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Alle Jahre wieder

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Alle Jahre wie­der …­steigt die Prä­mie der Kran­ken­kasse

Alle Jahre wieder müssen viele Rentner neu rechnen (die Pensionskassenrenten bleiben gleich (meistens nicht indexiert), manchmal wird die AHV etwas erhöht… in der Regel bleibt weniger in der Tasche.

Krankenkassenprämien​​​ und Altersvorsorge sind 2 Themata, die immer wieder zu reden geben und keine wirkliche Lösung ist in Sicht.

Zum Teil hängen sie auch zusammen. Die Krankenkassenprämien steigen jedes Jahr. Pensionäre, die eine 2. Säule haben, bekommen jedes Jahr weniger, weil diese Zahlungen nicht der Teuerung angepasst werden. Das ist eine Zeitbombe für die Staatsfinanzen und Gemeindefinanzen.

Ich bin pensioniert und habe viele Jahre die Krankenkasse bezahlt ohne sie zu beanspruchen. Ich habe also einen solidarischen Beitrag geleistet. Nun, nachdem ich die Krankenkasse brauche, soll die Franchise steigen und die Prämien steigen auch jedes Jahr. Mit dem Anheben der Franchise sollen die Menschen weniger zum Arzt gehen.

Ich meinerseits kann mir dies gar nicht leisten und ich werde jene Medikamente, die ich bis anhin jeweils selbst bezahlt habe, mir auch durch den Arzt verschreiben lassen. Es sind dies Grippemedi, Medi gegen Heuschnupfen, Kopfschmerzen, usw. Dafür wird mir der Arzt eine Rezept schreiben, was auch wieder kostet.

Ich bin überzeugt, dass die meisten älteren Leute mit Bedacht den Arzt besuchen. Es aber nicht von der Hand zu weisen, dass ältere Menschen den Arzt mehr brauchen. Jene älteren Menschen, die mit wenig auskommen müssen, werden bestraft. Die Pensionskassenrenten (einmal begonnen) werden nicht der Teuerung angepasst, so dass der Wert der Renten dauernd sinkt. Die AHV erhöht zeitweise die Renten, je nach Teuerung.

Wären die AHV um 70 Fr. erhöht worden, wäre mit dem kleinsten Aufschlag der Krankenkasse im Tessin die Erhöhung gerade noch 30.- Fr. im Monat.

Von den Parteien im Tessin hat dies nur die LEGA dei Ticinesi erkannt und bei der Abstimmung über diese 70 Fr. dies befürwortet. Einer Partei, der immer wieder Populismus vorgeworfen wird, ist sozialer als die Sozialisten und grüner als die Grünen (sh. auch Arbeiten von RR Claudio Zali).

Immer wenn es dem Kanton oder den Bewohnern dient, ist die LEGA da. Ich hoffe, dass die Lega diese Grundhaltung behält.

Statt einer 3. Säule habe ich etwas gespart und mir ein Eigenheim gekauft. Ich werde jedoch durch den Eigenmietwert bei den Steuern bestraft. (obwohl das Einkommen und somit das Gesparte schon versteuert war)

Dies alles wird dazu führen, dass es in nächster Zeit eine grosse Altersarmut geben wird. Wie der Staat (Kanton und Schweiz) damit umgehen wird ist offen. Der Staat könnte mich zwingen (wenn es ganz knapp wird) das Eigenheim zu verkaufen, was mir vielleicht Luft für 3 - 4 Jahre gibt, dann werde ich Unterstützung beantragen müssen.

Ich kann im Moment von meinem Geld leben, weil ich noch etwas Nebeneinkünfte habe. Es braucht eine Lösung für die Pensionäre und es braucht Lösungen für die Krankenkassenprämien.​​​

Sehr viel Geld geben die KK für Werbung aus. Wer wurde noch nicht durch diese Telefonanrufe belästigt, der kann sich glücklich schätzen. Diese Werbung kostet immens. Zudem bekommen die CEO’s von KK Millionenlöhne.

Eigentlich müssten die Zusatzversicherungen von Grundversicherung abgekoppelt werden und die Politik müsste für die Grundversicherung sowohl für Werbung, wie auch für die Löhne Limiten setzen.

