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Mindestlohn-Initiativ​e ist schädlich für unsere Wirtschaft

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Kurz nach der Volks­ab­stim­mung zur 1:12 In­itia­tive dürfen wir uns im Par­la­ment schon wie­der mit einer In­itia­tive zur Lohn­po­li­tik aus­ein­an­der­set­ze​n. Die SP und die Ge­werk­schaf­ten schei­nen von der Idee einer Lohn­po­li­zei of­fen­bar so viel zu hal­ten, dass sie diese gleich dop­pelt ein­brin­gen be­zie­hungs­weise unterstützen. Bei der vor­lie­gen­den In­itia­tive wäre die Ein­rich­tung einer Lohn­po­li­zei und die damit ver­bun­dene Bürokratie al­ler­dings nur eines der klei­ne­ren Übel, die eine An­nahme die­ser In­itia­tive mit sich brin­gen würde.

 

Das Hauptübel dieser Initiative liegt darin, dass sie den Schweizer Arbeitsmarkt massiv regulieren würde. Mit einem gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn kann nicht mehr auf branchenspezifische Eigenheiten Rücksicht genommen werden. Ich nenne Ihnen als Beispiel den Tourismus. Im Berggebiet ist der Tourismus der wichtigste Wirtschafszweig. Bereits heute sind wir einem harten Kampf um Gäste ausgesetzt. Unsere Mitbewerber im Ausland haben massiv tiefere Lohnkosten. Diese höheren Kosten müssen wir in anderen Bereichen einsparen oder mit spürbaren Zusatzleistungen wettmachen. Das ist in der Praxis einfacher gesagt als getan. So wissen Sie, dass die Lohnkosten in der Tourismusbranche und in der Gastronomie von entscheidender Bedeutung sind.

 

Die Befürworter der Initiative möchten einen Mindestlohn von 4000 Schweizer Franken. Der heutige Mindestlohn in der Gastronomie beträgt für ungelerntes Personal bei einer Vollzeitbeschäftigung​ Brutto 3400 Schweizer Franken. Das wären 600 Franken Lohnerhöhung bei einer Annahme der Initiative. Wer soll diese Kosten übernehmen? Die höheren Lohnkosten müssten zwangsläufig auf die Gäste überwälzt werden. Schliesslich sind die Margen in der Hotellerie/Gastronomi​e vielfach schon heute so tief, dass hierfür kein Spielraum besteht. Wenn ich mir den Kampf um Gäste im Tourismusbereich anschaue, ist mir schnell klar, dass höhere Preise zwangsläufig weniger Gäste zur Folge haben. Eine solche Schwächung des Tourismusstandorts Schweiz und somit vor allem auch der Berggebiete können wir uns – erst recht nach Annahme der Zweitwohnungsinitiati​ve – nicht erlauben.

 

Die Initiative hat nicht nur eine massive Verschlechterung der Wettbewerbsbedingunge​n für den Tourismus zur Folge, sondern auch für den Industriestandort Schweiz mit seinen über 100’000 Beschäftigten.

 

Un​sere Wirtschaft ist keine reine Dienstleistungswirtsc​haft. Das soll so bleiben. Viele Arbeitnehmer in unserem Land haben eine Ausbildung im Industriesektor. Ich möchte nicht, dass Arbeitsplätze in diesem Bereich verschwinden. Bereits heute sind wir eines der teuersten Produktionsstandorte weltweit. Trotzdem können viele Unternehmen hier noch zu wettbewerbsfähigen Bedingungen produzieren. Das liegt auch an der Vernunft der Sozialpartner. Im Gesamtarbeitsvertrag der Maschinenindustrie werden beispielsweise regional unterschiedliche Mindestlöhne vorgesehen. Diese reichen von 3300 bis 3850 Schweizer Franken. Mit diesen Mindestlöhnen sieht sich die Branche den herrschenden Wettbewerbsbedingunge​n gewachsen. Warum wollen die Initianten dann trotzdem die Löhne per flächendeckenden Mindestlohn anheben und damit die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche gefährden? Warum vertrauen sie nicht den Sozialpartnern, riskieren dafür mehr Arbeitslose und mehr Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland?

