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Adventszeit - zwischen Kitsch und Aberglauben

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Wer mir auf So­cial Media erst seit Kur­zem folgt, wird viel­leicht er­staunt sein ob all der Weih­nachts­pos­tings​. Ja, ich be­kenne mich als ab­so­lu­ten Weih­nachts­fan. Freunde die mir schon län­ger fol­gen, ken­nen meine zahl­rei­chen Pos­tings während der Ad­vent­s­zeit und wis­sen, dass ich auch gerne mal schon im Som­mer auf den Weih­nachts­count­dow​n hin­wei­se. Noch 86 Tage bis Wei­hach­ten, oder so:=) 

Aber wie passt das zusammen mit jemandem der eine absolut strikte Trennung von Staat und Kirche und somit eine laizistische Gesellschaft fordert? 

Adventszeit​, das ist für mich das Ende der düsteren grauen Jahreszeit. Weihnachtsguetzli, geschmücktes Tannenkries, Weinachtsmärkte, Lichter und Dekorationen, das alles verbinde ich mit dieser Saison. Kerzenschein und Lichter vertreiben die dunkle Jahreszeit. In keinster Weise verbinde ich dies mit dem christlichen Glauben und der Geburt des Religionsgründers der Christen. Das mag daran liegen, dass ich kein Christ bin, aber auch daran, dass ich nicht religiös erzogen wurde. Bei uns zu Hause wurden weder Weihnachtslieder gesungen, noch die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, es gab weder eine Krippe noch irgendwelche sonstigen Hinweise auf die Religion. Das Haus war in der Adventszeit toll geschmückt, ein Weihnachtsbaum, der Stiefel am Samichlausentag, der Adventskalender, die gebastelten Geschenke für die Verwandtschaft, Geschenke und Weihnachtsguetsli, all das verbanden wir mit dieser Zeit. Es war uns Buben nicht erlaubt die Sonntagsschule zu besuchen und als wir in der Schule die blauen Guideonbibeln erhielten, warf sie meine Mutter mit den Worten "sowas kommt bei uns nicht ins Haus" in den Abfalleimer. Ein wütender Anruf an die Schule, dass man solches Sektenzeugs ihren Söhnen nicht mehr abgeben darf. 

Religionen gehörten stets zu unseren Kulturen. Persönlich halte ich die Geschichten um Odin, Thor, Zeus, Jupiter, Shiva, Ganesha, Jesus, Buddha, den Weihnachtsmann, Osterhasen etc. aber für Aberglauben. Ein Mann der über das Wasser gehen konnte,  unbefleckte Empfängnis, die Schöpfungsgeschichte?​ Echt jetzt? Schöne Geschichten, aber dass Ewiggestrige bei Themen wie Gleichstellung oder der Ehe für alle ein uraltes Buch wie die Bibel zitieren, das verwirrt mich dann doch. Wie kann jemand tatsächlich eine Relevanz dieses alten Schunkens sehen?

Ich bin für das Verbot von Kreuzen und Religionsunterricht an Schulen. Religionen sollen als Kultur erklärt werden, aber der christliche Glauben darf keinen Vorrang haben. Nächstenliebe und Werte von Glauben halte ich durchaus für eine gute Sache und lebenswert, und ich anerkenne sehr wohl was die heutigen Religionsvereine wie etwa die reformierte und die katholische Kirche im sozialen Bereich leisten. Sie stehen nicht nur für all das Leid das sie den Menschen über die letzten Jahrhunderte in Kriegen, mit  Morden und Unterdrückung zugefügt haben. Inquisition, Kreuzzüge, Kindesmissbrauch und Missionierung..... aber heute eben auch das soziale Engagement wie etwa von HEKS oder Caritas. 

Als konfessionsloser Agnostiker lassen mich Gebete und Bibelsprüche unberührt. Die Geschichten um Thor, Zeus und Jesus sind für mich der gleiche Aberglaube. 

Wenn ich lese was religiöse Fanatiker wie Chocolatier Läderach fordern, dann denke ich oft, dass sich Jesus Christus - sollte es ihn denn wirklich gegeben haben - am Kreuz umdrehen würde, wenn er das läse. 

Und nun wünsche ich Euch eine tolle, friedliche und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.  

Ame​n:=) 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


42%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2019

Staatskirchen sind abzuschaffen.
Kirche​n, Religionen sollen sich als Vereine organisieren.


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24%
(17 Stimmen)
Bruno Zoller sagte November 2019

Schöner Text Herr Peter. Sie sprechen mir aus dem Herzen !


