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Schweizer Fleisch - alles andere ist Beilage!

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Budgetdebatte Na­tio­nal­rat -

Unsere Land­wirt­schaft hat ihre Sub­ven­tio­nen verdient



„Schweizer Fleisch – alles an­dere ist Bei­la­ge!“ – Unsere schwei­ze­ri­sche Land­wirt­schaft ist einmalig.

Na­tio­nal­rat vom 03.12.2015:

„­Was haben Sie denn ge­glaubt, wenn Sie Par­teien wählen, die seit 10 Jah­ren land­auf landab er­klären der Bund müsste sein Bud­get kür­zen, die ü­ber­all die Be­träge run­ter­fah­ren ü­ber­all we­ni­ger aus­ge­ben, alle Staats­sub­ven­tio­ne​​​​​​n zurück­fah­ren – ja dach­ten Sie im Ernst, das würde ir­gend­ein­mal nicht auch die Bau­ern tref­fen?“

SR­F-­Ta­g​​​​​es­schau vom Don­ners­tag, den 03.12.2015 19:30 Uhr;

Link: http://www.srf.ch/pla​​​​​​y/tv/tagesschau/​v​i​d​e​o​/nationalra​t-​be​ra​et​-s​parbud​get​-20​16?​id=​363​c​d226​-fe8​1-4e​c8-a​e​5a-​2​b1c99​789b3​b .

Rhe­to­risch gut, Céd­ric Wer­muth,

„­Mit­glied​​​​​ des Par­tito De­mo­cra­tico in Ita­li­en, des Ver­kehrs­-Clubs der Schweiz, der Ge­werk­schaf­ten VPOD und Unia sowie wei­te­rer links­-­grü­ner Or­ga­ni­sa­tio­nen. Zwi­schen 2004 und 2008 ver­trat er die SP in der Re­gie­rungs­rät­li­c​​​​​​hen Ju­gend­kom­mis­sion des Kan­tons Aar­gau. Er ist dem lin­ken Flü­gel der So­zi­al­de­mo­kra­ti​​​​​​e zu­zu­ord­nen. Céd­ric Wer­muth ist in Bün­zen und Bos­wil auf­ge­wach­sen, wo er die Pri­mar­schule be­such­te. Da­nach war er Kan­tons­schü­ler in Woh­len. Heute lebt er in Ba­den. Er ist schwei­ze­risch-i­ta­​​​​​​lie­ni­scher Dop­pelbür­ger. Wer­muth stu­diert Po­li­tik­wis­sen­sch​​​​​​aft, So­zial- und Wirt­schafts­ge­schic​​​​​​hte und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­sität Zürich. Von 2007 bis 2008 war er per­sön­li­cher Mit­ar­bei­ter des da­ma­li­gen Na­tio­nal­rats und heu­ti­gen Aar­gauer Re­gie­rungs­rats Urs Hof­mann. Seit 2009 ar­bei­tet Wer­muth in einem Teil­pen­sum in der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­a​​​​​​b­tei­lung von So­li­dar Suis­se.“ (Quel­le: Wi­ki­pe­dia“);

Link:​​​​​ https://de.wikipedia.​​​​​​org/wiki/C%C3%A9​d​r​i​c​_​Wermuth .

 

Den­noch, un­sere Land­wirt­schaft muss wei­ter­hin sub­ven­tio­niert wer­den, denn die Schwei­ze­ri­sche Land­wirt­schaft lie­fert tie­ri­sche und pflanz­li­che Pro­duk­te, die in ihrer Qua­lität weit über dem der EU ste­hen,

sie pflegt ihre Tiere – vom Huhn bis zum Rind - in einer Wei­se, wie das in der EU in kei­nem Land der Fall ist,

sie leis­tet um­welt­schüt­ze­ri­s​​​​​​che Ar­bei­ten,

sie berück­sich­tigt weit­ge­hend die grü­nen An­lie­gen der Biodi­ver­sität.

 

Kurz und gut: Un­sere schwei­ze­ri­sche Land­wirt­schaft ist einmalig.