Das würde bedeuten, dass die KK 2 verschiedene Abrechnungen machen müssten, indem klar hervorgeht, was sie für die Grundversicherung brauchen.

Eine wesentliche Krankheit in unserem Land ist die Zuckerkrankheit. Es gibt aber keine politischen Vorstösse, den Zucker in den Lebensmitteln zu beschränken. Fast alle Fertiggerichte, die man kaufen kann behalten Zucker (oder Zuckerstoffe mit anderen Namen). Nestle verkauft ein „Naturjoghurt“ mit Zuckeranteil. Um die Zuckerkrankheit und auch die Gesundheitskosten auf diesem Gebiet einzudämmen, braucht es Lebensmittel ohne Zucker. In unsere schnelllebigen Zeit sind Fertiggerichte überall gefragt.

Ein zweites Thema sind unsere Krankenhäuser. Wir haben viele Krankenhäuser, die von ausländischen Investoren betrieben werden. Die Aufenthaltsdauer in unseren Spitälern ist eine der höchsten. Folgender Auszug aus einem Artikel im Wirtschaftsmagazin Bilanz vom Jahre 2005, nach Aussagen von Kennern seien die Unterschiede heute mehr als 10 Jahre später noch gravierender:

Nun hat die OECD aber eine CD-ROM herausgegeben, die internationale Vergleiche für jeden einzelnen operativen Eingriff erlaubt. Diese Zahlen sind verblüffend: Nach einer normalen Entbindung bleibt eine Mutter bei uns 6,3 Tage im Spital, während es in Schweden oder Holland 2,6 Tage sind, in Luxemburg 4,3 Tage. Nach einem Schenkel- oder einem Leistenbruch sind Patienten in der Schweiz 4,8 Tage hospitalisiert, in Schweden 2,2 Tage, in Holland 3,0 und in Luxemburg 4,1 Tage. Nach einer Prostatakrebs-Operati​​​on bleiben Männer hierzulande 11,6 Tage im Spital liegen, in Schweden 7,0 Tage, in Holland 8,7 und in Luxemburg 8,9 Tage. Ähnlich nach einer Brustkrebs-Operation:​​​ Frauen in der Schweiz sind 10,0 Tage im Spital, in Schweden 5,2 Tage, in Holland 6,7 und in Luxemburg 8,2 Tage. Nach einem akuten Herzinfarkt beträgt der durchschnittliche Spitalaufenthalt in der Schweiz 10,4 Tage, in Schweden 6,3 Tage, in Luxemburg 8,5 und in Holland 9,9 Tage. Noch grösser sind die Differenzen bei einem Spitaleintritt wegen Diabetes mellitus: 17,4 Tage Spitalaufenthalt in der Schweiz, 7,2 Tage in Schweden, 10,0 in Luxemburg und 14,0 in Holland.

Ohne einen Abbau von Personal könnte man grössere Spitäler machen, die den Kantonen gehören (ohne ausländische Investoren). Die teuren Apparaturen könnten so besser genutzt werden. Spezialisten (unsere Schweizer Spezialisten arbeiten viele im Ausland, holt sie zurück) sind dann vor Ort. Die Spitalkosten könnten in der Schweiz so mindestens um die Hälfte gekürzt werden.

Die Rettungssituationen müssten dafür natürlich verbessert werden. Lokale Notfallzentren, die Patienten per Heli bringen und eventuell in Spezialspitäler weiterfliegen, könnten schnelle Hilfe garantieren. Zudem sollten einheimisches Personal angestellt werden, was schlussendlich zu mehr Steuereinnahmen führen würde.

Zusammenfassen​​​d:

a) Krankenkassen der Grundversicherung sollten keine Werbung machen.

b) Die Spitzenlöhne müssen angepasst werden. Spitzenlöhne der Grundversicherung-Dir​​​ektoren sind zu planieren.

c) Medikamentenpreise müssen auf das Niveau der EU gebracht werden.

d) Spitäler konzentrieren ohne Personalabbau, aber teure Apparaturen besser nutzen.

Hier sind die Gesundheitsdirektoren​​​ der Kantone gefragt und der zuständige Bundesrat gefragt.

Bis heute sind die Vorstösse ohne Intensität.