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57%
(14 Stimmen)
ueli hofer sagte November 2019

Herr Nabulon
Weil dieses Posting zum Grundthema dieses Blogs passt und es mir wesentlich erscheint, dass möglichst viele Teilnehmer meine Argumente zum Bekenntnis zur Institution der christl. Tradition lesen, erlaube ich mir die Eröffnung eines neuen Diskussionsfensters, als Replik zu Ihrer Antwort ganz unten.

Ganz besonders möchte ich dem Verfasser dieses Blogs, Herr Daniel Peter, meine Ansichten mitteilen.

Zum Text des Herrn Nabulon:
"Kann man, der Tradition wegen taufen, in der Kirche bleiben.
Als meine Frau und ich zur Überzeugung kamen, dass Kirche und Glaube nicht das gleiche ist, sind wir aus der Kirche ausgetreten.
Ich brauche aber auch keine andere "Kirche" (auch als Freikirche od Sekte genannt) um meinen Glauben zu bezeugen."

Ja, wieso dieser Widerspruch. Als Tradition - nicht wegen des Glaubens bei der Landeskirche bleiben und happige Kirchensteuer bezahlen!
Auf den ersten Blick ist Ihr Zweifel an meinem Verstand in dieser Sache verständlich. Wenn ich Ihnen den Grund etwas deutlicher erkläre, kann ich Sie und Andere vielleicht sogar umstimmen, der christl. Kirche die Treue zu halten und erneut beizutreten. Sie brauchen gar nicht unbedingt gläubig zu sein, aber Sie tun damit Gutes. Es gibt viele Menschen, die brauchen Trost und Unterstützung. Paradoxerweise gerade in den kommenden Feiertagen. Die viele Menschen, die Zuspruch und Zuneigung suchen, dies in der Kirche finden können.

Die Kirche braucht Geld. Wer es sich materiell leisten kann, sollte unabhängig seines Glaubens bei der Kirche bleiben.

Es gibt noch ein anderes wichtiges Argument, das für unsere Landeskirche spricht. Wenn ich wahrnehmen muss, dass es in der Schweiz bereits Schulen gibt, die sich nicht mehr getrauen, traditionelle christliche Weihnachtslieder zu singen und die wunderbare vielfältige Weihnachtsmusik von Bach, Händel, Mozart…. Ausserhalb der Kirche vorzutragen, macht mir das Angst!

https://www​.srf.ch/news/regional​/ostschweiz/christlic​he-lieder-schule-in-w​il-will-keinen-aerger​-wegen-weihnachtslied​ern

Ich wünsche hiermit allen, welcher Religion sie auch immer angehörenden, Atheisten oder Gläubigen, (wichtiger ist die Ethik), wunderbare Feierlichkeiten



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Antworten auf diesen Beitrag



38%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

Herr Ueli Hofer, Kein Problem.
Wenn es um das Thema "Landeskirche" Christlicher Glaube geht, stehe ich diesem "Christlichen Glauben" sei es ref, kath, oder diese Urchristen nicht negativ im Weg.
Für mich sind Kirchen ref. kath. Klöster Bauten die geschützt werden, die entsprechend unserer Tradition Glockenwerk haben etc. Ich sehe mich in einem Christlich geprägten Land wohnend.
Es ist nicht die Steuer, die den Austritt bewog. Mit den Firmen bezahle ich Kirchensteuer katholisch wie reformiert, ob wohl einst reformiert aufgewachsen. Das ist es nicht.

Es geht wirklich ums Glauben, was Kirchen darstellen, was Religionen darstellen, was sogenannte "Gläubige" aus dieser Religion machen.

Geschlechterfrage​: Mann, Frau, sind für mich gleichwertig. Kein Thema. Für mich hat diese "nenne sie Schöpfungskraft" alles, aber wirklich alles was es auf dem Planeten gibt, inkl dem Planeten und das gesamte Universum "gemacht".
Es ist der Mensch der bewertet, dieser Mensch kann ein Religionsgelehrter sein, er ist und bleibt Mensch, muss mir nicht erklären, wie die Welt geht.



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29%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

Also ist für mich diese ganze Beweiserbringung, Forschung ob es dies und jenes gab, was in der Bibel steht, nicht relevant.
Es gelten für mich die 10 Gebote, mit dem einhalten von denen hätten wir eine bessere Welt.
Und wenn Menschen in Not in so eine Kirche gehen, sollen sie das, das will ich ihnen auch nicht wegnehmen. Kein Problem.
Ich weiss aber auch wie die Bibel in Alexandria zusammengestellt wurde, von Menschen, die sich im "?Recht?" sahen, zu bestimmen was in diese Bibel reinkommt, was nicht.
ich weiss nicht, es ist auch nicht relevant, ob sie in etwa verstehen, was ich ausdrücken will


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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

P.S. für mich sind auch andere Sakralbauten Orte, an denen eigentlich das gleiche gemacht wird, zu dieser "Schöpfung" gesprochen, gebetet..werden..alle​s ok so lange es friedlich bleibt.


