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Abstimmungen, Initiativen > National > «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» ,

Zu viel in zu kurzer Zeit

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Die Volks­i­ni­tia­tive «Für eine nach­hal­tige und res­sour­cenef­fi­zi­​ente Wirt­schaft (Grüne Wirt­schaft)» will den so ge­nann­ten «ö­ko­lo­gi­schen Fuss­ab­druck» der Schweiz bis 2050 um 65% re­du­zie­ren. Diese For­de­rung ist so ra­di­kal, dass sie nur mit ra­di­ka­len Mass­nah­men er­reicht wer­den kann.

Hohe Umweltabgaben würden Nahrungsmittel, Mieten sowie Mobilität verteuern. Neue Benzinsteuern, teure Vorschriften für Gebäude, kleinere Wohnungen, Energiesteuern, Heizöl-Verteuerung, neue Steuern auf importierte Esswaren wie Kaffee, Früchte etc. wären die Folge. Unsere Strukturen müssten so stark verändert werden, dass es unsere gesamte Wirtschaft ins Wanken bringen würde. Extreme Regulierungen und Vorschriften würden unsere Wettbewerbsfähigkeit stark behindern, Handelshemmnisse neu geschaffen. Mit einem grossen Beamtenapparat müssten die strengen Vorschriften kontrolliert werden, eine aufgeblähte Bürokratie wäre die Folge. Wir würden uns als grüne Insel in Europa derart selber einschränken, dass wir uns nur selber schaden.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir mit unseren Ressourcen sorgfältig umgehen müssen. Ich setze aber auf Eigenverantwortung und Freiwilligkeit, Sensibilisierung der Bevölkerung, Innovation, Anreize und technischen Fortschritt.

Die Initiative für eine Grüne Wirtschaft will zu viel in zu kurzer Zeit. Darum stimme ich NEIN am 25. September 2016.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
Alex Müller sagte January 2017

Es ist ja nicht gerade neu, dass Parteien, welche etwas "fordern" , zuerst mit Maximalforderungen anrücken, damit am Schluss noch ein Teil der gesetzten Ziele erreicht werden.
Aber leider zeigt sich immer wieder, dass "Freiwilligkeit, Selbstverantwortung, und auch Innovation und technischer Fortschritt an "menschliche" Grenzen stossen.
Erleben wir nicht gerade eben, wie die Autoindustrie, sich über die abgemachten Gesetze zur Luftreinhaltung hinweggesetzt haben, indem sie statt noch sauberere Motoren zu bauen, Software entwickelten, welche bei Motorenprüfungen die Ergebnisse fälschten. Diese Gesetzesübertretung kann Arbeitsplätze gefährden. Schlimmer sieht es bei den " Machern" aus. Ich nenne sie "moralisch-kriminell"​ . Sie haben ihre eigenen Kunden mit falscher Werbung, Versprechungen und gefälschten Zahlen hinters Licht geführt.
Aus solchen Gründen entstehen auch neue Gesetze, wenn die oft angeführte" Selbstverantwortung" nicht richtig verstanden wird.



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25%
(8 Stimmen)
Ronald Frank sagte October 2016

Ich bin Grüner und bin gegen aufgeblasene Strukturen!
Ich bin für eine direkte Demokratie mit sozialem Leitbild ohne Bundesrat und Parlament!
Das Volk soll das Leitbild bestimmen und leben!
Keine politisches System mehr, dass aufgeblasen ist und Milliarden kostet!
Minimale, einfache Regeln, sollen den Durchblick für alle bringen!
Die Vernunft soll über komplizierten Gesetzen stehen, Richter und Anwälte sollen nur noch bei
Schwerverbrechen und Staatsverträgen eine Rolle spielen!
Einfache vorgegebene Prozesse sollen Kleinkriminelle und Mittelkriminelle Täter mit kurzen oder
mittellangen Strafen mit Fussfesseln, beim Aufbau der nachhaltigen Terra Preta in der Landwirtschaft
bestrafen! Keine Gefängnisse mehr, nur noch Zuchthäuser für Schwerverbrecher die eine Gefahr für Mitmenschen sind!



