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Asylchaos in der Schweiz

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Das zu­neh­mend von brei­ten Bevölkerungskreises als sol­ches emp­fun­dene Asylchaos be­las­tet die Ak­zep­tanz der schwei­ze­ri­schen Mi­gra­ti­ons­po­li­t​ik. Hand­lungs­be­darf ist drin­gend ge­ge­ben. In einer de­tail­lier­ten Stu­die hat die FDP Schweiz dar­ge­legt, dass keine wei­te­ren Gesetzesverschärfunge​n er­for­der­lich sind, um die Si­tua­tion in ge­ord­nete Bah­nen zu le­gen.

Junge Männer aus Nordafrika überfordern das Asylland Schweiz. Nicht staatliche Verfolgung, sondern fehlende Zukunftsperspektiven veranlassen sie zur Ausreise. Angekommen im europäischen Raum, wandern sie meist über Italien in das Zielland Schweiz. Dass sie an unserem Wohlstand teilhaben wollen, ist verständlich. Sie erfüllen jedoch die ausländerrechtlichen Kriterien für eine legale Einwanderung in keinerlei Hinsicht. Sie wählen deshalb die Asylschiene und strapazieren als Asylsuchende im Schutze des vorläufigen Bleiberechts die vorhandenen Asylstrukturen.

Dess​en ungeachtet scheinen das Bundesamt für Migration (BFM) und das Bundesverwaltungsgeri​cht (BVGer) im alltäglichen Trott der gewachsenen Asylbürokratie zu verharren. Statt mit den verfügbaren oder kurzfristig erhältlich zu machenden Mitteln dieser unhaltbaren Entwicklung Einhalt zu gebieten, beschäftigt sich das BFM mit sich selbst. In Arbeitsgruppen wird weiter theoretisiert und die zeitgerechte Behandlung der Asylgesuche wird auf die lange Bank geschoben. Die Führung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) kümmert sich zu wenig konsequent um die Problematik und scheint das Problem aussitzen zu wollen. In den letzten Jahren wurden im BFM funktionierende Strukturen zerschlagen und erfahrenes Personal entlassen oder demotiviert. Mit dem Wechsel von der aufgaben- zur prozessorientierten Struktur scheint man im BFM das Verständnis für zentrale Aufgaben verloren zu haben.

Unter dem Vorwand, zur Beschleunigung der Asylverfahren brauche es mittel- bis langfristig weitere Gesetzesänderungen, sollen der Rechtsschutz ausgebaut und die Verfahren noch weiter verkompliziert werden. Bisherige Versprechungen über die Wirkung von Gesetzesrevisionen, personellen Aufstockungen und Reorganisationen haben sich als Worthülsen erwiesen. Im Auftrag der Staatspolitischen Kommission des Ständerates hat das EJPD den IST-Zustand erhoben und dabei festgestellt, dass selbst einfachste Verfahren verschleppt und der rasche Vollzug der Ausreise verschlampt wird. So benötigte das BFM durchschnittlich 120 Tage, um im sogenannten Dublin-Verfahren den Entscheid über die Rücküberstellung von Asylsuchenden in den für die Durchführung des Asylverfahrens und den Vollzug der Wegweisung zuständigen EU-Staat zu erlassen. Bis zum rechtskräftigen Abschluss eines Asyl- und Wegweisungsverfahrens​ benötigten BFM und BVGer zusammen gar über 1’150 Tage. Die Gesamtdauer von der Einreichung des Asylgesuchs bis zur Ausreise aus der Schweiz oder bis zu einer Aufenthaltsregelung für abgewiesene Asylsuchende beträgt sogar 1’400 Tage. Dies ist nicht akzeptabel. Nicht Visionen, sondern Taten sind nun gefordert.

Die Verantwortlichen des EJPD, BFM und BVGer müssen ihre Führungsverantwortung​ endlich wahrnehmen. Werden die Prioritäten anders gesetzt, lassen sich mit den verfügbaren Mitteln Grundsätze konkretisieren, wonach die Schweiz ihrer humanitären Tradition treu bleibt, indessen den Missbrauch des Asylrechts nicht duldet. Diese Handlungsoption ist realistisch, sofort umsetzbar und stützt sich auf das geltende Asyl-und Ausländerrecht.

