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SNB: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!

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Vollgeld-Initiative: SNB soll Geld­schöp­fung auf rea­les Wachs­tum be­schrän­ken.

An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die Zentralbank sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung​ gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist.

Mit einer Vollgeldreform erlangt die Nationalbank wieder die Kontrolle über die gesamte Geldmenge und kann damit Blasenbildungen, Inflation und überbordendes Wachstum direkt verhindern.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 26 Tagen

Hier drei augenöffnende Artikel zum Thema SNB und Goldbindung unserer Währung. Lesenswert!

https:​//newsroom.proaurum.d​e/voellig-losgeloest-​die-schweizerische-na​tionalbank-und-das-go​ld-teil1/


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 27 Tagen



Um einerseits Krisen auf Knopfdruck zu verhindern und andererseits Interessenkollusionen​ zu vermeiden, als wichtigste Argumente, muss die Gelschöpfung (Zentralbank) von der Verwaltung (Geschäftsbanken) klar getrennt werden. Das Vollgeld ist ein weiteres Schwindelsystem, weil es immer noch behauptet, aus Kundengeldern (gibt es nicht)könnten Kredite gewährt werden. Diese intermediäre Abwicklung ist nur im Privatsektor oder bei Banken über ein Treuhandverhältnis lösbar. Im heutigen System agieren die Banken eigentlich als Treuhandderivat, weil meiner Meinung nach aus der Geldschöpfung heraus, keine Verbindlichkeiten entstehen können, weil die Banken keinen Einfluss auf die Rückzahlung des Kredites ausüben können.

1. Geldschöpfung seit jeher aus dem Nichts, wie denn sonst = Zentralbank
Devisen bedeutet Geldschöpfung aus dem Ausland, welche in Bar- oder Buchgeldform auch von den Geschäftsbanken von ihren Kunden, im klar definierten Umfang übernommen werden dürfen. Die Zentralbank kann Devisenreserven im klar definierten Umfang halten resp. von den Geschäftsbanken übernehmen.
2. Richtig, weil die Zentralbank Vollgeld druckt. Die Geschäftsbanken hinterlegen schon heute gar nichts. Diese Spielform wird scheinbar so verstanden? Die ZB schöpft mit den GB Liquidität mittels Geld- und Offenmarktgeschäften.​ Aus diesem von der ZB definierten Volumen, wird den GB ein gewisser Anteil als Reserve umgebucht.
3. Richtig. Die Phantasien sind frei. Um den Lokal- oder Regionalmarkt im Wettbewerb stärker zu machen, eine schon heute praktizierte Lösung. Letztendlich werden diese Währungen früher oder später in die Landeswährung getauscht. Siehe meine Beitrag „Kulturrevolution“.
​4. Die Geldmenge wird einzig und alleine von der Zentralbank bestimmt. Sie muss auch die Vernichtung bei faulen Krediten sorgen, welche heute überhaupt nicht vollumfänglich gewährleistet ist (siehe Krisen).
5. Nein ich will kein zinsloses Geldsystem. Nur die Guthaben aus Geldschöpfung dürfen nicht verzinst werden, weil die Geldschöpfung der Produktivkraft der Realwirtschaft folgen sollte. Im Geldspielwarenmarkt kann das Geld, wie heute mit Produkten, gefügig gemacht werden. Die Spielgier kann aber der Realwirtschaft nichts mehr anhaben, weil das Geld ohne Delkredererisiko besteht.
6. Denkfehler: Das Geldsystem der Mohammedaner verfügt natürlich über Schuldzinsen, wie ich es auch halten möchte.
Hypothekarda​rlehen Währung x = 500‘000 auf 10 Jahre, Auszahlung 400‘000. Bei vorzeitiger Rückzahlung wird das Disagio entsprechend korrigiert, resp. zurückbezahlt. Wie viel Zins ist zu „bezahlen“, absolut und in Prozenten?
Als Sicherheitsübereignun​g dient die Liegenschaft. Bei Auflösung des Darlehens partizipiert die Bank am Gewinn (Markt- oder Verkaufspreis) im Verhältnis Schuld/Marktwert.
7.​ Die grenzenlose Geldschöpfung, wer will erhält es, löst keine Probleme, weil es ungeahnte Begehrlichkeiten weckt. Nur der Staat, im Rahmen des vom Souverän bewilligten Gemeinwohlbudgets, soll es schuld- und zinslos erhalten. Im Sinne der Transparenz zwischen Staat und Wirtschaft, braucht es klare, plausible Definitionen. Wechsel vom Arbeitgeber- zum Arbeitgebermarkt! Die Arbeit oder Ersatzanspruch muss ein Leben in Würde ermöglichen! Das Geld soll die Erde erhalten und nicht wie heute verschandeln (Kostenspiel = Betrug!).

