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Flugticketabgabe - Bschluss im Nationalrat vom 19.09.2019

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Flugticketabgabe im NR

Das heute die Flugticketabgabe im Nationalrat angenommen wurde freut mich ausserordentlich. Diese positive Wahl ist zwei "Umständen" geschuldet. Zum einen hat meine Partei die GLP diese Motion eingereicht und zum anderen hat die FDP Wort gehalten und gemäss ihrer neuen Klimastrategie ebenfalls dafür gestimmt. Dies macht mir Hoffnung und gibt mir persönlich auch Kraft mich weiterhin mit Entschlossenheit, Mut und Leadership für unser Klima und für unsere Erde einzusetzen.

 

Für mich persönlich allerdings ist eine Abgabe von 30.- bis 120.- Franken pro Person und Flug viel zu wenig. Es fehlt in Bern leider erneut an Mut hier eine Lösung aufzubauen welche dann in ihrer Effektivität auch tatsächlich das gewünschte Ziel erreicht. Nämlich eine Reduktion der Flugbewegungen. Meines Erachtens sollten diese Zuschläge zwischen 250.- und 750.- liegen.

 

Das Argument, die Mittelschicht oder ärmere Menschen und Familien könnten dann nicht mehr in die Ferien fliegen greift mir hier zu schwach und ist für mich kein Argument es nicht zu tun. Klar es würde schmerzen und uns zwingen unser Verhalten zu ändern. Denken Sie aber einmal zurück was Flüge vor zwanzig Jahres gekostet haben. Also bevor sich das Airlinebusiness angefangen hat sich mit einer Tiefpreispolitik und Billigarlines selber zu zermartern. Heute sind diese Preise schlicht viel zu tief. Es kann doch nicht sein, dass jedermann und jedefrau für 80.- nach London fliegen kann. Klar wird dann mehr geflogen und die Airlines machen nicht mal mehr gewinn weil die Margen derart tief sind. Zudem kommt eben dazu dass wir durch diese Vilelfliegerei unsere Umwelt in extremster Weise belasten.

Eine Kompensation des CO2 beim Kauf des oder der Tickets hilft da wenig ausser das eigene Gewissen zu beruhigen.

Auch kommt ein höherer Abzug einem Verbot gleich und eine solche Lenkungsabgabe soll ja dann auch, Verursachergerecht wieder an die Bevölkerung zurückverteilt werden. 

Für mich ist dies durchaus sehr liberal, denn liberal heisst eben auch Freiheit einzuschränken um Freiheiten zu erhalten.

Dies ist dann gelebtes Leadership. Die wäre entschlossen und Mutig zu handeln.

www.rogerreu​ss.ch 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(2 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 2 Tagen

Die Nicht-Westlichen Länder sind nicht so verblödet wie der Westen mit seiner Klima-Hysterie.

Si​​e lachen sich ins Fäustchen und entwickeln sich wirtschaftlich weiter, während die westlichen Länder sich durch die Klimastreiter wirtschaftlich kastrieren und verarmen werden.


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(5 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 22 Tagen

"Meines Erachtens sollten diese Zuschläge zwischen 250.- und 750.- liegen."

Meines Erachtens auch, Herr Reuss. Alles Lenkungsabgaben müssen drastisch sein, aber rückverteilt werden.

Seit dem 24. Juli 2019 wissen wir, dass es während der letzten 2000 Jahre nur moderate regionale Erwärmungen und Abkühlungen gegeben hat und dass nun erstmals weltweit gleichzeitig eine vielfach höhere und schnellere Erwärmung im Gang ist – mit bereits bedrohlichen Folgen.

Schluss mit der Pflästerlipolitik!


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(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 25 Tagen

Eine griffige Massnahme ist tatsächlich die Lenkungsabgabe auf Flugbilletten, Herr Reuss.

Am Samstag, dem 28. September 2019, findet erstmals nationale Klima-Kundgebung statt – kein Streik. Zum ersten Mal seit Beginn den regionalen Klimademos und Klimastreiks reisen an diesem Tag Menschen aus der ganzen Schweiz zu einer gemeinsamen Demo nach Bern – viele per Velo. Tausende werden diesem Aufruf folgen.

