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Die Diskriminierung in unserer Gesellschaft nimmt zu

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http://www.sonntagsze​​​​​itung.ch/read/sz_​2​2​_​0​3_2015/nachri​ch​te​n/​De​muetigen-​bed​roh​en-​sch​ikani​eren​-307​36

Heut​e ist ein interessanter Bericht in der Sonntagszeitung zu lesen, wie schwer es die jungen Menschen haben, mit welchen zum Teil unglaublichen Konversationsausbrüch​​​​​en, die offenbar bei den 14 - 17 Jährigen gang und gäbe sind. Es scheint mir den Eindruck zu bilden, dass sich unsere Gesellschaft immer mehr voneinander in Stücke trennt. Begründungen sehe ich folgende:

1. Das Internet

Das Internet hat unsere Gesellschaft nicht verändert, sondern wir wissen durch die sozialen Netzwerke immer mehr voneinander. Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind und sich nicht wirklich in ihrer Persönlichkeit reflektieren, jedoch sich vom Internet zu sehr beeinflussen lassen, haben es schwieriger und neigen dazu, die Eigenverantwortlichke​​​​​it ausser Acht zu lassen.

2. Das Problem sich freiwillig in die öffentliche Diskriminierung zu begeben.

Eigenwillig​​​​​e Persönlichkeiten gab es schon immer. Rein aus psychiatrischer Sicht hat im Grunde genommen jeder eine Persönlichkeitsstörun​​​​​g. Also eine Schwäche. Wichtig dabei finde ich, dass man für sich einen Selbstschutz entwickelt, damit es keine Peinlichkeiten und Angriffe von Aussenstehenden gibt. Das klassische Beispiel ist, das sehen Sie in diesem Bericht. Diese jungen Mädchen gehen ins Kampftraining, um sich vor bösen Buben zu wappnen, die wiederum sich durch das Internet beeinflussen lassen.

3. Gesellschaftliche Studien sind in vielerlei Hinsicht unbrauchbar und animieren zum Weg in die persönliche Isolation.

Ich selber habe in solchen Studien mitgemacht und dabei festgestellt, dass diese nur auf Befragungen basieren. Der Studienteilnehmer kann aus Selbstschutzgründen die Unwahrheit ankreuzen, weil es nicht einmal um sich selbst geht, sondern er würde nichts von einer bestimmten Frage etwas hören wollen.

Diese drei Punkte müssen in unserer politischen Gesellschaft von Grund auf neu diskutiert werden. Ein Auseinanderleben können wir uns in der heutigen Zeit nicht mehr leisten. Was machen diese Jugendlichen später als Erwachsene? Das ist die zentrale Frage. Danke für die Kommentare.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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57%
(7 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte March 2015

Hat man den Mädchen, die sich jetzt in Selbstverteidigung ausbilden lassen, eigentlich schon mitgeteilt, dass sie sich gar nicht selbst wehren dürfen?! (Wenn sie es professionell gelernt haben, erst recht nicht.)
Das wäre doch Selbstjustiz! Den Stinkefinger, dürfen sie auch nicht zeigen, sonst wird ihnen das Taggeld gestrichen. Und für den Spruch: "Halt dini Frässä!" Kriegt man einen Eintrag im Pflichtenheft als Mädchen, dass sich nicht länger blöd anmachen lassen will....


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67%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte March 2015

"Wer nicht weiss wie man sich aufzuführen hat, gehört in den Senkel gestellt."

