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Der Steuer-AHV-Deal diene 90 % der Schweizer !

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Tatsächlich, dient der Steu­er-AH­V-Deal wirklich 90 % der Schweizer?

 

Das extravagante Doppelpack mit Reformen bei Firmensteuern und der AHV sei stimmig. Das bestätige sogar ein skeptischer Ökonom.

 

Nei aberau“, verlogener geht es nicht mehr, denn eine Mehrheit der Parlamentarier in Bern will einmal mehr das "Stimmvieh" weich klopfen, wieder richtiggehend „verarschen“, es ist eine Schande für unsere derart immer wieder vergewaltigte „direkte Demokratie“. In völliger Ignoranz der erst kürzlich vom Souverän - entgegen einer XXX-Millionen-Propaga​​​​​nda dafür - wuchtig abgeschmetterten Steuerreform, sollen jetzt erneut die Steuern für die grösseren Unternehmen gesenkt werden, und die Städte & Dörfer müssen dann in der Folge die Steuern bei 90 % der Bürger/Innen erhöhen um diese Steuerausfälle zu kompensieren, damit sie wieder genügend Einnahmen haben um die Infrastruktur unterhalten, die erforderlichen Ausgaben tätigen zu können. Das ist doch so normal wie das Amen in der Kirche, nur geht dort ja auch fast Niemand mehr hin wie an die Urnen. Speziell die CVP sollte das Gebot "Du sollst nicht lügen" doch noch kennen, aber dann halt auch praktizieren, ein diesbezügliches Vorbild sein.
Es ist halt wie immer: Oben erlässt man Steuern und unten müssen 90 % mehr bezahlen - ansonsten geht die Rechnung klar nicht auf.

 

Und schliesslich gibt es auch noch so etwas wie "Lebensqualität", auf die man auch dringend acht geben müsste. Weniger Firmen, weniger Zuzüger ohne Arbeit, weniger Armutsmigranten, weniger Bezüger von Sozialhilfegelder, weniger Stress, weniger Kriminalität, mehr Ruhe, mehr Frieden, weniger Scheidungen, weniger Halbweisen, mehr Zufriedenheit, mehr Lebensqualität, kurzum glücklichere Menschen.

Alles ist auch eine Frage des Masses. Alles ist Gift und Heilmittel zugleich, alleine das Quantum entscheidet darüber.


Auch dieser neue Kuhhandel ist darum jetzt absolut abzulehnen, auch weil er wieder nicht verfassungskonform ist.

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Und auch diese Vorlage ist wiederum absolut nicht verfassungskonform – ein weiterer Schlag ins Gesicht unserer noch immer direkten Demokratie, da zwei verschiedene Sachthemen gar nicht miteinander verknüpft werden dürfen. Dies ist eine Beleidigung für jeden Stimmbürger, weil man sich einbildet, dem Stimmbürger nur wie einem Esel eine Karotte vor seinen Schädel halten zu müssen, damit er einen Schritt "nach vorne" macht. Alleine deshalb gilt es vorausschauend Nein zu sagen. Für was haben wir eine Verfassung, wenn diese ständig ignoriert, ja richtiggehend vergewaltigt wird von "nseren" Parlamentarier?

 

Artikel in der BAZ:

https://bazonlin​​​​​​e.ch/schweiz/sta​n​d​a​r​d​/der-steuer​ah​vd​ea​l-​di​ent-90​-pr​oze​nt-​der​-sc​h​weiz​er/s​tory​/191​6​937​8​

 

 

 

 

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Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe. | If it rings at six in the morning at my door and I can be sure that it is the milkman, then I know that I live in a democracy.

 

W​en​n es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiss ich, dass ich in einer Demokratie lebe.


If it rings at six in the morning at my door and I can be sure that it is the milkman, then I know that I live in a democracy.

 

 

 

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018


Die Aufarbeitung resp. Überwindung (nicht Kapitalismus) der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie (strafbare Irreführung?) des Geldsystems, welche den Zahler-Mythos beinhaltet, würde die Gesellschaft und Wirtschaft verändern.

Nur diese Aufarbeitung würde viele Jobs kosten und die Wichtigkeit der Regierenden völlig herabstufen. Die falsche Rückflussabwicklung über die Lohnsumme zwingt die Verantwortlichen zu kreativen Buchhaltungsformen, wie bei der Post. Warum diese klar ersichtlichen Zusammenhänge nicht begriffen werden, ist mir ein Rätsel. 1 + 1 = 2!

Im Preis des Endproduktes an den Konsumenten oder Nutzer, nicht in der Lohnsumme, ist die ganze Wertschöpfungskette abgebildet. Diesen Umsatz (Einkommen) zwischen Wirtschaft und Staat abrechnen und alles würde korrekt verändert! Zuerst sind die Ausgaben des Staates und Rentners und dann der Rückfluss via Steuern und Soziales. Es bezahlt kein einziger Erwerbstätige die Renten oder Steuern! Die Geldschöpfung entsteht aus Bankkrediten und Bankeigengeschäften (verfassungswidrig). Die nicht getilgten Bankschulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen ergeben die Bankguthaben, welche im Wirtschaftskreislauf zirkulieren können. Ein Umlageverfahren, kann kein Geld verlieren, es sei denn die Ausgaben sind höher als der Rückfluss!

