Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
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Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

March 2019 Kommentar zu
Ausbau NS-Netz: Folge von Zuwanderung und Mobilitätszuwachs!
Ich bin kategorisch gegen eine weitere Erhöhung der Treibstoffpreise. Eine solche ist asozial, sie trifft nur die finanziell bescheiden gestellten, während Wohlhabende die Mehrkosten mit einem Schulterzucken abtun und weiterhin mit ihren hoch motorisierten Schlitten ungehindert rumfahren. So geht Klimarettung nicht. Derweil wird geflogen was das Zeug hält. Dort soll ja das Flugbenzin weiterhin gegenüber dem Autobenzin steuerlich privilegiert sein. Inakzeptabel. Kreuzfahrten mit Riesenkolossen mit Dieselmotoren boomen ungehindert und wer Geld hat, jettet sogar mit dem eigenen Flugzeug herum. Was die PFZ anbetrifft: Ja, sie ist vermutlich der Hauptgrund für unsere Verkehrsmisere. Nun, wer A sagt, muss auch B sagen: Also Ausbau des Strassennetzes, denn auch mit E-Autos braucht es Strassen.
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March 2019 Kommentar zu
Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?
K. Gutier: Ich hoffe, diese Bekannte habe die Minimalfranchise von 300.-. Dazu kämen 10% Selbstbehalt bei einer Behandlung beim Arzt. Man kann also in etwa annehmen, dass mit 400.- schon Etliches an Behandlung möglich ist, wenn denn die Franchise nicht bereits aufgezehrt ist und somit diese Kosten sogar entfallen. Wegen um die 400.- geht somit Ihre Bekannte nicht zum Arzt. Ja, kann den niemand aus der Verwandtschaft (hoffentlich vorhanden) diese Kosten übernehmen ? Sollte tatsächlich niemand da sein, so wende man sich an die Gemeinde, Sozialdepartement, oder eine private Hilfsorganisation. Auch in so einem Fall gibt es Hilfe.
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March 2019 Kommentar zu
Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?
E. Huber: Jeder versteht sicher, dass die neuen Krebsmedikamente von Roche, Novartis und anderen etwas teurer sind als ein Aspirin. Das Störende an den bekannten, extrem hohen Preisen ist allerdings, dass diese Firmen für diese Medikamente eine Kassenzulässigkeit wollen. Das heisst, wir alle müssen für diese Preise zahlen, diese Medikamente bewegen sich sozusagen in einem geschützten Markt mit Preisgarantie. Dabei bleibt aber unbekannt, wie die Preise zustande gekommen sind. Niemand, auch das BAG nicht, weiss, ob da obszöne Gewinne geschöpft werden oder ob diese Extrempreis durch den Forschungsaufwand einigermassen gerechtfertigt sind. Ich behaupte nichts, aber diese Intransparenz ist inakzeptabel. Das Problem ist nicht gelöst, wir warten !
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March 2019 Kommentar zu
Erhöhung der Franchisen: Konkrete Gegenvorschläge?
Verehrter A. Schneider. Hier Vorschläge zur Reduktion der gesundheitskosten, die, anders als die Franchisenerhöhung, die Kosten senken und nicht einfach umverteilen von den Prämien an die Kassen direkt zum Patienten. Beispiel Generika: Ihr Anteil ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen von 2% gegen 30% am Medikamentenmarkt Schweiz. Das ist erfreulich, weniger erfreulich ist, dass diese Generika hierzulande um bis zu 40% teurer sind als im umliegenden Ausland. Das BAG (im Deptm. BR Berset) hat das schon lange erkannt, handelt aber extrem zögerlich und vertröstet immer wieder wenn es um Preissenkungsrunden geht. Weshalb ? Vielleicht wegen einer starken -Generika-Lobby in Bern ? Das Sparpotential dürfte um die 3-400 Millionen/a liegen. Damit dürfte allein diese Sparmassnahme mindestens soviel bringen wie eine Franchisenerhöhung um 50.-.
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February 2019 Kommentar zu
FDP und Rahmenabkommen: Nur Wirtschaftserfolg zählt!
Die FDP ändert sich nicht (andere Parteien übrigens auch nicht). Sie war, ist und bleibt die Geldpartei, die Partei der ungehindert handelnden Wirtschaft. Im Gleichgewicht mit der SVP, der SP und den Grünen pendelt sich da etwas ganz Akzeptables ein. Die Zustimmung zum Rahmenabkommen durch die FDP ohne wenn und aber ist vor diesem Hintergrund keine Überraschung. Allerdings hat ausgerechnet Rudolf Strahm, SP, letzthin im Tages Anzeiger überzeugend dargelegt wie die Schweizer Wirtschaft auch ohne Rahmenabkommen den Zugang zum EU-Binnenmarkt sichern kann. Lesenswert ! Klartext: Auch bei dessen Ablehnung kann unsere Wirtschaft weiterhin in die EU exportieren. Nur müssen jetzt, wie von Strahm beschrieben, einige Weichen richtig gestellt werden.
