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Sinn und Unsinn von Wahlplakaten

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Nun la­chen Sie wie­der, die fröh­li­chen Ge­sich­ter auf den Wahl­pla­ka­ten! Über Sinn und Un­sinn die­ser po­li­ti­schen Wer­be­mass­nahme kann durch­aus de­bat­tiert wer­den. Ich per­sön­lich habe mich immer am Schil­der­wald ge­stört. Wie soll ich mich beim kon­zen­trier­ten Vor­bei­fah­ren mit mei­nem Fahr­zeug durch den Po­li­tik­wald der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten in­for­mie­ren kön­nen? Nun stehe ich sel­ber im Fokus und lache vom Pla­kat..! Wie gehe ich damit um?

Am auffälligsten und aufdringlichsten wirken wohl diejenigen Plakate, welche grenzwärtig oder gar grenzenlos zu den Vorschriften stehen. Selbsterklärend finden sich solche Wahlplakate meistens einzeln und abseits aller anderen Botschaften und lachenden Gesichter. Kürzlich habe ich einen Kandidierenden einer linken Partei um Augenmass und Fairplay gebeten. Die Antwort fiel wenig einsichtig aus. Die Vorschriften sind allen bekannt - aber nicht alle halten sich daran. Darum stelle ich die Notwendigkeit dieser Wildplakatiererei in Frage und appeliere an die Kandidierenden wortwörtlich massvoll zu bleiben - zu Gunsten der Verkehrssicherheit und den Wählerinnen und Wählern!


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