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Mitmachen am Internat. Tag der Frau und beim Frauenstreik

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Am Freitag, dem 8. März 2019, feiern Frauen und Männer weltweit den jährlichen "Internationalen Tag der Frau". Er entstand vor dem Ersten Weltkrieg beim politischen Kampf der Frauen um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Clara Zetkin-Essner schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Die Idee dazu war aus den USA gekommen. Dort hatten Frauen der "Sozialistischen Partei Amerikas" (sozialdemokratisch) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches einen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht initiierte. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet der internationale Frauentag am 8. März statt. Heute ist der 8. März in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag.
 
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Ma​​ch​en Sie am "Internationalen Tag der Frau" auch mit? Welche wichtigen Themen stehen heute im Vordergrund? Ist es vor allem die Gleichberechtigung der Frauen beim Lohn?
 
Den gegenwärtig 253 Leserinnen und Lesern danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig zum Thema "Frauentag"​ über die aktuelle Entwicklung bis zum Frauenstreik im Juni 2019 informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor einem Tag

Auch die Kosten für die Kinder sind übrigens ungleich verteilt, weil der Hauptteil dieser Kosten im Erwerbsausfall der Mutter besteht, der sich dann auch noch im Rentenalter auswirkt.


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20%
(5 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 2 Tagen

Nicht nur wegen der verfassungswidrigen Lohnunterschiede werden die Frauen streiken. Damit wird nur ein Bruchteil der Benachteiligungen erfasst. Dazu kommen u. a. grosse Rentenunterschiede. Bei der zweiten Säule bekamen die Freuen 63% weniger Rente als die Männer, bei der dritten 54%! Das gesamte Einkommen der Frauen war 2014 gemäss Eurostat* ganze 44,5% tiefer. (*Das Bundsamt für Statistik muss solche Zahlen nicht erheben!)

Verbesserungen sind ohne weiteres möglich. In Schweden z. B. stehen die Frauen bedeutend besser da.

(Nach Mascha Madörin, Ökonomin)


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13%
(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 6 Tagen

Auch Rentnerinnen sollten sich am Streik beteiligen, denn viele von ihnen sind von der sog. "Altersarmut" betroffen – viel stärker als die Männer. Die Benachteiligungen im Erwerbsleben, welcher Art auch immer, führen zu finanziellen Benachteiligungen nach der Pensionierung.

Diese unhaltbare Situation wollen die "Bürgerlichen" offenbar durch die Erhöhung des Rentenalters der Frauen entschärfen ...


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56%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 6 Tagen

Wie fast immer verzapft unser Herr Oberli erneut wirren Plunder. Seine wohl irgendwo als erotisch empfundenen Einlagen bezüglich des Frauen-“Streiks“ sind nur noch heisse Luft.

Kleine Streikrechtshilfe:
​​​
• Es bestehen hohe Anforderungen an die Zulässigkeit von Streiks.
• Ein Streik ist im Arbeitskampf eine von der Gewerkschaft organisierte, gemeinschaftliche Verweigerung der geschuldeten Arbeitsleistung durch mehrere Arbeitnehmer zum Zweck der Durchsetzung bestimmter Arbeitsbedingungen. (Art. 28 BV)
• Der Streik gilt im Arbeitskampf als letztes Mittel, weshalb jedem Streik ein Einigungsversuch und Schlichtungsverfahren​​​ vorausgehen müssen.
• Für den Entscheid, einen Streik durchzuführen braucht es eine Urabstimmung und einen Streikbeschluss. Die Durchführung erfolgt durch ein Streikkomitee.
• Wil​de Streiks, d.h. nicht von der Gewerkschaft organisierte Streiks zur Durchsetzung bestimmter Arbeitsbedingungen, sind illegal.
• Politisch​e Streiks sind unzulässig.
https://​www.lexwiki.ch/streik​/


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14%
(7 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 7 Tagen

14. April 2019:

Ein Streik findet per Definition während der Arbeitszeit statt. Wenn die Frauen nur in der Freizeit der Arbeit fernblieben, wäre das einfach ein Freizeitvergnügen, und die Aktion liefe ins Leere.

