitalter fordern, wir also das Ende alles Leben auf der Erde fordern!


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15%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 10 Tagen

Was halten Sie von der sog. "Gletscher-Initiative​"? Sind Sie dafür, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral wird und Benzin und Diesel verboten werden?

blick.ch/news/pol​itik/neue-sammelstrat​egie-will-demokratie-​umkrempeln-gletscher-​initiative-hat-schon-​ueber-20000-unterstue​tzer-id15153452.html


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14%
(21 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 10 Tagen

Alle Leute in der Schweiz sind CO2-Sünder, die jungen wie die alten, die einen mehr, die andern weniger. Ich habe hier nichts anderes behauptet. Beispiel:

"Wir schreien auf, wenn Donald Trump den Klimavertrag aufkündet, fliegen aber weiterhin nach Bali in die Ferien. (...)"

aargauerzei​tung.ch/wirtschaft/wi​r-koennen-doch-nicht-​einfach-die-luft-vers​chmutzen-und-nichts-d​afuer-bezahlen-131535​694

Es geht nun darum, im Oktober eine Nationalratsmehrheit zu wählen, die deshalb eine Gebühr auf Flugtickets beschliesst, welche die Flüge reduzieren hilft bzw. für die Deckung von Umweltschäden verwendet werden kann.

Aber z. B. auch bei der Heizung, beim Stromverbrauch und beim Methanausstoss sind wirksame politische Vorschriften längst fällig. Als Instrumente müssen "Belohnungen" und "Bestrafungen" eingesetzt werden.


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73%
(15 Stimmen)
ueli hofer sagte Vor 11 Tagen

Herr Oberli
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass in Sachen Umweltschutz etwas mehr gemacht werden sollte. Besonders bei der Selbstverantwortung des einzelnen Bürgers, pardon Genossen selbstverständlich, sollte angesetzt werden. Nur eben, jene Genossen sehen den Fehler immer beim anderen, das heisst in der Regel beim Bürgerilichen.

Was​ ich Ihnen schon immer sagen wollte:
Ich wundere mich immer wieder über Ihre Energie, die Sie als Ueberqualifizierter in Sachen Sozialpolitik, in diesem Amateurforum investieren - mit bescheidenem Erfolg, wie ich sehe. Ich hätte an Ihrer Stelle schon längst resigniert.


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63%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 11 Tagen

In unserem Nachbarland kann man immer wieder Müsterchen davon mitbekommen, wie sich „griffige Massnahmen“, auswirken, wenn sich die Klimafantasten solche ausdenken. Wohl vor allem beim Griff in die Taschen der Konsumenten…

Frankfurter Allgemeine 04.02.2019
„Kaum ist der Kompromiss zum Kohleausstieg mit zusätzlichen Kosten in Milliardenhöhe geschlossen, deuten sich neue Ausgaben für die Energiewende in zweistelliger Milliardenhöhe an. Die Kosten des Ausbaus der Leitungen für den wachsenden Ökostromanteil dürften sich nach neuen Schätzungen der zuständigen vier Netzbetreiber bis zum Jahre 2030 von 32 auf 52 Milliarden Euro erhöhen. Das betrifft nur den Ausbau an Land. Je nach Szenario kommen für die Leitungen zu den Windparks vor den Küsten 18 bis 24 Milliarden Euro hinzu. Unter dem Strich sind das in den kommenden zwölf Jahren 70 bis 76 Milliarden Euro – oder 6 Milliarden Euro im Jahr. Bezahlen müssen das die Stromkunden.“


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62%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 11 Tagen

Die Diesel-Fahrer ind Deutschland als "Gelbwesten" machen sich bemerkbar und zeigen, das auch sie da sind.

Sie haben in guten Glauben Diesel gekauft und werden und bestraft weil sie an Autoindustrie und Politik geglaubt haben.

Zeit den Öko-Fundis und Elitären wie Macron die rote Karte zu zeigen.


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18%
(22 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 11 Tagen

Am Samstag haben je nach Quelle zwischen 38'000 und 65’000 Menschen in zwölf Schweizer Städten für einen griffigen Klimaschutz demonstriert. Dieses Mal wurde die Mobilisierung von der Klima-Allianz, einem Zusammenschluss von Dutzenden schweizerischen Umweltorganisationen,​ getragen. Nun war Jung und Alt dabei, so sah man auch zahlreiche junge Familien mit Kinderwagen. Für einen reibungslosen und lustvollen Ablauf sorgten wiederum Gymnasiasten und Gymnasiastinnen. Dass ihre Megaphone nicht ausreichen würden, hatten sie nicht voraussehen können.

