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Die AHV als bedingtes Grundeinkommen

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Für die Einen ist die AHV ein un­nnöti­ges Zu­brot, an­de­ren deckt sie nicht ein­mal das Existenzminimum. Eine Dia­log­gruppe der «In­te­gra­len Po­li­ti­k» schlägt des­halb den Umbau der AHV in ein «­be­ding­tes Gr­und­ein­kom­men» vor. Sie wird er­höht auf 3500 Fran­ken, damit das Exis­tenz­mi­ni­mum ge­deckt ist. Aber sie er­hält nur, wer sie auch braucht. Wer durch Ver­mö­gen oder Pen­si­ons­kasse ge­si­chert ist, braucht eine sol­che AHV nicht.

Finanziert werden soll eine derart revidierte AHV durch eine Robotersteuer, da die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung Arbeitseinkommen wegrationalisiert, die nicht mehr für die AHV zur Verfügung stehen. Eine interessante Idee, zu der es hier mehr zu lesen gibt: http://zeitpunkt.ch/d​ie-ahv-einer-gerechte​n-gesellschaft


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 29 Tagen

Herr Christoph,

Danke für ihre emphatischen Absichten in Ehren, aber das halte ich nun trotzdem für einen ganz falschen Ansatz, wenn man das Ganze bis zum Ende einmal durchdenkt. Eine im voraus so oder so allgemein zugesichterte AHV einzuführen, das verführt mit Sicherheit zu viele Menschen - schon in jungen Jahren - sich einfach bequem in die Hängematten zu legen, anzuhängen. Ihre Talente, die nun einmal jeder Mensch besitzt, sie blieben ungenutzt, im "Dornröschenschlaf". Ihr Leben verliefe weniger zufrieden, unglücklicher und mit Sicherheit ungesünder.

Emanue​l KANT sagte diesbezüglich zutreffend:

Mensch höre Du auf den Ruf deiner Seele,
und mache diesen RUF zu deinem BERUF,
dann bist Du zufriedener,
glückli​cher und gesünder.

Genau in dieser Reihenfolge, Ursache und Wirkung.



Denn der Mensch lebt nicht vom Brot (Rente) allein.



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(5 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 30 Tagen

Da alle einzahlen, haben auch alle das Recht, AHV zu bekommen. Thema beendet.


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(6 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte March 2018

In diese Richtung muss es gegen, bis auf einen Punkt!

Wenn ich SRG bezahlen muss, auf den Nutzen jedoch verzichte, ist das immer noch meine freie Entscheidung.
Wenn ich jedoch in eine Renten-VERSICHERUNG /BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen einzahlen muss, dafür aber keinen Nutzen habe, weil es mir halt etwas besser geht als anderen, dann ist das in meinen Augen, alles Andere als Sozial! Das ist Diskriminierung.
Jene die das Rad am laufen halten, für sich selbst und ihr Alter Verantwortung übernehmen und für ihren Erfolg weiter abstrafen und abmelken, ist der falsche Ansatz! Und wenn ein Lang wie die Schweiz es im Ernst nicht gebacken kriegt, ihren Bürgern ein Alter in Würde zu garantieren, weil ihr angeblich die Mittel dafür fehlen, ja dann kann sich wohl bald der Großteil der Welt im Rentenalter gleich den Strick nehmen.

Holt die Mittel da, wo wir sie zum Fenster raus schmeißen und bei Jenen, die gar kein soziales Gewissen haben und die Mittel und Kontakte, auch keines haben zu müssen. Wär nebenbei auch effizienter, denn es sind ja nur ein paar, die den Hals nicht voll genug bekommen können und unsere Renten lieber im Champagner ersäufen. Die Welt wäre ohne sie in jeder Beziehung nicht ärmer. Doch wir kriechen vor ihnen wie armselige Bittsteller. Vor ihren Gräfen, Vögten, Königen und Kaisern.

Ewig um den heißen Brei herum zu denken bringt doch nichts. Und Robin Hood wird's auch nicht richten.









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(10 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2018

Der jetzige Vorstoss des Arbeitgeberverbandes,​ betreffend Rentenreform, ist eine reine Selbstüberschätzung (Vogt etc.) seiner Wichtigkeit.
Ich empfehle, endlich das Geldsystem in seiner Entstehung und vor allem Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, geistig zu verkraften. Die Existenzkämpfe und Armut sind Menschen gemachte Phänomene, hat mit der Geld- und Volkswirtschaft gar nichts zu tun. Henri Ford, 1863-1947, hat mit seiner Feststellung: "würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten morgen eine Revolution" darauf hingewiesen.
Wie lange funktioniert der Betrug noch? Wir müssen nicht mit Bangladesh konkurrieren und die Sozialstandards müssten längst im Verhältnis zur Stärke der Volkswirtschaft von de OECD festgelegt werden?
Die Wirtschaft ist für den Menschen nicht umgekehrt. Die Wirtschaft muss demnach auf für das notwendige Geldvolumen für die Renten sorgen, weil auch die Rentenausgaben zur Wirtschaftsleistung gehören. Natürlich kann auch der Staat (Verschuldung oder schuldenfrei, je nach System) aushelfen (Arbeitsplätze und Gewinne sichern)?




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(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte February 2018

Meine Frau und ich haben, wenn wir dann Pensioniert sind, mit AHV und PK eine Rente die gerade zum Leben reicht, deshalb sparen wir auch bis dann mit Sparen 3 etwas für das Alter.