Am 1. September 2010 ist die Restrukturierung des BFM mit dem Ziel einer Effizienzsteigerung in Kraft getreten. Deren Ziel waren Effizienzsteigerungen​, damit die aktuellen und bevorstehenden Herausforderungen im Migrationsbereich besser bewältigt werden können. Das BFM wurde von einer aufgabenorientierten in eine prozessorientierte Struktur überführt. Die BFM-Direktion hat eine vertiefte Rollenanalyse vorgenommen, um sicherzustellen, dass die ausgeschriebenen Kaderstellen optimal besetzt werden. Die Kaderstellen sind im Hinblick auf die operativen und strategischen Bedürfnisse des Amtes und im Interesse der Neuausrichtung besetzt worden. Mit Synergiegewinnen und Effizienzsteigerungen​ wurde insbesondere für den Bereich des Asylverfahrens eine Produktionssteigerung​ von 20 Prozent binnen weniger Monate in Aussicht gestellt. Das BFM verfügt über rund 700 Stellen. Davon wird rund die Hälfte in dem für die Behandlung der Asylgesuche zuständigen Führungsbereich eingesetzt. Im BFM sind 70 Personen befähigt, qualifizierte Anhörungen zu den Asylgründen durchzuführen. Das BFM wäre damit in der Lage, pro Jahr 12'000 Asylanhörungen durchzu-führen.

Beim​ Bundesverwaltungsgeri​cht (BVGer) befassen sich zwei Abteilungen schwerpunktmäs-sig mit Beschwerden gegen Verfügungen des BFM betreffend Ablehnung von Asylgesuchen bzw. Nichteintreten auf solche und Wegweisungen. In diesen Abteilungen arbeiten 26 Rich-terinnen und Richter sowie über 80 Gerichtsschreiberinne​n und Gerichtsschreiber.

D​as BFM verfügt in den Empfangs- und Verfahrenszentren (EVZ) über 1'200 Plätze. Die Abklärungen des BFM haben ergeben, dass es zur Erfüllung seines Auftrags über mindestens 1'900 Plätze verfügen müsste. Das Militärdepartement (VBS) verfügt in Truppenunterkünften über rund 7'000 Plätze, die kaum oder gar nicht mehr genutzt werden. Kooperiert das BFM mit dem VBS, den Standortkantonen und -gemeinden, wird es die ihm fehlenden Unterbringungsplätze in Erstaufnahmestrukture​n rasch in Betrieb nehmen können. Die jüngst von den Kantonen Bern, Uri und Graubünden erklärte Hilfsbereitschaft sind nur Beispiele dafür.

Die Kooperationsbereitsch​aft liegt auch im Interesse der Kantone und Gemeinden, dürfen sie doch damit rechnen, vom Bund weniger Asylsuchende zugeteilt zu erhalten, für welche sie zu sorgen haben. In der Schweiz stehen zudem 476 Haftplätze für den Vollzug der Vorbereitungs-, Ausschaffungs- und Durchsetzungshaft zur Verfügung. Die Rückführungsquote bei Anordnung der Ausschaffungshaft beträgt 96 Prozent.

Das geltende Gesetzesrecht enthält sowohl Rechtsgrundlagen über die Fürsorgezuständigkeit​ des Bundes während des Aufenthaltes in den Empfangs- und Unterbringungsstruktu​ren des Bundes10 als auch über die verschiedenen Verfahrenskategorien mit den entsprechend für BFM und BVGer verbindlichen Behandlungsfristen. Allenfalls notwendige Änderungen des Verordnungsrechts können vom Bundesrat rasch beschlossen werden. Gleiches gilt für die Verordnungen und Vollzugsweisungen des EJPD sowie des BFM.

Fazit:

● Das Asyl- und Ausländerrecht in der heute gültigen Fassung enthält die Rechtsgrund-lagen, um auf die aktuelle Situation im Asylbereich adäquat zu reagieren.

● Es enthält mehr als ausreichende Bestimmungen, um die Asylsuchenden mittels Präsenzpflicht in zentralen Bundesunterkünften unterzubringen.