Zudem:

Berücksichtig​​​ung eigener Fachkräfte und Planer, damit das Geld, das der Staat benötigt durch Steuererträge im Lande Bleibt. Im Tessin sind wir überflutet von ausländischen Medizinern, die zum Teil in Italien wohnen und weniger Steuereinnahmen bringen.

Ich hoffe mit der neuen Ärzte - Ausbildung im Tessin, Einheimische angestellt werden. Ich kenne Tessinerärzte, die in der Deutschschweiz arbeiten, weil sie hinter italienischen Anwärtern zurückgeblieben sind.

Rentner müssten entlastet werden, da sie die meisten solidarisch waren. Sollte die Franchise erhöht werden, sollte mindestens die Gesamtsumme für kranke Rentner und Kranke (die auf ständige Hilfe angewiesen sind), der eigenen Leistung bei maximal 1000 Fr. bleiben (heute 300 Franchise und 700 10% Anteil). Es ist mir klar, dass auch andere Schwierigkeiten haben die steigenden KK- Prämien zu bezahlen. Im Tessin ist es immer schlimmer und die TessinerInnen glauben nicht an eine Besserung der Arbeitssituation. Eine Untersuchung von comparis.ch bestätigt dies.

 Ich hoffe dass mit der neuen Ärzte - Ausbildung im Tessin, Einheimische angestellt werden. Ich kenne Tessinerärzte, die in der Deutschschweiz arbeiten, weil sie hinter italienischen Anwärtern zurückstehen mussten.

Rentner müssten entlastet werden, da sie die meisten solidarisch waren. Sollte die Franchise erhöht werden, sollte mindestens die Gesamtsumme für kranke Rentner und Kranke (die auf ständige Hilfe angewiesen sind), der eigenen Leistung bei maximal 1000 Fr. bleiben (heute 300 Franchise und 700 10% Anteil).

Es ist mir klar, dass auch andere Schwierigkeiten haben die steigenden KK- Prämien zu bezahlen. Im Tessin ist es immer schlimmer und die TessinerInnen glauben nicht an eine Besserung der Arbeitssituation. Eine Untersuchung von comparis.ch bestätigt dies.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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83%
(6 Stimmen)
Otto Jossi sagte May 2017

Das Bundesamt für Statistik meldet. Im Jahre 2015...
Eine überdurchschnittlich hohe Armutsquote von 13,9 Prozent hätten auch Menschen ab 65 Jahren aufgewiesen; wenn sie alleine leben, habe die Armutsquote sogar bei 22,8 Prozent gelegen.

In den Jahren 2016 und 2017 sind die KK Prämien gestiegen , das wird wieder eine Erhöhung geben.


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86%
(7 Stimmen)
Karlos Gutier sagte May 2017

O.Jossi: Von den Parteien im Tessin hat dies nur die LEGA dei Ticinesi erkannt und bei der Abstimmung über diese 70 Fr. dies befürwortet.
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Die jetzigen Rentner werden nichts bekommen nur die Neurentner ab 2020, es wird auch bei den Rentner ein zwei-Klassen System eingeführt !

Darum: NEIN !


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100%
(9 Stimmen)
Inge Votava sagte February 2017

Im Beobachter Nr. 4 v. 17. Februar (www.beobachter.ch) erschien ein Artikel "Die Pflästerlipolitik hat ausgedient" Ich möchte hier nur auf die Medikamentenpreise eingehen. Der Bundesrat will durch Preissenkungen 80 Millionen CHF sparen. Das ist zu wenig, zahlen wir doch die höchsten Preise für Medikamente in Europa. Warum? Bei der Festlegung der Preise rechnet man immer noch mit einem Eurokurs von CHF 1.28, der Euro steht aber derzeit bei CHF 1.07. Das ergibt einen 16-Prozent-Bonus für die bestens florierende Pharma, ein Zwei-Milliarden-Gesch​enk.- Dies nur auszugsweise. Der ganze Artikel ist durchaus lesenswert.