Bis das Parlament ein griffiges CO2-Gesetz beschlossen hat, werden die schweizweiten Kundgebungen fortgesetzt, so am internationalen "Klimastreiktag" vom Freitag, dem 15. März 2019. Diesmal werden 100000 auf die Strasse gehen.

Die Verhinderer im Nationalrat müssen sich für die Wahlen im September 2019 warm anziehen. Das gilt vor allem für SVP-Parlamentarier/in​nen, die REIN GAR NICHTS für den Umweltschutz tun wollen.





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21%
(24 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 12 Tagen

Frau NR Marti (SP, Baselland), die jüngste Nationalrätin, wirbt für die Ausrufung des Klima-Notstands; man kann ihre Liste unterschreiben. Jede zukünftige politische Entscheidung soll an ihrer Auswirkung auf die Klimaerwärmung gemessen werden.

https://actionspr​out.io/FBAC70

Für halbherzige bzw. keine Massnahmen ist die Zeit abgelaufen, und die Jungen werden sich von den Verhinderern nicht länger ausbremsen lassen.


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64%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 12 Tagen

Mittelmeer wird eine stinkende Kloake

Regelmäßige​ Schwankungen der Erdachse lassen Sahara erblühen.
3. Dezember 2002 Hamburg
Das Mittelmeer war einst eine stinkende Kloake und wird auch wieder eine sein. Das Schicksal des Meeres ist durch regelmäßige Klimaschwankungen vorbestimmt. Zu diesem Ergebnis kamen Geowissenschafter, die Bohrungen am Meeresgrund durchführten und die erbohrten Ablagerungen untersuchten. Aus solchen Bohrkernen lesen Forscher wie in einem Buch der Erdgeschichte. Der Mineraloge Hans-Jürgen Brumsack von der Universität Oldenburg und Kollegen fanden darin schwarze, nach faulen Eiern stinkende Schlickschichten, wie sie auch bei Wattwanderungen in der Nordsee anzutreffen sind. Diese so genannten Faulschlämme kamen in den Bohrkernen in immer gleichen Abständen in den sonst helleren Sedimenten vor.

Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Faulschlämme alle 23.000 Jahre entstanden - und zwar immer zu jenen Zeiten, in denen die Erdachse derart geneigt war, dass die Nordhalbkugel mehr Sonnenstrahlung aufnehmen konnte als zu anderen Zeiten. Die Ablagerungszyklen entsprechen also zeitlich genau diesen Schwankungen der Erdachse.

Strömung​sänderung
Die Forscher konnten nun klären, wie sich die veränderte Sonneneinstrahlung auf den Mittelmeerraum auswirkt. In Zeiten, in denen die Sonne die Nordhalbkugel besonders stark wärmt, fällt am Mittelmeer mehr Regen, weil das Gebiet dann im niederschlagsreichen Monsungürtel liege. Das viele Regenwasser verdünne das salzige Wasser des Mittelmeeres und bewirke eine Änderung der Strömungen.

Anstat​t dass schweres salzhaltiges Wasser in der Tiefe aus dem Mittelmeer durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik strömt (wie heute), dreht sich der Vorgang um, und Atlantikwasser strömt ins Mittelmeer. Es transportiert viele Nährstoffe, die für eine explosionsartige Vermehrung von Plankton sorgen. Bald rieseln große Mengen toten Planktons auf den Meeresgrund und werden von Bakterien zersetzt. Die Bakterien verbrauchen den Sauerstoff, und fortan leben dort ausschließlich Mikroorganismen, die anstelle von Sauerstoff Mangan oder Schwefel atmen. Sie setzen den stinkenden Schwefelwasserstoff frei - es entstehen die Faulschlämme.

Vege​tation
Was weite Bereiche des Mittelmeeres in eine Kloake verwandelt, sorgt an Land für blühende Landschaften. Der Monsun lässt Vegetation gedeihen, wo heute die Sahara ist. 5000 bis 8000 Jahre hält diese Blütezeit an. Dann hat sich die Erdachse wieder so weit geneigt, dass sich die Monsungebiete verlagern.

Bis 4,5 Millionen Jahre zurück konnten Brumsack und Kollegen den Klimazyklus im Sediment verfolgen. Davor war das Mittelmeer ausgetrocknet und hinterließ damit keine entsprechenden Muster. Auch in Bohrkernen aus dem Südchinesischen Meer fanden die Wissenschafter jene zyklischen Ablagerungen. Es handle sich um einen stetigen Herzschlag der Natur, resümieren die Forscher.

In etwa 7000 Jahren wird er das Mittelmeer wieder in eine Kloake verwandeln und die Sahara erblühen lassen. (Axel Bojanowski/DER STANDARD, Printausgabe, 4.12.2002) -

derstandard.at/11​50858/Mittelmeer-wird​-eine-stinkende-Kloak​e


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63%
(16 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 12 Tagen

Dass man Kinder Missbraucht um sie Ideologisch zu beherrschen, finde ich mehr als nur bedenklich. Diese richtiger Hirnwäsche zu unterziehen, ist ausserdem gemäss Menschenrechts Konvention auch verboten.

