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No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie

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Die Schweiz ist ein ökonomisch erfolgreiches Land und wir haben eine hohe Lebensqualität. Unsere politische Stabilität ist im internationalen Vergleich sehr gross. Und dies alles obschon hier vier verschiedene Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Sprache zusammenleben. Das ist unglaublich! In einigen europäischen Ländern sieht dies ganz anders aus: In Spanien, in Grossbritannien, in Italien und in den Balkanländern bremsen innere Spannungen die ökonomische Entwicklung sehr stark. Die SRG erfüllt ihren Auftrag, den Zusammenhalt unseres Volkes zu fördern und dabei die sprachlichen Minderheiten zu berücksichtigen, sehr wirkungsvoll. Ich bin der SRG dankbar und stimme bei der No-Billag-Initiative ganz sicher "Nein"!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(14 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte December 2017

Zwar habe ich nicht ganz dieselbe Meinung wie Sie Herr Knall, doch trotzdem drücke ich Ihnen den Daumen nach oben. Man darf in der Schweiz verschiedener Meinung sein!

Nicht jedes Land in Europa fühlt sich als Einheit, die eine gemeinsame Zukunft sieht. Spanien, Grossbritannien, Italien und auch noch einige andere Länder sind zunehmend instabil. Eine mit inneren Spannungen belastete Politik bremst den Fortschritt in vielen Bereichen sehr stark.

Dass sich die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut entwickelt, hat viele Gründe. Wir gehören zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung, die ökonomische Entwicklung ist vielseitig und dynamisch, die Lebensqualität in der Schweiz wird in Umfragen als hoch eingestuft. Nicht zuletzt haben wir eine über lange Zeit gewachsene Erfahrung, um auch bei grossen Meinungsdifferenzen demokratisch einen Konsens zu finden. Wir bemühen uns wie kaum ein anderes Volk, die Sprachenvielfalt bis hinein ins Bundeshaus nicht nur zu beachten sondern auch zu leben. Wir haben zudem offene Augen, um die Vielfalt in unserem Land aber auch weltweit zu verstehen und zu akzeptieren.

Es ist nicht nur unsere direkte Demokratie, sondern auch das Verständnis für andere Menschen, beides wird von SRG stark gefördert. Der neue Service-public-Auftra​​​​g will genau diese zwei Bereiche ins Zentrum der SRG-Aktivitäten stellen und unsere fürs Fernsehen bereitgestellten Gelder grösstenteils dafür einsetzen. Eine so ausgerichtete SRG kann viel dazu beitragen, dass das Schweizervolk auch weiterhin gemeinsam einer guten Zukunft entgegen geht. Unsere optimistische Landesfahne, das wunderbare Herz hinter Hans Knalls lachendem Gesicht und Ogis Spruch "Freude herrscht" zeigen uns den Weg dorthin!


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61%
(18 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2017

Was Sie da über die nationale Identität und den Zusammenhalt der Schweiz schreiben, Herr Jorns, ist völlig richtig. Auch dass die Schweiz inzwischen zu den ökonomisch erfolgreichsten Nationen gehört.

Dass die SRG deswegen für die politische Entwicklung grosse Bedeutung haben soll, ist jedoch ein völlig willkürlicher Gedankensprung und hat mit dem vorher gesagten keinen Zusammenhang.

Oder erklären Sie mal in welcher Weise die SRG für den „Glauben an die direkte Demokratie“, für die „grosse Kompromissbereitschaf​t bei der politischen Entscheidungsfindung“​ oder gar den „ökonomischen Erfolg“ der Schweiz verantwortlich wäre, so dass man nicht auf sie verzichten könnte.


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60%
(15 Stimmen)
Paula Brown sagte December 2017

Wenn die No Billag Initiative angenommen wird, schliesst wohl ein Markt, aber gleichzeitig gehen neue Märkte auf, die vielleicht offener und neutraler berichten werden, als dieses links-Mitte Fernsehen, dass schon lange nicht mehr dem Volksgedankengut entspricht. Jahrelang wurde viel Zuviel bezahlt. Leistung & Qualität stimmen mit nichts überein!