8. Schlussfolgerung: Ich bin kein Geldmesias. Ich möchte in diesem Zusammenhang vor allem den aus betreuter Bildung eingehämmerten Zahler-Mythos aus den Denkmustern eliminieren. Er ermöglicht unglaubliche Manipulationen der Ökonomen und Regierende!





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38%
(8 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 29 Tagen

Die Debatte rund um die Vollgeld-Initiative nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Am vergangenen Wochenende haben nun auch die FDP, die SVP, die EVP und die Piratenpartei offizielle Nein-Parolen beschlossen. Zuvor hatten die Initianten am 22. März den Abstimmungskampf mit ihrer Medienkonferenz eröffnet. Dabei zeigte sich, dass sie sich in den kommenden Wochen vor allem auf die Frage «Wer soll unser Geld herstellen?» konzentrieren werden. Die Medienvertreter vermochten sie mit ihrem Auftritt aber kaum zu überzeugen, wie die überwiegend kritische Berichterstattung zeigt:

https://www​.blick.ch/news/politi​k/kampagnenstart-mit-​muenz-sujets-zur-voll​geld-initiative-voll-​gut-oder-voll-gaga-id​8151187.html

Die Schweiz als Versuchskaninchen?
B​ereits am 20. März hat die «Basler Zeitung» aufgedeckt, dass hinter der Vorlage ein internationales Netzwerk steht, das in verschiedenen Ländern Geld sammelt und Freiwillige für den Abstimmungskampf in der Schweiz rekrutiert. Von ausländischen Vollgeld-Befürwortern​ wird die Schweiz offenbar als Versuchskaninchen betrachtet, um ihre Idee einmal real zu testen. Die Konsequenzen brauchen sie ja nicht selbst zu tragen.

Obwohl der Kampagnenstart der Initianten von den Medien mehrheitlich kritisch kommentiert wurde, ist unsererseits Aufklärungsarbeit weiterhin notwendig. Ohne griffige Gegenargumente kann die Vorlage bei Stimmberechtigten durchaus Sympathien erwecken. Deshalb ist es zentral, dass wir gemeinsam auf die Gefahren dieses Hochrisiko-Experiment​s aufmerksam machen:

https://bazonline​.ch/schweiz/standard/​die-schweiz-als-versu​chslabor/story/297754​24

Die Nein-Kampagne steht in den Startlöchern, und auch das Co-Präsidium des überparteilichen Komitees hat sich nun konstituiert. Es umfasst Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus allen grossen Parteien: CVP, FDP, SVP, SP, GLP und BDP. An die Öffentlichkeit treten werden sie an der Medienkonferenz des Nein-Komitees, die im April stattfindet.

https​://vollgeldinitiative​-nein.ch


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67%
(6 Stimmen)
Georg Horweil sagte Vor 29 Tagen

Diese paar Zeilen nennen sie einen Artikel????
Das ist ein Artikel (und darin geht's explizit um die Monetative/Vollgeldre​form mit entscheidendem Zitat von Dr. Prof. Philippe Mastronardi von der HSG): https://dudeweblog.wo​rdpress.com/2013/11/2​4/uber-das-konsumgeba​ren-das-unterhaltungs​treiben-und-die-plapp​ermentalitat-der-schu​ldgeldknechtschaftssk​laven-dreckskapitalis​mus-teil-ii/