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50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2019

Was, Herr Hofer, tut denn die „Landeskirche“ dafür, dass sich in der Schweiz die Schulen noch getrauen, christliche Weihnachtslieder singen zu lassen?
In Wahrheit ist es doch ausgerechnet diese „offizielle Vertretung der Christen“, die bei jeder Gelegenheit kundtut, dass „der Islam zur Schweiz gehört“ oder dass auf die Beleidigungsansprüche​ der Muslime (immer auf Kosten der Christen) Rücksicht genommen werden muss. Dass Christliche Symbole versteckt werden sollen, dass gar höchste Bischöfe verschämt ihre Halsketten mit dem Kreuz abnehmen, wenn sie Jerusalem besuchen usw.

Die heutigen christlichen Landeskirchen sind in erster Linie damit beschäftigt, einer linken sogenannten „Befreiungstheoloigie​“ zu frönen, die sich darin erschöpft, für die Bedürfnisse jener Verständnis zu zeigen, welche ausgerechnet die Vernichtung des Christentums und explizit auch der Christen fordern und umsetzen.

Was die Gläubigen vermissen ist also nicht die weitere Verschleuderung der einkassierten Kirchensteuern zugunsten der Christenfeinde, sondern vielmehr die standfeste Unterstützung der Christlichen Lehre und Moral.


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67%
(9 Stimmen)
ueli hofer sagte November 2019

Ich verstehe Ihren Einwand, Herr Knall.
Mit dem Austritt aus der Kirche ist das Pronblem, das Sie ansprechen nicht gelöst.
Oder doch?
Wie sehen Sie das?




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56%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2019

Das „Problem“ der Landeskirchen, Herr Hofer, wird durch einen Austritt nicht gelöst, aber zumindest wird dadurch gewährleistet, dass die abgelehnte „Politik“ nicht auch noch mit den eignen Steuermitteln betrieben wird.

Um das Problem zu lösen, müsste man versuchen, sich in der Kirche direkt einzubringen und ein glaubensgerechtes Verhalten zu unterstützen. Aber für die (wohl sowieso vergebliche) Mühe, sind mir die Heuchler den Aufwand nicht wert.


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50%
(8 Stimmen)
ueli hofer sagte November 2019

Herr Knall
Sie sind also der Meinung, dass das Austreten aus der Kirche verhindern würde, eine "falsche Politik" aus den eigenen Steuermitteln mit zu finanzieren. Ihre Empfehlung, Austritt aus der Kirche, wenn ich Sie richtig verstehe.

Einbring​en, wie Sie es andeuten, könnte ich mich ohnehin nicht. Weil zu alt und zu wenig gläubig. Ausserdem sagen Sie, sei eine Mitarbeit der Mühe nicht wert.

Ich bin nun total verunsichert. Ich möchte die christliche Kultur unterstützen. Zumal unsere Verfassung und die Gesetzgebung sich auf den christlichen Glauben unserer Vorfahren stützen. Sollen wir das alles über Bord werfen, ev. zu Gunsten einer ganz anderen Rechtsauffasseng? Eine Rechtsauffassung, die sich die Willkommensbefürworte​r, die die Schweizerpässe gerne der ganzen Welt verteilen möchten, kaum vorstellen können.

Aber am Ende spielt das ja gar keine Rolle. Denn irgendwann wird der Kampf um Nahrung und um Wasser stattfinden. Spätestens dann wird der letzte Weltkrieg einsetzen. Gute Nacht.

Gehet hin und vermehret euch…
https://www.sr​f.ch/radio-srf-musikw​elle/schlagermosaik/u​do-juergens-las-dem-p​apst-die-leviten



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38%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2019

Die Christliche Kultur unterstützen, Herr Hofer, können Sie auch ohne die Landeskirchen. Sogar viel besser.
Anstatt dass man sich mit seinen Kirchensteuern an der Abschaffung und der Zerstörung der traditionellen Familie beteiligt, kann man mit dem Geld zum Beispiel Christliche Vereinigungen unterstützen, die eben genau diese christlichen Familien fördern. Natürlich gibt es eine grosse Anzahl von Gruppen, die christliche Werte leben und sie nicht nur behaupten, oder die gutmenschliche Empörungskelle schwingen.

