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Swiss-Leaks ist die neue Waffe gegen Korruption

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In der Schweiz gibt es wie in jedem anderen Land Fälle von Korruption und Machtmissbrauch zwischen Politikern und Unternehmern. Die breite Öffentlichkeit erkennt jedoch häufig keine relevanten Missetaten und sogar Verbrechen an.

Der Grund dafür ist eine strenge Gesetzgebung zur Information der Öffentlichkeit über die inneren Angelegenheiten von Regierungsstellen und Unternehmen. Das Problem wird sich jedoch bald schwieriger verstecken: die Schweiz hat die Swiss-Leaks-Plattform​ für die anonyme Offenlegung von offiziellen Straftätern erworben. Wenn man anonym auch im Internet bleiben möchte, lohnt es sich, sich mit einem VPN-Dienst auf bestvpnrating.com vertraut  zu machen.

 

Die Korruption wird von Enthüllungen getroffen werden


Am Freitag, den 6. Juni, wurde in der Schweiz die Swiss-Leaks-Plattform​ offiziell eröffnet - eine Plattform, um Fehlverhalten und Machtmissbrauch in der Schweizer Wirtschaft ​und Bundesorganen auf​zudecken.

Der Autor des Projekts war die Schweizer Organisation „Campax“. Das Team besteht aus 30 Freiwilligen. Zum Beispiel, dazu gehört der bekannte Informant Rudolf Elmer, der in der Schweizer Bank „Julius Bär“ arbeitet.

Swiss-Leaks​ funktioniert so: der Benutzer sendet anonyme Informationen über den Missbrauch von Macht in Schweizer Behörden. Und Mitglieder des Teams bestätigen die Zuverl​ässigkeit der Informa​tion.

Bei Bedarf stellen sie zusätzliche Fragen an den Absender für Details. Die Ratsmitglieder  entsc​heiden, was sie mit empfangenen D​aten machen werden.

Die Initiatoren des Projekts versichern, dass Swiss-Leaks für alle Themen offen ist, die in direktem Zusammenhang mit der Schweiz stehen. Ihrer Ansicht nach hilft die Plattform das Vertrauen der Schweiz durch die Verbreitung von Verschlusssachen zu stärken.


Vorteile und​ Nachteile des Swiss-​Leaks

Die Vorteile:

  • Rechtsfolge​n, Haftung und Ansprüche, Strafen, Widerruf von Lizenzen;
  • Wirtschafts​wachstum;
  • Verbesserun​g der Moral der Bevölkerung.

Die Nachteile:

  • Menschen, die Informationen geben, können leiden;
  • Nach einer korrupten Stadt oder Land wollen die Investoren nicht kommen.

Die Notwendigkeit einer stärkeren Öffentlichkeitsarbeit​, ist in Bezug auf die Arbeit der Schweizer Staatsanwaltschaft. Etwa 95 Prozent aller Strafsachen im Bund werden schließlich - buchstäblich - hinter verschlossenen Türen direkt von der Staatsanwaltschaft entschieden. In nur 5 Prozent der Fälle wird der Fall von einem unabhängigen Gericht kontrolliert. Wegen dieser virtuellen Position der Staatsanwälte missbrauchen sie oft ihre Autorität.

Ein Problem ist: Wenn die Plattform nicht in der Lage ist, um tatsächlich seine Informanten Anonymität zu gewährleisten, bringen ihre Aktivitäten keine nennenswerten Früchte. Swiss-Leaks Mitarbeiter sind in der Schweiz, und dementsprechend der örtlichen Gerichtsbarkeit unterliegen. Daher kann der Bund von den Strafverfolgungsbehör​den theoretisch die Swiss-Leaks Informationen benötigen, um die Identität des Informanten zu ermitteln (z.B. IP-Adresse). Es gibt keine 100-prozentige Garantie, dass Plattform wirklich vollständige Anonymität bietet. Aber hier kann ein VPN-Service helfen. Wenn man schnell und sicher im Internet mit versteckter IP-Adresse surfen kann, dann kann es ein wenig auch gegen Korruption zu kämpfen. In diesem Zusammenhang würde es nicht schaden, dass die Öffentlichkeit mehr über die Tätigkeit von Staatsanwälten weiß.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(5 Stimmen)
Alex Müller sagte August 2018

Zuerst eine Nachfrage zur Klärung:
- Ich verstehe den Satz .."Nach einer korrupten Stadt oder Land wollen die Investoren nicht kommen".
- Der Begriff "Korruption" sollte etwas näher umschrieben werden. Beispiel: Ist es schon Korruption, wenn eine Gemeinde z.B. immer dem gleichen Gärtner die Friedhof-Pflege übergibt oder erst dann, wenn der Gärtner gleichzeitig im Gemeinderat sitzt? Oder - geht es immer nur um "Machtmissbrauch" einer Amtstelle , einer politischen Behörde oder eines "mächtigen Dorfkönigs", der davon finanzielle Vorteile hat (wie im Fall Leukerbad)?



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