● Asylsuchende sollen in der Regel nicht mehr auf die Kantone verteilt werden. Entsprechend müssen die Kapazitäten der Empfangs- und Verfahrenszentren rasch und massiv erhöht werden. Dazu müssen auch nicht mehr benötigte Truppenunterkünfte eingesetzt werden.

● Die im geltende Recht enthaltenen, kurzen Verfahrens- und Behandlungsfristen sind zwingend anzuwenden.

● Befragung und Anhörung haben umgehend zu erfolgen. Straffällige, Randalierende und von der Polizei aufgegriffene Asylsuchende, die sich bereits in einem Kanton aufhalten, sind umgehend Bundeszentren zuzuweisen. Deren Verfahren sind vorzuziehen und rasch abzuschliessen.

● Das geltende Recht gewährleistet mit seinen Verfahrensgarantien ein rechtsstaatlich korrektes Verfahren. Von einem weiteren, vorgesehenen Ausbau der Verfahrensgarantien ist abzusehen.

● Das BFM und das BVGer verfügen über das erforderliche Personal, um Verfahren, in denen die Anordnung des Vollzugs der Wegweisung vorauszusehen und durchführbar ist, entsprechend den gesetzlich vorgeschriebenen Behandlungsfristen zu erledigen.

● Es ist realistisch, dass das BFM die für die Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen erforderlichen zusätzlichen Unterbringungsplätze kurzfristig erhältlich machen kann. Es bedarf einzig einer guten Kooperation zwischen BFM und VBS einerseits und diesen Bundesbehörden mit denjenigen der Standortkantone und -gemeinden anderseits.

● Von der Vorsteherin des EJPD wird erwartet, dass sie die lethargisch-träumeris​che Führung des BFM auf den Boden der Realität zurückholt. Nicht die Erarbeitung weiterer Visionen sind nötig, sondern die zügige Abarbeitung der hängigen Verfahren und die sofortige Umsetzung der gesetzliche vorgeschriebenen Massnahmen.

Rasches und entschlossenes Handeln ist dringend nötig. Nur so kann ein noch grösserer Strom von Wirtschaftsflüchtling​en verhindert werden und die nötige Kapazität für echte Flüchtlinge freigehalten werden, da Schlepperbanden die politische Entwicklung in Zielländern wie die Schweiz verfolgen.

Rasches Handeln ist auch eine Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung. Es besteht die Gefahr, dass die Untätigkeit im Asylbereich sowie Fehler beim Familiennachzug unqualifizierter Personen aus Drittstaaten die gesamte Migrationspolitik in Verruf bringen. Das gefährdet die Personenfreizügigkeit​ und damit die Bilateralen Verträge mit der EU.

Eine Priorisierung der Verfahren für offensichtliche Nichtflüchtlinge mit der Zuweisung eines Aufenthaltsortes in den Aufnahmestrukturen des Bundes, hat sich bereits in einer vergleichbaren Situation im Jahre 1988 bewährt. Mit seinen Beschlüssen im Rahmen des sogenannten „Verfahren 88“ hatte der Bundesrat damals erfolgreich Massnahmen gegen die illegale Einwanderung junger, arbeitsuchender Männer ergriffen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse wurden in der Folge ins Gesetz überführt. Sie sind heute dringendst zu nutzen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(14 Stimmen)
Heinz Mahler sagte October 2012

2Milliarden Pro Jahr für den illegalen Backpackertourismus sind sicher zu viel. Jedenfalls wenn bei den Behinderten gespart wird, 5 Stunden im eigenen Kot liegen müssen und auch nur noch das billigste Essen aufgetischt bekommen.

Ausserdem löst Asyl keine Probleme, es schafft nur neue welche wieder mit Geld zugedeckt werden müssen. Solidarität soll erst mal in der Schweiz realisiert werden.


