Urs Gassmann

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Wohnort: Spreitenbach
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

November 2017 Kommentar zu
Vernunft ist keine Nische.
Herrn Knalls Kommentar ist trefflich. Herr Krähenbühl stellt hier einfach einmal eine Allerweltsinjurie in den Raum, ohne Indizien dafür herauszurücken, was natürlich gänzlich den Intentionen eines Forums zuwiderläuft. Der hochmodisch gewordene Anwurf „Populist“ an die Adresse des nicht dem Mainstream Anheimgefallenen wird pauschal, kurz und schnurz, bequem und ohne weitere Begründung ausgeteilt. Man könnte den Andersmeinenden ja auch einfach als „Dubel“ bezeichnen, doch der gebildete Rechtgläubige zieht es vor, seine Qualifizierungen auf Lateinisch hinzureiben.
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November 2017 Kommentar zu
Vernunft ist keine Nische.
Herr Krähenbühl, Ihre Definition entspricht ungefähr der ursprünglichen: Populistisch = erfolgreich. Der heutige Gebrauch impliziert jedoch einen etwas schrägen, unaufrichtigen Hintergrund. Sehen Sie denn sowas bei R.K., der seine Ansichten in einer brillanten und überlegenen Art bei deutschen Fernsehanstalten vorträgt, die sich dem dort im Volk stark verankerten Bekenntnis zu (alter) Schuld und Sühne anpassen und R.K. eigentlich nur als Advocatus Diaboli einladen, ohne Absicht, dass dieser bei einem Kern gut ankomme, der sich nicht von den paranoid selbstbezichtigenden Landsleuten und dem Mainstream hat vereinnahmen lassen? „Eigenartige Ansichten“ ist subjektiv synonym für „andere Meinungen“. Diese Ihre Bemerkung lässt aber vermuten, dass Sie in eben dem Fahrwasser des Blog-Autors schwimmen, für den offensichtlich gilt: Populist = Andersmeinender.

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November 2017 Kommentar zu
Vernunft ist keine Nische.
Herr Krähenbühl, ich selbst kann mich der zitierten Beschreibung anschliessen, denn ich finde sie überhaupt nicht eigenartig. Auf alle Fälle glaube ich nicht, dass R.K. selbst etwas gegen seine eigene Überzeugung vertritt. Ich wäre neugierig darauf, zu erfahren, weshalb er ein „Star-Populist“ sein soll; vielleicht können Sie uns die Augen öffnen.
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October 2017 Kommentar zu
Vernunft ist keine Nische.
Ich bewundere Herrn Knalls Kommentare, denn diese sind stets wohlformuliert und mit einem gehörigen Wissensstand untermauert. Ihn sähe ich lieber im Nationalrat als etwa den niemals Tiefgänge unternehmenden Herrn Landolt.
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October 2017 Kommentar zu
Vernunft ist keine Nische.
Was ist Populismus? Der Begriff fehlt etwa im Duden von 1965 und ist somit ein Neologismus. Laut dem deutschen Wörterbuch Wahrig, 2006: Politik, die durch Parteinahme für die sozial Schwächeren die Volksmassen zu beeinflussen sucht. Eine ähnliche Umschreibung liefert auch die Bertelsmann-Lexikothe​k, und man möchte meinen, damit seien die Sozialdemokraten, wie sie noch vor 70 Jahren leibten und lebten, gemeint. Der Duden von 1980 umschreibt ihn kurz als opportunistische Politik, die die Gunst der Massen zu gewinnen sucht. Weil sich das Wort seit seiner Einführung zu einem Pejorativum entwickelt hat, drängt es sich auf, dass man ihm etwas konkreter Negatives anlastet. So umschreibt z.B. Roger Köppel den Populisten sinngemäss als jemanden, der um Zustimmung buhlt und deshalb, sich geistig prostituierend, nach aussen etwas vertritt, was gar nicht seiner inneren Überzeugung entspricht. Populisten können demgemäss nur charismatische und doch nur vermeintliche Persönlichkeiten und deren als Sprachrohre fungierende Mitarbeiter sein. Typischerweise wird der recht eigentlich als Schimpfwort gedachte Begriff „Populismus“ immer vonseiten der Classe politique an Opponenten ausgeteilt; kurz gefasst: Die Andersmeinenden sind grundsätzlich Populisten, und man rechnet dazu auch gleich noch die Masse der den Anführern nur mit Kopfnicken Beipflichtenden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich Herr Parteipräsident Landolt nach allen Wahlen denkt: „Jetzt haben diese verdammten Populisten schon wieder nicht BDP gewählt.“