Ps. Allerdings wird die Monetative ähnliche Chancen haben wie die BGE-Initiative. Amtliche Resultate siehe:
https://dudew​eblog.wordpress.com/2​013/09/27/die-eidgeno​ssische-volksinitiati​ve-fur-ein-bedingungs​lose-grundeinkommen-i​st-zustande-gekommen/​


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 30 Tagen

Korrektes modernes Geldsystem (KMG/CMM)

1. Inter​essenkonflikt vermeiden
1.1. Klare​ transparente Trennung zwischen Geldschöpfung und Geldverwaltung

2. ​Geldschöpfung aus dem Nichts Landeswährung und Devisen
2.1. Umsetzu​ng
2.1.1. Zentralban​k (Rechtsnatur = keine Kapitalgesellschaft)

2.1.1.1. Kreditverga​ben an Leistungsnachfrager
​2.1.1.1.1. Kontoführu​ng und Sicherheiten - Administration
2.1.1​.1.1.1. Guthaben an Leistungserbringer via Geschäftsbanken
2.1.1.2. Eigengesch​äfte sind prinzipiell verboten

3. Geldsc​höpfung aus dem Nichts Regional- und Lokalwährungen (keine Devisen)
3.1. Umsetz​ung
3.1.1. Staatlich​e- oder Private Unternehmungen (Rechtsnatur = frei)
3.1.1.1. Kredi​tvergaben an Leistungsnachfrager
​3.1.1.1.1. Kontoführu​ng und Sicherheiten – Administration
3.1.1​.1.1.1. Guthaben an Leistungserbringer via Geschäftsbanken
3.1.​1.2. Eigengeschäfte sind strikte untersagt

4. Geldv​erwaltung alle Währungen inkl. Devisen = Intermediäre
4.1. Um​setzung
4.1.1. Geschäftsban​ken (Rechtsnatur = frei)
4.1.1.1. Admin​istration Leistungserbringer
4​.1.1.1.1. Kontoführun​g Guthaben zinsfrei
4.1.1.1.2. ​Treuhandgeschäfte (Privatkredite vermitteln)
4.1.1.1.​3. Kapitalmarktgeschä​fte

5. Kommentar
​5.1. Geld ist Mittel zum Zweck (ohne Geld kein Markt)
5.2. Geld braucht kein Wettbewerb (aus dem Nichts schöpfbar)
5.2.1. Qu​alität statt Sklaverei (Lohndumping)
5.3. A​ussenhandel
5.3.1. P​reise dürfen die Volkswirtschaften im Importland nicht unterwandern
5.3.1.1​. Protektionismus Global
5.3.1.1.1. Zö​lle
5.3.1.1.2. Subve​ntionen









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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018



Wer das eigene Denkvermögen hinterfragt, möchte Wissen aneignen?

Der gefährliche Mythos, dass der Staat für die Finanzierung seiner Ausgaben Steuereinnahmen benötige, müsse dringend entzaubert werden, wenn er nicht unweigerlich das Fundament unserer Geldwirtschaft untergraben soll."

Quelle: Makroskop Steuerfinanzierung von Staatsausgaben: Ein notwendiger Mythos? von Paul Steinhardt.
https://​makroskop.eu/2018/03/​steuerfinanzierung-vo​n-staatsausgaben-ein-​notwendiger-mythos/

Die Herren G. Plaz, E. Huber und ich, haben schon viele Male darauf hingewiesen und es auch begründet, teilweise bis in die Details der Operationen (Staat, ZB, GB) in der Welt der Bilanzen (Vimentis & Politnetz).



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60%
(10 Stimmen)
Jürg Walter Meyer sagte March 2018

"In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung​​ gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist."

Diese Wahrheit ist nicht nur theoretisch unterlegt, sie ist vernünftig: Geldmengenerweiterung​ gemäss dem realen Wachstum der Volkswirtschaft - oder: Reales Wachstum schafft mehr Geld.


