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Sicherheit, Kriminalität > Armee,

Keine Abschaffung der Milizarmee

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Es wird im Mo­ment dis­ku­tiert, ob das Mi­liz­sys­tem noch zeitgemäss ist und dass fast alle Länder in Europa ein Frei­wil­li­gen­heer ha­ben. Dar­auf Ant­worte ich "Europa macht viele Feh­ler also lasst uns un­sere ei­ge­nen Feh­ler ma­chen und wie­der­ho­len wir nicht jene von An­de­ren. Wenn man akzeptiert, dass es eine Armee braucht, sollte man auch zum Schluss kom­men das wir eine Mi­li­zar­mee brauchen.
Wer würde in eine Be­rufs­ar­mee ein­tre­ten? Men­schen wel­che Waf­fen und oder das Sol­da­ten­le­ben lie­ben, Men­schen aus bil­dungs­fer­nen Schich­ten weil sie keine an­dere Ar­beit fin­den und Men­schen wel­che eine straffe Be­fehls­hi­rar­chie brau­chen um sich im Leben zu recht zu fin­den. Natürlich würde es auch vernünftige Men­schen, wel­che aus Idea­lis­mus der Armee bei­tre­ten, geben. Der Gross­teil wird aber aus der ers­ten Ka­te­go­rie von Men­schen be­ste­hen. Also ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber ich möchte möglichst viele Men­schen hin­ter die­sen Waf­fen sehen wel­che eine möglichst gute Bil­dung haben und  möglichst wis­sen, wie das reale Leben aus­ser­halb der Armee ist. Diese Menschen soll­ten auch hin­ter die Be­fehle der Vor­ge­setz­ten sehen können und nicht blind gehorchen.
Und ich frage mich dann auch, was pas­siert mit dem Zi­vil­dienst wel­cher vielen gemeinnützigen​ Or­ga­ni­sa­tio­nen und somit der Ge­sell­schaft un­be­zahl­bare gute Dienste leis­tet? Die­sen wird es nicht mehr geben und kann nur sehr schwer er­setzt wer­den.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(2 Stimmen)
Alex Schneider sagte August 2011

Eckwerte zur neuen Armee: Volkswirtschaftliche Kosten prüfen!

Die volkswirtschaftlichen​ Kosten der Schweizer Armee sind hoch. Ein europäischer Ländervergleich dieser Kosten pro Kopf und/oder pro km2 Fläche wäre als Basis der politischen Diskussion über die Zukunft unserer Armee nützlich.



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80%
(5 Stimmen)
Christian Haschka sagte August 2011

Dies stimmt meiner Meinung nach nur Bedingt. Ein Koch, Sanitäter und vorallem der Funker sind auch an einer Waffe ausgebildet und sind angehalten diese im Einsatz zu benutzen. Unterstützungstrupeen​ der Kategorie der die sie meinen (Betriebssoldaten, Orchester, Sanitäter) sind nur ein kleiner Teil der Armee. Aber auch Genietruppen, Rettungstruppen, Logistiktruppen haben auf den ersten Blick nichts mit Waffen zu tun aber sind unerlässlich für das funktionieren der Armee. Aber sind trotzdem ein wichtiger Teil der Organisation um dieses ultimative Machtmittel zum Einsatz zu bringen. Und genau, Rambos mit Waffen können gefährlich sein, wenn sie nicht über genügend selbstbeherrschung verfügen. Deshalb möchte ich solche potentiell gefährliche Individuen nicht in der Armee und werden jetzt zum Glück so gut wie es geht aussortiert. Und dies dank dem Druck der Waffen-Schutzinitiati​ve. Auch die Munition wird dank der Initiative nun nicht mehr abgegeben, was ich begrüsse. Ich habe die Initiative, wie sie sicher bemerkt haben, abgelehnt da die Hürden für Missbrauch mit Armeewaffen für mich nun genügend hoch sind und somit die Freiheit so gross wie möglich und doch so beschränkt wie nötig ist. Diese Änderungen sind Dialog entstanden und bringen meistens die tragbarsten Lösungen. Auch Ihnen Herr Pfister Danke ich für den Dialog.




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0%
(4 Stimmen)
Stefan Pfister sagte August 2011

Herr Haschka,

wollen Sie auch eine Milizpolizei? Immerhin gibt es dort auch Waffen, und da der Polizeidienst freiwillig ist, arbeiten dort ja auch nur dumme Rambos, die nicht selber denken können und daher ein Sicherheitsrisiko darstellen. Oder habe ich Ihre Argumentation da falsch verstanden?




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