Gegenvorschlag zu «Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten»

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Ziele dieser Vorlage

Mit dem Gegenvorschlag soll eine ungewollte, steuerliche Mehrbelastung der Hauseigentümer wieder Rückgängig gemacht werden. Dies auf eine Weise, die dem Bundesrecht nicht widerspricht.

Was wird geändert?

Hauseigentümer, die in ihrer Immobilie wohnen, müssen den Eigenmietwert versteuern. Dies zu mindestens 60% der marktüblichen Miete. Eine 2016 eingeführte Besteuerung erfüllte diesen Grundsatz nicht und die Anpassung führte zu einer höheren Besteuerung der Eigentümer. Nun werden die Eigenmietwerte gesenkt und die Pauschalabzüge für den Unterhalt erhöht. Damit werden die Hauseigentümer steuerlich wieder entlastet. Zudem wird die Eigenmietwertstabelle neu kontinuierlich angepasst und entspricht dem Bundesgesetz.

Argumente dafür

  • Der Gegenvorschlag beinhalte die wichtigsten Anliegen der Initiative, welche laut einem Gutachten rechtliche Mängel aufweise. Gleichzeitig sei dieser auch in Einklang mit dem Bundesgesetz.
  • Mit der Erhöhung der Pauschalabzüge könne der gesteigerten, steuerlichen Belastung von Wohneigentümern entgegengewirkt werden.

Argumente dagegen

  • Der Gegenentwurf zur Initiative sei immer noch eine klare Bevorteilung der Wohneigentümer gegenüber den Mietern. Dies obwohl die Mieter im Kanton in der Mehrheit seien.
  • Mit der steuerlichen Entlastung entgingen dem Kanton und den Gemeinde 9 Millionen an Steuergeldern. Auch die Umsetzung verursache weitere administrative Kosten.


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