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Öffentliche Ausgaben ständig überprüfen

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Selbstverständlich müs­sen die öf­fent­li­chen Aus­ga­ben auf allen Staats­ebe­nen in allen Be­rei­chen immer wie­der auf Kos­ten/­Nut­zen ü­ber­prüft wer­den -wie dies bei allen pri­va­ten Un­ter­neh­men auch ge­sche­hen soll­te. Die Schwie­rig­keit liegt dabei in der Kon­sens­fin­dung bei Exe­ku­ti­ve, Le­gis­la­tive und Volk. Pau­schale Kür­zungs­for­de­run­​gen oder gar die Fest­le­gung einer Staats­quote brin­gen uns lei­der nicht wei­ter. Es führt nichts an einer De­tail­prü­fung der Aus­ga­ben vor­bei. Dies kann mei­ner Er­fah­rung und Mei­nung nach die Ver­wal­tung (nicht nur die Chef­s!) mit kla­rem Spa­r­auf­trag bes­ser als alle ex­ter­nen Be­ra­tungs­büros. Im Vor­der­grund steht dabei die Un­ter­schei­dung zwi­schen Grund­be­darf und Wunsch­be­darf. Viele öf­fent­li­che Auf­ga­ben wer­den heute qua­li­ta­tiv immer bes­ser er­füllt. Das hat aber sei­nen Preis: Der Grenz­nut­zen einer qua­li­ta­tiv bes­se­ren Auf­ga­ben­er­fül­lun​g wird immer klei­ner.


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75%
(4 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 28 Tagen

"in allen Be­rei­chen immer wie­der auf Kos­ten/­Nut­zen ü­ber­prüft wer­den -wie dies bei allen pri­va­ten Un­ter­neh­men auch ge­sche­hen soll­te."

Der Satz lässt wohl darauf schliessen, dass Herr Schneider der Ansicht ist, ein Staat könne wie eine Firma geführt werden. So wie sich das viele Neoliberale gerne vorstellen.
Die Firma funktioniert aber anders, sie muss Gewinne erwirtschaften, Aktionäre zufrieden stellen, ist ev.an der Börse, kann Leute einstellen und entlassen.
Ein Staat kann seine Bürger nicht entlassen und er müsste wenn es mit rechten Dingen zugeht auch keine Gewinne erwirtschaften. Auch könnte er das Geld in sinnvoller Menge selbst schöpfen.

Hauptfra​ge sollte daher sein, bei wem ist der Staat überhaupt verschuldet und wer erhält denn die Zinsen der Verschuldung?



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50%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 29 Tagen

Herr Schneider
Ich würde Ihnen empfehlen endlich die korrekte moderne Geldtheorie MMT verstehen zu wollen? Das Gelernte aus betreuter Bildung wird zu Recht als Betrug bezeichnet. Die Menschen wissen leider nicht welchen Status sie in der Wirtschaft eigentlich einnehmen? Nicht Zahler, nein natürlich nicht, sondern Gelddrehscheibe! Mit dem ihnen zugeordneten aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen bestehenden Geld für die Arbeit und Ersatzanspruch, nehmen sie als Konsument oder Nutzer am Wirtschaftskreislaufs​piel teil!

Den Zahler-Mythos ebenfalls von den Ökonomen kreiert, möchte ich entschlüsseln und der Bevölkerung klar machen, dass der Staat keine Einnahmen braucht um das Gemeinwohl abdecken zu können. Auch die Sozialpartnerschaft besteht nur in der zur Verfügung stellen eines Arbeitsplatzes. Das Geld aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen stammt vom Konsumenten oder Nutzer mit dem ihnen daraus zugeordneten Gegenwert der Arbeit und Ersatzanspruch. Gegen eine Steuerreform welche den Rückfluss senkt, wäre nichts einzuwenden, wenn die Volksvertreter, mangels Verstand, nicht gleichzeitig Einsparungen für das Gemeinwohl vornehmen! Geldsystem nicht verstanden.
Im Verstehen dieser Zusammenhänge, müssen die Gemeinwohlausgaben einzig auf den Nutzen für Mensch und Umwelt überprüft werden.




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67%
(6 Stimmen)
beb rofa sagte Vor 29 Tagen

Lieber Herr Schneider,
Ihr Text kommt wohl vielen Politikern sehr gelegen. Ein Staat, der einer breiten Bevölkerungsschicht eine menschengemässe Lebensqualität bieten will, kann nach dem Kosten/Nutzen-Prinzip​ nicht existieren. Kultur kostet immer etwas und bringt keinen offensichtlichen Nutzen. Schulunterricht, der dem Entwicklungsstand der Kinder gerecht wird, kostet viel und bringt keinen messbaren Nutzen. Es gibt Politiker, die Kulturausgaben aufheben wollen und den Schulunterricht auf ein wenig Computerwissen beschränken wollen, das man für den Beruf vielleicht braucht. Dieser Staat wird früher oder später vor die Hunde gehen.


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