Ab 13.30 Uhr
Treffpunkt auf der Schützenmatte (direkt neben dem Hauptbahnhof Bern)

Ab 14.00 Uhr
Demo bis zum Bundesplatz (mit anschliessendem Programm)

Die Klimademo wird nicht von Parteien organisiert, sondern von der Klima-Allianz. Die Allianz wird unterstützt von vielen Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung und Kirche sowie von Gewerkschaften.

https://www.vimen​​tis.ch/d/dialog/read​a​rticle/demo-griffig​e-​massnahmen-gegen-d​ie-​klimaerwaermung-j​etzt​/
https://www.v​iment​is.ch/d/dialog/​readar​ticle/klima-no​tstand/​
https://www​.vimenti​s.ch/d/dialo​g/readart​icle/fuer-e​in-gesunde​s-klima--d​ie-gletsche​r-initiat​ive/


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(7 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 27 Tagen

Solange ich kein Albert Einstein oder Thomas Mann bin, der von hohen Würdenträgern in Ellis Island mit einer Live-Übertragung von CNN mit viel Pomp empfangen wird und sofort eine Professur in Harvard bekommt, bin ich gegen Flugabgaben, die de facto Verbote sind.




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(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 28 Tagen

Für die Politiker ist der Klima-Wahn ein Geschenk, so können sie ihrem Hobby frönen immer neue Steuern, Abgaben zu erfinden und bestehende zu erhöhen.
Die Einzige Antwort der Politik auf die "Klimaerwärmung" ist die Steuer- und Abgabenschraube extrem anzuziehen. Schliesslich muss das arbeitende Volk abgezockt werden, man will die Verarmung der unteren Schichten, damit die Bonzen wieder Platz auf den Strassen haben und die Unterschicht auf ihren Platz verwiesen wird. Klassenkampf von oben !


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77%
(13 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 29 Tagen

Einfach nur verlogen ihr Grünen und Co. Wem es ernst ist mit der Klimaschutz der fliegt nicht und bleibt zu Hause.
Freiheit einzuschränken ist die und bleibt die Freiheiten eingrenzen, dass ist nichts anderes als Sozialismus in Reinkultur.
Das Geschäftsmodell der echten Billigarlines haben sie nicht verstanden, diese machen sogar wirklich Gewinne, weil eben nicht einen ganzen Flieger mit Fr. 80.00 Passagieren haben, das sind Lockvogel oder besser gesagt ab Preise. Der Durchschnittliche Preis ist sehr viel höher.


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67%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 29 Tagen

Langsam frage ich mich, wie lange man noch auf Familien und Normalbürgern herumtrampeln möchte.

Sie verlangen 250-750 Fr? Wie soll dann eine Familie mit 2 Kindern einmal ans Meer fahren, so wie das die Herren "Bonzen" auch tun? Dies haben aber den Vorteil, dass sie ungehindert weiterfliegen und das noch weiterhin an den Steuern abziehen werden.

Danke, dass Sie die Kluft zwischen Arm und Reich erneut vergrössern, weil man nicht auf intelligentere Lösungen kommt. Denn es ist nich anzunehmen, dass ein Geschäftsreisender (sehr grosser Anteil), neu Videokonferenzen machen wird, oder den ÖV benutzt. Er wird das über die Firma bezahlen lassen, den Steuern abziehen und die Gewinnschmälerung über Personalabbau wieder herein holen.

Intelligent​ere Lösungen scheinen in der Politik nicht erwarten zu sein. Warum auch.... die Meistbetroffenen, die Normalbürger werden das ja schon zulassen. Naja. Mal sehen, wie lange Sie Ihre Superpolitik weiterführen können, bevor Sie Unruhen auch in der Schweiz auslösen. Der Unmut der CH-Bevölerung wächst permanent, und auch die immer grösser werdende Migration wird diesen Unmut beim CH-Bürger nicht verhindern.





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(15 Stimmen)
Inge Votava sagte Vor 29 Tagen

Das geht schon mal in die richtige Richtung. Aber eine Kerosinsteuer wäre besser.


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58%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 29 Tagen

Neben dem, dass es eine 4Personen Familie härter trifft, 320.-, werden ja Waren vor allem Frischwaren eingeflogen.
Bei solchem Handeln hält sich meine Freude in Grenzen.
Macht das Nahe Ausland mit, sieht es etwas "besser" aus, falls man an diesen CO2 Wahnsinn glaubt.


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67%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 30 Tagen

ich würde gerne wissen von Rot-Grün inkl. GLP sich solche drakonische Steuern leisten können? Sicher fast alle. Soll der Pöpel auf jeden Luxus verzichten, während Rot-Grün weiterhin in Saus und Braus lebt.

Der Genosse Stalin hat auch schon immmer gesagt "Freiheit, nein danke!"


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