Sozialpolitik, Sozialsysteme > Sonstiges,

Für einen starken Sozialstaat

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Als Mit­glied der AL ver­trete ich die An­lie­gen der Men­schen in Zürich Nord, die auf­ güns­ti­gen Wohn­raum ge­nauso an­ge­wie­sen sind wie auf einen gut aus­ge­bau­ten öf­fen​t­li­chen Ver­kehr. Ich stehe ein für gute öf­fent­lich fi­nan­zierte Krip­pen, Horte un­d ­Schul­häu­ser. Die ra­sche so­ziale und be­ruf­li­che In­te­gra­tion von Men­schen mit­ ­Mi­gra­ti­ons­h​in­ter­grund muss ef­fi­zi­ent und qua­li­ta­tiv hoch­ste­hend er­fol­gen, damit die­se ­Men­schen ihren Bei­trag zu un­se­rer Ge­sell­schaft leis­ten kön­nen.

Seit 30 Jahren bin ich im Sozialbereich tätig. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der ZKB wechselte ich in den Asyl-Bereich, wo ich die Ausbildung zum Sozialarbeiter FH und diverse Zusatzausbildungen z.B. als Nonprofit-Manager absolvierte. Dabei habe ich immer mit Menschen in den verschiedensten Notsituationen gearbeitet und diese unterstützt.


Seit sechs Jahren leite ich die Sozialabteilung der Stadt Opfikon und bin dabei für die klientennahe hochstehende Erbringung der Sozialhilfe, den Zusatzleistungen zur AHV und IV, im Asyl- und Flüchtlingswesen, in der familienergänzenden Kinderbetreuung und im Notwohnungswesen zuständig. Dabei ist für mich die Ressourcen- und
Lösungsorientierun​g sehr wichtig.


In Affoltern aufgewachsen, wo ich auch heute mit meiner Familie lebe. Im Kreis 11 bin ich stark verwurzelt; der soziale Zusammenhalt war und ist mir immer sehr wichtig, weshalb ich mich zwölf Jahre als Kirchenpfleger in der reformierten Kirchenpflege Zürich-​Affoltern und neun Jahre als Präsident der Nachbarschaftshilfe Affoltern engagierte.​ Als Vater von mittlerweile drei erwachsenen Kindern weiss ich, was es heisst, in der Stadt Zürich eine Familie durch zu bringen.


Ich setze mich dafür ein, dass nicht auf dem Buckel der Armen und Notleidenden gespart wird und eine gute Bildung für alle möglich ist. Staatliche Leistungen haben ihren Preis und unser Steuersystem mit seiner Progression sorgt für ein Stück Gerechtigkeit: wer mehr hat, bezahlt auch mehr. Dem heutigen Sparwahn des Kantonsrats muss Einhalt geboten werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



71%
(14 Stimmen)
ueli hofer sagte March 2019

Sie sind ein Nonprofit-Manager, wie Sie sagen, Herr Bolliger.
Das tönt gut.
Passen Sie aber auf, dass Sie durch Ihre Klientele nicht ständig betrogen werden.
Zum Beispiel mit gefälschten Pässen und anderen gefälschten Dokumenten.

Ohnehi​n würde ich Ihnen dringend empfehlen, Ihre beachtenswerte Ausbildung mit einem Kurs i.S. Dokumentenprüfung zu ergänzen.

Ferner denke ich, dass Sie als gewissenhafter Gemeindediener alle Migranten, die versuchen mit falschen Papieren Ihr Wohlwollen zu ergaunern, unverzüglich der Fremdenpolizei resp. dem Migrationsamt melden.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

64%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2019

Soviel ich weiss, wird auf Bundesebene kaum gespart, sondern eher Jahr für Jahr die Ausgaben erhöht, dank der ausserordentlichen Einnahmen.

Sogar eben mal der AHV noch mehr Einnahmen zuführen kann man, weil das Geld nur so die Bundeskasse fliesst.

Mit der Schuldenbremse kann man zumindest die Ausgabenerhöhung in Grenzen halten.

Mit den erhöhten AHV-Einnahmen aus dem "Kuhhandel" könnte man die AHV bis 2035 im grünen Bereich halten anstatt 2031.

Das wäre im Sinne der LInken, die ja gerne Diskussionen über das reguläre AHV-Alter nur zu gerne hinausschieben. Dazu ist die Finanzierung über Lohnprozente und die allgemeine Bundeskasse sozialer als über mehr MWST.

Die Linken erhalten sehr viel beim "Kuhhandel" der Unternehmenssteuerref​orm.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



46%
(13 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte March 2019

@Herr Gerd Bolliger

Ich weiss Sie meinen es subjektiv wirklich gut, jedoch die altgriechischen Philosophen Platon und Sokrates formulierten es schon damals vor über dreitausend Jahren in der richtigen Art:

"Wer Leidvermeiderei betreibt, zeigt grundsätzlich an,
dass wer sie betreibt,
grundsätzl​​ich ein Uneingeweihter ist."