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February 2019 Kommentar zu
SRG-Wahlbarometer: Umfragen demotivieren!
Unsinnig, acht Monate vor einer Wahl eine Wählerbefragung zu machen und ausserdem hinausgeworfenes Geld. Da kann noch vieles ändern. Und ausserdem, wie A. Schneider richtig schreibt, nicht förderlich für die Wahlteilnahme, denn tatsächlich könnte der eine oder andere meinen, es sei ja gelaufen, auf mich kommt's nicht mehr an. Eigentlich müssten solche Befragungen verboten werden.
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February 2019 Kommentar zu
Wanderungssaldo 2018: + 54‘700 Einwohner/-innen!
In der Tat, man muss sich schon fragen, wie lange das so weitergehen soll nachdem wir seit etwa 15 Jahren diese PFZ-Zuwanderung haben. Vermutlich hört das erst dann auf, wenn die CH-Löhne gesunken sind, die Hauspreise und -mieten wegen der Landknappheit weiter gestiegen sind und die Steuer- und Sozialabgaben auf EU-Niveau sind wegen der Unionsbürgerrichtlini​e, die uns Brüssel auferlegen wird. Also: Dann, wenn die Schweiz nicht mehr attraktiv ist.
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February 2019 Kommentar zu
Vom langen Bohren dicker Bretter
Alles richtig, was Frau Ricklin da schreibt, aber auch alles bekannt. Kürzlich gab es wieder mal ein Migros Magazin, das wahrscheinlich etliche von uns auch erhielten falls Migros Genossenschafter. Darin waren 4 Seiten den Klimaprotesten von Schülern gewidmet. 48 Seiten hingegen gab es in diesem Heft über die kommenden Sommerferien und den dazugehörigen Reisen in alle Herren Länder. Artikel über Artikel, Inserat über Inserat folgten sich mit Flugreisen, Kreuzfahrten, Camperfahrten in die hintersten Ecken der Welt. Ja, das ist die gelebte Realität unserer Schweizer "Klimapolitik". In Bern wollte man die Treibstoffe verteuern (wie übrigens Macron in F !) und glaubte, mit dieser asozialen Strafe nur für wenig Verdienende Klimapolitik machen zu können. Vor etlichen Jahren erkannte man endlich, dass Rauchen schädlich ist und verbot die Reklame und das Rauchen an diversen Orten. Nun, weshalb verbietet man denn nicht die Reise- und Flugreklame ? Die sei doch auch schädlich, lesen wir oben bei Frau Ricklin. So ein Verbot wäre konsequent und träfe alle und nicht nur die Ärmeren. Das wäre mal konkret und konsequent. Vermutlich zuviel verlangt von der Berner Politik.
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January 2019 Kommentar zu
Beihilfevorgaben und Rahmenabkommen: Schwieriges Problem!
R. Oberli: Ihr Wort in Gottes Ohr. Warten wir's ab, wenn die EU droht, mit der Nadel zu piesacken anfängt, fällt einer nach dem anderen um, dann kommt die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust. Dann müsste der BR ebenfalls die Nadel auspacken. Tut er das ? Oder scheut er die Konfrontation weil auch das Volk uneinig sein wird ? Diese Mahlzeit ist noch nicht angerichtet !
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December 2018 Kommentar zu
Zersiedelungs-Initiat​ive JA: Leider nötig!
Die (jungen) Grünen und die Roten sind beim Umweltschutz im klassischen Dilemma. Da hat A. Schneider recht. Einerseits wollen sie die Umwelt bewahren, andererseits sind sie EU-freundlich und somit auch zuwanderungsfreundlic​h. Beides geht nicht, Zuwanderung heisst Zersiedelung, schlechtere Luft, mehr Verkehr, mehr Abfall usw.. Da müssten diese Parteien endlich ihre Linie finden. Vorläufig ist Zickzack angesagt: Im Moment ist der Umweltschutz in, nach der Abstimmung, ob gewonnen oder nicht, ist man dann wieder EU-freundlich. Die Linken haben allerdings noch am Lohnschutz zu kauen. Sie mussten nämlich merken, dass die Anliegen der Arbeiterschaft in Brüssel nicht wichtig sind, viel wichtiger ist der ungehinderte Fluss von Waren, Geld und Menschen, also ein Wirtschaftsliberalism​us par excellence. Auch ein Dilemma, besonders für die Roten, und ein böses Erwachen.
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