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50%
(16 Stimmen)
Werner Nabulon sagte December 2017

Wenn man sich mit No Billag beschäftigt, stellt man fest, dass in Deutschland zu den Staatlichen da werden 211 Euro Gebühr erhoben, genau das gleiche Thema am laufen ist.

Fake News, Politisch voreingenommen, und so weiter, muss wohl heutzutage am Beruf Journalist /in liegen...dass es so ist..

Hört man in der Schweiz etwas davon? Nein..


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44%
(16 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte December 2017

Seitdem damals bei der Hausdurchsuchung von Herr Blocher das Schweizer Fernsehen am Morgen früh bereits vor der Villa Blocher stand,um sensationslüstern die von einem Staatsanwalt angeordnete Hausdurchsuchung authentisch zu filmen,nur weil man hoffte nun endlich diesen so ungeliebten,rechten Politiker fertig machen zu können,hat sich jeder ausmalen können,wie demokratisch,unabhäng​ig,fundiert und wahrheitsgetreu dieser "Laden" informiert..!Und das alles mit staatlichen Geldern finanziert!Wie man weiss,hat diese Razzia nur Steuergelder gekostet und herausgekommen ist "heisse Luft" sonst nichts...!!Einmal mehr ist das mit dem "Anschwärzen" schief gelaufen.Das Risiko besteht eher darin,das dieser "Laden" fortgesetzt unsere Demokratie mit solchen unbegründeten und diffamierenden Aktionen gegen andere Meinungen noch weiter untergraben wird.Darum gibt es von mir ein klares JA!


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65%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte December 2017

Schweizer Fernsehen: Immer mehr Werbung
saldo 18/2015 vom 11. November 2015 | aktualisiert am 24. Februar 2016

von Thomas Lattmann, Redaktion saldo

Die Gebühren für Radio und Fernsehen betragen zurzeit 451 Franken pro Jahr. Dennoch mutet SRF 1 den Zuschauern fast so viel TV-Werbung zu wie der deutsche Privatsender RTL. .....

https://www.​saldo.ch/artikel/d/sc​hweizer-fernsehen-imm​er-mehr-werbung/



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65%
(20 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte December 2017

Nun meine Kompromissbereitschaf​t in Punko politische Entscheidungsfindung,​ ist leider inzwischen etwas arg überstrapaziert. Denn meine Stimme wird leider ständig boykottiert und meine Meinung diskreditiert. Aber damit bin ich nicht alleine!

Wer nicht hören will, "muss fühlen"!? Ich bin nicht mehr bereit, mir noch länger ein SRF in Saus und Braus zu leisten. Weil offenbar für Viele das Kosten-Nutzen Verhältnis einfach nicht mehr stimmt!? Und Angesichts steigender Gesundheitskosten, steigender Sozialkosten, steigender Mobilitäts- und Energiekosten .... Hey, Hallo guten Tag! Und übrigens, wo bleibt meine MwSt. Rückzahlung, liebe Billag?!

Und man kündigt die nicht Umsetzung im Falle eines JA, ja schon wieder an! Die ignorante Arroganz ist offenbar wirklich Grenzenlos?!

Drum JAAAAAAAA!!! zu No-Billag! Den für politische Manipulatoren wie Jonas Projer will ich echt nicht mehr länger auch noch bezahlen müssen und Roger Schawinski ist leider def. keine Alternative. Mir tut es leid für viele SRF Mitarbeiter und Schweizer Filmschaffenden. Das sie kaum Alternativen haben, verdanken sie schlussendlich aber Ex. BR Leuenberger, der den Privaten Steine in den Weg legte wo immer er nur konnte.
So bleibt der politischen Schweiz zur Meinungsbildung Projer uns Schawinski!

