Abstimmungen, Initiativen > National > Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative),

Abstimmung über die Vollgeldinitiative am 10. Juni

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Am 10.Juni stimmen wir über eine Grundsatzfrage ab, wie unser Geldsystem in Zukunft aussehen soll. Es geht letztlich um diese wichtige Fragestellung, ob wir in einem dienenden, oder herrschenden Geldsystem leben wollen.Dabei kommen wir nicht darum herum, etwas über die geschichtlichen Zusammenhänge der Geldsysteme in den verschiedenen Zeitaltern aufzuzeigen.

 

Geldsysteme in der Vergangenheit

Das Geldsystem war nicht immer das Gleiche babylonisch- schuldbasierte seit angeblich 4000 Jahren, wie dies gerne von Anhängern des Schuldgeldsystems behauptet wird.

Zuerst gab es das sogenannte „Primärgeld oder Primitivgeld“ in Form von Muschelschalen, Schneckengehäuse, Perlen oder Salz.-- Gold, Silber, Salz und Pfeffer waren übrigens noch lange Zeit anerkannte Ersatzwährungen (z.Teil bis ins Mittelalter). Die alten Römer bezahlten ihren Soldaten ihren Sold in Form von Salz. Von dort her kam auch das Wort Salär.

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/Geld#Gesch​i​c​hte und https://de.wikipedia.​​​org/wiki/Primitivge​l​d​#

 

Die ersten Münzen gab es allerdings schon an Handelsplätzen im Altertum. Meistens hatten Handelsstädte und auch lokale Fürsten ein Münzprägerecht, ein sog. Münzregal. In einem Reich erteilte dies der Kaiser. Obwohl solche Rechte an Fürsten und Städte verliehen wurden, gab der Kaiser selbst noch eigenes Geld in Umlauf, welches dann als Reichsgeld galt und von den Händlern in lokale Währungen getauscht wurde.

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/M%C3%BCnze​

E​ine Währung musste allerdings immer in einem gesunden Verhältnis zu den im Währungsgebiet produzierten Gütern und Dienstleistungen stehen. Wenn zuviel oder zuwenig davon vorhanden war, gab es Inflation oder Deflation.


Und genau das war und ist auch heute noch die Aufgabe der Inhaber des Münzregals. Heut zu Tage ist es die Zentralbank, welche als Hüterin der Währung (Münzen und Banknoten) eines Landes waltet.

Das Geld, das im Umlauf war, war keineswegs in allen Gesellschaften auf Schuldgeld aufgebaut, sondern vielerorts auf der Summe aller Wirtschaftsleistungen​​​ im entsprechenden Währungsgebiet, in einigen anderen Gesellschaften auf Gold basiert.

Und übrigens gab es im Mittelalter von 1150 bis 1450 ein total anderes Geldsystem im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Brakteatensystem), welches mit dem heutigen Schuldgeldsystem des Rotschild-Imperiums (=Fraktionales Reservesystem) nichts Gemeinsames hatte!---

Genau in dieser Brakteatenzeit gab es eine kulturelle Blüte, wo die gotischen Kirchen gebaut wurden; gerade WEIL eben das Geldsystem ein Anderes war als das Heutige.
Siehe: https://gdg-netz.com/​​​das-goldene-mittel​a​l​ter-1150-bis-145​0/​.

Russland hatte bis zum Ende des 1.Weltkrieges eine goldgedeckte Währung, die nicht Schuldbasiert war.-- Heute gelten als Währungsreserven auch andere Währungen (Euro, Dollar, Pfund, Rubel, Yuan)

Siehe: https://de.wikipedia.​​​org/wiki/W%C3%A4hru​n​g​


Ich ziehe daraus den Schluss, dass nicht seit 4000 Jahren immer dasselbe Geldsystem vorherrschte.

Das FIAT-Moneysystem des Bankhauses Rotschild seit dem Federal- Reserve- Act in den USA im Jahre 1913 ist ein Betrug auf Kosten der Völker und Nationen!

