Lexikon: Kyoto- Protokoll

Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Umweltabkommen im Rahmen der Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen. Ziel des Protokolls ist es, die Emissionen von sechs Treibhausgasen innerhalb der sogenannten ersten Verpflichtungsperiode von 2008 bis 2012 jährlich um durchschnittlich 5.2% gegenüber dem Ausstoss von 1990 zu senken und somit die globale Erderwärmung zu stoppen. 1997 wurde das Kyoto-Protokoll von 159 Ländern unterzeichnet, mittlerweile haben 188 Nationen das Abkommen unterzeichnet. Für jeden Staat wurden eigene Ziele gesetzt.

Für die Schweiz gilt ein Reduktionsziel von 8%. Zur Erreichung dieses Ziels wurde 2000 das CO2 Gesetz erlassen. Die Schweiz werde gemäss des Bundesamtes für Umwelt dank Emissionszertifikaten die Kyoto-Ziele erreichen.

Das völkerrechtlich bindende Abkommen läuft 2012 aus. Im Dezember 2009 fand der UN-Klimagipfel in Kopenhagen statt. Das eher enttäuschende Ergebnis ist das Abschlussdokument "Copenhagen Accord", welches rechtlich nicht bindend ist. Es enthält aber erstmals als Minimalkonsens das konkrete Ziel, die Erderwärmung auf weniger als 2°C im Vergleich zum vorindustrielle Niveau zu begrenzen.

 

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Artikel wurde am 30.12.2011 aktualisiert


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