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Schwierigkeiten bei Netzsperren für illegale Onlinespiele

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Nach an­fäng­li­chen tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten funk­tio­niert die Netz­sperre für il­le­gale on­li­ne-Glückss­piel​​​​e nun end­gül­tig. Die Sper­rung be­trifft alle aus­län­di­schen Anbieter.

Zum 1. Juli sind die neuen Be­stim­mun­gen über die Ein­schrän­kun­gen des Zu­gangs in Kraft ge­tre­ten. Die Schweiz be­wil­ligt die on­li­ne- Spie­l­an­ge­bote nicht mehr, was be­reits am 5. Juni allen Fern­mel­de­dien­stan​​​​­bie­tern ü­ber­mit­telt wor­den war.
Eine erste Sperr­liste wurde be­reits am 3. Sep­tem­ber ver­öf­fent­licht. Hier­auf folgte am 15. Ok­to­ber be­reits eine zwei­te. Eine dritte Liste soll be­reits zum Jah­res­ende statt­ge­ge­ben wer­den. Dies gab die eid­genös­si­sche Spiel­bank­kom­mis­si​​​​on (ESBK) be­kannt, wel­che seit­her mit ihrer Ana­lyse be­schäf­tigt ist. Den­noch hatte die Sper­rung län­gere Zeit mit Aus­fäl­len zu kämp­fen. Die Nach­rich­ten­agen­tu​​​​r Key­sto­ne-SDS führte immer wie­der zu Test­zwe­cken Ver­su­che durch, wel­che nicht po­si­tiv ver­lie­fen. Doch ak­tu­ell ist das il­le­gale Spie­l­an­ge­bot of­fen­bar wirk­lich nicht mehr er­reich­bar.

Viele Spie­ler haben sich ne­ga­tiv über die Än­de­rung geäußert. Meis­tens hat­ten sie keine In­for­ma­tio­nen über die ge­setz­li­che Än­de­rung, welche nur einen einzigen Grund hatte, nur das beste Online Casino in der Schweiz zu gewährleisten. Die meis­ten von ihnen wuss­ten gar nicht, dass das Spiel, wel­ches sie schon über einen län­ge­ren Zeit­raum spiel­ten, il­le­gal war. Viele wur­den völ­lig ü­ber­rascht, weil die Sper­rung, wie be­reits oben er­wähnt, ver­zö­gert auf­trat. Ei­gent­lich sol­len alle Spie­ler, wel­che ein il­le­ga­les Spiel auf­ru­fen, woll­ten auf die Seite stoppa­ge-bgs.esbk.ad​​​​­min.ch um­ge­lei­tet wer­den. Doch eine be­stimmte Brow­ser­ein­stel­lun​​​​g ver­hin­derte die Um­lei­tung auf die Stop-­Seite der ESBK.

Die Seite soll alle Spieler informieren, dass die aufgerufene Seite in der Schweiz illegale Geldspielangebote enthält. Eine sozialverträgliche Spielabwicklung kann bei einigen Spielen nicht gewährleistet werden, was zu diesem Entschluss geführt hat. Da die Erträge von eidgenössische Spielbankkommissionen​​​​ und die interkantonalen Lotterie- und Wettkommission fast ausschließlich der Allgemeinheit des Sports, der Kultur oder dem Bereich AHV zugutekommt, sind diese somit ausgeschlossen. Nach langer Gegenwehr nahm das Parlament im Juni 2018 endlich das Verbot mit 73 Prozent an. Lange stieß das Gesetz der Netzsperre auf Widerstand.

Denn das Komitee erhielt finanzielle Unterstützung von ausländischen Anbietern. Lange warnten die Gegner vor einem Präzedenzfall, denn so wurde ihrer Meinung nach, die Tür für weitere Verbote geöffnet. Zusammengefasst kann man festhalten, dass das Gesetz mit einigen Kniffen umgangen werden kann. Das Gesetz ist nun 1 Jahr in Kraft, die Bestimmungen der Netzwerksperre seit 6 Monaten, aber trotz allem lasst sich eine völlige Sperrung nicht kontrollieren. Eine Studie der Universität Bern zufolge fließen jährlich für Glücksspiele bis 250 Millionen Schweizer Franken ins Ausland.


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