 

„Ja, glau­ben Sie das im Ernst?“ – „JA!“

 

 

Die „­Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung“ F.A.Z. be­rich­tet am 18.06.2015 unter dem Ti­tel:

„Neue Regeln -

Keine be­son­de­ren Schad­stoff­grenz­wer​​​​​​te für Biolebensmittel“

Link​​​​​: http://www.faz.net/ak​​​​​​tuell/finanzen/m​e​i​n​e​-​finanzen/ge​ld​-a​us​ge​be​n/neue​-re​gel​n-f​uer​-bi​o​-leb​ensm​itte​l-ke​i​n-p​e​stizi​d-gre​nzw​er​t-1​36​502​76.htm​​l .

Bild­le­gen­de: „­Bei Bio­le­bens­mit­teln gel­ten auch künf­tig keine schär­fe­ren Grenz­werte für Schad­stoffe als in kon­ven­tio­nel­len Le­bens­mit­teln.“

D​​​​​ie eu­ropäi­schen Land­wirt­schafts­mi­​​​​​​nis­ter haben sich auf neue Re­geln für Bio-Le­bens­mit­tel ge­ei­nigt. An­ders als etwa in Bel­gien, soll es auch künf­tig keine spe­zi­el­len Grenz­werte für Rückstände von Pes­ti­zi­den in Bio-Le­bens­mit­teln ge­ben. Damit setzte sich die deut­sche Po­si­tion durch­.“

[Wie beim Schutz der deut­schen Au­to­mo­bil­in­dus­t​​​​​​rie mit ihren Pre­mi­um­wa­gen vor zeit­gemäs­sen Ab­gas­nor­men / Gren­zen der Koh­len­di­oxi­de­mis​​​​​​­sion  – das Werk von Frau Mer­kel, deut­sche Bun­des­kanz­le­rin. Den­noch die Be­trü­ge­reien bei VW, Audi, Skoda usw.]

„Im wohl um­strit­tens­ten Punkt setzte sich die von Deutsch­land ver­tre­tene Linie durch. Dem­nach wird es auch künf­tig keine spe­zi­el­len Grenz­werte für Rückstände von Pes­ti­zi­den und an­de­ren un­er­wünsch­ten Stof­fen in Bio-Le­bens­mit­teln geben. Das heißt, dass hier wei­ter­hin die für alle Le­bens­mit­tel - ob Bio oder nicht - gel­ten­den Grenz­werte an­ge­legt wer­den. Bio-Le­bens­mit­tel wer­den aber in die­ser Hin­sicht nicht stren­ger kontrolliert.“

 

Das be­trifft nicht Deutsch­land al­lein – nein, das gilt EU-weit!

 

Wei­ter im Text – Sicht auf Deutsch­land:

Tier­hal­tung:

Schwe​​​​​iz: Ge­werb­li­che Gross­be­triebe gibt es weder in der Mast noch in der Milch­vieh­hal­tung. Deutsch­land: Ge­werb­li­che Gross­be­triebe sind in der Mast wie in der Milch­vieh­hal­tung gang und gä­be.

Rind­vieh:

Frei­lauf​​​​​­stall und die An­bin­de­hal­tung mit Aus­lauf oder An­bin­de­hal­tung mit Wei­de­hal­tung, sind bei uns Vor­schrift.

Das alles gibt es in Deutsch­land höchs­tens als Aus­nah­me. In ge­wis­sen Re­gio­nen Bay­erns, auch in sol­chen Hes­sens und evtl. auch an­derswo dür­fen Kühe / Rin­der auf der Weide gra­sen; in Bay­ern wer­den auch Alpen be­stos­sen, wie bei uns: Baye­ri­sche Kühe haben den nied­rigs­ten Milcher­trag von ganz Deutsch­land – aus „­Die Zeit“. Aber – die weitaus grösste Zahl aller deut­schen Kühe steht das ganze Leben lang im Stall und pro­du­ziert Milch.

Unsere Kühe haben einen deut­lich ge­rin­ge­ren Milcher­trag als die deut­schen Hoch­leis­tungs­kühe in der in­dus­tri­el­len Pro­duk­ti­on.

