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Privat kommt vor Staat

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«Ich zahle gerne Steuern, denn dafür kaufe ich mir Zivilisation». Dieses Zitat von Holmes fasziniert, ist aber nicht komplett. Denn das Preisschild fehlt. Mein Credo ist dasjenige des starken, aber schlanken Staats. Das Erwirtschaften kommt vor dem Verteilen. Privat kommt vor Staat. Zu den edelsten Aufgaben eines Staates gehören die Sicherheit (darum tun sich Menschen zusammen) und der Rechtsstaat (darum halten Gesellschaften zusammen). Die Menschenrechte als Heimat der Liberalen sind dabei mein Leitstern; bei den Menschenpflichten gilt das Primat des Augenmasses. Die Freiheit hat Vorrang vor der Gleichheit. In diesem Rahmen mache ich Politik - für diese Werte und Überzeugungen stehe ich ein.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte August 2019

Ich bin immer noch für die Politik von Reagan und Thatcher, die die Gewerkschaften und andere Kräfte entmachtet haben, die nur für die eigene Tasche gearbeitet haben.

Allzu viel Staat und Schutz sorgt für Verhältnisse wie in der Sowjetunion, wo die Planwirtschaft längerfristig kläglich versagt hat.

Kurioserweise​ war die "Planwirtschaft" der NASA erfolgreicher als die Planwirtschaft der Sowjetunion, um auf dem Mond zu landen.


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67%
(6 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte August 2019

Aus meiner Sicht ist ein schlanker Staat nicht zwingend günstiger für die in ihm lebenden Bürger. Kosten doch Privatisierungen und Auslagerung entsprechend. Sprich: die zu erledigenden Aufgaben, muss entweder der Staat, private Unternehmen, der Bürger übernehmen es sei denn, diese werden «liegen gelassen». Private Unternehmen sind gewinnorientierter als der Staat und der Bürger hat nicht zwingend die Ressourcen und Kenntnisse solche Aufgaben zu übernehmen. Im Handel mit umliegenden Ländern gilt es auch deren Gesetzgebungen zu respektieren (auch wenn man diese lieber abschaffen möchte).

Im übrigen ist aus meiner Sicht die Hauptaufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass alle auf seinem Gebiet lebenden Menschen in Würde und Freiheit leben können und dass die (wirtschaftlich) Stärkeren nicht nur schön von ihrer Verantwortung für die Schwächeren reden, sondern diese auch wahrnehmen http://demokratie.ges​chichte-schweiz.ch/st​aatsaufgaben.html . Dies stärkt auch die Sicherheit.


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27%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2019

"Privat kommt vor Staat"

Das bedeutet: Gewinn privat, Verlust dem Staat.


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89%
(9 Stimmen)
Alex Schneider sagte August 2019

Grenzen der Freiheit

Staatlich​e Regelungen sind unter anderem dann nötig, wenn die Freiheit Einzelner die Freiheit der Allgemeinheit gefährdet (z. B. im Strassenverkehr, beim Lärmschutz, beim Konsumentenschutz). Ein Teil der Bevölkerung und der Wirtschaft kann offensichtlich nicht vernünftig mit seinen Freiheiten umgehen, zum Beispiel beim Geld verwalten (Investmentbanken) oder beim Geld ausgeben (Schuldenwirtschaft von Privaten). Die Freiheit, Steuern zu hinterziehen, ist kein positiver Wert unserer Gesellschaft.


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