Siehe: https://www.youtube.c​​​om/watch?v=iXUFfu9F​U​g​U

Dieses Prinzip des Federal- Reserve-Acts verbreitete sich über die anderen Zentralbanken

auf die ganze Welt, insbesondere nach dem 2.Weltkrieg, wo der Dollar zur Weltleitwährung wurde (Bretton Woods-Institutionen).​​​

Es kann nicht sein, dass private Geschäftsbanken aus dem Nichts Geld schöpfen können und dieses Geld dann als Kredit vergeben und obendrein noch Zinsen verlangen können.

 Demnach ist das Geldsystem NICHT etwas, das vorgegeben „vom Himmel fällt“! Sondern wurde immer in Gesellschaften (Königsreichen und Handelszentren) entwickelt, gemäss dem damaligen Bewusstseinsstand.— Es ist entgegen anderslautenden Behauptungen von Menschen gemacht und kann demnach auch von Menschen wieder geändert werden.

 

Geldsystem in der Schweiz

 

In der alten Eidgenossenschaft hatte jeder Kanton seine eigene Währung. Dies änderte sich nur kurz unter Napoleon`s Besatzungszeit. Ab 1848, als die erste Bundesverfassung der Schweiz in Kraft trat, wurde die Währungspolitik Sache des Bundes. Er bekam das alleinige Recht, Münzen zu prägen. Da aber die damals entstandenen Geschäftsbanken eine profitable eigene Geldherstellung entdeckten, indem sie eigene Geldscheine druckten (Banknoten genannt), musste der Bund diesem Wildwuchs und Missbrauch Einhalt gebieten. Deshalb gab es 1891 eine Abstimmung, wo das Schweizervolk den Geschäftsbanken das Drucken von privaten Geldscheinen verbot und dieses der neu gegründeten Schweizerischen Nationalbank (SNB) übergab.

Pikantes Detail: Bei der damaligen Abstimmung empfahl der Bundesrat und das Parlament noch ein Ja zu dieser Vorlage, da sie die ungleiche Machtstellung der Geschäftsbanken noch erkannte und diese auch einschränken wollte. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Seit 1907 verleiht nun die SNB das Papiergeld an die Banken und es fliessen jährlich zwischen 1 bis 2,5 Mia. Franken Gewinn in die öffentlichen Kassen (Seigniorage).

Diese Münzen und Banknoten sind Vollgeld.

 

Seither hat sich die Situation beim Geld erzeugen abermals geändert. Münzen und Banknoten machen heute nur noch ca. 10 % des gesamten im Umlauf befindlichen Geldes aus. Wieder haben die Geschäftsbanken eine profitable Geldherstellung entdeckt: Das Giralgeld. Dieses umfasst heute ca. 90% des gesamten Geldumlaufes.

Dieses privat erzeugte Giralgeld ist KEIN gesetzliches Geld, sondern nur ein „Anspruch auf Geld“, was heisst, dass unsere Giralgeldkonten nicht sicher sind. Dieses privat erzeugte Geld kann sich „in Luft“ auflösen, dann nämlich wenn eine Finanzblase platzt. So geschehen in Zypern bei der letzten Finanzkrise. Dort wurde erstmals ein „Bail- In“ durchexerziert.

Bei einem Bail- In greifen die Banken an die Guthaben ihrer Kunden, um sich in einem Krisenfall zu sanieren. Dies ist möglich, da die Guthaben Teil der Bankbilanz sind.

Im Gegensatz zu einem Bail- In steht der Bail- Out, wo eine angeschlagene Bank beim Staat oder bei der Zentralbank „anklopft“, um sich „retten“ zu lassen. So geschehen bei der UBS 2008. Ich meine, dass beides (sowohl Bail-In als auch Bail-Out) unlauter ist.