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77%
(13 Stimmen)
Otto Jossi sagte February 2017

Der Tourist hielt sich im Sommer 2016 im Klosterdorf auf. Er erkrankte schwer und wurde ins Spital eingewiesen. Während «längerer Zeit» musste der Patient dabei auf der Intensivpflegestation​ des Kantonsspitals Nidwalden behandelt werden, bevor er wieder in sein Heimatland zurücktransportiert werden konnte. Gemäss der «Zentralschweiz am Sonntag» handelte es sich um einen «Mann im Pensionsalter aus Übersee».
Nach Überprüfung sämtlicher Finanzierungsmöglichk​eiten bestanden für das Spital ungedeckte Restkosten in der Höhe von 388'900 Franken. Der Spitalrat des Kantonsspitals Nidwalden kam der Gemeinde entgegen und senkte die Kosten um 40'000 Franken.
348'900 Franken sind für die Gemeinde ein einschneidender Betrag, der das Budget empfindlich belastet. Doch Engelberg steht mit diesem Problem längst nicht alleine da. «Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe kann bestätigen, dass Fälle wie in Engelberg immer wieder auftreten», sagt Mediensprecherin Ingrid Hess. «Unsere Rechtsabteilung wird regelmässig von betroffenen Gemeinden und Spitälern bezüglich Unerstütztung angefragt.» auf bluewin.ch


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83%
(12 Stimmen)
Otto Jossi sagte January 2017

auf bluewin gelesen:
Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY (Ernst & Young) rechnet bis 2030 mit mehr als einer Verdoppelung der Krankenkassenprämien.​ Für weite Teile der Bevölkerung würden die Prämien nicht mehr tragbar sein, heiss es an einer Telefonkonferenz vom Dienstag.


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93%
(14 Stimmen)
Thomas Bachmann sagte January 2017

Verkauft wurden wir von einem Altbundesrat, guter Weinkenner, als dieser das letzte Krankenkassengesetz verabschiedete. Damit gab er diesem "Geschäftszweig frei Hand, welche auch gerne angenommen wurde von den Krankenkassen. Seit diesem Zeitpunkt gilt neben den uneingeschränkten Prämienerhöhungen auch die Tatsache, dass das SchKG für diesen Wirtschaftszweig vollkommen ausser Kraft gesetzt wurde.

Die Bürger dieses Landes haben es verpasst, diese Spirale umzudrehen, indem sie eine Einheitskasse analog der SUVA abgelehnt wurde. Mit einer Einheitskasse wären viele Probleme auf einmal gelöst geworden. Kein Prämienhickhack, jeder Bürger wäre durch einen prozentualen Lohnabzug automatisch Grundversichert gewesen, usw.
Mit einem prozentualen Lohnabzug wäre auch das Bonusmalus System berücksichtigt gewesen, was bedeutet, dass Grossverdiener automatisch mehr bezahlen als die Angestellten der Multis. Eine Win/Win Situation für alle.

Aber eben, die Bürger wollten dies nicht. Aber heute jammern und klagen, anstelle einer neuen Initiative zu lancieren, das kommt auch nicht gut.


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64%
(11 Stimmen)
Otto Jossi sagte January 2017

http://www.wirtschaft​-fuer-grundeinkommen.​com/arguments/

Her​r Lischer, das bedingungslose Grundeinkommen wird diskutiert.

“DER SCHLÜSSEL LIEGT IN DER SELBSTBESCHÄFTIGUNG” (KLAUS SCHWAB)
Es bedarf zunehmend weniger Full-Time-Jobs. Arbeit wird fluide. Herkömmlicher Arbeitnehmerschutz funktioniert nicht mehr. Es braucht neue Arbeitsmodelle sowie mehr Möglichkeiten für Innovation und Unternehmertum. Für eine “Uberisierung” der Gesellschaft bietet das bedingungslose Grundeinkommen die beste Voraussetzung, wenn es in einer Höhe ausbezahlt wird, die ein anständiges Leben und eine Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht.


