Lexikon: Kaufkraft

Die Kaufkraft gibt an, wie viel mit einer bestimmten Menge Geld gehandelt oder konsumiert werden kann. Die Kaufkraft von beispielsweise 1 Fr. nimmt durch die Inflation ständig ab. Das heisst, konnte man früher mit 1 Fr. noch 3 Stück Brot kaufen, reicht es heute kaum noch für 1 Stück Brot.
Man redet daher immer von nominellem Wachstum und realem Wachstum. Nominell bezieht sich auf den Geldbetrag und real auf die eigentliche Kaufkraft.
Die Inflation, und damit die Kaufkraft, wird gemessen, indem der Preis für einen repräsentativen Warenkorb monatlich vom Bundesamt für Statistik ermittelt wird. Der Warenkorb entspricht exakt dem Konsum eines durchschnittlichen Schweizers pro Jahr.

Beispiel
Verdient ein Arbeitnehmer heute 5’000 Fr. pro Monat und erhält er nach einem Jahr eine Lohnerhöhung von 10%, dann spricht man von einer nominellen Lohnerhöhung von 10%. Gab es nun aber während derselben Zeit 3% Inflation, so kann er mit dem neuen Lohn real nur 7% mehr kaufen als vorher. Das heisst, die reale, kaufkraftbereinigte bzw. inflationsbereinigte Lohnerhöhung beträgt nur 7%. Die Wörter inflationsbereinigt und kaufkraftbereinigt sind identisch.

 

Weblinks / Quellen
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Artikel wurde am 30.12.2011 aktualisiert


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