 

Fazit bei einer Annahme der Vollgeldinitiative

 

Bei einer Annahme der Vollgeldinitiative würde auch das Buchgeld (Giralgeld) zu Vollgeld und dürfte nur noch durch die Nationalbank in Umlauf gebracht werden. Die Geschäftsbanken wären gezwungen, unsere Vollgeldkonti ausserhalb ihrer Bankbilanz zu führen. Bei einer Pleite einer Geschäftsbank würden die Vollgeldkonti NICHT in die Konkursmasse fallen, was zur Folge hätte, dass unser Geld sicherer wäre, als es jetzt ist. Es würde nicht mehr einfach so verschwinden.

Im weiteren würde so erstmals auch elektronisches Geld schuldfrei in Umlauf gebracht, was zur Folge hätte, dass dem Staat oder uns Bürgern im Laufe der Jahre viele Milliarden Franken zusätzlich zur Verfügung stehen würden (Geldschöpfungsgewinn​​​ oder Seigniorage genannt).

Dieses zusätzliche Geld, durch die Zentralbank (SNB) schuldfrei in Umlauf gebracht, würde dem Staat zur Verfügung gestellt, der so sich entweder entschulden könnte, oder aber damit wichtige Investitionen tätigen würde. Dieses Geld wäre dann im Umlauf und käme später als Kundeneinlage irgendwann auf ein Konto einer Geschäftsbank. Eine Geschäftsbank könnte dann nur noch mit dem Vorhandenen Geld dieser Kunden (Privatpersonen, Unternehmen, Investoren) Kredite vergeben, und nicht wie vorher, aus dem Nichts Geld schöpfen und „Luft- Kredite“ vergeben, so wie das heute geschieht. Diese künftigen Kredite wären also entweder durch Kundeneinlagen gedeckt; oder aber die Nationalbank würde den Geschäftsbanken gegen einen kleineren Zins zusätzlich Geld zur Verfügung stellen, damit die Geschäftsbanken ihre Kredite decken können und auch liquid bleiben.

 

Vollgeldau​​​sgabe an den Staat:

 

Bei diesem künftigen Zustand würden so dem Staat durch die Nationalbank schuldfrei Geld zur Verfügung gestellt, wenn die Geldmenge ausgeweitet werden muss.

Dies jedoch würde durch die Nationalbank nur dann getätigt werden, wenn das gesamte Wirtschaftsvolumen (Güter und Dienstleistungen) sich erweitern würden (Wirtschaftswachstum)​​​.

Diese neue Ausgangslage würde der Nationalbank erstmals wieder die Möglichkeit geben, die Geldmenge direkt zu steuern. Dies kann die SNB nämlich im heutigen Zustand nicht mehr, da diese nur das Bargeld herausgibt, das noch 10% der Geldmenge im Umlauf ausmacht, nicht aber das Giralgeld, das 90% des Geldumlaufs ausmacht. Bis jetzt konnte die SNB die Geldmenge nur indirekt steuern, nämlich über den Leitzins.Dies würde sich durch die Annahme der Vollgeldinitiative ändern. Die SNB bekäme so die vollständige Kontrolle über die Geldmenge wieder in ihre Hand, was einerseits dazu führen würde, dass sie verantwortungsvoll die Geldmenge wieder selber steuern kann; und andererseits es eine klare Trennung zwischen Geldschöpfung und Kreditvergabe geben würde. Diese wichtige Gewaltenteilung im Geldwesen würde die jetzige Machtposition der Geschäftsbanken enorm verringern und diese wieder auf ihre eigentlichen Aufgabenbereiche (Bankgeschäfte: Zahlungsverkehr, Kreditwesen, Vermögensverwaltung, Börsengeschäfte) zurückführen. Die Geschäftsbanken wären dann Wirtschaftsteilnehmer​​​ wie die Anderen auch und könnten nicht mehr Geld aus dem Nichts kreieren und aus diesem gleichzeitig Kredite gegen Zins verleihen. Durch Beendigung dieser Machtstellung wäre es auch vorbei, dass die Geschäftsbanken den Staat (mit to big to fail) erpressen könnten.Es müssten so keine Bankenrettungen mehr gemacht werden, da die Kundengelder der Vollgeldkonti nun zu Vollgeld würden und so nicht mehr verschwinden könnten. Bei einer Bankpleite könnte der normale Zahlungsverkehr unbeinträchtigt weitergehen, ohne dass die Wirtschaft zum Erliegen käme.Und vor Allem: Der Staat und damit die Allgemeinheit müsste sich nicht mehr so wie jetzt bei den Geschäftsbanken verschulden und damit in eine unangenehme Abhängigkeit geraten.Wichtige öffentliche Aufgaben könnten so (ungehindert von Schuldendruck) getätigt werden. Die Vollgeldinitiative könnte aber auch anders umgesetzt werden.