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33%
(15 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2012

Wo bleibt die Solidarität gegenüber der Bevölkerung hier
(inkl. Ausländer), wenn die Grünen & Linken ständig proklamieren, die (Schein) Asylanten seien alles Engel, denen unbedingt geholfen werden müsse. Gem. Ex-Migrations-Chef Hr. du Bois-Reymond sind aber die Mehrzahl z.B. der Nigerianer kriminell wie folgt;

http://poli​ zeibericht.ch/ger_det​ ails_26173/Schweiz_Ch​ ef_des_Bundesamtes_fu​ er_Migration_kritisie​ rt_Asylpraxis_bei_nig​ erianischen_Asylbewer​ bern_-_Die_meisten_si​ nd_kriminell_-_Ist_er​ _jetzt_ein_Rassist.ht​ ml

Hat BR S. Summaruga Hr. Reymond jetzt abgesetzt, nur weil er diese Wahrheiten betr. Nigerianer frei ausgesprochen hat wie folgt ?;
Die meisten Nigerianer seien kriminell, werden von Familienclans in die Schweiz
geschleust zum Drogen dealen. Sie bekommen hier freie Kost und Unterkunft, sie würden über die Naivität von uns Schweizern so noch lachen. Das traurige dabei, dass sie unsere Jugend gleichzeitig mit Drogen verseuchen, also kaputtmachen.
Sieht so Dankbarkeit für unsere CH-Gastfreundschaft aus ?
Die JUSO, die Grünen, die Flüchtlingshilfe unterstützen diese brutale Kriminalität mit ihrer grenzenlosen Naivität auch noch. Ihnen sei darum wärmstens empfohlen, nehmt doch mal selber für mindestens 6 Monate einen Nigerianer oder Tunesier bei Euch auf, dann habt ihr Erfahrungen aus der Praxis, werdet glaubwürdiger.
„1 Gramm Handeln ist mehr Wert als 1 Tonne der Predigten“. (M. Ghandi)
Wer sich über die Gedankenwelt & Beweggründe von z.B. Tunesier oder Nigerianer
aus erster Hand orientieren will, wie sie auf verachtungswürdige Art & Weise vornehmlich auch noch schweizer- & deutsche Frauen missbrauchen, um unter allen Umständen in eine Aufenthaltsbewilligun​g zu kommen, kann sich hier über die brutalste Realität selber informieren;

http:​//www.1001geschichte.​de/wahre-geschichten-​221/
http://forum.10​01geschichte.de/

S​ogar vor der Zeugung von Kindern, die dann nach Erhalt der Aufenthaltsbewilligun​g vielfach als Waisen einfach im Elend zurückgelassen werden, ist da vielfach die Rede. Dieses Verhalten ist MENSCHENVERACHTEND.
​Für die Mütter ist die später bittere Erkenntnis des Betruges natürlich auch eine seelisches Tschernobyl, nur diese haben sich ihr Schicksal wenigstens äusserst naiv ja selber gewählt.
Dieses Bezness (Geschäft durch geheuchelte Liebe) wird in obgenannten Links
schonungslos enttarnt, was viele naive Frauen zukünftig vor ähnlich traurigem
Schicksal bewahren möge. Aus diesem Grunde hat es eine direkt Betroffene Frau
ja auch im Internet aufgeschaltet.
Philipp Müller sieht die Problematik goldrichtig & wäre als Chef des Immigrations- amtes an der richtigen Stelle, noch besser als Bundesrat an Stelle v. BR Summaruga. Diese wird das Problem jedenfalls nicht lösen, weil ihr meiner Meinung der Wille fehlt, den offensichtlichen Missständen (u.a. Scheinehen) endlich wirksam zu begegnen. Sie ist mitverantwortlich, was den vielen Frauen & Kindern für ein Leidangetan wird von diesen Macho-Beznessern.
Von den Millionen
Mehrkosten​, die dadurch den Steuerzahlenden Mitbürgern entstehen, ganz zu Schweigen. Zusätzlich wird der
Status der ca. 2-3 % echten Flüchtlinge (an Leib & Leben Bedrohte) in den Dreck gezogen.




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42%
(12 Stimmen)
Daniel Rebmann sagte January 2012

Einige grundsätzliche Fragen (von denen ich leider keine Ahnung habe):

- Nehmen überaus reiche Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder ganz allgemein asiatische Länder überhaupt Asylanten auf? Wenn nein, wäre es wünschenswert, wenn muslimische Länder vermehrt muslimische Flüchtlinge aufnehmen würden - der Stabilität Europas zu Liebe..

- Sind eigentlich nur westliche Staaten dazu verpflichtet, gewisse Kontingente an Asylanten aufzunehmen? Wenn ja, weshalb? Und wer bestimmt das? Weshalb werden diese nicht auf die ganze Welt verteilt?