Wir hier wundern uns zum Beispiel über eine Islamisierung, wundern uns darüber, dass Kinder "einfach so diesen Ideologien folgen", mit allem was dann daraus wird.
Das gleiche aber machen wir mit diesem Global Warming Mensch gemacht, diese jungen Menschen glauben fest daran, was ihnen in den Schulen eingetrichtert wurde.
Logisch kommen starke Proteste, wenn man an den Schulen einen anderen Unterricht fordert...da zeigt sich, wie eine Gesellschaft unterwandert wird...und ein Oberli macht mit, einfach unglaublich..
Danke


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63%
(16 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Vor 12 Tagen

Der Gesamtanteil an CO2 in der Atmosphäre beträgt 0,04%. Ob diese geringe Menge als Faktor der Weltklima-Befindlichk​eit ausreicht, kann ich nicht ermessen. Doch die Klimatologen wissen genau, dass von diesem winzigen Anteil nur 0,002% vom Menschen verursacht werden. Die Weltmeere verursachen ungefähr die Hälfte des gesamten CO2-Bestands, also etwa 25‘000 mal mehr als wofür der Mensch verantwortlich ist. Bricht ein Vulkan aus, so entstehen verhältnismässig grössere Schwankungen, die jedenfalls mehr als nur 0,002% ausmachen. Nun will man am Fünfzigtausendstel menschgemachten CO2 herumschräubeln - ein Schildbürgerstreich ohnegleichen! Bis heute ist überdies die Klimabeeinflussung des CO2 noch nicht einmal bewiesen. Alle Welt schickt sich also an, aufgrund einer blossen Hypothese, jedoch gewaltigen Propaganda einen nutzlosen Kampf zu führen. Herr Oberli , angepasster „Nichtpopulist“, lässt sich natürlich auch einspannen und trägt wacker bei am unsäglichen CO2-Schwindel. Die Behauptungen, die er hier aufstellt, sind wirklich zum Schiessen. Etwa, wenn er die 5% des menschgemachten Anteils infolge der Fliegerei anprangert, so handelt es sich damit gerade um einen Millionstel des gesamten CO2-Gehalts.

Bisher hat noch kein wissenschaftlich mit dem Klima Vertrauter meine hier präsentierte Rechnung auch nur mit einem Ansatz von Plausibilität kontern können. Warum befasst sich niemand mit der einfachen Arithmetik, welche die Verhältnismässigkeit so frappant ad absurdum führt? Die „Klimaschutz“- Hype beweist, dass mit Propaganda alles möglich ist, auch wenn deren Behauptungen noch so dreist sind. Natürlich kann gegen die Produktion des dämonisierten Gases durch die Weltmeere nicht vorgegangen werden; man hält sich deshalb an den belangbaren Menschen und konstruiert dessen Schuld und Sühne an der Welterwärmung.




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58%
(12 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 12 Tagen

Seltsam,dass ausgerechnet Schulkinder dazu ausersehen sind,uns mündigen Bürgern Sachzwänge aufzubürden,die uns weder vom wechselnden Klima "schützen" werden,noch von einem doch schon immer und täglich erlebten "Klimawandel" !!!Das Klima ist doch dauernd im "Wandel"!Jeder Tag verläuft anders!Es ist unglaublicher Schwachsinn und baut einfach darauf auf,dass im Herbst die Grünen so zu mehr Parlaments-Sitzen kommen sollen.Herr Oberli soll doch dem Herr Putin und dem XIN PIN einen netten Brief schreiben,und ihn darum bitten,dort die Zig-Millionen Holzhäuschen ab nächstem Jahr nicht mehr mit Holz zu heizen,wegen dem Co2-Ausstoss !!Ja und natürlich auch keine zusätzlichen AKW`s und Kohle-Kraftwerke bauen!!
Dummerweise haben die Menschen dort zu wenig Geld zur Verfügung,dass sie dort eine Co2 Abgabe einführen werden!Das lohnt sich nur in relativ wohlhabenden Ländern,wie die Schweiz oder Deutschland!Das ganze Brimborium ist an die Schicht Menschen gedacht,die sich nicht so um Politik kümmeet,jedoch immer nur das "Gute" wollen.Und so kommen die Grünen mit Hilfe der Medien,die alles wohlwollend noch etwas "pushen" zu ihren zusätzlichen Sitzen und der Beitritt zur EU ist dann viellicht nur noch Formsache...... lebwohl Schweizerische Eidgenossenschaft....​!!..wenn erst mal die Seele verkauft ist,lässt die Kraft des Körpers automatisch nach..!..die Grossväter werden einst den Enkeln von einem wunderschönen Land namens Schweiz berichten,dass einst wohlhabend und frei und demokratisch regiert wurde..!!..es war einmal....!