Hier ein mir persönlich bekanntes, sehr vorbildliches Beispiel:
http://www​.jugendundfamilie.ch/​unsere_ziele.html


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57%
(7 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

Sie können mich leider nicht überzeugen, Herr Knall.
Die Befreiungstheologie hat überhaupt nichts mit der protestantischen Kirche in der Schweiz zu tun.

Unter den Pfarrherrlichen hat es immer Linke gegeben.
Sogar Jesus war einer. Philosophen, Dichter, Poeten - alle waren links, ausser in Diktaturen, kommunistischer oder faschistischer Provenienz. Allerdings gibt es die Bezeichnung Links, Rechts erst seit der Franz. Revolution. Aber was ist denn falsch daran, wenn die Humanisten den Reichen Solidarität, resp. Christlichkeit, empfehlen?

Die Befreiungstheologen mussten kommen, wie die französische und die russische Revolution.

Wenn die Eltern ihre Familien nicht mehr ernähren können, muss es einen Aufstand geben.
In Südamerika waren es eben die Theologen, die helfen wollten.
In Südafrika ebenfalls.



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43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Die Behauptung, Herr Hofer, Jesus sei „ein Linker“, zeugt davon, dass Sie offenbar nicht erkennen können, was einen Linken ausmacht.
Sich um andere (seine Nächsten) zu kümmern und mit ihnen sozial und solidarisch zu sein, ist kein spezielles Merkmal, das Linke als solche kennzeichnet. Denn diese Ansprüche haben auch die meisten anderen Menschen.
Linke sind eben der (falschen) „Meinung“, dass Solidarität und soziales Verhalten wohl nur Linke an den Tag legen würden. Totaler Seich.

Der Unterschied besteht vielmehr darin, dass Linke ihre Vorstellung von Solidarität durch eine Obrigkeit oder einen Staat zwangsmässig durchsetzen lassen wollen. Denn punkto Freiheit kennen sie keine Solidarität mit Menschen, die ihre Ideologien nicht teilen. Links sein bedeutet automatisch Untertan sein. Befehlsempfänger. Menschenfeind und Obrigkeitenfreund.
E​s bedeutet Sklave zu sein und diesen Status nicht nur für sich selber als idealen Zustand zu definieren, sondern auch alle anderen zwingen zu wollen, dies ebenso zu akzeptieren.


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29%
(7 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

Herr Knall
Ich bin ein alter Schweizerbürger, seit Jahren nicht mehr gläubig.

Dass der Begriff "Link" im Zusammenhang mit der Politik "Unterwerfung, Sklaverei" bedeutet, das ist ein "totaler Seich", wie Sie sich auszudrücken belieben. Jesus hat sich gegen die Obrigkeit aufgelehnt, Robespierre, Marat, Danton und alle übrigen linken Revolutionäre, Bakunin und Kropotkin, Büchner und Schütz, Marx und Engels, Lenin und Trotzki, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und viele andere waren Anarchisten. Sie wollten Monarchien beseitigen, was ihnen letztlich gelang.

In der Religion habe ich nicht grosse Kenntnis. Aber jeder Christ weiss, dass Jesus seinerzeit die jüdischen Theologen, also die Pharisäer und Schriftgelehrten beschimpft und Heuchlerei vorgeworfen hat. Ferner hat er sich mit den Römern angelegt. Und er hat gepredigt - das heisst, er hat gesagt, folgt mir, denn ich lüge Euch nicht an. Das steht in jeder Kinderbibel.

Und glauben Sie mir, Herr Knall, das sagt jeder Politiker. Von den feuerroten Grünen, bis zur EVP - SVP inklusive. Und niemand weiss, was der Roger, die Regula, die Christa, der Céderic noch alles im Hinterkopf hätten. Glücklicher ist unsere Regierungsstruktur, bestehend aus dem Zweikammer-System und dem Bundesrat, immun gegen allzu hohen Machtgelüste.

Jetzt pressierts, ich muss sofort abhauen - nach Madrid. Gruppenfoto, Galadiner und wichtige Umweltgespräche.



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43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

All die von Ihnen aufgezählten, Herr Hofer, linken Revolutionäre unterscheiden sich in einem entscheidenden Punkt von Jesus.