„Auch in der Schweiz werden Populisten demokratisch gewählt“ – dieser vorwurfsvoll geschriebene Satz deckt Herrn Landolts grandiosen Mangel an Demokratieverständnis​ auf: Andersmeinende sollten seiner Meinung nach vom Mitentscheidungsproze​ss eigentlich ausgeschlossen werden! Er versteigt sich weiter unten sogar noch ganz ins Unsägliche, nämlich gar dass die Vernunft (die ihm natürlich eigen ist) dem Andersmeinenden gegenüberstehe, womit er nebenbei sich mit seiner Zwergpartei als fest im Sattel sitzenden Etablierten gebärdet. Im weiteren fehlt die Berichterstattung über die politische Vernunft mitnichten, denn wir werden überschwemmt von negativen Notizen wider die Andersgläubigen, also Unvernünftigen. Witzig ist auch seine Forderung nach Nennung von Alternativen zum Populismus, also zur Unvernunft. Ich glaube, dass ich, seine wunderliche Sophisterei mitspielend, die wichtigste Alternative aufzeigen kann: Es wäre die Vernunft! Wir sind froh darüber, von Zeit zu Zeit immer mal wieder ein Exposé des Herrn Landolt vorgesetzt zu bekommen; auf diese Weise erhalten wir bequem einen Einblick in die krause Propaganda des obersten BGB-Funktionärs.
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October 2017 Kommentar zu
Rentensystem: Blick zurück und nach vorn
Herr Pfister, Ihr Link gibt überhaupt keine Bestätigung darüber, dass die Stimmenzähler auch noch das Geschlecht der Stimmbürger ermitteln. Bloss Nachbefragungen bei etwa 10‘000 Personen haben stattgefunden Ihr Einwand ist für mich erneut ein Hinweis dafür, dass Sie bloss bluffen wollen, denn bei Ihren Beiträgen rechnen Sie immer damit, dass der Leser wohl nicht sehr aufmerkt und zu träge sein wird, Links zu öffnen; Ihre Unaufrichtigkeit ist eklatant! Dann unterstellen Sie SVP/FDP – in diesen Parteien sind die ihre Sichtweise legitim vertretenden Unternehmer noch lange nicht in der Überzahl, sondern auch dort ist man mehrheitlich erpicht darauf, den von Ihnen angeführten Rentenklau zu verhindern - völlig zu Unrecht und nur zwecks Anschwärzung, auf das Auseinanderklaffen der Gesellschaft ausgerichtet zu sein. Im übrigen passt die in Ihrem Konterfei ausgedrückte Verschmitztheit gänzlich zum Stil Ihrer vordergründigen Beiträge nach Art der Potemkinschen Dörfer. Mich dünkt, Ihre Propaganda für die Linke sei gar etwas grobschlächtig.
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October 2017 Kommentar zu
AfD: Der Rechtsextremismus frisst seine eigenen Kinder
Ich bestreite den Vorwurf der Beleidigung. Es ist durchaus gestattet, boshaft übertriebene Anschuldigungen aufzuzeigen. Ihre Bezeichnungen „Holocaust-Lügner“ und „Kriegsschönredner“ sind ebenfalls starke Worte; das erstere wäre sogar justiziabel, wenn eine bestimmte Person mitgenannt würde. Ihre Reaktion, Herr Mosimann, ist ziemlich dünnhäutig.
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October 2017 Kommentar zu
AfD: Der Rechtsextremismus frisst seine eigenen Kinder
Dieser von Gauland geäusserte Satz ist keineswegs Unsinn; tatsächlich haben die Wehrmachtsangehörigen​ Übermenschliches geleistet. Doch ist es bei der vorwaltenden Sensibilität in Deutschland – eine von Höcke zu recht kritisierte Hysterie - bloss nicht empfehlenswert, noch heute so etwas auszusprechen. Der Wehrmacht (also nicht der Waffen-SS) wurde einige Jahrzehnte lang nach dem Zweiten Weltkrieg attestiert, nicht in Naziverbrechen verwickelt zu sein; erst vor etwa 20 Jahren begann man, auch diesen Attest in Frage zu stellen – durch Historiker der Siegermächte; es sind denn ja auch letzteren, welche die Geschichte niedergeschrieben haben. Wenn einzelne Deutsche versuchen, ihre Landsleute von ihren masochistischen Selbstkasteiungen wegen eines zwölfjährigen verfehlten Regimes, das zudem bereits vor über 70 Jahren ihr Ende fand, etwas auf den Boden zurückzuholen, so ist es unsäglich, dies gleich als Verherrlichung der Nazis darzustellen. Herr Mosimann fügt sich in den Gleichschritt der um ihre Macht und Pfründe fürchtenden AfD-Hasser ein, indem er hier ungeheuerlich brachiale Hetzparolen weiterkolportiert. Möglicherweise finden sich bei dieser Partei durchaus richtige Nazis, ähnlich wie bei den Sozialdemokraten und Grünen, die auch Stalinisten und noch Schlimmeres beherbergen.
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September 2017 Kommentar zu
Rentensystem: Blick zurück und nach vorn
Sehr geehrter Herr Bender,
nun müsste ich einmal konkret auf Ihre Stellungnahmen replizieren, die sich, unbekümmert um ganz andere Themen in den betreffenden Blocks, immer nur auf eine mir etwas obskur scheinende Wirtschaftswissenscha​ft basiert. Sie formulieren da durchwegs Sätze, die höchstens verstehen kann, wer ebenfalls das von Ihnen konsultierte Schrifttum durchgeackert hat. Ich weiss nicht, was „der Rückfluss“ in Ihren Äusserungen zu bedeuten hat oder wie ich „die Sozialkosten sind im Produkt/
Leistung enthalten…“ verstehen soll. Oder: „Die Wirtschaftsleistung ist nicht abhängig von der Erwerbstätigkeit, solange die Bedürfnisse der Bevölkerung abgedeckt werden können.“ Auch ist mir befremdlich, dass Sie mir vorhalten, mit der Sozialismus-Keule zu operieren, wo ich mich doch bloss gegen das pauschale Argumentieren wende, man sollte eher Links wählen.