Ver­fü​​​​​t­tert wird in Deutsch­land neben Gras vor allem Ge­treide / Mais (Der Magen der Rind­vie­cher ist dafür gar nicht „ein­ge­rich­tet“ – Gras be­steht aus Cel­lu­lo­se, Ge­treide aus Stär­ke)

Ein Bei­spiel:

Link: [PDF]Einsatz von NaOH be­han­del­tem Ge­treide in der ... https://www.landwirts​​​​​​chaft.sachsen.de​/​.​.​.​/​naoh_behand​el​te​s_​ge​tr​eide.p​df Ein­satz von NaOH be­han­del­tem Getreide in der Milch­kuh­füt­te­rung​​​​​​ ... Milch­kühe bei An­bin­de­hal­tung ein­zeln ge­füt­tert, dabei er­hiel­ten 4 Kühe die Sod­agrain- un­d ...

Sächsische Lan­des­an­stalt für Land­wirt­schaft

Fach​​​​​­be­reich 6 Tie­ri­sche Er­zeu­gung Re­fe­rat 62 Tier­hal­tung, Füt­te­rung 04886 Köl­lit­sch, Am Park 3

In­ter­net: htt­p://ww­w.s­mul.sa​​​​​​ch­sen.­de/lfl Be­ar­bei­ter: Dr. Joa­chim Alert, Bri­gitte Fröh­lich E-­Mail: Joa­chim.Aler­t@s­mul​​​​​​.sach­sen.de Tel.: 034222 - 46-171 Fax: 034222 - 46-109

"Einsatz von NaOH [Natronlauge] be­han­del­tem Ge­treide in der Milch­kuh­füt­te­rung​​​​​​ Einleitung"

"In der Milch­kuh­füt­te­rung​​​​​​ hat ins­be­son­dere bei der Her­stel­lung von Misch­ra­tio­nen, der Ein­satz von wirt­schaft­sei-e­nem​​​​​​ Ge­treide zu­ge­nom­men. Neben der Ver­ab­rei­chung von Mi­ne­ral­fut­ter ist es üb­lich, den hohen Na­tri­um­be­darf der Milch­kühe durch zu­sätz­li­che Vieh­salz­ga­ben ab­zu­de­cken. Aber auch an­dere Na-Quel­len kön­nen dafür ge­nutzt wer­den. Be­kannt ge­wor­den ist der Na­tron­lau­ge­ein­sa​​​​​​tz für den Stro­hauf­schluss, der al­ler­dings unter un­se­ren Ver­hält­nis­sen an Be­deu­tung ver­lo­ren hat, da genü­gend preis­werte ener­gie­rei­che Fut­ter­mit­tel an­ge­bo­ten wer­den. Heute ge­stat­ten Fut­ter­mischwa­gen mit ent­spre­chen­den Mischwan­nen die Zu­gabe von Na­tron­lau­ge, so dass auch ganze Ge­trei­dekör­ner be­han­delt wer­den kön­nen, man spricht von "Sod­agrain" (ent­wi­ckelt von Prof. ØRS­KOV, Ende der 70er Jahre in Schott­lan­d). Die not­wen­di­gen Na­tron­lau­ge­men­ge​​​​​​n be­lau­fen sich für Wei­zen auf 2,5 - 3,0 %, für Gerste auf 3,5 und für Hafer auf 4,0 %. Be­währt hat sich die Ver­mi­schung von Na­tron­lau­ge­per­le​​​​​​n mit dem Ge­treide im Fut­ter­mischwa­gen (ca. 15 Min.) und die an­sch­ließende Zu­gabe von ca. 25 % Was­ser bei stän­di­gem Mi­schen. Dabei er­wärmt sich das Ge­treide und muss vor der Ver­füt­te­rung min­des­tens 2, bes­ser 8 bis 10 Tage la­gern. Bei einem Tro­cken­mas­se­ge­ha​​​​​​lt des Ge­trei­des von 86 - 88 % hat das End­pro­dukt einen Tro­cken­mas­se­ge­ha​​​​​​lt von ca. 70 % und einen pH-Wert von 10,5 - 11,5. In ei­ni­gen Be­trie­ben wird Ge­treide im Ge­misch mit an­de­ren Fut­ter­mit­teln z. B. Raps­saat oder Acker­boh­nen der­ar­tig mit Na­tron­lauge be­han­delt und in einer To­ta­len - Misch - Ra­tion an Milch­kühe ver­füt­tert. Der Vor­teil die­ses Ver­fah­rens liegt im Weg­fall des Ge­trei­de­schro­tens​​​​​​; denn die Zell­wände wer­den auf­ge­schlos­sen, so dass die ge­quol­lene Stärke voll-stän­dig ver­daut wer­den kann. Al­ler­dings ist der Um­fang des Stär­keab­baus im Pan­sen deut­lich re­du­ziert, d. h. es ent­ste­hen we­ni­ger Fer­men­ta­ti­ons­ver​​​​​​­lus­te, so dass im Dünn­darm mehr Glu­cose be­reit­ge­stellt wird, ein Ef­fekt, der von der Maisstärke be­kannt ist. Der pH-Wert im Pan­sen­saft fällt we­ni­ger stark ab als bei Ver­füt­te­rung von Ge­trei­de­schrot. Beim Ver­mi­schen von "Sod­agrain" mit sehr sau­ren Si­la­gen kann teil­weise eine Neu­tra­li­sa­tion statt­fin­den, wo­durch die Fut­ter­auf­nahme be­güns­tigt wird."