Vollgeldausgab​​​e an die Bürger:

Die SNB würde die Vollgeldausgabe direkt an die Bürgerinnen und Bürger der Schweiz entrichten. Dies könnte über die obligatorischen Krankenkassen oder über ein Bankkonto des Bürgers geschehen. Auch über diesen Weg würde das zusätzliche Geld schuldfrei in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Die Bürgerinnen und Bürger würden das Geld durch Konsum, Steuern an den Staat oder Sparen bei einer Geschäftsbank „investieren“ und so den Wirtschaftskreislauf beleben, was wiederum vielen zu Gute käme.
Ich persönlich favorisiere klar die Vollgeldausgabe an den Staat. Auf diesem Weg wird das Geld sinnvoller und im Sinne der Allgemeinheit verwendet oder investiert, was auch langfristig besser angelegt sein wird, als blosses zusätzliches Konsumieren von evtl. unsinnigen Produkten und Dienstleistungen durch Private. Denn: nicht alle Bürgerinnen und Bürger geben das Geld sinnvoll aus.

So oder so aber wird das zusätzliche Geld künftig schuldfrei in Umlauf gebracht, was die gesamte Wirtschaft vom Wachstumszwang mindestens teilweise befreien würde.Da im heutigen Geldsystem, das auf Schuldgeldprinzip aufgebaut ist, fast sämtliches Geld mittels Schulden (Kredite) in Umlauf kommt, ist es für heutige Ökonomen und Finanzexperten fast nicht mehr möglich, sich ein Geldsystem vorzustellen, das nicht auf Schuldgeld aufgebaut ist.--- So abstrus es sich anhört, aber wenn im heutigen Geldsystem mehr Schulden getilgt werden, ist umso weniger Geld im Wirtschaftskreislauf,​​​ da Geld von getilgten Schulden verschwindet (Bilanzverkürzung bei Geschäftsbanken). Das ist wirklich makaber und muss nur schon deshalb geändert werden. So lange wir aber in einer Schuldenfalle sitzen, hat weder der Bürger, noch der Staat die nötige Unabhängigkeit, das Geld in sinnvolle Projekte zu investieren.

Gerade darum brauchen wir einen Paradigmenwechsel zu einem schuldfreien Geldsystem, das letztlich die Freiheit des Bürgers und die Unabhängigkeit und wahre Souveränität des Staates wieder herstellen wird; kurzum uns von der Schuldsklaverei der mächtigen Geschäftsbanken befreien wird.
Übrigens: Die Vollgeldinitiative ist schon deshalb kein „Experiment mit ungewissem Ausgang“, weil im Jahre 1891 eine ähnliche Vorlage zur Wiederherstellung des Geldherstellungsregal​​​s durch den Bund ebenfalls angenommen wurde und erfolgreich umgesetzt wurde.

Deshalb stimmt am 10. Juni JA zur Vollgeld- Initiative!-

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 9 Tagen

Das muss Georg Bender gefallen, wird die Geldschöpfung doch durch Schulden generiert.

Eine mögliche neue Regierung in Rom will mit einer massiven Schuldenausweitung die Ökonomie aus der Krise holen. Und das, obwohl das Land mit 2,3 Billionen Euro das am höchsten verschuldete der Euro-Zone ist und Rom schon jetzt gegen nahezu sämtliche europäische Schuldenregeln verstösst.