Ich denke, dass es förderlich wäre, wenn ein Asylant in eine einigermassen vertraute Gegend kommen würde (Kultur, Werte, Religion, z.B. Tunesier nach Saudi-Arabien).

Di​e Integration bei einem grossen Teil der Muslime kann als gescheitert betrachtet werden und wird uns in Europa in den nächsten Jahren/Jahrzehnten noch sehr, sehr viel Kopfzerbrechen bereiten. In hundert Jahren wird es uns ergehen wie damals den Orientchristen - man braucht keine herausragenden analytischen Fähigkeiten, um das zu begreifen.

Nachste​hend zwei Videos, die zu denken geben sollte. Bitte: Wenn ihr den Titel lest und gleich schäumt, schaut den Video bitte trotzdem kurz - einseitige Berichterstattung sollte ja eigentlich kein Mensch wollen!

http://www​.youtube.com/watch?v=​QeTTWSFwaRE&feature=f​vwrel&fb_source=messa​ge
http://www.youtub​e.com/watch?v=hTheVwj​64k8


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41%
(17 Stimmen)
Hammond Winton sagte September 2011

Angesichts des letzten Kommentars: Wie lange müssen die Schweizer Bürger und Steuerzahler sich noch veräppeln lassen? Die letzte Asylgesetz- und Ausländerrechtsrevisi​on schon mehrere Jahre zurück, aber Widmer-Schlumpf und Sommaruga nahmen kamen ihrem Amtseid offenbar nicht sehr vorbildlich nach...

(Die letzte Asylgesetzesrevision trat beispielsweise am 1.1.2008 in Kraft! siehe www.admin.ch/ch/d/por​e/rf/cr/2002/20021779​.html )


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53%
(17 Stimmen)
Hammond Winton sagte September 2011

Und während dessen steigen die Kosten munter weiter, die Umsetzung der letzten Asylgesetzänderung wird weiter verschleppt etc.
www.tagesanzeig​er.ch/schweiz/standar​d/AfrikaFluechtlinge-​lassen-Asylkosten-exp​lodieren/story/248036​46
[...]
"Im Jahr 2010 betrug der Gesamtaufwand des Amtes noch 931 Millionen Franken. 2011 wird der Aufwand bereits gut eine Milliarde Franken betragen. Für das Jahr 2012 rechnet die Migrationsbehörde nun gar mit Ausgaben von über 1,1 Milliarden Franken."
[...]
Er​ sagt: «Extrem kostentreibend ist vor allem die sehr lange Verfahrensdauer von durchschnittlich 1400 Tagen ab Einreichung des Asylgesuches bis zum Abschluss des Verfahrens.» Würden die Verfahren weniger lang dauern, könnten jene Menschen, die kein Anrecht auf Asyl hätten, viel früher zurückgeführt werden. Am Gesetz liege es nicht, dass die Verfahren so lange dauerten.
[...]
"E​r habe als Mitautor anhand einer detaillierten Studie im Juli 2011 ausdrücklich nachgewiesen, dass die Verfahren schon mit dem geltenden Asyl- und Ausländerrecht massiv beschleunigt werden könnten, sagt Müller. «Im heutigen Gesetz sind bereits sehr kurze Verfahrensfristen.» Müller sieht die Ursache des Missstandes mehr im Amt selber: «Durch den jahrelangen Umbau des Bundesamtes für Migration sind die Umsetzung und der Vollzug des geltenden Rechts vertrödelt worden. Daraus entstand ein hoher Pendenzenberg, der nun dringendst abgebaut werden muss.»"


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78%
(41 Stimmen)
Rudolf Mohler sagte August 2011


Man kann Nationalrat Philipp Müller nur zustimmen. Mit seiner Arbeit zeigt er auf, daß sich in der eidgnössischen Politik noch nicht alle bezüglich der Asyl-Thematik in diesem einfältigen parteipolitischen Grabenkampf von SVP-igen "Asylantenbekämpfern​" und linksromantischen Weltbeglückern verloren haben.

Vom englischen Premierminister Winston Churchill stammt der Satz "War is too difficult to be left to the Generals." ("Krieg ist zu schwierig, um den Generalen überlassen zu bleiben."). Und genau so ist es mit der Asylpolitik: "Asylpolitik ist zu schwierig, um den Parteipropagandisten überlassen zu bleiben."