 

„­Ver­de­ner​ Nach­rich­ten“, vom 18.07.2014:

„Erweiter​​​​​ung der Milch­vie­h­an­lage in Felde - Kri­tik an ge­plan­tem Kuh­stall mit 1400 Plätzen“,

von Eli­sa­beth Hin­t­ze.

„Anfang Juli ist in Rie­de-­Felde eine Milch­vie­h­an­lage mit 800 Plät­zen eröff­net wor­den. Die Bau­her­ren haben einen An­trag für eine et­waige Er­wei­te­rung ge­stellt. Dem­nach könnte der Be­trieb auf 1400 Milch­kühe aus­ge­dehnt wer­den. Land­wir­tin Anja Claus­jo­han­nes­-Vög​​​​​​e be­tont je­doch, dass dies „­der­zeit nicht vor­ge­se­hen“ sei.“

Link: http://www.weser-kuri​​​​​​er.de/region/ver​d​e​n​e​r​-nachrichte​n_​ar​ti​ke​l,​-Kriti​k-a​n-g​epl​ant​em-​K​uhst​all-​mit-​1400​-​Pla​e​tzen-​_arid​,90​12​99.​ht​ml .

 

Schwei­ne:

„­Deuts​​​​ch­land­ra­dio​​ Kul­tur“ vom 13.03.2014: „Län­der­re­port / Ar­chiv:

„Tierhaltung Schwei­ne­le­ben in Deutschland“,

von Chri­stoph Rich­ter, Henry Bern­hard, Axel Flem­ming, Alex­an­der Bud­de.

"28 Mil­lio­nen Schweine wer­den in der Massen[industriellen]​​​​​​tierhaltung auf­ge­zo­gen"

[– vor allem in Nie­der­sach­sen und Schles­wig-Hol­stein – es stinkt in den Dör­fern, Jau­che läuft ü­ber, star­ker Ein­satz von Me­di­ka­men­ten und Hormonen.]

Das Foto ist auf­schluss­reich: Schmutzige Schweine auf Spaltböden.

Le­gen­de​​​​​: „Zu sehen sind „Schweine in einem Mast­be­trie­b“, (pic­ture al­liance / dpa / Foto: Cars­ten Reh­der)

Link: http://www.deutschlan​​​​​​dradiokultur.de/​m​e​d​i​a​/thumbs/e/e​b9​29​d8​4d​af​cbfe8e​40e​e9e​9ca​d13​ad3​v​1_ma​x_63​5x47​6_b3​5​35d​b​83dc5​0e27c​1bb​13​923​64​c95​a2.jpg​​ .