Nun wenn das Grundeinkommen kommt sind alle die für's Alter Sparen die Dummen, es gibt dann keine AHV, die PK und das Gesparte reichen nicht aus und wir würden in die Altersarmut abtriften.

Darum hoffe ich, dass diese doofe Idee nicht kommt.

Man sollte die AHV auf 3500 anheben ganz klar, aber diese dann den Rentner auch auszahlen, sonnst macht es wirklich keinen Sinn.


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80%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte February 2018

Die Idee finde ich gut, jedoch werden wohl einige Politiker & Ökonomen, welche bereits mit einer Erhöhung der Renten um Fr.70-. riesige Mühe hatten, sie wohl ablehnen? Wäre die Ablehnung der Rentenerhöhung alleine mit dem Giesskannenprinzip begründet gewesen, könnte man es noch verstehen.

Dabei braucht es ja die gleiche Geldmenge, wenn dem Rentner welchem die Rente nicht zum Leben reicht Ergänzungsleistungen ausgegeben werden müssen. Das Geld fliesst einfach durch andere Kanäle. Als Nebeneffekt bringt es so noch etwas Beschäftigung für die Angestellten der Sozialämter.

Es wird weiterhin schwarzgemalt um die AHV, neue Schlagzeilen im Blick:

Compenswiss​ warnt:

„AHV-Vermög​en von derzeit von heute 36.8 Milliarden bis 2030 aufgebraucht“

Dies​es Horror Szenario soll alleine der Alterung der Bevölkerung zu verdanken sein. Man geht also davon aus, dass diese 36.8 Milliarden sich bis dato nach Ausgabe an die Rentner völlig in Luft auflösen.

Dazu mal ein paar lustige Fragen, was stellen die Rentner so mit ihrer AHV Rente an:

A: Sie stecken das Geld unter das Kopfkissen, wo sie es horten
B: Sie vergraben das Geld im Garten, wo es unwiederbringlich verloren geht
C: Sie geben das Geld aus, wo es den Weg in den Geldkreislauf zurück findet und so bei korrektem
Rückfluss im Umlageverfahren wieder in die AHV zurückfliesst.

Nat​ürlich erfordert es bei Fr. 3500-. AHV Rente zuerst einmal eine höhere Geldmenge, dazu wurde die Robotersteuer vorgeschlagen.

Denkbar wäre auch eine Erhöhung der Geldmenge, nämlich für einmal zu Gunsten der AHV (= Investition in die Realwirtschaft) statt der Finanzwirtschaft, wo drei Viertel des neu erzeugten Geldes landen und nur die Preisschilder der Anlagen verändern was öfters zu Blasen und Überbewertungen führt.

Einfacher als die Robotersteuer wäre die AHV zukünftig nicht mehr über Lohnabzüge rückzufinanzieren, sondern über den Endverbrauch und das Endprodukt, wie es auch bei der MwSt schon der Fall ist. Der Vorteil wäre, dass es mit diesem Modell keine Rolle mehr spielt, ob das Produkt durch Mensch oder hochautomatisierte Maschinen hergestellt wurde oder die Dienstleistung durch Mensch oder z.B self Scanner stattfindet, die Rückfinanzierung der AHV wäre so immer gewährleistet.

Auc​h würden so personalintensive Branchen etwas entlastet, während hoch automatisierte Branchen nun auch ihren Beitrag leisten müssten.

Zitat:


"Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen oder -tradionen zu machen."

Albert Einstein





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33%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2018

Dieses Postulat habe ich schon seit Jahren, auch hier bei Vimentis abgegeben!

Der Umbau der Grundsicherung sollte längst zukunftstauglich organisiert werden. Aber sicher nicht mit einer weiteren Spielform über die Robotersteuer als Synonym des Erwerbsersatzes!

Die ergänzende, individuelle Absicherung (BVG etc.) ist und bleibt eine reine Privatsache! Hier hat sich der Staat, nicht einzumischen!

Das Geld steckt bekanntlich seit Einführung des Geldes als Tauschersatz im Endpreis des Produktes (Arbeit und Güter/Dienstleistung)​. Sämtliche Faktoren sind einkalkuliert. Sowohl der Rückfluss der Staatsausgaben als auch der Grundsicherung (Sozialausgaben) sind demnach aus dem genannten Wirtschaft - Umsatz abzuleiten. Die Abwicklung über die Lohnsumme ist falsch, dient einzig und alleine der Verknappung und Spielformen für die Ökonomen und Regierenden. Hängt natürlich mit der Geldsystem - Lehrmeinung der Fakultät Ökonomie zusammen (Zahler-Mythos), welche weiterhin, ungestraft den Betrug wonach Kredite aus Kundeneinlagen (existiert gar nicht = Zahlen in den Bankbuchhaltungen), lehren dürfen.


Alles andere sind Spinnereien (Spielformen) der Ökonomen (dämlichste Denklehre), welche gesamtheitlich betrachtet, nicht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem stehen.

Der Staat braucht nach moderner Geldtheorie keine Einnahmen zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben.
​Er ordnet den Rückfluss zur Preisstabilität, Soziale Absicherung und Umwelt zu!

Wann endlich erinnert sich die Bevölkerung an ihr eigenes Denkvermögen und gibt Gegensteuer, so wie es Henri Ford, 1863-1947, angemerkt hat: "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten zeitnah eine Revolution!" Bitte keine Gewalt nur den Geist aktivieren, reicht dazu völlig aus!





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