Podium vom 14. Oktober 2014 zur Ecopop-Initiative

Auch die zweite Auflage des PolitPodiums ging in Konkurrenz zu einem Fussballspiel über die Bühne. Nichtsdestotrotz fanden sich trotz des Länderspiels San Marino gegen die Schweiz über 500 Studierende und andere Politikinteressierte auch wegen der höchst aktuellen Diskussion über die Einwanderung im Audimax zum PolitPodium über die Ecopop Initiative ein. Die Führung der hitzigen Runde um die Befürworter Ständerat Thomas Minder (parteilos, SH) und Benno Büeler (Präsident Ecopop) sowie den Gegnern um Nationalrätin Regula Rytz (Grüne, BE) und Valentin Vogt (Präsident Arbeitgeberverband) übernahm wiederum Urs Wiedmer vom SRF.

Im Vergleich zum letzten Podium wurde das Publikum stärker und aktiver in die Diskussion miteinbezogen. Mit Hilfe eines online Abstimmungstools konnten die Zuschauer zu Fragen wie „Glauben Sie, dass die fortschreitende Zersiedelung der Schweiz eine Folge die Einwanderung der letzten Jahre darstellt“ oder „Angenommen, das Stimmvolk befürwortet Ecopop am 30. November, mit welchen Konsequenzen rechnen Sie“ Stellung nehmen und die Antworten als Vorlage in die Diskussion einspielen. Besonders die zweite Frage wurde rege und hitzig in der Runde diskutiert, da die Mehrheit der Meinung war, dass die Bilateralen mit der EU neu verhandelt werden müssen. Während die Befürworter die Meinung vertraten, dass die Zuwanderungsbeschränkung mit den EU verhandeln liesse, befürchteten die Gegner, dass die Bilateralen II aufgrund der Guillotine Klausel gekündigt werden sowie dass die Schweizer Unternehmen aufgrund der Beschränkung nicht mehr die benötigten Anzahl an im Inland fehlenden Fachkräfte einstellen können. Im Anschluss an die Diskussion erhielten die Gäste wiederum die Möglichkeit, Fragen direkt an die Podiumsteilnehmer zu stellen, was rege in Anspruch genommen und kontrovers diskutiert wurde.


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