Sollte die Allianz aus der rechtsextremen Lega und der populistischen 5-Sterne-Bewegung die Regierung übernehmen und das Duo sein Programm umsetzen, dürfte das für Mehrausgaben von gut 100 Milliarden Euro in dem bereits hoch verschuldeten Mittelmeerland sorgen.




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50%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 13 Tagen

Tatsache ist, dass noch niemand das Vollgeld in der Praxis ausgetestet hat. Diskussionen in den 30-Jahren versandteten, stattdessen kam der "New Deal" von Roosevelt.

Es wäre ein kalter Sprung ins Wasser ohne zu wissen was man bekommt.

Dazu sollte in der globalisierten Welt dies nicht im Alleingang duchgeführt werden.


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42%
(12 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 14 Tagen

Was ist mit dem immer wieder verwendeten Fake-Begriff vom „schuldfreien Geld“ gemeint, welches die Nationalbank gemäss Vollgeldinitiative „direkt dem Bund, den Kantonen oder den Bürgern“ übertragen soll?

Schuldfrei würde bedeuten, dass mit der Ausgabe eines (Geld-) „Wertpapiers“ keinerlei Verpflichtungen oder Forderungen verbunden sind. Schuldfrei bedeutet, dass für dieses Geld nichts eingefordert werden kann. Es ist also keine Pflicht damit verbunden, gegen dieses Geld ein Versprechen (Schuld) einzulösen. „Schuldfrei“ bedeutet deshalb ganz einfach „wertlos“.

Die „Vollgeldinitiative“ ist in Wahrheit eine „Leergeldinitiative“!​


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42%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 14 Tagen

Herr Hans Knall

Alles was nichts kostet ist nichts Wert! Ihre Denkweise. Absolut bedenklich aber bezeichnend. Geld ist ein Ersatzwert für Arbeit/Leistung, so schwer zu begreifen. Der Sachwert entsteht mit Arbeit und Geld aufgewogen.

Dem Staat hätte von der Zentralbank seit jeher das Geld zur Abdeckung der Gemeinwohlaufgaben bereitgestellt werden müssen. Den Rückfluss(Staats- und Sozialquote) wird zur Preisstabilität zugeordnet. GESETZLICHE VRERPFLICHTUNG!


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70%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 14 Tagen

Herr Knall

Vielleicht können Sie mir auch verraten, wo sich der Wert der rund 400'000 Finanzprodukte im Kapitalmarkt versteckt?
Haben Sie als Anlageberater bei 400'000 Finanzprodukten noch eine Übersicht?
Wobei die 400'000 Geldspielwaren alleine in Deutschland sind, weltweit werden es wohl noch mehr sein?

Dieses Zitat bringt es auf den Punkt:

"Dass aber die Geldschöpfung ohne Wertschöpfung in der Finanzwirtschaft in dreihundertfach grösserem Ausmass von Statten geht, erwähnen diese nicht. – Wo bleibt da der Gegenwert? – Wo bleibt da das Vertrauen in unser Wirtschaftssystem?"

http://matthias.ch/​ (etwas langsame Webseite, warten angesagt...)

Eben,​ da macht man ein Riesen - Geschrei wegen dem Fiat Geld, wo sein Wert wäre, wenn es durch nichts gedeckt ist als durch unsere Güter und unsere Arbeit. Da schreit man herum, aber bei den Investitionen der Banken, Versicherungen, womöglich auch unseren 1800 Pensionskassen & Lebensversicherer scheint kein Hahn danach zu krähen, wo denn überhaupt die Werthaltigkeit der 400'000 "Wertpapiere" steckt?