"Schweinefleisch zu Dis­coun­ter­prei­sen​​​​​​ ist nur auf Kos­ten der Schweine pro­du­zier­bar. Die Mehr­heit der Schweine in Deutsch­land lebt mit­un­ter ge­drängt ne­ben­ein­an­der. In die­sen Großstäl­len sind Kon­trol­len oft un­zu­rei­chend - und In­si­der pa­cken nur sel­ten aus.“

Link: http://www.deuts​​chl​​​​andradiokultur.de​​/​​​t​ierhaltung-schw​ei​n​​el​​eben-in-deu​tsc​hla​n​d​.1​001.de​.htm​l?dr​am:​​arti​c​le_id​=2799​84 .

 

„N­DR“ vom 08.08.2014 14:44 Uhr:

„Gutfleisch: Kri­tik an Schweinehaltung“,

von​​​​ Cars­ten Janz, Con­stan­tin Gill, Ste­fan Eilts und Chris­tian Scheps­mei­er.

"Ein ver­we­sen­des Schwein, das auf­ge­dun­sen im Gang eines Mast­be­trie­bes liegt. Enge Stäl­le, in denen sich Schweine mit blu­ti­gen, ver­stüm­mel­ten Schwän­zen drän­gen. Ein an­de­res Schwein liegt le­thar­gisch am Bo­den. Seine Art­ge­nos­sen fal­len über das Tier her, knab­bern seine Ohren an. Mut­ter­tie­re, die in engen Kas­tenstän­den ste­hen und sich of­fen­bar nicht ein­mal um­dre­hen kön­nen. Es sind Bil­der, die nicht nur für Tier­schüt­zer schwer zu er­tra­gen sind."

Link: http://www.ndr.de/nac​​​​​​hrichten/schlesw​i​g​-​h​o​lstein/Gutf​le​is​ch​-K​ri​tik-an​-Sc​hwe​ine​hal​tun​g​,gut​flei​sch1​26.h​t​ml .


„N­DR“ vom 06.01.2014

„Schweinehaltung: Kri­tik an mas­si­vem Hormoneinsatz“

„In der kon­ven­tio­nel­len Sau­en­hal­tung in Deutsch­land wer­den sys­te­ma­tisch Hor­mone ver­ab­reicht, um die Wirt­schaft­lich­keit​​​​​​ von Be­trie­ben zu er­höhen. Zu die­sem Er­geb­nis kommt eine wis­sen­schaft­li­che​​​​​​ Stu­die, die dem NDR Fern­se­hen ex­klu­siv vor­liegt und die im Auf­trag der Um­welt­schutz­or­ga­​​​​​​ni­sa­tion "Bund für Um­welt und Na­tur­schutz Deutsch­land" (BUND) er­stellt wur­de. Der BUND kri­ti­siert den Hor­mon­ein­satz und warnt vor ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Tiere und Um­welt. Das Um­welt­bun­des­amt in Dessau schließt auf An­frage "ne­ga­tive Fol­gen für die Um­welt" nicht aus.

Der Stu­die zu­folge be­kom­men Sauen Hor­mo­ne, damit Be­triebe die Ab­läufe im Stall von der Be­sa­mung bis zur Ge­burt der Fer­kel bes­ser pla­nen kön­nen. Mit Hilfe der Me­di­ka­mente wird der Se­xual­zy­klus der Tiere so ge­steu­ert, dass die Sauen na­hezu gleich­zei­tig träch­tig wer­den und schließ­lich ihre Fer­kel par­al­lel zur Welt brin­gen. Auf diese Weise kön­nen Be­triebe Ar­beits­kräfte und somit Kos­ten spa­ren. Ein wei­te­res Ziel sei es, die Leis­tung der Sauen zu ver­bes­sern. Durch die Hor­mone soll­ten die Sauen mehr Ei­zel­len ent­wi­ckeln, die be­fruch­tet wer­den kön­nen, um somit mehr Fer­kel zu gebären.“

Link: http://www.ndr.de/der​​​​​​_ndr/presse/mitt​e​i​l​u​n​gen/pressem​el​du​ng​nd​r1​3539.h​tml​ .