Oder aber: "NOT macht bekanntlich erfinderisch".
Letzt​​​eres ist bei allen Tieren z-B. sehr gut feststellbar!

Und Immanuel KANT formulierte es so gleich:

"Mensch höre auf den Ruf deiner Seele,
und mache diesen Ruf (Talente die in jedem Menschen schlummern)
zu deinem BERUF,
dann bist du zufriedener (eben durch selb er tätig sein),
glücklicher und gesünder". (kein Mensch wird krank, wenn er den von ihm vorbestimmten Weg geht)

Genau in dieser Reihenfolge ergibt es einen Sinn.

Ich bin jedoch auch davon überzeugt, dass sie es Herr Bolliger subjektiv gedacht eigentlich nur gut, nämlich mit den von Ihren als "benachteiligten" Menschen wargenommenen meinen,
jedoch gehen Sie leider Gottes trotzdem, oder gerade deshalb einen ganz falschen Weg.
Bitte bedenken Sie doch einmal ganz in RUHE, in sich gekehrt, genau darüber nach. Auch bin ich mir durchaus bewusst, es wird für Sie sehr schwierig werden,

1. sich selber zu hinterfragen,
2. womöglich dann sich einsichtig zu zeigen,
3. dann mutig die nötigen Schlüsse & Schritte daraus zu ziehen.
4. Man betrügt sich lieber weiter selber, leider Gottes,

folglich können die in der Art "betreuten" Menschen, - völlig ungestört - sich in ihrer Trägheit weiter "leidend" zeigen können, falsches Mitleid erzeugend. Jeder Mensch hat von Geburt an nämlich wundersame eigene Talente, eigene FÄHIGKEITEN seit Geburt GESCHENKT mitbekommen. Und wer diese in seinem Lebennicht aktiv nutzt, vergeht sich an seinem Lebenssinn und verfällt der Trägheit, er LEBT seinen LEBENSSINN nicht. Denn vermag nicht jeder Vogel in Gottes Natur selber sich zu versorgen, indem er einen Wurm sucht und dann auch immer findet, sich so SELBER am Leben erhält? Ist denn der Mensch nicht viel "wertvoller" ausgestattet worden, von Gott mit vielen Talenten beschenkt, als jedes Tier auf dieser materiellen Welt? Zumindest diese Wahrheit sollte doch einleuchten.

Darum​ sagte ich einmal einem Bettler der mir seine Hand entgegenstreckte: "Warum bettelst Du, du hast doch beide Beine und Arme noch, schämst du dich denn nicht". Er antworte ziemlich schockiert: Warum denn ich brauche Geld". Du beschämst dich doch auf diese Art gleich selber, stellst dich so in aller Öffentlichtkeit an den PRANGER. Früher im Mittelalter hat man genau dies getan, Verbrecher hat man an den öffentlichen Pranger gestellt. Und heute, das wäre doch ein Verstoss gegen die Menschenrechte, oder nicht? Du bist ein wertvoller, ein einzigartiger individueller Mensch, aber Du hast dies doch gar nicht nötig, dass Du so mit ausgestreckter Hand, so beschämend ein um Almosen bettelnder Mensch dokumentiert. Du gibst damit das Signal: "Ich kann Nichts, ich weiss Nichts, also ich BIN NICHTS". Er lächelte mich nur an und ging (wohl innerlich gestärkt) von Dannen. Denn wirklich FREI ist jeder Mensch nur dann, wenn er wirklich auf EIGENEN Beinen zu stehen vermag, nur so lebt er würdevoll eigenständig, kann mit sich zufrieden sein, sich selber die Würde geben, die jeder Mensch verdient. Ja ich weiss, vielfach reicht es nicht zum leben, darum gilt auch das Sprichwort: "Bescheidenheit ist eine Zierde". Klingt streng, aber es ist so. Was wird denn aus den Kindern die von ihren Eltern nur immer mit Materiellem verwöhnt worden sind, wie es leider heute mehrheitlich die Sozialmitarbeiter/Inn​​​en handhaben? Dies kann man gut feststellen, wenn man Ihre Kindheit betrachtet.

Meiner​ Meinung nach ist nur eine zeitlich klar begrenzte NOTHILFE angebracht,
nicht mehr, nicht weniger. So ist es ja im Sozialhilfegesetz ursprünglich auch gedacht & so
formuliert worden, eine NOTHILFE auf Zeit. Und an die gesetzlich verankerte Zurückzahlung der Sozialhilfen, aber an das denkt doch kaum noch Jemand auf diesen Sozialämtern, meine Schlussfolgerung ist darum: Es gibt in der Art wie es heute leider praktiziert wird, keine wirkliche, ECHTE Hilfe für diese Leute, denn LIEBE bedingt bekanntlich STRENGE".