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42%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2018

Ein Experiment, dessen Kosten allein die Schweiz tragen würde?

Für Ökonomen sicherlich erfreulich, für die Schweizer sicherlich weniger.


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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Geld ist Mittel zum Zweck!
Die Geldschöpfung ermöglicht die Wirtschaft nicht umgekehrt! Geld dient der Wirtschaft, darum sollte die Geldschöpfung von der Wirtschaft getrennt behandelt werden. Ein Geschäftsbankensystem​ für die Geldschöpfung hat genau den umgekehrten Weg genommen. Diesen Unsinn haben die Ökonomen zu verantworten, welche immer noch straffrei behaupten dürfen, dass Geld von Guthaben erzeugt werde.

Schuld (Aktiven) und Besitz (Guthaben) = Verbriefung, oder die zwei Seiten der gleichen Medaille. Geld enthält die gesetzliche Tauschoption (verbrieftes Recht). Der Geldmengenunterschied​ Umlage- zu Gewinnverfahren sollte Ihnen bekannt sein?

Das Recht zur Geldschöpfung hätte der Zentralbank, stellvertretend für den Staat = Währungshoheit, als einzige Bank, überstellt werden müssen. Dabei ist die Form AG (Schwachsinn) als auch die Eigengeschäfte und Kreditvergaben an die Investmentfirmen (definieren) verboten! Im Einklang mit dem Geldsystem, muss dem Staat, als eine Art Seigniorage, jeweils das Haushaltsbudget schulden- und zinsfrei abgedeckt werden.

Die Ökonomie unterscheidet die produktive von der unproduktiven Geldschöpfung aus dem Nichts. Es steht immer eine Wert im Fokus! Es ist immer ein Wert verbrieft (nicht immer rechtlich mit Sicherungsübereignung​).
Produktiv sinnvoll: Die Investition entsteht = Arbeitsplätze
Unprod​uktiv weniger sinnvoll = bestehende Investitionen = Marktwert
Das Geld (Mittel zum Zweck = Tauschwertersatz) kann nicht anders als aus dem Nichts geschöpft werden. Die Werte werden mit dem Tauschmittelersatz aufgewogen!

Bei der Kreditvergabe prüft der Geldschöpfer die Produktivkraft! Die Rückzahlung steht nicht immer im Vordergrund. Ein Betriebskredit sollte hingegen über kurz nicht lang, zurückbezahlt sein. Es findet geldtechnisch eine Umlage der Neuverschuldung statt, weil Amortisationen, ökonomisch nur mit Gewinnen möglich sind.
Das Umlage- und Gewinnverfahren ist Ihnen bekannt?


Geld muss zwingend vernichtet werden. Dieser Grundsatz hat die Ökonomie mit dem Schuldengeldspielware​nmarkt (Geld aus faulen Krediten und faulen Investitionen sowie Grundstockschulden) abfangen wollen.

Ich meine, dass nur die Grundstockschulden als Geldmenge akzeptabel ist. Die Vernichtung muss über Negativzinsen für zu hohe Guthaben erfolgen. Die Vorsorge muss zwingend ab Nutzschwelle (Renten = Beiträge) von Kapital- zu Umlagedeckung überführt werden. Andernfalls die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driften wird! Geld ist und bleibt Planwirtschaft! Dieser Grundsatz wird von Ökonomie und Regierende nicht verstanden! Sie beklagt die Schere, kennt aber die Ursachen nicht?