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81%
(16 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 12 Tagen

Eine Geschichte zum Nachdenken:

An der Kasse im Supermarkt spricht der Kassierer eine ältere Dame darauf an, dass sie doch auch ihre eigene Einkaufstasche benutzen könne, weil die Plastiktüten schädlich für die Umwelt sind.
Die Frau bat um Entschuldigung und erklärte: „Es ist so, dass es zu meiner Zeit die grüne Welle noch nicht gab.“

Der Angestellte antwortete ihr:
„Genau das ist heute unser Problem. Ihre Generation hatte nicht genügend Umsicht unsere Umwelt zu bewahren.“

Die Frau: Sie haben recht,unsere Generation kannte leider nicht die grüne Welle der heutigen Zeit. Wie sollten wir auch, denn zu jener Zeit brachte man die Milch-, Bier- und Limonadeflaschen in das Geschäft zurück. Der Laden schickte sie wieder zum Hersteller, wo sie gereinigt und sterilisiert wurden, bevor sie neu gefüllt wurden.
Auf diese Weise konnten dieselben Flaschen viele Male benutzt werden.
Das war effektives Recycling zu 100%.
Aber wir hatte keine grüne Welle in jener Zeit.

Wir stiegen die Treppen hinauf, denn es gab keine Rolltreppen in jedem Geschäft oder Büro.
Wir gingen zu Fuß zum Einkaufen anstelle der Fahrt mit unserem 300 PS-Wagen - jedesmal wenn wir zwei Blöcke weit laufen müssen.
Aber Sie haben recht. Wir hatten keine grüne Welle in jenen Tagen.

Damals wurden die Windeln der Babys gewaschen, denn es gab keine Einweg- und Wegwerfwindeln.
Wir trockneten die Wäsche noch auf der Leine nicht in diesen energiefressenden 220 Volt – Maschinen.
Allein die Kraft von Sonne und Wind trocknete unsere Wäsche.
Die Kinder trugen die Sachen ihrer älteren Geschwister, nicht immer nur was Neues.
Aber sie haben recht:Wir hatten keine grüne Welle zu unserer Zeit.

Damals hatten wir einen Fernseher oder Radio - pro Haushalt nicht einen Fernseher pro Zimmer.
Und der Fernseher hatte einen Bildschirm in der Größe eines Taschentuchs (erinnern Sie sich?)
und nicht einen Monitor wie für ein Stadion.
In der Küche rührten und kneteten wir von Hand denn es gab keine elektrischen Geräte, die uns das alles abgenommen hätten.
Wenn wir etwas Zerbrechliches per Post versenden wollten nahmen wir zerknüllte Zeitungen zum Schützen und keine luftgepolsterten Plastikformen.
In jenen Tagen warfen wir keinen Motor an und verbrauchten damit Benzin, nur um den Rasen zu mähen.
Wir benutzten einen Rasenmäher, der mit Muskelkraft angetrieben wurde.
Wir hatten unsere Bewegung als Bestandteil des Alltags, so mussten wir nicht zu einem Fitness-Studio gehen, um auf elektrisch angetriebenen Bändern in geschlossenen Räumen zu laufen.
Aber Sie haben recht:
Wir hatten in diesen Zeiten keine grüne Welle.

Wir tranken aus einer Quelle, wenn wir Durst hatten anstatt jedes Mal Glas- oder Plastikflaschen zu nehmen, wenn wir Wasser trinken wollten.
Wir füllten die Tinte in unseren Füllern auf, anstatt jedes Mal neue Patronen einzusetzen und wir wechselten beim Rasierer die Klingen, statt das ganze Gerät wegzuwerfen, wenn die Klinge unscharf war.
Aber wir hatten damals keine grüne Welle!

In jenen Zeiten hatten die Menschen die Eisenbahn oder einen Bus und die Kinder fuhren mit dem Rad zur Schule oder sie gingen zu Fuß anstatt die Mama wie ein 24-Stunden-Taxi einzusetzen.
Wir hatten in jedem Zimmer bloss eine Steckdose, nicht eine ganze Steckdosenbank um Dutzende von Geräten zu versorgen.
Und wir brauchten kein elektronisches Gerät, um Signale von Satelliten über Tausende von Kilometern aus dem Weltraum zu empfangen um die nächstgelegene Pizzeria zu finden.

Also, finden Sie es nicht auch bedauerlich, dass die heutige Generation uns alte Menschen als Idioten beschimpft, bloss weil wir in unserer Zeit keine Grüne Welle hatten?



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