 

Allerdings auch Kri­tik an den Ver­hält­nis­sen in der Schweiz:

„NZ­Z“ vom: 22.08.2914 19:19 Uhr:

„Strengere Ge­setze ge­for­dert - Harte Kri­tik an Schweinehaltung“

Foto​​​​s und Vi­deos zei­gen ein­ge­pferchte und er­krankte Mast­schwei­ne. Die be­trof­fe­nen Ställe ar­bei­ten aber weit­ge­hend gesetzeskonform.

Link​​​​: http://www.nzz.ch/sch​​​​​​weiz/harte-kriti​k​-​a​n​-​schweinehal​tu​ng​-1​.1​83​68664 . "Einer stren­ge­ren Re­gle­men­tie­rung steht Huber vom Schwei­ze­ri­schen Tier­schutz auf­grund des zu er­war­ten­den Wi­der­stan­des der Land­wirte skep­tisch ge­genü­ber. «Die ele­gan­tere Va­ri­ante wäre es, eine tier­ge­rechte Hal­tung mit Di­rekt­zah­lun­gen zu be­loh­nen. Dafür müss­ten die fi­nan­zi­el­len Mit­tel aber un­be­dingt auf­ge­stockt wer­den», so Hu­ber. Bis­her ste­hen für För­der­pro­gramme in der Tier­hal­tung jähr­lich 200 Mil­lio­nen Fran­ken zu Verfügung."


Hüh­ner:

„In der Schweiz wurde die kon­ven­tio­nelle Kä­fig­hal­tung 1992 und in Deutsch­land 2009 ver­bo­ten. Seit 1. Ja­nuar 2012 ist sie in der ge­sam­ten Eu­ropäi­schen Union ver­bo­ten. Ab 2012 sind in der Eu­ropäi­schen Union nur noch aus­ge­stal­tete Kä­fige er­laubt, die ein höhe­res Platz­an­ge­bot (750 cm² pro Tier) sowie Scharr­be­reich, Sitz­stan­gen und Nes­ter bie­ten. Die EU-­Kom­mis­sion kri­ti­sierte am 20. Ok­to­ber 2011 die bis­her schlep­pende Um­set­zung einer ent­spre­chen­den EU-­Ver­ord­nung in ei­ni­gen EU-­Mit­glied­staa­te​​​​​​n.“

(Quel­le: „Wi­ki­pe­dia, Ge­flü­gel­pro­duk­ti​​​​​​on“;

Link: https://de.wikipedia.​​​​​​org/wiki/Gefl%C3​%​B​C​g​e​lproduktion​#K​.C​3.​A4​fi​ghaltu​ng .)

Deutsch­land hat Ge­flü­gel­kä­fige in die Ukraine ge­lie­fert.

Dazu: „ta­z“, vom 06.08.2012:

„Tierschu​​​​tz gilt nur für EU-Hüh­ner - Kä­fig­hal­tung als Exportschlager“. "Hühner in Le­ge­bat­te­rien zu hal­ten, ist in Deutsch­land und der EU ver­bo­ten. Trotz­dem un­ter­stützt die Bun­des­re­gie­rung [Frau Merkel] den Bau sol­cher Kä­fige in der Ukraine.“

Link:http:/​​​​/www.taz.d​​e/!508​7​1​3​6/ .

 

„­Frank­fur­ter Rund­schau“ vom 12.11.2014

„Lebensmit​​​​​​tel Eier aus Kä­fig­hal­tung sind überall“,

von Ste­fan Sau­er.

„Für Eier, die in Ge­bäck, Nu­deln oder Ma­yon­naise ent­hal­ten sind sowie für Ei­pul­ver gibt es bis­her keine Kenn­zeich­nungs­pfli​​​​​​cht. In Deutsch­land sind Eier aus Kä­fig­hal­tung ver­pönt. Sie tau­chen aber ü­ber­all auf: in Back­mi­schun­gen, Nu­deln und Ma­yon­nai­se. Der Wi­der­stand der Lobby gegen eine Kenn­zeich­nungs­pfli​​​​​​cht ist erheblich.“

Link: http://www.fr-online.​​​​​​de/wirtschaft/le​b​e​n​s​m​ittel-eier-​au​s-​ka​ef​ig​haltun​g-s​ind​-ue​ber​all​,​1472​780,​2902​6470​.​htm​l​ .