Heute funktioniert das eben offenbar nicht mehr so einfach! Da muss die Schulphychologin erst mal herausfinden welche psychologischen Defizite so ein Bengel hat. Hat einen Migrationshintergrund​, ist er sowieso für nichts was er tut oder sagt selbst verantwortlich, sondern allein unsere miserable Itegrationspolitik, die theoretisch keine Schattengesellschaft duldet, ist schuld! Und schwups wird aus dem Täter ein diskriminiertes Opfer, und dem Opfer samt Sippschaft wird dann mit viel Aufwand und Kosten geholfen. (Sein Opfer kann sich selber helfen, hat ja keine Integrationsprobleme,​ ergo wird's wohl selber schuld sein wenn's angepöbelt und beleidigt wird. )


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78%
(9 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2015

Felix Kneubühl, wie soll ich Ihren Blogtittel: "Die Diskriminierung in unserer Gesellschaft nimmt zu" verstehen. Wer wird diskriminiert? Etwa die Einwanderer sowie auch hiesige Burschen mit ihren ungehobelten und frauenfeindlichen Sprüchen und Rempeleien. Oder sind es die Mädchen und Frauen die nicht bereit sind, sich solche saudummen Sprüche und Handgreiflichkeiten gefallen zu lassen. Wer nicht weiss wie man sich aufzuführen hat, gehört in den Senkel gestellt. Wenn Lehrer und Lehrerinnen nicht fähig sind mit Rückendeckung der Politik und Gerichten für Ordnung zu sorgen sind Diese Fehl am Platz. Wohlgemerkt, ich meine mehr Rückendeckung für die Opfer und die Lehrerschaft ist dringend von Nöten.


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67%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte March 2015

Weshalb in die Ferne schweifen? Die Gründe liegen doch klar auf der Hand! Bengel die sich so verhalten, sind dazu erzogen worden. Kriegen es so vorgelebt. Und wenn wir ihnen nicht beibringen, was ihre Alten nimmer begreifen werden, sind wir auf dem richtigen Weg, zurück in die Steinzeit. Aber das wollen die Linken ja offenbar so! Denn man darf das Kind ja nicht mal beim Namen nennen! Lehrer sehen lieber weg als hin. Verständlich, wer will sich als Lehrperson schon zwischen die Fronten stellen, weiss doch jeder wo sein Haus wohnt.


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63%
(8 Stimmen)
Urs Gassmann sagte March 2015

Der mit dem Link im Blog angegebene Zeitungsbericht handelt um nichts anderes als die Auswüchse,
die uns beschert werden durch die Zuwanderung aus der muslimischen Welt mit deren Frauenbild.
Wenn unsere Lehrerinnen und wohl alle Klassenkameradinnen nun von diesen primitiven Zugereisten
malträti​ert werden, so käme es mir ja nicht gerade in den Sinn, die Tätlichkeiten von jugendlichen Raufbolden mit dem vornehmen Euphemismus "Diskriminierung" zu umschreiben. Herr Kneubühl hat das Wort wohl verwendet, weil es gerade ziemlich hoch in Mode ist. Dass nichts anderes als die aus dem Ruder gelaufene, ungesunde Zuwanderung ursächlich für den uns alle empörenden Zustand ist, wird von ihm gänzlich unterdrückt. Sein Versuch der Studien zur Umschichtung unserer Gesellschaftsstruktur​en
hätte er sich weiss Gott ersparen können; wir wissen jetzt auch, womit er seine Zeit verplempert. Diskriminierung hat sich letzthin der Nationalrat geleistet, und zwar mit kräftiger Mithilfe seiner Partei, der GLP, indem man die Homophilen als mancherorts Diskriminierte zu einem besonderen Schutz von einem Zusatz im Rassismusgesetz besonders schützen will. Nach der heute geltenden Auffassung zufolge eines Begriffswandels hat man somit alle anderen Leidensgruppen mit dem Nichteinbezug "diskriminiert". Der zu Recht auch ihn skandalisierende Missstand wird vom Autor mit Politambitionen natürlich völlig falsch angegangen; die einzigePartei, wo er substantiell mitwirken könnte, wäre die SVP. Er müsste sich aber in der Anwendung der Terminologie etwas verbessern - und natürlich auch in die ins Schwarze treffende Ursachenforschung der SVP hineindenken.



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