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Mitarbeiter sind durch Bürokratie überlastet

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An zahlreichen Arbeitsplätzen steigt die Bürokratie. Ein Beispiel sind die Krankenhäuser und Pflegedienste. Barbara Dätwyler ist die Präsidentin der Ostschweizer Sektion des Berufsverbands der Pflegefachfrauen und -männer (SBK). Sie erklärt, dass in der heutigen Zeit rund 25 % der Arbeit nur auf die Bürokratie zurückfallen. Der eigentliche Job gerät hierdurch zeitweise in den Hintergrund. Es ist nicht mehr nur damit getan, den Namen und die Patientendaten zu verwalten. 25 % der Zeit entfallen dann wiederum für Fortbildungen. Dies ist aber nur der Fall in der Kurzzeitpflege. In der Langzeitpflege entfallen sogar 90 % der Arbeit auf die Bürokratie. In diesem Zusammenhang dürfen Pflegefachkräfte froh sein, dass sie sich nicht auch noch um die Gebäudeverwaltung kümmern müssen. Pflegekräfte und -dienste sind überlastet und sind an zahlreichen Stellen überlastet.

 

Ein Hauswart bildet eine sichere Basis

 

Für alle Bereiche in einem Pflegedienst gibt es glücklicherweise Fachkräfte. In diesem Zusammenhang bildet eine Gebäudeverwaltung mit Hausmeister ein wichtiges Fundament. Auch dort wird ein großer Teil der Bürokratie abgefangen. Pflegekräfte müssen sich glücklicherweise nicht um die Bürokratie kümmern, die mit dem Gebäude in Verbindung steht. Eine Verwaltung für die Betten oder allgemein für die Wartung von sanitären Anlagen und dem Heizungssystem sind hier sehr wichtig. Pflegekräfte werden in dieser Hinsicht glücklicherweise ein wenig entlastet. Hygiene durch eine zuverlässige Bodenpflege bildet beispielsweise eine überaus wichtige Basis. Müsste eine Pflegekraft auch noch den Boden pflegen, wäre ein Ausüben der Tätigkeit geradezu unmöglich.

 

Ein Hausmeister als entlastendes Fundament

 

Ein Hausmeisterservice ist glücklicherweise ein Fundament für Pflegedienste und für deren Kräfte. Denn die viele Bürokratie muss außen herum ausreichend Raum finden. Regale für Ordner müssen vorhanden sein und auch eine Verwaltung für die Sicherheit und das reibungslose Funktionieren im Gebäude. Ein Hauswart nimmt viel Bürokratie ab, wenn dieser beispielsweise ein Lager für Betten und wichtige Utensilien mit verwaltet oder wenn diese für das Fachpersonal einfacher zugänglich gemacht werden. Pflegekräfte benötigen unbedingt eine grundlegende Unterstützung, damit sie nicht auch noch für eine Wartung am Gebäude aktiv sein müssen. Immerhin ist deren Arbeit anstrengend genug.

 

Bürokratie für einen Hauswart

 

Ein Hauswart scheint ebenso, wie eine Pflegekraft von der Bürokratie belastet zu sein. Dieser wird wiederum aber auch von der Verwaltung entlastet, die sich ebenso um relevante bürokratische Vorgänge kümmern. Die Verwaltung eines Gebäudes ist nicht weniger von Bürokratie belastet, als die Arbeit der Kräfte in einem Gebäude. Umso wichtiger, dass es ein reibungsloses System gibt, in dem überlastete Kräfte entlastet werden können. Ein Hausmeister ist ein notwendiges Bindeglied in einem Gebäude, das in wichtigen Bereichen viel Bürokratie übernehmen kann. Diese Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den Mitarbeitern sollte mit so viel Bürokratie entlasten können, wie möglich.

 

Eine Entlastung für das Pflegepersonal

 

In einem Pflegedienst oder Krankenhaus kommen Hausmeister keineswegs ohne Bürokratie aus. Während Pflegekräfte eine Art von Sekretärin für das Krankenbett sind, ist der Hausmeister ein Sekretär für das Gebäude. Zwar arbeitet er eng mit der Hausverwaltung zusammen, doch organisiert er viele Bereiche. Er sorgt für Licht, eine funktionierende Elektrik, für Sicherheit im und am Gebäude und für einen Ort, an dem Patienten sich ohne Sorge bewegen können.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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83%
(6 Stimmen)
Alex Müller sagte February 2018




Dass 25% der Arbeitszeit für Administration gebraucht wird, leuchtet mir noch ein. Beispiel: Ich war war für zwei Nächte in der Ohrenklinik des Universitätsspitals Zürich. Die Pflegefachleute hatten stets ihren Rolli mit PC dabei. Sie konnten stets auf alles, was den Patienten betrifft zugreifen. Jede Verrichtung wurde sofort eingetragen und die nächsten Schritte waren schon vorgezeichnet. Sogar mein individueller Wunsch nach einer Kopflagerung während der Operation wurde zuverlässig ausgeführt. die Kopfstütze war bei der Einfahrt in den OP schon parat. Und mit der Übergabe an die nächste Pflegekraft übernimmt dieser den PC. Das Gedächtnis fährt also nahtlos immer mit.
Dass aber bei der Langzeitpflege 90% der Arbeitszeit mit Administration verbraucht werden soll, glaube ich nicht. Das müssten sie schon noch etwas näher schildern können.



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