Das ist doch echt ein schlechter Scherz! Als Konsument und Wähler habe ich heute die Möglichkeit, mir meine Informationen aus aller Welt zu beziehen und das zu einem Bruchteil Dessen was mich solche Bögen, deren Meinung mich nicht interessiert, aber eigentlich die Ihrer Gäste.

Ein Nationaler Informationsradiosend​er, der auch jede Oma empfangen kann, reicht völlig aus. Für 20.- im Jahr!





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65%
(17 Stimmen)
Hans Forestier sagte December 2017

Das Parlament wollte keinen Gegenvorschlag, das ist Arbeitsverweigerung.


So bleibt nur ein JA.


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64%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte December 2017

Ich bin etwas erstaunt...

Ich meine, ich hätte in einem Blog von Herr Alex Schneider schon etwas zu dem Thema Billag geschrieben...??

G​enau darum geht es. Irgend jemandem gefällt es nicht, dass man am Medien Monopol aller Art, in dem Fall SRG herumkritisiert, dies nicht mehr haben will. Und Schwupps ist das Thema weg

Seid versichert, das ändert nichts an den Fakten, das sehr viele etwas gegen diese Zwangsgebühren haben.


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59%
(17 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2017

Das Parlament wollte keinen Gegenvorschlag, damit hat man nur die Wahl zwischen Ja und Nein zur No Billag.

So soll es sein.


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63%
(16 Stimmen)
Inge Votava sagte December 2017

"Über die Art der Finanzierung können wir diskutieren", wann Herr Jorns? Über die Finanzierung hätte man vorgängig diskutieren müssen, ebenso darüber was Service public ist. Das hätte der No Billag-Initiative den Wind aus den Segeln genommen. Soweit ich mich erinnere, gab es bereits einen Vorschlag "200 Franken sind genug". Dieser wurde mit überheblicher Ignoranz abgelehnt. So bleibt uns keine andere Wahl, als die No Billag-Initiative anzunehmen, auch wenn wir dies bei einem vernünftigen Gegenvorschlag nicht getan hätten.


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63%
(16 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte December 2017

Medienmonopol und De­mo­kra­tie vertragen sich schon im Grundsatz sehr schwer.
Aber was der Gegenvorschlag betrifft, da kommen sie nun effektiv zu spät. Unser Parlament hat diesen klar abgelehnt. Als No Billag Befürworteter freut mich dies sehr, als demokratisch denkender Stimmbürger kann aber nur den Kopf schütteln über so viel Ignoranz. Gerade der Verzicht darauf hat nun die No Billag befeuert, so werden viele kritische SRF Nutzer trotz drohendem aus für das SRF ein Ja einlegen.






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41%
(17 Stimmen)
Alex Müller sagte December 2017

Herr Jorns, ich denke auch in dieser Richtung. Die SRG hat eine kulturelle und Gemeinsamkeit stiftende Rolle. Und ich möchte, dass unsere Landesregierung stets einen Sender zur Verfügung hat, mit welchem gleichzeitig jede Gegend der Schweiz erreicht werden kann. Dazu gehören auch Übertragungen aus dem Parlament.
In den viel gelobten " Demokratie" USA , hat der Präsident keinen Sender, mit dem er die ganze Nation erreichen kann, zur Verfügung. Private Sender übertragen eine Rede des Präsidenten je nach belieben. ( in einem Buch von Michael Moore war zu lesen, dass z.B. Obamas Reden von den TV-Sendern in Südstaaten fast systematisch ignoriert wurden - besonders wenn sie in Besitz von Republikanern waren). Man stelle sich vor, die beiden grössten Medienkonzerne der Schweiz würden sich erlauben, Nachrichten aus Bern je nach "politischem" Wetter der Besitzer einfach zu ignorieren?


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56%
(16 Stimmen)
Alex Schneider sagte December 2017

Ohne Schuss vor den Bug durch das Volk wird eben nie im Grundsatz über Umfang, Struktur und Finanzierung der SRG-Programme diskutiert. VIele Politiker scheuen sich aus Karrieregründen vor einer Auseinandersetzung mit der SRG.


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