Kantonale Volksinitiative «Gute Schule Graubünden – Mitsprache bei Lehrplänen»

Unterthemen:

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Ziele dieser Vorlage

Das Graubündner Volk soll beim Lehrplan das letzte Wort haben können.

Was wird geändert?

Das Gesetz für die Volksschule des Kantons Graubünden soll geändert werden. Neu müssen der Lehrplan oder grundlegende Änderungen von dessen Inhalt vom Grossen Rat genehmigt werden. Gegen die Genehmigung kann ein Referendum ergriffen werden. Somit liegt die Entscheidung zuletzt beim Volk.

Argumente dafür

  • Mit dem Lehrplan 21 wird sich die Volksschule grundlegend ändern. Dies obwohl das bisherige Schulmodell erfolgreich war.
  • Der Lehrplan 21 orientiert sich an erfolglosen Modellen aus den USA. Das Volk soll entscheiden können, ob es das wirklich will.
  • Die Stimmbürger sollen bei der Bildung ihrer Kinder mitbestimmen dürfen.

Argumente dagegen

  • Die Genehmigung durch den Grossen Rat wäre systemfremd, denn Lehrpläne gehören nicht in dessen Zuständigkeit.
  • Die Anpassung des Lehrplans an neuste Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse wird verlangsamt.
  • Lehrpersonen werden überall in der Schweiz für den Lehrplan 21 ausgebildet. Ist Graubünden die einzige Ausnahme, so entstehen für den Kanton Nachteile.


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