Denn während Jesus einfach den Machtanspruch der Menschen über die anderen negiert, verlangen all die Kropotkins, Lenins oder Luxemburgs den Ersatz der Machtelite durch eine andere, ihnen genehme.
Marx und Konsorten als Anarchisten zu bezeichnen, ist gelinde gesagt totaler Seich. Denn wenn jemand eine „Diktatur“ (der kommunistischen Partei oder auch des Proletariats) verlangt, kann er ja schlecht als Anarchist durchgehen, der ja prinzipiell keine Obrigkeiten duldet.

Und wer das Versprechen Jesu „ich lüge Euch nicht an“ als gleichwertig mit entsprechenden Behauptungen der Christa oder des Cédric einstuft, hat gar nichts verstanden.


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67%
(6 Stimmen)
Werner Nabulon sagte December 2019

Gläubiger zu sein heisst:
Ich akzeptiere bedingungslos, was in der Bibel steht. Ich glaube das.

Nun kommt der Mensch, die Kirche ins Spiel.
Die erklären mir, sozusagen dem Zeitgeist und der Entwicklung Technisch oder Zivilisation entsprechend, wie nun die Bibeltexte in die heutige Zeit umzusetzen seien.
In der Bibel steht nichts über moderne Technik, steht nichts über die Entwicklung der Menschen in die Zukunft, auch die Vergangenheit wird auf die Schöpfungsgeschichte reduziert.
Angeblich aus dem Glauben heraus wurde moderne Gesetze entwickelt, und wo diese modernen Ansichten nicht mit dem Glauben übereinstimmten, haben die Kirchen Leute sich dagegen gewehrt.
Wer also heute der Religion folgt, hört auf Menschen, die behaupten, sie wüssten mehr oder wüssten es besser, was in der Bibel steht, wie ich.
Wer direkt auf Gott hört, weiss selber, was richtig ist.


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40%
(5 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

Herr Nabulon
Man muss sich immer daran erinnern, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde - und zwar in der "Neuzeit", wenn Sie die ganze Menschwerdung vom Affen um aufrechtgehenden Wesen berücksichtigen.


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33%
(6 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

Wissen Sie, Herr Knall, was Sie glauben, ist mir grundsätzlich gleichgültig.

Den Seich den ich glaube, dürfte Ihnen ebenfalls gleichgültig sein.

Wichtig ist in meinen Augen neben einer einigermassen unabhängigen selbständigen Schweiz, ein gewisses Niveau in gesamtheitlicher Ethik. Sozusagen Universalethik. Damit meine ich aber auch, dass wir gewillt sein sollten, unsere Schweiz zu verteidigen. Das sind wir unseren Familien verpflichtet. Ethik im Umgang mit der Natur ist ein weiteres wichtiges Element, das Beachtung fordert. Gerade im heutigen politisch sensiblen Umfeld.

Um mich nun anderen Dingen zu zuwenden, verabschiede ich mich von dieser Diskussion.
Vielleic​ht ein andermal wieder…



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46%
(13 Stimmen)
Jan Eberhart sagte November 2019

Schon die Christen haben mit Rücksicht auf die Heiden, den Feiertag auf den Tag des Sol Invictus gelegt, um es möglichst einfach zu machen.

Konstantin​ der Grosse hat sich wenn überhaupt nur auf dem Totenbett taufen laufen lassen und scheint stark von Pragmatismus angespornt zu sein, die erstarkende Kraft der Christen für das römische Reich zu nutzen.

Nach dem Zerfall der weltlichen Ordnung der römischen Kaiser, sorgten Bischöfe für eine gewisse Ordnung, bis wieder Germanenkönige begannen eine weltliche Macht aufzubauen.

Heutzu​tage wird das Fest überlagert von Neuen Elementen wie dem (amerikanischen) Weihnachtsmann (Coca Cola sei Dank), dem Weinachtsbaum, der deutsche Adelige auch den Briten nahegebracht haben und den allgemeinen Kommerz mit Geschenken.


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57%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2019

Herr Peter Daniel, das Gleichnis vom verlorenen Schaf an das ich auch dachte, nämlich als ich Ihren Blog gelesen hatte.:

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf

https://www.​youtube.com/watch?v=b​JpDdA21oqk





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64%
(14 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte November 2019