 

Für mich hat sich das bestehende Modell der Partnerschaft zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und dem Staat, wobei letzterer mit einer sehr zurückhaltenden Rolle, bewährt. Es gibt keinen Grund diese durch weitere Regulierungen und so massive Eingriffe, wie diese Initiative, auszuhebeln. Ich möchte einen starken Tourismus- und Industriestandort Schweiz und nicht mehr Arbeitslose. Darum muss diese Initiative abgelehnt werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(14 Stimmen)
- - sagte February 2014

In diesem Blog soll pro und kontra die 'Mindestlohn-Initiat​ive' des SGB argumentiert werden:
http://www.m​indestlohn-initiative​.ch

Es geht hier also nicht um die Volksinitiative 'Bedingungsloses Grundeinkommen', welche von 'einer freien Gruppe von Menschen' getragen wird, die man politisch nirgends zuordnen kann:
http://bedingu​ngslos.ch/traegerscha​ft/


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53%
(17 Stimmen)
Ernst Dittmar sagte January 2014

Herr Candinas hat zweifellos mit seinen Argumenten recht. Und gerade deshalb stellt sich die Frage, warum denn diese Mindestlohn-Initiativ​e lanciert wurde und vielleicht auch den Hauch einer Chance hat, angenommen zu werden. Noch nie zuvor gab es in der Schweiz dermassen viele Working Poor, die zwar Arbeit haben, aber mit ihrem damit verdienten Lohn ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Die Arbeitslosenzahlen täuschen: Viele Junge, die keinen Job finden, sind in der Arbeitslosenstatistik​ nicht aufgeführt, und auch viele über 45-Jährige, die ausgesteuert sind, ebenfalls nicht. Da die Wirtschaft nicht mehr jedem, der arbeiten will und fleissig ist, eine Arbeitsstelle garantieren kann und zu viele deshalb ihren Lebensunterhalt nicht mehr selber verdienen können, braucht es neue Lösungen. Die einfachste Lösung wäre das bedingngslose Grundeinkommen, auf das einfach jeder Einwohner dieses Landes vom Baby bis zum Greis ein Anrecht hat. Das heutige Geschäftsmodell, nach dem die Unternehmen die Gewinne abschöpfen und die Nachteile und Kosten der Allgemeinheit aufbürden, ist auf jeden Fall so nicht mehr tragbar und muss zwingend durch etwas neues, sinnvolleres ersetzt werden.


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55%
(20 Stimmen)
Peter Müller sagte December 2013



Nachtrag, das eben Geschilderte gilt für Deutschland. In Österreich hat man einen Mindestlohn von Brutto 1'500.00 Euro abgelehnt!



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45%
(22 Stimmen)
Peter Müller sagte December 2013



Wer gestern die Sendung "Aus den Schulden" im RTL gesehen hat, der hat mitbekommen, dass ca. 60% weniger als 1500 Euro Bruttolohn erhalten. Nur deren 6% verdienen im Durchschnitt, also inkl, der Millionen-Löhne, über 5000 Euro Brutto im Monat! Was passiert, wenn die Schweiz für den schlechtest bezahlten Lohn 4000 Franken bezahlt?! Es kommen noch mehr Ausländer in die Schweiz und die Löhne (Dank Angebot und Nachfrage) werden, nein müssen, sinken!

Die Forderung, den Mindestlohn auf CHF 4'000.00 zu erhöhen, ist der Schuss ins eigene Bein!




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41%
(27 Stimmen)
Pablo Maissen sagte December 2013

Herr Candinas hat die Lage genau erkannt. Die Mindeslohninitiative ist eine extreme der Linken. Die Gewerkschaften sollten sich nicht von der Basis entfernen. Und die SP will einen Lohndiktat. Es ist ein altes Spiel der Sozialisten. Solch eine Initiative wäre schädigend für die kleinen Betriebe. Und Natürlich auch für die Bergregionen..


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65%
(26 Stimmen)
walter ottiger sagte December 2013

Herr Candinas,
sie loben das bestehende Modell der Partnerschaft zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften.Wissen​ sie auch, dass der Abdeckungsgrad der Gesamtarbeits-verträg​e in der Schweiz nicht einmal 60% der Arbeitnehmer betrifft ? Und der Rest? Das sind vor Arbeitnehmer in sog. Tieflohnbranchen, und da wiederum vor allem Frauen.Minimallöhne werden praktisch nur in der Dienstleistung bezahlt.In der Exportwirtschaft arbeitetder grösste Teil zu anständigen Bedingungen. Die Wettbewerbsfähigkeit wird also kaum beeinträchtigt.


