Volksinitiative „JA! für euse Wald“

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Ziele dieser Vorlage

Die Initianten wollen, dass künftig die Leistungen welche Waldeigentümerinnen und –eigentümer zum Wohle der Allgemeinheit erbringen durch den Kanton finanziert werden. Dies sei notwendig, da diese ihre Kosten nicht mehr durch den Holzverkauf decken können.

Was wird geändert

Neu sollen jährlich 25 Franken pro Einwohnerin und Einwohner des Kantons Aargau zur Unterstützung des Waldes zweckgebunden werden. Dies würde die Summe der kantonalen Beiträge von 4.5 Mio. Franken auf 16 Mio. Franken erhöhen. 16 Mio. Franken entspricht 0.3% des aargauischen Staatsbudgets. Mit diesem Geld soll der Wald geschützt und unterhalten werden um dessen Vielfalt und Erholungswert aufrechtzuerhalten. Dafür sollen auch zweckgebundene Waldleistungen zwischen Kanton und Waldeigentümer vereinbart werden.

Argumente dafür

  • Der Wald gewähre der Aargauer Bevölkerung eine gratis Erholungsquelle. Mit steigenden Einwohnerzahlen, wachsen auch die Kosten für den Unterhalt des Waldes. Der Kanton solle deshalb die Finanzierung unterstützen.
  • Der Wald sei wichtig für gute Luft, sauberes Wasser und die Tiere die darin leben. Die Natur solle besser geschützt werden.
  • Der Wald sei ein ökologischer Holzlieferant. Er solle auch künftigen Generationen vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Argumente dagegen

  • Der Kanton anerkennt die Wichtigkeit des Waldes. Allerdings fällt der Wald unter die Kompetenz der Gemeinden. Eine Kostenumverteilung hin zum Kanton sei somit nicht gerechtfertigt.
  • Die Leistungsvereinbarungen welche die Initiative verlangt würden zu einem hohen administrativen Mehraufwand führen.
  • Die fast Vervierfachung der kantonalen Beiträge sei mit Blick auf das strukturelle Defizit nicht finanzierbar.


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