Es ist halt wie bei allem heutzutage geschriebenen Kommentare und Ansichten,dass sie ausblenden,wie arm und darbend die Menschen in antiken Zeiten und noch früher zumeist gelebt haben.Die regierenden Könige und Kaiser mit ihrem zugehörigen Adel und Beziehungs-Geflechten​,die das Volk regierten,waren die eine Seite von Autoritäten und die damaligen Kirche und deren Klöster und Päpste und Klerus waren die spirituelle Seite der Autoritäten,die Macht und Einfluss ausgeübt haben.Ich denke die Bibel hat vielen Menschen in der damaligen Zeit als Leitfaden gedient um ein Zusammenleben etwas menschlicher und geordneter zu ermöglichen.Lesen konnte ja nicht jeder!Es war also den Priestern überlassen,diese Botschaften an die Bevölkerung weiter zu geben.Das Christentum hat doch eigentlich mit der Geburt dieses "Heilsbringer" Jesus erst angefangen.Weihnachte​n ist doch der Start und die "Geburt" des Christentum!Der Weihnachtsbaum soll ja eigentlich aus der heidnischen Zeit als Baum des Lichtes in der dunklen Jahreszeit den Menschen erfreuen.Wir feieren somit ein bisschen alles.Die Geburt von Jesus und somit der Beginn des Christentums,dass sich durch Propheten und Missionare über die ganze Welt ausbreitete.
Der Gedanke des Helfens und Schenkens ist ja auch der Bibel entnommen und ebenso Nächstenliebe und Rücksichtsnahme gegenüber den Mitmenschen und die Zehn Gebote sollen ein einfaches Regelwerk sein für das menschliche Zusammenleben.
Glaub​e hat auch viel mit dem Wunder "Leben" zu tun!Wir können ja die Natur und alles Entstandene nur sehen durch die Geburt und das eigene Bestehen und Erleben,solange wir ein Leben in uns tragen!Mit dem Tod endet das alles wieder!Wir kehren zurück zur ursprünglichen Materie aus der wir entstanden sind.
Es ist schade,und dient der Sache nicht,wenn wir die Bibel einfach ausblenden.Es ist auch gut,dass es die Kirche gibt.Das Religion und alles,was dazu gehört halt auch missbraucht werden kann,ist halt eben menschlich und wer will kann es auf die heutige Zeit projezieren,wo statt der christliche Glaube nun wieder der Mensch selbst Herrgott spielen will,mit menschengemachten Klima-Veränderungen und der Möglichkeit diese selbst verändern zu können,wenn wir nur genug dafür blechen!Ablasshandel und Sünden-Vergebung nicht mehr durch Gott,sondern durch menschliche Obrigkeiten.Somit erweist sich die Bibel durchaus als aktuelles Buch und dass sich der Mensch auch nach Tausend Jahren nicht gross geändert hat.


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56%
(18 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2019

Die tragische Erzählung Ihrer Kindheit, Herr Peter, macht betroffen und erweckt sicher nicht nur bei mir entsprechendes Mitleid.
Eine Kindheit, in der weder die Weihnachtsgeschichte noch „irgendwelche sonstigen Hinweise auf die Religion“ geduldet wurden, in der ein Verbot galt, die Sonntagsschule zu besuchen und in der die eigene Mutter Bibeln ostentativ in den Abfalleimer wirft oder wütende Anrufe an die Schule tätigt, weil diese Christliche Werte pflegt, ist brutal und sinnentleert.

Verständlich, dass solche als Kind erlebte Hass-Prägung gegenüber jeglicher aus dem Glauben stammenden Ethik- und Moralvorstellungen ihre Spuren hinterlassen. Das geht dann soweit, dass solche wunden Seelen sich nur noch durch das immer wieder repetierte Narrativ von Morden, Unterdrückung, Inquisition, Kreuzzügen oder Kindesmissbrauch durch „die Kirche“ in ihrer Glaubensleere bestätigen müssen. Auch im Wissen darum, dass Kirche und Glaube völlig verschiedene Angelegenheiten sind.

Auch wenn ich Ihnen Recht gebe, hinsichtlich der völlig aus dem Ruder gelaufenen Vermarktung des Weihnachtsgedankens, so hoffe ich trotzdem, dass vielleicht eines dieser Lichter auch in Ihrem Herzen einen Hoffnungsschimmer zu entzünden vermag. Dann werden Sie darauf verzichten können, von Christus am umgedrehten Kreuz zu schwadronieren. Denn das ist das ultimative Symbol des Teufels. Es ist der Glaube an ihn, der die Welt in den Abgrund führt.



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20%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2019

"(...) In keinster Weise verbinde ich dies mit dem christlichen Glauben und der Geburt des Religionsgründers der Christen. (...)"

1) Die nicht historische biblische Figur "Jesus" ist nicht geboren worden. Dei Autoren haben ihm eine Geburt zugeordnet, weil Herrscher in der Antike u. a. eine Abstammung vorweisen mussten. Sie haben recht, Herr Peter, es ist also unsinnig, Jesu Geburtstag zu feiern – aber schön.