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57%
(28 Stimmen)
Roland Steiner sagte November 2013

Herr Candinas, nur gegen einen Mindestlohn zu sein ist aber keine Lösung! Während der letzten Jahre hat das BIP laufend zugenommen. Das bedeutet doch, dass im Schnitt die Arbeitskräfte der Schweiz effizienter gearbeitet haben. Die Löhne der einfachen Arbeiter sind aber die letzten Jahre kaum gestiegen. Dies ist nicht gerecht: Jeder Arbeiter sollte anteilsmässig an der positiven Entwicklung der Schweiz partipizieren.

Som​it frage ich sie: wie kann diese Ungerechtigkeit korrigiert werden?


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58%
(36 Stimmen)
Heinz Mahler sagte November 2013

Tia, wenn die Immobilienspekulanten​ für die Überteuerte Immobilien, z.b. Restaurant mehr verlangen wollen können, müssen halt die Löhne runter, mit der Begründung der Angstargumente.


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59%
(27 Stimmen)
- - sagte November 2013

@ Werner Widmer

Der Mindestlohn von 4000 CHF ist für 2 Personen berechnet.


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29%
(28 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte November 2013

Herr Huber, lassen wir doch die Wirtschaft arbeiten. Hat die Wirtschaft schon jemals geschadet?

Ich nehme als bürgerliche Person mal Stellung.

1. Die Lohnausweise müssen auf den Mindestlohn kontrolliert werden:

Der Lohnkontrolleur muss zuerst die Verhältnismässigkeit zu einer 100 % Anstellung berechnen ob der Bruttolohn bei 4'000 liegt. Es entsteht wohl eine Skala. Für diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand bei den Steuerbehörden könnte man das Geld stattdessen in die marode IV fliessen lassen.

2. Es gibt Geschäfts- und Hotelgäste in der Schweiz, die ausschliesslich 5-Sterne Hotels bevorzugen. Die Nachfrage aus dem Ausland in diesem Sektor ist vorhanden. Sie bringen zusätzlich Mehrwertsteuereinnahm​en, die hoch willkommen sind. Zum Beispiel für die IV.

3. Es gibt ein neues Freihandelsabkommen mit China. Die Produkte kommen in der Zukunft direkt in die Schweiz. Die EU hat immer noch Handelshemmnisse mit China. Das ist unser Vorteil in der Schweiz gegenüber der EU. Vielen Dank, dass wir nicht beigetreten sind. Sie sprechen von Spekulation. Es gibt Leute, die sich in Zürich eine teure Wohnung leisten können. Also ist die Nachfrage grösser und die Wohnungspreise gehen auch in die Höhe. So einfach geht das. Wenn wir die Lex-Koller nicht hätten, könnten die Schweizer keine Häusle mehr bauen.

4. Die Wirtschaft will Spezialisten aus dem Ausland, weil es in der Schweiz zu wenige hat. Das ist das Hauptanliegen der Wirtschaft. Die SP will Flüchtlinge mehr Flüchtlinge aufnehmen, die mehr kosten. Dort können wir sparen, und der IV weitere Gelder dadurch hineinschiessen. Mit dem Mindestlohn fördern Sie die zusätzliche Einwanderung durch nicht ausgebildete Ausländer, weil es wegen der SP mehr zu holen gibt. So denken sie, auf die einfachste Weise Geld eintreiben. Die Personenfreizügigkeit​ gilt auch für solche Arbeitskräfte. Und dort liegt der Hacken.

Die SP ist in wirtschaftlicher Hinsicht zu Wenig weitsichtig. Das hat Ihre Antwort gezeigt. Die Zusammenhänge in den SP-Argumenten fehlen in wirtschaftlicher Hinsicht vollständig.





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26%
(27 Stimmen)
Emil Huber sagte November 2013