 

„A­grar heu­te“ vom Mon­tag, den 05.10.2015 – 15:10 Uhr:

Politik na­tio­nal Le­ge­hen­nen: Kä­fig­hal­tung wird ab 2025 ver­bo­ten“,

von AgE/nc.

„Die Hal­tung von Le­ge­hen­nen in Klein­grup­pen­kä­fi­​​​​​​gen wird in Deutsch­land ab 2025 ver­bo­ten. Eine Ver­län­ge­rung ist nur bei Här­te­fäl­len möglich. Bei der Agrar­mi­nis­ter­kon­​​​​​​fe­renz letz­ten Frei­tag ei­nig­ten sich Bund und Län­der auf einen Aus­stiegs­ter­min aus der Kä­fig­hal­tung von Le­ge­hen­nen ab 2015. Nur in Här­te­fäl­len soll eine Ver­län­ge­rung des Be­stands­schut­zes um ma­xi­mal drei Jahre bis 2028 mög­lich sein. … Obwohl das Bun­des­ver­fas­sungs​​​​​​­ge­richt schon 2012 die so­ge­nann­ten Klein­grup­pen­kä­fig​​​​​​e un­ter­sag­te, habe es kein ver­bind­li­ches Aus­stiegs­da­tum für die Be­stan­dan­lagen gegeben.“ Link: http://www.agrarheute​​​​​​.com/ .

„Wi­ki­pe­dia, Ge­flü­gel­pro­duk­ti​​​​​​on“, Ab­satz: „Schwei­z“

Link: http​​s://de.wikipedia.org​/​wiki/Gefl%C3%BCgelp​ro​duktion#Schweiz

„I​n der Schweiz gibt es den Ver­ein SGP (Schwei­zer Ge­flü­gel­pro­du­zen​​​​​​­ten). Er wurde 1999 ge­grün­det und hat laut ei­ge­nen An­ga­ben etwa 1000 Mit­glie­der. Das 'A­vi­fo­rum' in Zol­li­ko­fen gilt als das Kom­pe­tenz­zen­trum der schwei­ze­ri­schen Ge­flü­gel­wirt­schaf​​​​​​t in den Be­rei­chen Bil­dung, For­schung und Dienst­leis­tun­gen; es hat einen ei­ge­nen Ver­suchs- und Pro­duk­ti­ons­be­tri​​​​​​eb. Die Schwei­ze­ri­sche Ge­flü­gel­zei­tung ist (Stand Mitte 2013) die ein­zige Fach­zeit­schrift der Schwei­zer Ge­flü­gel­wirt­schaf​​​​​​t. Sie er­scheint mo­nat­lich zwei­spra­chig. In der Schweiz wird das Mast­ge­flü­gel in Bo­den­hal­tung auf Ein­streue aus Stroh oder Ho­bel­spä­nen ge­hal­ten. Die Tiere kön­nen sich im Stall frei auf dem Boden be­we­gen, schar­ren und kön­nen er­höhte Sitz­ge­le­gen­hei­te​​​​​​n haben (BTS-­Pro­gram­m). Die meis­ten Ge­flü­gel­hal­ter er­mög­li­chen den Tie­ren Aus­lauf ins Freie, sei es in einen Außenkli­ma­be­reich (AKB) (be­fes­tig­ter, ü­ber­dach­ter Be­reich), in einem Lauf­hof (AKB ohne Dach) oder auf eine Wie­se. Diese Hal­tungs­ar­ten gel­ten als an­spruchs­vol­ler und teu­rer, doch man be­kommt Bei­trä­ge. Es gibt in der Schweiz zwei Arten von Hal­tungs­for­men: „BTS“ (Be­son­ders tier­freund­li­che Stall­hal­tungs­sys­t​​​​​​e­me) und „RAUS“ (Hal­tung mit re­gel­mäßi­gem Aus­lauf ins Frei­e). In der Schweiz wurde ab 1996 für La­bel­pro­dukte sowie für den größten Teil der kon­ven­tio­nel­len Ge­flü­gel­pro­duk­ti​​​​​​on frei­wil­lig auf Bei­mi­schung von Tier­mehl ver­zich­tet (Tier­mehl war da­mals durch den BSE-S­kan­dal bei Kühen in Ver­ruf ge­ra­ten). Seit dem 1. Ja­nuar 2001 gilt in der Schweiz für alle Wie­der­käuer ein ge­ne­rel­les Tier­mehl- und Fleisch­mehl­ver­bot.​​​​​​“