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44%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 14 Tagen

Emil Huber

Spricht für mein Verbot für Eigengeschäfte und Rechtsnatur Aktiengesellschaft für die Geldschöpfung!
Die Anlagezielvorgaben der Pensionskassen werden vom Bundesamt für Sozialversicherungen vorgeschrieben. Was in diesem Zusammenhang noch interessant ist, ist die Tatsache, dass die Anlagen abgesichert werden. Dabei meint man es ei abgesichert. Wie 2007 kann der "Versicherer" in Konkurs kommen. Absicherung?
Ich votiere für breit gesteuerte Anlagen ohne Absicherung, weil die Kosten immens sind, die Sicherheit aber fraglich?
Wobei die Gelder auch wieder in den Realwirtschaftskreisl​auf für Neubauten (Produktivkraft) gelangen.
Der Anteil der 2. Säule welche in der 1. Säule für ein ordentliches Leben fehlt, ist volkswirtschaftlich ein völliger Nonsens. Die 2. Säule sollte nur eine höhere individuelle Vorsorge abdecken.

Die Volumenbildung einer Monatsrente ist in erster Linie die Aufgabe der Wirtschaft, weil sie aus den Gewinnen (Geldmengenerhöhung) keinen Beitrag in die Sozialwerke ableitet!

Der Sozialrückfluss der 1. Säule hat über den Endumsatz (Brutto der Ertragsseite) sowohl in der Real- und Finanzwirtschaft zu erfolgen. Die Leistungserbringer berechnen untereinander weder Staats- noch Sozialquoten -Anteile!

Der Wert des Geldes hat mit der Umsetzung der Geldschöpfung, welcher die Arbeit/Leistung zur Bedürfnisabdeckung der Menschen sichert zu tun.


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33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 13 Tagen

Sie verstehen mich miss, Herr Huber, wenn Sie denken, ich würde von meiner Geldsystemkritik irgendwelche „Finanzprodukte aus dem Nichts“ ausnehmen.

Eine Übersicht über all die hunderttausenden von „Finanzprodukten“ hat natürlich gar niemand. Aber man kann die Übersicht über das eigene Vermögen behalten indem man selber entscheidet in welche „Produkte“ es investiert werden soll. So kann eine entsprechende Aufteilung auch einen gewissen Teil beinhalten, der in „Finanzprodukte“ fliesst. Das meiste davon sind wohl Anlagefonds bei denen der Anleger als Gegenwert reale Firmenanteile (Aktien) oder Immobilien usw. mitbesitzt.

Wer sich allerdings auf „Finanzprodukte“ einlässt, deren Grundlage aus reinen Wetten oder virtuellen Gedankenspielen bestehen, nimmt ausschliesslich Teil am Falschgeldspiel und sollte sich der entsprechenden Risiken bewusst sein.
Diese „Geldschöpfung ohne Wertschöpfung in der Finanzwirtschaft“, welche Sie zurecht anprangern, ist aber nur in einem Fiat-Money-System überhaupt möglich.

Deshalb ist es viel wichtiger, in erster Linie das betrügerische Grundübel, nämlich das aktuelle Geld-aus-dem-Nichts-L​ügenkonstrukt zu bekämpfen als sich über hunderttausende unterschiedlicher Falschgeldwettspiele „einen Überblick“ zu verschaffen.

Wenn es kein Falschgeld gibt, sind automatisch auch keine Falschgeldspiele möglich!


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38%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 13 Tagen

Herr Hans Knall

Als Anlageberater haben Sie sich mit der Aufbewahrung herumgeschlagen. Diese Aufbewahrung besteht aus dem Nichts entstanden, aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.


Anstatt zu Palavern und das Golddeckungsspiel mit Geld aus dem Nichts, wie denn sonst zu propagieren, machen Sie endlich einen Vorschlag, wie das Belohnungssystem (Arbeit/Leistung), Ihrer Meinung nach, umgesetzt werden sollte, damit der Mensch die Anreize erhält für sein Mein Wohl und das Gemeinwohl tätig zu sein.

Mein Vorschlag: Den Geldschöpfern aus dem Nichts, die Eigengeschäfte und die Rechtsnatur Aktiengesellschaft verbieten. Dem Staat die Gemeinwohlaufgaben schulden- und zinsfrei abzudecken. Der Rückfluss (Volumen), wird wie heute, zur Preisstabilität und Umwelt zugeordnet. Das Belohnungssystem könnte auch durch den Staat erfolgen, wenn ein Produktion das Leben erleichtert und der Natur nicht schadet.