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36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018




Es gibt nur eine einzige Asymmetrie in der Geldschöpfung. Die Geldschöpfung aus dem Nichts, wie denn sonst, darf nur von der Zentralbank ausgehen!
Die Form der AG und Eigengeschäfte gehören verboten! Alle anderen Personen sind Nichtbanken und Kunden der Nationalbank! Das jetzige System kann zur einfachen Krisenauslösung, wie 2007, missbraucht werden! Vollgeld ändert daran gar nichts!
Wenn die Initianten, richtig feststellen, dass die Geschäftsbanken und Zentralbank keine Refinanzierung brauchen, aber gleichzeitig wollen, dass Kredite nur aus Kundenguthaben gewährt werden dürfen, so belügen sie das Volk. Richtig ist jedoch, dass die Nationalbank, alleine die Geldschöpfung vornimmt. Warum diese Geldschöpfung, als Spiel, über die GB abgewickelt werden soll, ist Stumpfsinn pur! Das Liquiditätsspiel wird beim Vollgeld über die Erhöhung der Eigenmittel (Umlage Geldkonto geschöpft von der SNB in Eigenkapital), fortgesetzt. Irrsinn und Widersinn PUR.

Die Bank ist im Sinne der Geldschöpfung ein Treuhandderivat, weil aus der Schöpfung, naturgemäss keine Verbindlichkeiten erwachsen können. Dies ist eine der grössten Asymmetrien = nicht erwähnt. Die Fakultät Ökonomie wirft die Banken und Nichtbanken in den gleichen Topf. Die Begriffe und Mittelfluss sind jedoch sehr unterschiedlich! Darum gibt es keine systemische Banken = Asymmetrie = nicht erwähnt!

Banksyste​m = Treuhandderivat: Aktiven = Geldschöpfung, Passiven = Verwendung
Nichtbank​en: Aktiven = Verwendung, Passiven = Verbindlichkeiten aus Geldschöpfung (Rückfluss)

Die Geldschöpfung aus dem Nichts, wie denn sonst, existiert seit über 4000 Jahren (Mesopotamien). Einzig die Organisationen haben sich verändert.

Würden die Menschen, auch Sie, das Geldsystem verstehen, wir hätten die Existenzkämpfe und Armut längst überwunden. Vor allem die Menschen würden ihre Sektierer aus Ökonomie, Politik und Medien erkennen und die Manipulationen verunmöglichen!




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70%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte March 2018

"Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken"

Um das zu vollbringen, dürfte kein oder nur noch wenig neugeschaffenes Geld in den Kapitalmarkt mit ich zitiere: „Weltweit gibt es 350 000 Bankprodukte, (Stand 2008) das sollen die Leute gar nicht mehr verstehen, damit man sie besser betrügen kann.” meint Fritz Vogt, von der Raiffeisenbank Gammesfeld DE

https://www.waz​.de/waz-info/die-klei​nste-bank-deutschland​s-id1089455.html?disp​layDropdownTop=block&​displayDropdownBottom​=none

Statt für den Staat sollte es eine Art "Schuldenbremse" für den Kapitalmarkt geben, oder noch besser, Trennung zwischen Geldschöpfer und Kapitalmarkt in der Art, wie sie G.Bender vorschlägt.

"In Amerika gab es einst den zweiten Glass-Steagall Act. Banken mussten sich damit insofern entscheiden entweder als Geschäftsbank für das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft sowie damit verbundene Dienstleistungen wie Kontoführung und Zahlungsverkehr (commercial banking) oder als Investmentbank für das Wertpapiergeschäft (investment banking) tätig zu sein."

"Das zweite Glass-Steagall-Gesetz​ wurde mehrfach modifiziert und 1999 unter Präsident Bill Clinton mit dem Gramm-Leach-Bliley Act schließlich komplett aufgehoben. Auf diese Weise sollte die Wettbewerbsfähigkeit US-amerikanischer Geschäftsbanken gestärkt werden.Viele Kritiker sehen in der Abschaffung des Glass-Steagall-Gesetz​es jedoch die Ursache für die Fehlentwicklung in der Finanzbranche, die letztlich zum Desaster im Herbst 2008, d. h. zum Untergang der Investmentbank Lehman Brothers, führte.Die Rücknahme von Glass-Steagall 1999 unter Clinton führte zu einer Fusionswelle und unter anderem zur Gründung der Citigroup."