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67%
(6 Stimmen)
Ronald Frank sagte October 2016

Ich bin Grüner
Ich sehe bei den AKWs keine Fortschritte, nur viel Atommüll! Die meisten Fortschritte sehe ich in der Natur, die von der geldgierigen Wirtschaft verbetoniert wird! Die Fortschritte in der Landwirtschaft haben durch die Chemie ungesund und fast nicht mehr brauchbar gemacht! Der Fortschritt bedeutet, dass die Früchte die wir ernten 90% weniger Vitamine haben, als noch vor 50Jahren, wir müssen dieses Devizit mit Vitaminkapseln ergänzen! Wir haben die geldgierige bürgerliche Wirtschaft viel zu lang, machen lassen und haben fast keine Zeit mehr um dieses egositische Verhalten, zu korrigieren!


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44%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

"Zu viel in zu kurzer Zeit"

Mit der von Ihrer Partei seit Jahrzehnten wirkungslos propagierten "Eigenverantwortung",​​​ Herr Vitali, hätte man natürlich viel länger Zeit, die Reduktionsziele zu erreichen, ewig – bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag​​​.


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55%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte September 2016

Umweltschutz funktioniert nur global!

Was bitte nutzt es, wenn wir hier über CO2 Ausstoss im Individualverkehr diskutieren? Das sind Tropfen auf den heissen Stein!

Entlang des Amazonas, sollen rund 40 Staudämme gebaut werden
Die Ozeane sind mit Plastikmüll verseucht und leer gefischt
Nestle kauf weltweit Frischwasserquellen auf
Regenwälder werden weiter abgeholzt
etc.etc.





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45%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2016

Mit der Annahme der Initiative erreichen wir selbstverständlich, dass die Umwelt vielleicht geschont wird.

- Wenn Arbeitsplätze ausgewandert sind, dann wird die Umweltverschmutzung an anderem Ôrt gemacht.
- Die Bürger kein Geld mehr haben um etwas zu kaufen, weniger Resourcen verwendet werden.

Aber auch weniger Geld bedeutet, weniger Möglichkeit zum Kauf umweltfreundlicher Produkte, und man wird wieder einfach NUR das billigste Kaufen (wenn überhaupt). Und das Billigste ist nun mal nicht das Umweltfreundliche. Ausser man hat so wenig Lohn, von fehlenden Arbeitsplätzen, dass man es überhaupt nicht mehr kaufen kann. Dann ist erreicht was man möchte. Einbruch vom Resourcenverbrauch, da uns das Kapital fehlt um es zu kaufen. Aber auch das Kapital um bessere und umweltgerechtere Produkte zu entwickeln, welcher so oder so keiner mehr kaufen kann in der Schweiz.

Interessa​nt ist aber, dass der Rest der Welt sich weiter entwickelt und die Schweiz zum Urgestein im Umweltdenken wird. In die Steinzeit zurück geht, in der Hoffnung der Rest (etwa 99,99% der Welt) wird das Gleiche tun. Naja - man kann ja so Grossspurig denken und glauben wir seien die Weltverbesserer und könnten den 99,99% der Welt das Aposteltum in die Köpfe bringen.


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45%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2016

Nein die Zeit ist nicht zu kurz bis 2050.

Aber die ganze Initiative ist überflüssig. Denn bis 2050 wird sich das ganze Tun und Nichttun der Menschheit derart verändern, dass eine solche Initiative überhaupt nicht mehr Massgebend ist.

Wir und nicht die Politik sind für die Umwelt zuständig und verantwortlich. Wenn wir also ein Umdenken erreichen möchten müssen WIR das tun und nicht ein Gesetz. Und dieses Umdenken wird bestimmt vor 2050 eintreten.

Initiat​ive ist überflüssig, der Grund wird bis 2050 nicht mehr bestehen, oder unser hier gewünschte Gesetz wird irgendwo in den Archiven zur Makulatur. Denn wenn wir so weiter machen, werden unsere Gesetze nicht mehr gültig sein. Und der Grössenwahnsinn der EU wird unsere Gesetze als Schubladentiger verkommen lassen.

Das ist nun mal die Grundlage und nicht der Gutdenkervorsatz, den man mit dieser Initiative erreichen möchten.

Wenn wir etwas tun wollen, dann müssen wir es heute und jetzt tun und nicht mit einem Wunschdenken bis 2050.


