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Zur Konzernverantwortungs​​​initiative

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W​​e​r die Schweizer-Exportwirts​​​chaft schädigen oder gar vernichten will, unterschreibe die Konzernverantwortungs​​​initiative.

 

Wer die Schweizer-Exportwirts​​​chaft aber stützen will, unterschreibe diese Initiative NICHT. Der Gegenvorschlag ist ebenfalls abzulehnen.

 

Diese Initiative ist verantwortungslos!

 

Die beiden Organisationen Ethos und Transparency International, sowie public eye sind wachsam und decken Verfehlungen gnadenlos auf, wie in keinem anderen Land. Das ist gut so. Und mehr braucht es nicht!

 

Schweizer-Ko​​​nzerne stehen im internationalen Wettbewerb. Und die Schweiz ist im Nachteil, weil international tätige Konzerne fast keinen Binnenmarkt kennen. Wenn wir nun diese Initiative annehmen würden, fänden sich jene Konzerne immer vor irgendeinem Gericht.

 

Wenn ein Ländermanager z.B. von ABB, Nestle, Novartis oder sonst einem Schweizerkonzern in Südafrika der Korruption nicht widerstehen kann, könnte der Konzern zu Grunde gehen. Sowie es ABB ums Jahr 2000 ergangen ist. Der Aktienkurs sank von 40 auf 1.50 Franken. Alle Welt dachte ABB sei am Ende.  ABB ist ganz knapp einem Konkurs entgangen.

 

Es gibt auch andere.

 

Bei Synthes USA wurde gepfuscht. (Synthes ist glücklicherweise nicht mehr schweizerisch). Rückrufaktion und Folgekosten geschädigter Patienten wahren die Folgen.

https://www.h​​​andelszeitung.ch/un​t​e​rnehmen/bis-auf-d​ie​-k​nochen#

 

Beson​der​s heikel ist sie Situation im Bergbau, speziell wenn es um sog. Seltene Erde geht. Die ergiebigsten Claims haben sich die Chinesen ergattert. Dort werden keine Fragen über Umweltverträglichkeit​​​ und Kinderarbeit gestellt. Afrikanische Regenten und Häuptlinge scheren sich einen Dreck hierfür. Fatal ist nun, dass China der Hauptproduzent und Lieferant für die ganze industrielle Welt ist. Aber gottseidank es gibt noch Glencore. Und es ist richtig, dass man ihnen auf die Finger schaut und kritisiert. Aber einer Konzernverantwortungs​​​initiative zu unterstellen ist der falsche weg. Plötzlich gibt es Glencore nicht mehr. Die Chinesen würden den Schweizern danken.

 

Noch etwas Amüsantes von public eye.

Milliardenklage,​​​ ausgelöst von China.

Bezahlen muss am Ende der chinesische Konzern Syngenta

 

Die Chinesen senden gekaufte Schiffsladungen von Mais zurück nach USA.  Der Händler Cargill macht Syngenta verantwortlich. Syngenta sieht sich einer Milliardenforderung gegenüber. Das geschah im Jahr 2016. Aber Syngenta ist jetzt chinesisch und zuständig ist der neue Besitzer.

 

 

Gigante​​​n vor Gericht: Cargill verklagt Syngenta

Weil für China bestimmter Mais mit einer dort nicht erlaubten Gentechnik-Sorte verunreinigt war, entgingen US-Händlern und Farmern Milliarden. Der Handelskonzern Cargill verklagt nun den Hersteller des Gentech- Maises, den Schweizer Agrochemie-Multi Syngenta. Cargill fordert Ersatz für „signifikante Schäden“, laut einem Medienbericht 90 Millionen Dollar.

Der Vorwurf: Syngenta habe unverantwortlich gehandelt, indem es seinen gentechnisch veränderten Mais MIR162 in den USA vermarktete, obwohl China – ein wichtiger Absatzmarkt – die Gentech-Variante noch nicht zum Import zugelassen hat. Nachdem chinesische Behörden in Maislieferungen aus den USA Verunreinigungen festgestellt hatten, wiesen sie große Mengen zurück – laut Cargill 1,4 Millionen Tonnen seit letztem November. Dadurch hätten die amerikanischen Landwirte und Getreidehändler bis zu 2,9 Milliarden Dollar verloren, beruft sich das Unternehmen aus Minnesota auf die National Grain and Feed Association (NGFA).

Zwar befürworte Cargill die Entwicklung neuer Gentechnik-Pflanzen, bekräftigte ein Manager am Freitag per Pressemitteilung. Syngenta sei aber nicht sorgfältig genug gewesen. „Syngentas Vorgehen entspricht nicht den Industriestandards und den Geschäftspraktiken anderer Unternehmen für Biotechnologie-Saatgu​​​t“, so Dave Baudler, Leiter von Cargill AgHorizons U.S..

Ähnliche Vorwürfe waren dem schweizerischen Gentechnik-Konzern zuvor auch von Landwirtschafts- und Exportverbänden in den USA gemacht worden. Syngenta wies die Kritik am Freitag zurück. Cargills Klage sei unbegründet, Farmer hätten ein Recht auf neue, zugelassene Gentechnik-Pflanzen. Das Unternehmen habe sich an alle gesetzlichen Vorgaben gehalten.

Der Mais MIR162 darf - im Gegensatz zu anderen Gentech-Varianten - nicht nach China eingeführt werden. Kürzlich ließ Peking zudem die Möglichkeit, erstmals den Anbau von transgenem Mais und Reis im Land zu erlauben, kommentarlos verstreichen. [dh]

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
ueli hofer sagte June 2019

Wer ist der Feigling?

Liebe Leser des vorliegenden Blogs.
In der Administratorenseite bei mir ist die Meldung "Kommentar gemeldet" in Rot erschienen. Diese Meldefunktion dient dazu, allfällige Regelverstösse zu melden, damit die Vimentis-Administrato​ren Massnahmen ergreifen können.

Leider hat jener unbekannte Benutzer diese Funktion benutzt ohne mir dies anzukündigen und mir eine Erklärung, und damit eine Chance dies zu korrigieren zu geben.

Ich kann beim besten Willen keinen Regelverstoss erkennen.
Vielleicht kann mir jemand aus dem Leserkreis helfen.

Indessen habe ich den Verdacht, dass sich der Beschwerdeführer aus politischen Gründen eine Löschung des Blogs verspricht.



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25%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte June 2019

Waren die Initianen überhaupt schon in Afrika oder sind das nur Salonbolschwesiten die nur schöne Theorien haben wie Karl Marx? Oder schöne Fantasien wie Karl May, der nie nennenswert gereist ist?

Neokolonialis​mus 2.0? An Rot-Grün und am Gutmenschentum der NGO's soll die Welt genesen?

Was wenn die Afrikaner nein sagen, zum dem was sich die Gutmenschen hier als unabdingbare Rechte vorstellen? Schweizer Richter sollen entscheiden, was in Afrika geschehen kann und soll?


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40%
(5 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2019

Herr Ueli Hofer...
Wie verantwortungslos Konzerne mit der Restwelt umgeht, ist schon ein Problem...und dann "sich reinreden wollen" ist wieder ein Problem..

Ich schreibe es mal so. Dem Profit wegen schädigen sich die Konzerne selber, es sind nur Lippenbekenntnisse, sie würden genau hinschauen, am Ende sieht es so aus, dass die Verantwortlichen weder ein Gewissen noch sonst was haben..

Das ist die Ausgangslage


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