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77%
(13 Stimmen)
Otto Jossi sagte January 2017

Löhne der KK Manager….2015, die Löhne 2016 werde erst ca Mitte 2017 klar

Das höchste CEO-Gehalt: 939'000 Franken. Helsana-Chef​ Daniel Schmutz verdiente letztes Jahr am meisten.
Der weiteste Lohnsprung. Daniel Schmutz machte 2015 auch den weitesten Sprung nach vorne: Sein Salär (inklusive Sozialleistungen, Spesen und sonstige Bezüge) überstieg dasjenige des Vorjahrs um 268000 Franken.
Das zweithöchste Gehalt: 779'254 Franken. Mit seinem Sprung überholte Helsana-Chef Schmutz den scheidenden CSS-Chef Georg Portmann. Dieser war im Vorjahr 2014 mit 771'523 Franken noch die Lohn-Nummer 1 der Branche gewesen.
Das dritthöchste Gehalt: 586'887 Franken. Dies war der Lohn 2015 für Sanitas-Chef Otto Bitterli. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahlung unverändert.
Das höchste Honorar für VR-Präsidenten. Hier steht Andreas Lauterburg von der Concordia mit 236'750 Franken an der Spitze, gefolgt von Karin Perraudin (Group Mutuel, 220'000 Franken), Jodok Wyer (CSS, 187'750 Franken), Tomas Szucs (Helsana, 179'000 Franken) und Thomas Zeltner von KPT (170'000 Franken).


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75%
(12 Stimmen)
Otto Jossi sagte January 2017

Makler der Krankenkassen
„ aus K-Tip“
Beispiel: Der neue Kunde ist eine 30-jährige Person, entscheidet sich für die Grundversicherung mit einer Franchise von 1000 Franken und für eine Zusatzversicherung im ambulanten Bereich. Der Makler kann erhalten:
• eine Provision für die Grundversicherung: Swica zahlt Fr. 250.–, CSS Fr. 240.–, Helsana Fr. 220.–, Sanitas Fr. 150.–, Groupe Mutuel Fr. 100.– und Concordia Fr. 75.–.
• eine Provision für die ­Zusatzversicherung: Visana zahlt Maklern Fr. 400.–, Concordia Fr. 310.–, Swica Fr. 270.–, Sanitas Fr. 200.–, Assura Fr. 160.–, Helsana Fr. 140.– und CSS Fr. 38.–.
• einen Paket-Zuschlag: Schliesst der Kunde Grund- und Zusatzversicherung ab, zahlen etliche Kassen dem Makler eine zusätzliche Entschädigung. Damit hat der Makler ein grosses Interesse, gleich einen Kombi-Abschluss zu machen. Concordia gibt Fr. 260.– obendrauf, Groupe Mutuel Fr. 250.–, Helsana Fr. 220.–, Sanitas Fr. 150.– und CSS Fr. 100.–.

Damit nicht genug. Die Krankenkassen belohnen auch den Gesamtumsatz ­eines Maklers. Branchen-vertreter sprechen hier von «Super-Provisionen». Damit verstärken die Kassen den Anreiz für Makler, viele Kunden anzuwerben und ihnen möglichst viel zu verkaufen.

So gewährt Sanitas einen Bonus von 40 Prozent, wenn ein Makler in einem Geschäftsjahr Provisionen in der Höhe von Fr. 10 000.– bis 49 999.– hereingeholt hat. Ab Fr. 50 000.– sind es 60 Prozent, also mindestens Fr. 30 000.– extra.



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73%
(11 Stimmen)
Otto Jossi sagte January 2017

Gerade eben habe ich auf bluewin.ch einen Artikel gelesen, ich zitiere hier den Anfang. und unterlasse einen Link, weil der Link bei Veränderung der bluewin Homepage (news) sofort Falsch sein wird

Immer mehr Krankenversicherte zahlen ihre Prämien nicht. 2015 ist die Zahl der Nicht-Zahler gegenüber dem Vorjahr um 20,4 Prozent gestiegen. Ein Grund sind die steigenden Prämien. Die Folge: Die Kantone mussten 2015 rund 285 fehlende Millionen Franken berappen.


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63%
(16 Stimmen)
Pius Lischer sagte January 2017

Grüezi Herr Jossi
Doch, es gibt eine Lösung: Die Kranken- Kassen durch Lenkungsabgaben für den Verbrauch von Energie und die Nutzung von Land finanzieren.
Das mit der AHV und Pk ist ein Schneeballsystem das immer von den Konsumenten bezahlt wird .
Darum muss es duch das Grundeinkommen und auch der Finanzierung mit Lenkungsabgaben ersetzt werden.


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