Dann wurde durch einen weiteren sehr weisen Menschen - nämlich durch Jesus Christus
genau aus oben genannten Gründen dies für alle Menschen verbindlich formuliert:

"Wer sich an den Wegrand (jetzt i.d. Öffentlichkeit) stellt,
und betet (heute sich i.d. Öffentlichkeit als "Gutmenschen" darstellt"
der hat seinen Lohn bereits erhalten (heisst soll zukünftig keinen Lohn dafür mehr erhalten,
denn er bewirkt bei diesen "zu trägen Menschen" genau das Gegenteil,
nämlich was bewirkt werden soll.

Nichts für Ungut Herr Bolliger!



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



45%
(11 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2019

Wie war denn die Ausgabenentwicklung in den verschiedenen Departementen des Kantons Zürich? Kann man hier von einem Sparwahn reden?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



23%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Werter Herr Bolliger
"Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten zeitnah eine geistige Revolution"!

Wir leben in einem Steuer-und Sozialstaat in welchem alle Wirtschaftsfaktoren in den Produktpreisen eingespeist sind. Das Geldschöpfungsvolumen​ enthält diese Faktoren, demnach ist die Aufteilung Wirtschaft, Staat und Soziales enthalten. Logik Pur, man müsste nur mal 5 Minuten nachdenken!

Ihre Beschäftigung würde völlig anders aussehen; denn das Geld fehlt nicht, es wird durch Obrigkeiten mittels Institutionen und Systeme organisiert. Die Betreuung bleibt wichtig aber das Geld steckt in den Produkten der Leistungserbringern.


Die Umlage über die Lohnsumme, erfunden von Mackenroth, 1947 neoklassik MP, dient dem Betrug von fehlendem Geld, zudem ist die Umweg Umlage über den Erwerbstätigen, rechtlich sehr bedenklich; denn diese Zuordnung entspricht nicht der Auswirkung des Geld- und Wirtschaftskreislaufe​s.

Es ist der Konsument oder Nutzer, welcher zusammen mit den Unternehmen und Staat, insgesamt die Geldumlage vornehmen. Jedoch sind die Aufteilungen der Kreisläufe (Herkunft) zu beachten, welche in der gegenseitigen Leistungserbringung enthalten sind.
Die Mittelherkunft aus dem Umlagevolumen der Steuern kommt einzig und allein vom Staat und seinen Mitarbeitern. Die Mittelherkunft aus dem Umlagevolumen der Sozialaufgaben kommt einzig und allein von den Berechtigten selbst. Darum ist der Umweg über die Erwerbstätigen, irreführend, nein sogar rechtlich sehr fragwürdig; denn dieser Preisanteil gehört nicht den Erwerbstätigen. Die Mittelherkunft der Gewinne und Ersparnisse kommt aus Neuverschuldung, oder Sparumlagen (freiwillig oder Verluste).

Der Staat braucht zur Abdeckung seiner Gemeinwohl- und Sozialaufgaben nach moderner Geldsystem-Auffassung​, keine Einnahmen; denn er ordnet seine Ausgaben, als Rückfluss der vorgängig aus dem Wirtschaftskreislauf (gegenseitige Leistungserbringung) erhaltenen Einnahmen, im Rahmen der Stärke der Volkswirtschaft zu. Es sollte doch jedem kritisch hinterfragenden Menschen klar sein, dass auch ein Unternehmen, wie wir alle, zuerst Ausgaben eines Dritten brauchen, oder die Aufnahme eines Kredites, damit es zu Einnahmen kommt. Die Ausgaben - Umlage - Aufteilung dieser Einnahmen erfolgen nach Leistungserbringung oder Pflicht:
1. Unterneh​mer und Arbeitnehmer als Konsumenten und Nutzer mit dem frei verfügbaren Bruttoeinkommen
2. S​taat als Unternehmen und Arbeitnehmer als Konsumenten und Nutzer (Rückfluss als Steuern zugeordnet)
3. Sozia​lausgaben = Staatsorganisationen via Berechtigte als Konsumenten und Nutzer (Rückfluss mit Beiträgen und Steuern zugeordnet)
4. Metap​her: Im Geldschöpfungsvolumen​ ist der Aufteilungsmix Wirtschaft, Staat und Soziales eingespeist. Das Badewasser (Schöpfung der Kreditnehmer via Banken) enthält neben der Feuchtigkeit (Geldvolumen), drei Zusätze (Umlageanteile)!







Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Für starke Bürger in einer freien Schweiz!
...statt starker Staat für schwache Bürger.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



46%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2019

Seit 34 Jahren bin ich selber, vorher meine Familie, mit der Stadt Opfikon, verbunden. Das liest sich doch alles so schön, aus welchen Gründen auch immer, funktioniert es nicht so richtig.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

46%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2019

So hat es Rot-Grün gern: Luxusalmosen von der Barre bis zum Tode. Wieso noch arbeiten?

Deshalb her mit den drakonischen Steuern, damit die Luxusalmosen fleissig an alle fliessen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?