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Änderung des kantonalen Energiegesetzes

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Ziel der Vorlage

Die Gesetzesänderung soll dazu beitragen, dass 2035 70% der Raumwärme und 80% des Stroms in Wohn- und Geschäftshäusern aus erneuerbarer Energie kommen.

Was wird geändert?

Neubauten müssen einen Teil des Stroms, den sie verbrauchen selber erzeugen, zum Beispiel durch eine Solaranlage. Neue Häuser dürfen ausserdem nicht mehr mit Ölheizungen beheizt werden und bestehende Ölheizungen dürfen nicht durch neue Ölheizungen ersetzt werden. Boiler die das Wasser rein elektrisch erhitzen, müssen innerhalb von zwanzig Jahren ersetzt werden. Leuchtreklamen und Schaufensterbeleuchtungen müssen innert fünf Jahren durch energieeffiziente Beleuchtungen ersetzt werden.

Argumente dafür

  • Das Gesetz hilft dank nachhaltiger Energieerzeugung bei der Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele.
  • Die Gesetzesänderung generiert Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze im Kanton.
  • Die Sanierungsmassnahmen lohnen sich auch für die Hauseigentümer, weil sie zu mehr Komfort führen und die laufenden Kosten sinken.
  • Ölheizungen sind weiterhin möglich, wenn es wirtschaftlich nicht anders geht.

Argumente dagegen

  • Hauseigentümer investieren schon heute viel Geld in die Sanierung von Gebäuden.
  • Mieter müssen bei Annahme der Gesetzesänderung mit höheren Mietzinsen rechnen.
  • Nicht jedes neue Haus ist für die Stromerzeugung geeignet, was zu einer Ungleichbehandlung der Hauseigentümer führt.
  • Die Bewilligungsverfahren für Ölheizungen sind zeitaufwendig und kosten viel. Damit werden Ölheizungen faktisch verboten.


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