Es gibt kein Falschgeld, nur eine Organisation von Ökonomen erfunden, welche den Spieltrieb abdeckt. Brot und Spiele!



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36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 18 Tagen

Herr Walter Wobmamn

Danke, endlich ein vernünftiger Vortrag!

Die Meinung der Initianten, dass man Kundenguthaben für Kredite verwenden kann, ist endlich vom Tisch.
Mit einer möglichen Umlage von Geld- in Anlagekonten, wird das "Engagement" der Zentralbank vermindert. In der Bankbilanz sind demnach, wie heute, Geldschöpfung sowohl der Geschäftsbank als auch Zentralbank vorhanden.
Die Frage stellt sich in diesem Zusammenhang, wie hoch das Spiel der Eigenmittelerforderni​s von der Zentralbank, weiterhin getrieben wird (ihr Risiko vermindern)?

Herr Wobmann, die Geschäftsbanken verleihen auch kein Vollgeld! Mit der Kreditvergabe bringt die Geschäftsbank das Geld in den Wirtschaftskreislauf!​

Auch im Vollgeld bezahlen die Wirtschaft oder Bürger keine Steuern oder Soziales. Das Geld wird vom Staat oder Sozialberechtigten in den Wirtschaftskreislauf gebracht und "fliesst" über Steuern oder Beiträge, zurück. Den Zahler-Mythos in der Verfassung verankert (Beteiligung nach wirtschaftlicher Fähigkeit), gilt es auch endlich aus dem Denkvermögen zu verbannen.

"So abstrus es sich anhört, aber wenn im heutigen Geldsystem Schulden getilgt werden, ist umso weniger Geld im Wirtschaftskreislauf,​ da Geld von getilgten Schulden verschwindet (Bilanzverkürzung bei Geschäftsbanken)."


Das ist nicht abstrus! Im Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) zirkuliert sehr viel faul gewordene Geldschöpfung). Die Vernichtung muss im Vollgeld mehr Beachtung geschenkt werden. Nicht abstrus, sondern zwingend notwendig!

Die Betrugs- und Lügenpropaganda ist desto erfolgreicher, desto weniger die Initianten das bestehende System verstehen können? Wenn Initianten behaupten, beim Vollgeld würden die Kundenguthaben für die Kredite verwendet. Dieser Betrug wird nämlich sowohl von den Ökonomen als Lehrmeinung, den Regierenden vertreten (M. Landolt uvam), und von der Bevölkerung so verstanden. Die Lügen, dass die Geschäftsbanken keine Zinsdifferenz mehr für sich verbuchen können und darum kein Interesse mehr hätten, gilt es zu entkräften.

Ich bin dabei!


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38%
(16 Stimmen)
Thomas Binder sagte Vor 18 Tagen

Das gesamte System, in welchem wir Westler heute leben, der asoziale Neoliberalismus, ist das Ergebnis einer Verschwörung der 1947 am Genfersee gegründeten Mont Pèlerin Society mit superreichen Psychopathen, im Osten Oligarchen, im Westen Philanthropen genannt, die tausende Think tanks und NGOs finanzierten, um ihre Psychopathie - der "Homo oeconomicus" ist medizinisch der "Homo psychopathicus" - zuerst den Universitäten und, nach durchschlagendem "Erfolg" ihres Testlaufs in Chile (Pinochet, CIA, Chicago Boys) - innerhalb weniger Jahre vervielfachten die reichsten Chilenen ihr Vermögen während die übrigen Chilenen verarmten - der gesamten westlichen Gesellschaft als kollektive Psychopathie überzustülpen. Sobald wir dies verstehen, verstehen wir den immer noch grösser werdenden nationalen und globalen Wahnsinn, der für uns alle (lebens)gefährlich geworden ist.