Einige Argumente gegen einen Mindestlohn kann man wohl so nicht gelten lassen.
1.Bürokratie​:
Arbeitnehmer bekommen bekanntlich einen Lohnausweis, was ja eine einfache Kontrolle möglich macht ob der Mindestlohn eingehalten wird.
Ich sehe nicht ein, weshalb deshalb mehr Bürokratie entstehen soll.
2.Gastronomie:​
Sind es tatsächlich die Löhne, welche den Löwenanteil ausmachen?
Sind es nicht eher die Immobilienkosten und die Hoteliers selbst?
Manche dürften sich mit Prestigeobjekten verspekuliert haben und nun darf das Personal die Zeche bezahlen.
3.Personal​kosten Schweiz:
Wenn man schon mit dem Ausland vergleicht muss man auch die Lebenskosten vergleichen und sich fragen, warum diese in der Schweiz höher sind als im Ausland.
Da hätte wir einmal Produkte, wo die Importeure kräftig aufschlagen ohne an der Wertschöpfung gross beteiligt zu sein. Nach dem Motto billig in China und EU gekauft und teuer in der Schweiz wiederverkauft.
Dann durch Spekulation hochgetriebene Immobilien- und Bodenpreise was sowohl bei Wohn- wie auch Geschäftskosten zu Buche schlägt.
4. Attraktivität der Schweiz für ausländische Arbeitskräfte:
Einig​e Gegner vom Mindestlohn argumentieren, Fr.4000-. würde mehr Zuwanderer bringen.
Man muss sich fragen, weshalb CH Arbeitgeber Zuwanderer einstellen.
Da gäbe es 2 Gründe:
Einer davon wäre, dass sie die Berufsleute in der CH nicht finden, ein anderer Grund ist, weil Zuwanderer billiger und vielleicht auch williger als CH Arbeitnehmer sind.
Müssten diese Arbeitgeber nun einen Mindestlohn bezahlen hätten sie gar kein Interesse mehr an gewissen Gruppen von billigen Zuwanderern, also würden daher eher weniger Leute angestellt.


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28%
(29 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte November 2013

Es ist doch besser, wenn man den realen Wert einer Beschäftigung zuerst berechnen kann, anstatt einfach die Überlegung trifft: 'Dort erhöhen, mehr Kaufkraft, mehr Import usw....'. Die Zeche bezahlt dann das Angebot unserer eigenen Wirtschaftsleistung, unsere Produkte werden teuer, wegen dem Mindestlohn.

Also, der Mindestlohn bei Migros und Coop ist im Moment 3'800. Nach der Initiative liegt er bei 4'000. Die Produkte, die sie verkaufen müssen dann erhöht werden. Folge, alles rennt wieder ins Ausland um günstiger einzukaufen. Migros und Coop verlieren noch mehr Kunden. Die Ware wird teurer.

Wenn diese Produkte teurer werden, gehen in weiteren Detailläden die Preise auch in die Höhe usw....

Die Hochpreisinsel Schweiz wird noch unattraktiver. Weniger Konsum durch Touristen aus dem Ausland usw....

Also für was diesen staatlichen Eingriff in die Lohnpolitik. Die SP sollte mir das einmal erklären.




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47%
(36 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2013

Herr Candinas

Dass Sie als Bündner hier vor allem mit dem Gastgewerbe argumentieren verstehe ich.

Ein Mindestlohn hat aber weitreichende negative Auswirkungen für die gesamte VOLKSwirtschaft und nicht nur für das Bündner Gastgewerbe. Entscheidend sind hier vor allem die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Preisniveau!


Was​ den Schweizer Tourismus betrifft:

Vielleic​ht mal etwas weniger jammern, dafür etwas innovativer sein! Die Tourismusbranche wird in der Schweiz ohnehin schon bevorzugt behandelt. Siehe MWST!



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9%
(23 Stimmen)
Roland Steiner sagte November 2013

Mein Kommentar auf ihren Artikel: siehe Kommentar in folgendem Artikel

http://www​.vimentis.ch/dialog/r​eadarticle/mindestloh​n-initiative-eine-stu​mpfe-waffe-gegen-die-​armut/?


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36%
(28 Stimmen)
cristiano safado sagte November 2013

Martin Candinas

Es ist richtig, gerade in den Bergregionen ist der Tourismus wichtig. Doch auch in den Bergregionen sind es vor allem Ausländer die in der Gastrobranche arbeiten. Kommen einige Touristen wegen der infolge höheren Löhne gestiegenen Preise weniger, so müssen eben einige Hotels und Restaurants geschlossen werden. In Anbetracht, dass wir ohnehin zu viele Ausländer in der Schweiz haben schadet es nicht, dass diese wieder nach Hause müssen. Führen wir dann noch den Inländervorrang ein, werden Schweizer, die in der Gastrobranche arbeiten, trotz eines Mindestlohnes immer noch genügend Arbeitsstellen finden. Als positiver Nebeneffekt ist zu erwähnen, dass die Bergregionen damit auch noch etwas mehr geschont werden. Linke Anliegen (Mindestlohninitiativ​e) und rechte Anliegen (Masseneinwanderungsi​nitiative) kompensieren sich ganz offensichtlich ;-) Ich werde in jedem Fall sowohl bei der Mindestlohninitiative​, als auch bei der Masseneinwanderungsin​itiative ein JA in die Urne legen.


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