Asylpolitik verlangt sachkundige, vernünftige und lösungsorientierte Politiker, die den Ausgleich zwischen der Verpflichtung eines humanen Staates und den berechtigten Anliegen seiner Bevölkerung herstellen wollen. Philipp Müller gehört zu den leider wenigen, die ihr Engagement und ihre Zeit darauf verwenden.


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50%
(56 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Sehr geehrter Herr Martin Meier
Die SVP unternimmt nicht nur etwas gegen das Asylwesen, sondern noch viel mehr.
Steuersenkung ist unter anderem auch dabei.
Freundliche Grüsse


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46%
(28 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Vielleicht bekommen wir noch Asylanten der ganz andere Art:

http://alles-​schallundrauch.blogsp​ot.com/2011/08/bekomm​t-die-schweiz-einen-n​euen-kanton.html


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29%
(31 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Für alle denen es im Parteiengezänk langsam zu eng wird und die sich mit keiner richtig identifizieren können ist dieser Link vielleicht interessant:

http:​//www.parteifrei.ch/


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58%
(45 Stimmen)
Hansrudi Narr sagte August 2011

¨Braucht die FDP diese Werbung auch noch.

Besser Handeln und nachdenken so löst man Probleme Ihr in Bern mit euerem "Chaschberlitheater​" taugt so oder so nichts.


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73%
(40 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte August 2011

Sehr geehrter Herr Nationalrat Müller

Das Parlament scheint die Politik nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Als bürgerlicher Politiker sollten Sie in dieser Angelegenheit einen positiven Einfluss wahrnehmen. Oder glauben Sie die Bevölkerung könne ihnen helfen das «Asylchaos» zu stoppen?

Die Leistungen dieser Legislatur sind schon sehr eigenartig. Eine Verfilmung könnte der Bevölkerung die Hintergründe aufzeigen.


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28%
(64 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte August 2011

In diesem Blog wird mit zweierlei Mass gemessen. Ausländer dürfen nicht gegen Schweizer pöbeln. Bin ich einverstanden.

Sch​weizer (mehrheitlich aus der politisch rechten Ecke) dürfen sehr wohl gegen die bösen Linken pöbeln.
Wer sich dagegen zur Wehr setzt, dessen Blogs werden gelöscht. Ich nenne das Zensur.


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39%
(23 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Dieser Kommentar widme ich speziell nur einer Person hier im blogg. Herrn HaRu WEBER
Sehr geehrter Herr Weber Ihr Traum kann sich auch noch erfüllen.
Wir stehen ganz stark hinter Ihnen und kämpfen für Ihr Recht so wie die alten Eidgenossen Einer für alle alle für einen!!!
ich wünsche Ihnen noch ein hohes Pensionsalter und einen
angenehmeren Lebensabend
Freundli​che Grüsse eine echte Eidgenossin
Übrigens​ der Ballenberg würde Ihnen auch heute noch gefallen.



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42%
(26 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Dieser Kommentar gilt speziell einem älteren Herrn im Pensionsalter Herrn Weber Haru
Gemeinsam stehen wir hinter Ihnen Sie haben nicht vergebens in Ihrem Leben gearbeitet.
Ich wünsche Ihnen noch ein hohes Alter und einen angenehmen Lebensabend.
"Alle für einen und einer für Alle."



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68%
(65 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte gerade eben

Herr Blocher hatte das schon Damals X mal gepredigt, was wir Heute für ein Chaos haben werden. Und siehe da??????
Er hatte Recht.
Nennt mir ein Argument, warum Wir die KRIMINELLEN AUSLÄNDER IN UNSERER HEIMAT NOCH ERNÄHREN SOLLTEN (Sorry kann leider nicht grösser Schreiben) Jedem Bürger, dem Herrn Rudolf Minger und Herr General Guisan ein Begriff ist wählt SVP= (Bürger Bauern Gewerbe)Partei. Oder,wer von Euch findet das Lustig wenn unsere ältere Generation und unsere Kinder darunter Leiden müssen.
Die Tun das bereits schon falls es niemandem aufgefallen ist!!! Schämt Euch Eine noch echte Eidgenossin


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