2) Da Jesus nicht gelebt hat, konnte er auch das Christentum nicht gründen; das hat die historische Person Saul/Paulus 44 nC getan. Die Autoren der Evangelien ordnen ihrem "Jesus" u. a. die Eigenschaft "strenger Jude" zu und einige Lehren, welche das Christentum übernommen hat.


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32%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2019

@ Daniel Peter

Dass Sie zwischen Materie und Geist nicht zu unterscheiden wissen, das sei Ihnen unbenommen. Trotzdem würde ich ein wenig mehr Zurückhaltung empfehlen, Herr Werner hat diesbezüglich ja schon gute Argumente, gute Arbeit geleistet. Danke Herr Nabulon. Trotzdem ihr Blog provoziert eine Gegendarstellung:

​Ich persönlich wünsche mir nicht mehr immer so viel Intoleranz, speziell von ihrer politisch materiellen Seite, sondern viel mehr kindliche Neugierde auf die wirklich wichtigen Dinge in dieser materiellen Welt, die bekanntlich individuell gedacht wie der Schnee an der Sonne. "Seit wie die Kinder", ja ist auch eine Empfehlung von Jesus Christus an alle Menschen dieser Welt, die noch nicht im totalen Materialismus gefangene Sklaven sind. "Dein Nächster ist dein Bruder und deine Schwester (im Geiste)". Dies will heissen NÄCHSTEN-Liebe PRIMÄR eben an 1. Stelle, danach FREMDEN-Liebe ebenso soweit die finanziellen Resourcen es eben noch gestatten. Den Massstab kann ja JEDER SELBER setzen.

Die alten geistigen Schriften alter WEISEN, so auch in der Bibel 1.Korinther 7,25-28 haben ewig geistige Gültigkeit. Das was da geschrieben steht ist heute doch aktueller denn je. Aber um diese "geistigen Diamanten" erfassen zu können, dies setzt Bescheidenheit und Demut voraus, klar Mangelware in unserer hektischen, globalisierten materiellen Zeitqualität. Ich selber habe schon aus der Geschichte jedenfalls gelernt, nämlich dass je mehr materiellen Wohlstand (der Tanz um das goldene Kalb) vorherrscht, je mehr entfernen sich die Menschen voneinander, i.d. Gesellschaft, i.d. Familie, i.d. Partnerschaften, immer möglichst äusserst leidvoll, ein zwangsläufig unbewusst geistiger "Mutations-Prozess" eben. Das genau Umgekehrte passiert i.d. materiell ärmeren Kulturen. Geistige Erkenntnisse erfolgen - in beiden Gesellschaftsformen - immer (fast) ausschliesslich über den materiellen LEIDENSWEG. Speziell Jesus CHRISTUS hat ja durch seinen ganz bewusst gewählten Leidensweg davon selber Zeugnis abgelegt. Kinder verstehen dies ehrlicher und schneller, weshalb Jesus Christus sie liebte. Wer Kinder speziell i.d. Weihnachtszeit in ihren Augen den Glanz, dies Strahlen entdecken durfte, erhaschte womöglich bereits einen Augenblick des geistigen Paradieses. Deshalb postulierte Jesus auch für uns Erwachsene was folgt:

"Seit wie die Kinder".

Kurzfassung: Heute führt der geistige Erkenntnisweg (fast) immer primär über die grösstmöglichen LEIDEN in den menschlichen PARTNERSCHAFTEN. Der Genderismus führte ja dazu, nämlich dass Männern, Vätern ihre Kinder entzogen und finanziell bis auf das Existenzminimum von den materiell diabolischen "Weibern" abgezockt werden können, gesetzlich sanktioniert, Schuldfrage abgeschafft. Der ganze heutige aktiv gelebte materielle Satanismus führte ebenfalls heute ganz offensichtlich dazu, nämlich dass das Weib (kommt positiv von weiblich) einerseits keine Kinder mehr gebären wollen, anderseits in mehreren Ländern bereits "Frauen" an der Spitze der Armeen stehen, explizit genau dort wo das Handwerk immer ein von Gnade loses TÖTEN oberstes Gebot ist, nämlich Leben in den Tod zu schicken. Eine Frau die niemals ein Gewehr i.d. Händen hielt, nie im Kampfanzug über eine Kampfbahn im Knöchel tiefen Schlamm sich vorwärts kämpfte unter Kugelsalven, hat die denn Ahnung von den Schrecken eines tatsächlichen Krieges?

Über die EHE", 1.Korinther 7,25-28:

"Warst du ein Sklave?