Die Banken können weder Kredite noch Eigengeschäfte mit Kundenguthaben tätigen, denn die Schöpfung ist logischer Weise umgekehrt! Zuerst geboren und dann leben!




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11%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Die Rente soll 2019 marginal steigen. Dabei wird von Kosten geredet und geschrieben. Warum Kosten? Wird die Rentenerhöhung nicht von der Wirtschaft generiert und in die Endpreise einkalkuliert?
Die Kaufkraft ist Planwirtschaft und wird von der Geldvermehrung mittels Bankkrediten, zugeordnet. Geld muss nicht vom Pflaumenbaum geschüttelt oder bei Gott beantragt werden.

Es geht um die einmalige Bereitstellung der Monatsrente und nicht um eine willkürliche Periode! Wenn die Bereitstellung aus dem Fonds erfolgt, so profitiert die Wirtschaft anfänglich mit CHF 36 Mio. monatlich!
Umverteil​ung mit kreativer Buchhaltung wie bei der Post! Bestrafung der Irreführung?


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73%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2018

Ehrlicherweise müsste die Abstimmungsfrage lauten:

“Wollt ihr, dass die Unternehmensbesteueru​ng so verändert wird, dass sie dem Ausland gefällt, und dass gleichzeitig Eure Lohnabzüge für die AHV erhöht werden?“

Dann könnten die Bürger auch wirklich verstehen, was genau da gekuhandelt wird…


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83%
(12 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2018

Kuhhandel ist eigentlich das falsche Wort, Mogelpackung wäre treffender.
Oder man könnte auch sagen, USR lll in neuen Schläuchen oder neuem Mäntelchen?

Wenn man unbedingt EU konform sein will soll man die AHV und Steuern getrennt behandeln.
Es kommt fast wie ein Schmiereintheater vor, zuerst suggeriert man, die AHV müsse gerettet werden (was nach den K-Tipp Zahlen gar nicht nötig ist) und dann verknüpft man es mit einer Unternehmenssteuerref​orm.


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58%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2018

Der Staat braucht im Sinne der Geldschöpfung, für seine Ausgaben keine Einnahmen. Die von den Regierenden und Souverän einfältig beschlossenen Regeln besagen, dass der Staatshaushalt nur soviel ausgeben darf, wie er zurückfliessen lassen kann! Ökonomisch sollte er nur soviel als Rückfluss zuordnen, als es der Preisstabilität fehlt. Aus der Geldschöpfung kann kein Mangel entstehen, hätten wir keine kreative Buchhaltung, wie bei der Post!

Dieser Deal hat die gleiche Auswirkung wie der Postskandal, nur wird er als solcher nicht erkannt.

Die Pflichtanteile, Steuern und Soziales sind im Endpreis der Produkte an den Konsumenten oder Nutzer einkalkuliert. Die Lohnsumme als Rückflussparameter gehört zur kreativen Buchhaltung um Geldmangel zu suggerieren! BETRUG!

Wie ich anderorts geschrieben habe, können die "Steuer - Ausfälle" als Schulden, Einsparungen (Gefährdung von Arbeitsplätzen) oder höheren Rückflüsse irgendwo zuordnen, kompensiert werden. Kreative Buchhaltung! Die Regierenden müssen klipp und klar bekennen: Die Rückflüsse (Steuern und Soziales) dürfen die Kaufkraft nicht schmälern, will heissen die Wirtschaft hat den Schlamassel zu berappen. Es fehlt kein Geld, es wird nur in falsche Kanäle geleitet!

Ein klares NEIN gegen die kreative Buchhaltung der Regierenden! Rücktritte wie bei der Post?


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83%
(12 Stimmen)
Michael Meienhofer sagte September 2018

Das Päcklischnüren ist langsam zu Hobby von Industrie und Handel geworden. Auf gut Deutsch heisst das politische Nötigung - die andere Hälfte ist schon Diktatur. Aber Hand aufs Herz, welche Partei hat dabei noch nie eine Vorteil daraus geholt ? Ansonsten wäre die Gesetzesgebung über das Abstimmprozedere. schön längstens angepasst worden. Dem Bürger wurde mit solchen legaler Praktiken seit Jahrzehnten die Lust am Wählen und Abstimmen genommen. Dieses Ziel haben die Parteien unter dessen erreicht, ihnen würde 40% Urnengänger genügen, mehr würde für sie einen unkontrollierbaren Zustand hervor rufen.! Klaren politischen Wein wünscht sich der Stimmbürger heute eingeschenkt - Mogelpackungen und verwässerte Gesetzesartikel sind heute zu bekämpfen wie analoge Zustände im Lebensmittelsektor. Dort werden sie nämlich vom Bürger nicht akzeptiert, haben doch die Schummeleine auf der politischen Bühne weitreichende und prägnante Auswirkungen in unserem täglichen Leben und nicht nur ein Unwohlsein wie beim "Lebensmittelschummel​" ! Nur die wenigsten Politiker handeln uneigennützig für ihre Wähler darum haben wir es in der Hand, hier Abhilfe zu schaffen.


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