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64%
(11 Stimmen)
Claudia Sauerbrey sagte September 2016

Bis 2050 ist noch lange Zeit. Wir müssen einfach Prioritäten setzen. Arbeitsplätze und Wohlstand nützen uns nichts, wenn unsere Lebensgrundlagen ( Boden, Wasser, Luft ) zerstört wären. Ich brauche für mich und meine Nachkommen eine gesunde Umwelt. Wir haben in der Schweiz nicht viele natürliche Ressourcen, deshalb hat ein sorgfältiger Umgang auch einen guten Einfluss auf das Ausland. Vielleicht werden ja durch ein Umlenken auch neue Arbeitsplätze geschaffen? Einfach nur NEIN, kann ich schwer akzeptieren. Dann will ich mindestens einen guten Gegenvorschlag in diese Richtung. Sofern es auch der FDP mit der Umwelt ernst ist. Freiwilligkeit wird nicht ausreichen. Gerade die vorbildlichen Unternehmen verschaffen sich ja dann als Alleinkämpfer einen Wettbewerbsnachteil und kommen deshalb mit ihren Innovationen nicht durch. Wirtschaftlichkeit und Arbeitsplätze dürfen nicht alles rechtfertigen. Die reiche Schweiz könnte hier Vorbild sein.


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67%
(12 Stimmen)
Weber Jean Thomas sagte September 2016

Hand aufs Herz, Herr Vitali, 2050 sind Sie 95. Zugegeben, recht optimistisch, aber auch nicht unsterblich. Als Parlamentarier sollten Sie eigentlich weiter denken; es handelt sich nämlich um die Welt Ihrer Enkel und Urenkel. Ihr Moto sei "Taten statt Theorien", sagen Sie. Taten kommt von tun, mutig, entschlossen, verantwortungsvoll. Aber diese Art von Politik gibt höchstens "en Gstellte!"



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44%
(9 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte September 2016

..nach wie vor bekomme ich es nicht in die Reihe,wie gross eigentlich dieser Schaden des sog. Co2 Austosses eigentlich ist.Im sehr rudimentären Chemie-Unterricht habe ich mal gelernt,das Co2 u.a. für das Pflanzen-Wachstum von grosser Bedeutung ist.Nun plötzlich soll dieser Co2 Austoss schädlich für unsere Welt sein.Kein Wort darüber,ob und wie stark die Intensität unserer Sonne in ihrem Zyklus von mehr Sonnenbestrahlung und dann über Dekaden wieder weniger Sonnen-Aktivität,unse​r Klima beeinflussen tut.Nachrichten darüber,dass unsere Meere dereinst 2 cm ansteigen werden,sind keine vertrauenswürdige Aussagen,weil wohl nach,wie vor schwer nachweisbar.Für mich mich sind das in die Welt gesetzte Aussagen,um politische Anliegen durchzusetzen.Grüne Wirtschaft?..was für eine Wirtschaft soll den das sein?
Wir haben wunderbaren Strom aus den Wasserkraftwerken,ist​ also erneuerbar,Hybrid-Aut​os reduzieren den Benzin-Verbrauch,Holz​schnitzel-Heizungen sind immer mehr im Trend.Diese grüne Schikanen-Wirtscdhaft​ ist unerträglich,teuer,un​d ist von einer Regulierungs-Hysterie​ getrieben.
Darum ganz klar von mir ein NEIN...weil schwer durchsetzbar...!!


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45%
(11 Stimmen)
Daniel Ogg sagte September 2016

2 Bemerkungen:
1. warum müssen wir überhaupt eine Armee organisieren? Eigenverantwortung würde doch sicher genügen.... oder vielleicht gibt es doch eher Aufgaben, bei welcher die Eigenverantwortung nicht funktioniert?
2. Wie ich Sie schon mal gefragt habe. Wie plant Ihre Unternehmung das Jahr 2050? Gibt es auch längerfristige Ziele? Natürlich müssen Sie die Antworten nicht lesen. Als Nationalrat sind müssen Sie sich ja nicht mit dem Volk befassen, sondern das Volk beschallen...


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64%
(11 Stimmen)
Inge Votava sagte September 2016

Zitat zum Sonntag von Prof. A. Gunzinger: (gefunden auf facebook)
"Wenn Sie in Quartalen denken, müssen Sie nichts tun. Wenn Sie in Generationen denken, müssen Sie handeln."
Herr Vitali, denken Sie in Quartalen?


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