Dann mache dir deswegen keine Sorgen. Wenn du allerdings die Gelegenheit hast, frei zu kommen, dann nutze sie. 22 Und denke daran: Wenn du ein Sklave warst, als der Herr dich berief, dann bist du jetzt ein Freigelassener vor Gott. Und wenn du frei warst, als der Herr dich berief, dann bist du jetzt ein Sklave von Christus. 23 Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt, deshalb werdet nicht Sklaven von Menschen. 24 Und so sage ich euch, liebe Brüder: Bleibt so vor Gott, wie ihr wart, als er euch berief. 25 Nun zu den jungen Frauen[5], die noch nicht verheiratet sind. Für sie habe ich kein Gebot des Herrn. Aber ich gebe euch einen Rat als jemand,

dem Gott Einsichten geschenkt hat,

denen ihr vertrauen könnt. 26 Wegen der schweren Zeiten, die uns bevorstehen, halte ich es für das Beste, wenn ein Mensch unverheiratet bleibt. 27 Wenn du eine Frau hast,

dann löse die Ehe nicht auf. Wenn du keine Frau hast, dann heirate nicht.

28 Solltest du aber doch heiraten, so ist das keine Sünde. Und auch wenn eine junge Frau heiratet, ist das keine Sünde. Allerdings würde ich euch gern die zusätzlichen Belastungen ersparen, die mit einer Ehe verbunden sind. 29 Eines ist sicher, liebe Brüder: Die Zeit, die noch bleibt, ist kurz; deshalb sollen die Männer ihre Ehe nicht zu ihrem wichtigsten Lebensinhalt machen. 30 Weder Traurigkeit noch Freude oder Wohlstand sollen jemanden davon abhalten, Gott mit allen Kräften zu dienen. 31 Wer häufig mit den Angelegenheiten dieser Welt in Berührung kommt, sollte sie nutzen, ohne sich an sie zu binden, denn die Welt und alles, was zu ihr gehört, WIRD VERGEHEN."

Quellen​angabe: "Alles über die EHE", 1.Korinther 7,25-28:

https://w​ww.bibleserver.com/NL​B/1.Korinther7%2C25-2​8

Weihnachten, von einem spirituellen Erwachen:

https://​az.www.vimentis.ch/f/dia​log/readarticle/naech​sten-liebe/




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32%
(19 Stimmen)
Ernst Jacob sagte November 2019

> Als konfessionsloser Agnostiker lassen mich Gebete und Bibelsprüche unberührt

Ganz offenbar nicht, sonst würden Sie ja auch gar nicht darüber schreiben. Aber wie auch immer, das Einzige, was uns doch wirklich von Tieren unterscheidet, ist der Glaube. Würden wir nämlich nichts glauben, so gäbe es auch keinen Fortschritt, und wir wären wie Tiere, dem ausgeliefert, was und wie es den Tieren vorgegeben ist. Der Glaube ist das, was uns vorwärts brachte, was immer auch 'vorwärts' bedeuten mag. Und das setzt natürlich auch voraus, dass man sich gewisse Vorbilder schuf, wie die Götter, und einen Teufel, mit Sühne und ewiger Verdammnis, für die, die sich nicht regelkonform auf dieser Erde verhalten.

Und es gibt auch keine Alternativen, zumindest nicht, wenn man plant, eine Gesellschaft zu haben, die sich an gewissen 'göttlichen' Werten orientieren kann. Diese Tatsachen aber zu verneinen, ohne gleichzeitig eine valable Alternative aufzuzeigen, ist ein sinnloser Versuch, der Menschheit gemeinsame Werte vermitteln zu wollen, mit welchen sie zu leben imstande wäre.

Es ist wie im Verkehr, ohne Regeln, die für alle Gültigkeit haben, und bei Missachtung geandet werden, würde sich keine Sau an Regeln halten. Und auch der Intellekt der Individuen variiert ja von 1 bis 100, nimmt man der Masse also den Glauben, so nimmt man ihnen auch das Fundament, um irgendwie gemeinsam weiter zu kommen.

Es wäre die reine Anarchie. Ob man es glauben will oder nicht.


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(20 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

Jesus gehört zur Weihnachten, das ist als Kultur Stück um Stück gewachsen.
Daraus resultierend die heutige Moderen Welt, mit all ihren Ecken und Kanten. Ob das Aberglaube oder Glaube ist, interessiert nicht. Es braucht auch keine Beweise, ob oder ob nicht.
Da nichts ewig ist, ändert sich das möglicherweise einmal, aber ich werde daran festhalten. Es gehört so zu unserer Kultur.


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