Max Uthoff und Claus von Wagner, zwei wunderbare Menschen mit Hirn, Herz und Rückgrat, am 07.11.2017 in der ZDF-Anstalt ;) :

https://www.zdf.​de/comedy/die-anstalt​/die-anstalt-vom-7-no​vember-2017-100.html


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62%
(13 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 18 Tagen

Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass 3/4 des neu geschöpften Geldes in den Kapitalmarkt in die über 350'000 Finanzprodukte fliesst, wo es lediglich die Preisschilder verändert.
Und die Besitzer der Finanzprodukte haben grossteils ihre Bedürfnisse längst abgedeckt.

Sehensw​ert der Film "Der Schein trügt"
https://www.y​outube.com/watch?v=P9​cVZBgE8io

https://​www.youtube.com/watch​?v=1D6dbpP_meU

htt​ps://www.youtube.com/​watch?v=DQCNUVN9KDg

https://www.youtube​.com/watch?v=8ItVIWtl​C-I

https://www.yo​utube.com/watch?v=A_J​nMfPUIYI


https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=bYHQqlYLa9E



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47%
(15 Stimmen)
Thomas Binder sagte Vor 18 Tagen

Danke, Herr Wobmann!

Wir haben das Heu nicht auf derselben ideologischen Bühne aber in diesen Zeiten immer noch grösser werdenden globalen und nationalen Wahnsinns geht es nicht um Männer gegen Frauen, Weisse gegen Schwarze, Amerikaner gegen Russen, Juden und Christen gegen Moslems, Linke gegen Rechte, etc. pp, sondern um empathische verantwortungsvolle gegen gewissenlose verantwortungslose Menschen.

Vielleic​​​ht interessiert Sie mein Stück zum Thema?

Vollgeldini​tiative: Ja natürlich, ich bin doch nicht blöd!
https://www.vi​mentis.ch/dialog/read​article/vollgeldiniti​ative-ja-natuerlich-i​ch-bin-doch-nicht-blo​ed/


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40%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 18 Tagen

Wie in allen gefühlt tausend Artikeln von Vollgeldbefürwortern erkennen auch Sie, Herr Wobmann, den Betrug welcher im „Geldschöpfen aus dem Nichts“ steckt.
Aber wie alle anderen können auch Sie nicht erklären, wie dieser Betrug plötzlich nicht mehr existieren soll, wenn nur noch die Nationalbank dazu berechtigt ist.

Falschgeld bleibt Falschgeld.

Das ominöse Zauberwort von der „schuldfreien Falschgeldschöpfung“ steht dabei einfach so im Raum und wird von den Befürworter-Träumern willig wiederholt bis zum abwinken. Kein einziger aber kann eine logisch nachvollziehbare Begründung dafür beibringen wie das gehen soll..
Überlegen Sie doch mal was passieren wird, wenn dem an die Bürger gratis verteilten Geld nicht einmal mehr eine Schuld (wenn schon keine Echtwerte, dann immerhin ein später einzulösendes Versprechen darauf) entgegenstehen sollte. Es wäre der Startschuss zur galoppierenden Hyperinflation. Können Sie das nachvollziehen?

Au​ch wenn Sie für einen Kaffee 1‘000.- Fr. "schuldfreies" Geld bezahlen würden, warum sollte Ihnen ein Wirt diesen Kaffee verkaufen, wenn er ja das Geld welches Sie ihm anbieten ohne irgendwelche Auflagen oder irgendwelche Gegenwerte, auch ohne einen Kaffee dafür abgeben zu müssen, direkt von der Nationalbank beziehen kann?

Es zeigt auf: Solches Geld ist nichts wert und würde nur noch von Volldeppen entgegengenommen.


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58%
(12 Stimmen)
Louis Blanchot sagte Vor 19 Tagen

Sehr sehr gut er- & aufgeklärt. Merci.

Die Frage ist doch, bekommt wieder die Lügenpropaganda mehr Stimmen und warum?


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