(Quel­le: „Wi­ki­pe­dia, Ge­flü­gel­pro­duk­ti​​​​​​on“ – zu be­ach­ten: die Si­tua­tion in der Schweiz wird be­son­ders her­vor­ge­ho­ben!)

Tie­ri­sche Pro­duk­te:

Fleisch:

Auch deut­sche Metz­ger wis­sen, dass unser Fleisch län­ger ab­ge­han­gen wird. Unser Fleisch schmeckt ein­deu­tig bes­ser, kräf­ti­ger als das deut­sche. Es ist we­ni­ger fet­tig.
Milch: Kühe von der Weide lie­fern bes­sere Milch – Schweiz!

Green­pe­a­c​​​e:

„Grünfutter für Kühe ver­bes­sert Milch­qua­lität und macht Gen­tech­nik überflüssig Das Fut­ter macht's: Milch ist nicht gleich Milch“

Link: https://www.greenpeac​​​​​​e.de/themen/land​w​i​r​t​s​chaft/das-f​ut​te​r-​ma​ch​ts-mil​ch-​ist​-ni​cht​-gl​e​ich-​milc​h-0 .

Auf Deutsch­land be­zo­gen: „Im­mer mehr Mol­ke­reien wer­ben mit dem Be­griff Wei­de­milch für ihre Pro­duk­te. Der Be­griff ist aber ge­setz­lich nicht ge­schützt. So ver­kauft bei­spiels­weise die Mol­ke­rei Han­sano in Nord­deutsch­land Frisch­milch als Wei­de­milch in vie­len Su­per­märk­ten, gibt aber keine Ga­ran­ti­en, dass die Milch wirk­lich von Kühen stammt, die Wei­de­gang hat­ten. Mit Hilfe neuer Un­ter­su­chungs­me­t​​​​​​ho­den ist es aber heute mög­lich, Wer­be­aus­sa­gen von Mol­ke­reien auf ihren Wahr­heits­ge­halt zu ü­ber­prü­fen. Nicht jede Al­pen­milch kommt tatsäch­lich aus den Alpen und nicht jede Milch von Grün­land­be­trie­ben​​​​​​ wurde vor­wie­gend mit Wei­de­fut­ter er­zeug­t.“
„­Aus­beu­tung und Lei­d“ (Deut­sche Ver­hält­nis­se)

„­Di​​​e meis­ten Kühe ver­brin­gen ihr Leben als Pro­duk­ti­ons­ein­he​​​​​​it auf rut­schi­gen Spal­ten­bö­den im Stall, ohne als Milch­kuh je­mals eine grüne Wiese zu se­hen. Durch die un­nor­male Milch­leis­tung, auf die sie ge­züch­tet wur­den, lei­den diese „Hoch­leis­tungs­kühe​​​​​​“ an ver­schie­dens­ten Krank­hei­ten. Die Milch­pro­duk­tion weist einen enor­men Ver­schleiß an Tie­ren auf. Nach vier bis sechs Jah­ren und ei­ni­gen Schwan­ger­schaf­ten sind die Milch­kühe „­ver­braucht“. Unter nor­ma­len Um­stän­den kann eine Kuh bis zu 20 Jahre alt wer­den.“

Link: http://www.ausgemolke​​​​​​n.net/home.html .

 

Fazit:

Un­sere schwei­ze­ri­sche Land­wirt­schaft ist einmalig.


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