Am 14. Juni 2019, fast dreissig Jahre nach dem historischen Frauenstreik, werden viele Frauen wieder streiken. Welche Konsequenzen hat das für sie? Ob Migros, Coop, Aldi, SBB, Swiss, Post, Swisscom, UPC, 
Roche, Novartis, UBS, Credit Suisse, Axa, Allianz, McDonald’s, Starbucks, Unispitäler, Polizeien oder Behörden – der Grundtenor ist überall der gleiche: Wenn die Frauen in ihrer Freizeit streikten, sei das kein Problem. Ohne Erlaubnis dürfe aber niemand bei der Arbeit fehlen.

Mehr hier:
blick.ch/news/​politik/keine-ausnahm​e-am-frauenstreiktag-​streikverbot-bei-sbb-​swiss-und-migros-id15​272127.html$

Seit wann benötigt man zum Streiken eine Erlaubnis? Davon steht nichts im Streikrecht.


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11%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 8 Tagen

Der Bundesrat will ein höheres Rentenalter für die Frauen. Dass zuerst die Lohngleichheit vom Bund durchgesetzt werden muss, blendet er aus.


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11%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 9 Tagen

Weshalb können Frauen gegen Lohndiskriminierungen​ keine Verfassungsklage einreichen?

Das Bundesgericht ist kein richtiges Verfassungsgericht, sonst könnte dort gegen Entscheide, die einen Verfassungsartikel verletzen, direkt geklagt werden.

In der Schweiz kann aber nur beim BG nur geklagt werden, wenn ein Ausführungsgesetz zu einem Verfassungsartikel verletzt worden ist.
Frauen, die weniger Lohn erhalten als Männer, können sich also beim BG nicht direkt in der Verfassung auf den Gleichstellungsartike​​l von 1981 berufen, und ein entsprechendes Ausführungsgesetz wurde seit 38 (!) Jahren nur in wenigen Kantonen erlassen.


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64%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 13 Tagen

Mit dem „verschärften EU-Waffenverbotsrecht​​“ werden künftig auch Kuchentröler (Wallholz) als verbotene Frauenwaffen eingestuft!
Für eine Ausnahmebewilligung braucht es eine Mitgliedschaft im Bäckerverein und die Frauen müssen jedes Jahr einen selbstgemachten Gugelhopf zur Prüfung einsenden. Andernfalls wird die gesamte Küchenschublade durch die Staatsgewalt ausgeräumt.

Um dennoch als „gut“ durchzugehen muss man nur jeden Freitag gegen Petrus demonstrieren gehen und fleissig die Panikformel nachbeten, welche uns seine Stellvertreterin auf Erden, die gezöpfelte Greta, vorsagt.
Und wenn wir dann noch einen Klimastreik ausrufen, wird sich Petrus oder sogar das Klima selbst sich davon beeindrucken lassen und wird sich umgehend auf Esizeitniveau abkühlen.

Nur so kann unsere traditionelle Rosa-Pussymützen-Stri​​ckindustrie und der Skijackenhandel wieder aufleben. Und dann sind wir alle gerettet! Amen.


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11%
(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 13 Tagen

Fahnen an den Balkonen aller Häuser sind ein zentrales Mobilisierungselement​​ für den gesamtschweizerischen​ Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Es ist wichtig, diese bereits ab dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit, hinauszuhängen.

Fa​hnen können hier bestellt werden: 14juni.ch.


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80%
(10 Stimmen)
Bruno Zoller sagte Vor 24 Tagen

Und wann ist der Welt - Männertag? Wann müssen Frauen obligatorisch Militärdienst leisten?
Ich selbst arbeite ebenfalls Teilzeit (wie mittlerweile einige Männer in unserem Betrieb). An meinen freien Tagen erledige ich Hausarbeit und schaue auf die Kinder. Völlig unentgeltlich. Wo bleibt meine öffentliche Anerkennung?
Wenn man Gleichberechtigung fordert muss man auch konsequent sein. Bei vielen Frauenrechtler*innen lässt diese jedoch zu wünschen übrig. Ich jedenfalls bleibe bei dieser Demo zu Hause.

Übrigens zur Info: Am 4. Mai ist Welt - Star Wars Tag.