Sie zitieren den Ausspruch eines Prof. Mitchell, Australien, womit dieser durchschim-mern lässt, dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen haben muss. Bei Professoren muss man schon seit einigen Jahrzehnten vorsichtig sein. Da gab es doch z.B. schon mal einen Kunstprofessor Joseph Beuys, dessen bekanntestes Kunstwerk eine von ihm kreierte Fettecke war. Nach einiger Zeit wirkte neu im betreffenden Raum eine ordentliche Putzfrau, welche die Fettecke in vollem Pflichtbewusstsein entfernte und den Platz säuberte. Beuys beklagte einen Schaden von mehreren hunderttausend Deutschmark. Ich habe am Fernsehen auch schon mal eine Vorlesung an seiner Uni
mitverfolgt. Er verwendete zwar deutsche Vokabeln, doch kein einziger Satz war richtiges Deutsch, auch nicht, wo keine Fach-Terminologie enthalten war: Ein genialer Typ, der sich die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern zunutze machte und damit sehr viel Geld verdiente; er hat die Universitäts-leitung,​ aber auch deren vorgesetzte Regierungsstelle und die gesamte Kunstwelt aufs ärgste veräppelt. Nun fürchte ich, dass auch Sie sich von Scharlatanen dieses Schlags veräppeln lassen; Sie vermitteln den Eindruck, Ihr Reich sei nicht von dieser Welt. Ich habe Ihnen schon einmal ganz kurz mitgeteilt, dass ich keinen einzigen Satz von Ihnen verstehe, worauf Sie mir umgehend funktionalen Analphabetismus unterstellt haben.
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September 2017 Kommentar zu
Rentensystem: Blick zurück und nach vorn
Herrn Knalls Ausführungen treffen zu; man hat gesetzlich alles getan, um eine Gleichstellung herzustellen. Doch die Damen meckern, sie sei eben doch nicht hergestellt, weil sie nach wie vor um acht oder neun nicht nachvollziehende Prozente weniger Lohn als die Herren erhielten. Hier liegt der Fall vor, dass Alibi-Gesetze vorliegen, die keine weiteren Wirkung haben. Es ist ganz ähnlich wie bei den „Klimaschutz“-Bestimm​ungen: Man drängt uns Einschränkungen auf, die nichts, aber auch gar nichts bringen, denn der Mensch hat mitnichten die Macht, das
Weltklima überhaupt zu beeinflussen.
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