Das so viel Geld in den Kapitalmarkt fliesst wo mit hohen Renditen gelockt wird führt auch dazu, dass eben weniger Geld in die Realwirtschaft fliesst. Wer will schon Risiken gegen kleineren Gewinn?
Ändert Vollgeld etwas daran?
Das Beste an Vollgeld ist wohl, dass sich mehrere Leute mit dem Medium Geld auseinandersetzen als vorher.

B. Lietaer, belgischer Finanzexperte definiert Geld wie folgt:

"Meine Arbeitsdefinition von Geld – ist, dass es eine Übereinkunft in einer spezifischen Gemeinschaft darstellt, um etwas Standardisiertes als Mittel zum Tausch zu verwenden. Das ist meine Definition, und die deckt ein wesentlich breiteres Spektrum ab, als die herkömmlichen Annahmen zum Geld."

"Geld funktioniert in dem Augenblick, wo man es ausgibt und den Gegenwert in der Hand hält"



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36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2018

Herr Alex Schneider

Vorbedin​gung um das Vollgeldsystem verstehen zu können, ist das Verstehen des bestehenden Systems.
99% der Bevölkerung, Ökonomen, Regierende und Medien, eingeschlossen, können oder dürfen das System nicht verstehen.

Ihre Inflationslehre stammt aus den vorherigen Jahrhunderten. Nach deren Lehrmeinung, der Fakultät Ökonomie (dämlichste Denklehre) müsste bei der immensen Geldmengenerhöhung, längst eine Hyperinflation herrschen? Natürlich nicht, weil die "überflüssige" Geldmenge, bestehend aus nicht getilgten Bank- Krediten und Investitionen (Eigengeschäfte), zirkuliert im Geldspielwarenmarkt! Auch ein Markt, hier sind inflationäre Kurse zu beobachten.

Die Vollgeldinitiative bedient weiterhin die Betrugslehrmeinung (immer noch in Ihrem Hirn gespeichert), wonach Kredite aus Kundenguthaben (Begriff Kundengeld stehen wie die meisten Begriffe im Bankensystem nicht im Einklang mit der Geldschöpfung) gewährt werden.

Also leben bevor man geboren ist! Idiotie par exellence!

Das bestehende Geld- und Bankensystem setzt ein sog. Treuhand - Derivat um! Aus der Geldschöpfung über Kreditvergaben kann keine Verbindlichkeit entstehen, weil das Bankensystem in den Rückfluss - Prozess wenig Einfluss nehmen kann!
Schuld und Besitz sind die zwei Seiten derselben Geldmedaille!

Mit dem Anlagekontotrick (Geldkonten in Anlagekonten umwandeln) wird die Treuhandfunktion umgesetzt (funktioniert im bestehenden System vernebelt). Das Anlagekontoguthaben wird nicht zur Geldmenge M eingerechnet. Erst bei der Geldkontoumlage muss die Zentralbank aushelfen, oder fällt der Bank das Geld vom Himmel zu, und die Geldmenge M wird erhöht.
Aus diesem Vorgang wird die Irrlehre von Kundengeld für Kredite oder Investitionen abgeleitet. Blödheit in Reinkultur!

Nebenb​ei. Die Geldkontoumlagen haben die gleiche geldtechnische Qualität, wie die Kundenakquisition im bestehenden System.

Herr Schneider = Geldsystem verstehen würde zur Lösung der alleinigen Geldschöpfung der Zentralbank als einzige Bank führen. Die Eigengeschäfte und AG-Form (Renditen an Private = Diebstahl von Volkseinkommen = strafbare Handlung wird toleriert), sowie Kreditvergaben an Investmentfirmen (definieren) sind verboten! Alle anderen Personen sind Nichtbanken. Damit verbunden ist die Seigniorage, also schuldenfreie Abdeckung des Staathaushaltes!

Wenn die Zentralbank die Delkredererisiken zu Recht übernehmen muss, so soll sie auch selbst die Geldschöpfung vornehmen und nicht an das Bankensystem abgeben. Die Rendite aus Geldschöpfung gehört dem Staat! Vollgeld ist eine Spielform von Interessenvertreter?


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