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9%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 24 Tagen

Am 14. Juni 2019 streiken die Frauen auch in der Schweiz. Der VPOD ruft zusammen mit den andern Gewerkschaften zu diesem landesweiten Frauenstreiktag auf:

"Ziel des Frauenstreiks ist es, zu zeigen, dass ohne die Arbeit der Frauen, ohne ihre sichtbaren und unsichtbaren Dienstleistungen, sehr vieles nicht mehr läuft. Deshalb fordern wir alle Frauen auf, an diesem Tag ihre Arbeit in irgendeiner Form zu verweigern: Wir organisieren ein-, zwei-, dreistündige, halbtägige oder ganztägige Streiks, wo immer das möglich ist. Wir veranstalten Protestpausen oder Versammlungen. (...)"

Mehr hier:
zuerich.vpod.c​h/brennpunkte/frauens​treik-2019/


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62%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 29 Tagen

Angesichts der hier dargestellten angeblichen Unterdrückungen und Diskriminierungen und Missachtungen nimmt es einem wunder, warum bei diesen katastrophalen Zuständen trotzdem immer mehr genderwahnsinnige Männer unbedingt eine Frau sein wollen…
Wahrscheinli​ch weil Frauen bevorzugt werden, weil sie benachteiligt werden…

Wer möchte nicht auch profitieren können von Frauenquoten, Frauenhäusern, Frauenparkplätzen, Frauenyoga, Frauen-Kompetenzzentr​en, von Female Talents Explore Leadership, Maternity Coaching, Girls‘ Day, Frauen-Karriereförder​ung, Female Leadership Program, Frauen-Mentoringprogr​ammen, strukturwandelorienti​erten Personalstrategien (SWOPS), Diversity Management, Koordinierungs- und Beratungszentren für die Weiterbildung von Frauen, Kompetenzzentren für Handwerkerinnen, Weiterbildungsangebot​e, Informations- und Netzwerktreffen für Frauen, von European Women‘s Management Development oder sonstigen Frauenförderplänen?

Da lohnt es sich für Schlappmänner, respektive für zukünftige Gender-Frauen, mal wieder die rosarote Pussymütze überzuziehen und am Frauenstreik mitzuschreien.


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9%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 29 Tagen

Warum am 14. Juni 2019 ein Frauenstreik?

Frau​en haben weniger Geld, weniger Zeit und weniger Anerkennung für die Arbeit, die sie leisten. Das muss sich ändern. Dazu muss im Oktober eine andere Mehrheit in den Nationalrat gewählt werden.

Nach wie vor verdienen Frauen deutlich weniger als Männer, je nach Erhebungsmethode zwischen 12 und 20%, und im Rentenalter stehen den Frauen durchschnittlich 37% weniger Geldmittel zur Verfügung.

Frauen übernehmen immer noch zwei Drittel der unbezahlten Arbeit in Haushalt, Betreuung und Erziehung. Sie sind auf Teilzeitstellen angewiesen. Teilzeitarbeit heisst häufig unfreiwillige zeitliche Flexibilität, prekäre Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne, schlechte Laufbahnchancen und reduzierte Ansprüche bei den Sozialversicherungen und Renten.


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8%
(12 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte March 2019

10. März 2019: Über 500 Frauen aus der ganzen Schweiz haben sich heute Sonntag im Volkshaus Biel versammelt, um den Frauenstreik vom 14. Juni 2019 vorzubereiten. Sie fordern in ihrem Streikaufruf u. a. Lohngleichheit (Wie oft schon? Wie oft noch?) und eine Aufwertung der Frauenberufe.

Mehr​ hier:
blick.ch/news/​politik/frauenstreik-​500-frauen-bereiten-i​n-biel-nationalen-str​eiktag-vor-id15209669​.html


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7%
(14 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte March 2019

Der Internationale Tag der Frau vom 8. März 2019 war der Prolog für den gesamtschweizerischen​ Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Es bestehen bereits gewerkschaftliche Komitees in Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne und im Wallis. Der Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) erwartet noch Zusagen von eher "bürgerlichen" Frauenverbänden.

M​ehr hier:
nzz.ch/schweiz​/frauenstreik-20-ld.1​420992


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