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Ausfuhr von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten!

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Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung, die einmal bös bestraft werden wird, wie beim Bankkundengeheimnis! Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Die Kriegsmaterialausfuhr​ ist eine Schande für das Rotkreuz-Ursprungslan​d Schweiz!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Karlos Gutier sagte March 2019

Jawohl, Armeeschokolade und Panzerkäse darf nicht exportiert werden !


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Hans Knall sagte March 2019

Mich würde noch interessieren, Herr Schneider, wie sich Ihrer Ansicht nach die Schweiz zu WaffenIMPORTEN aus kriegsführenden Ländern stellen sollte.
Vielleicht könnte ja den Flüchtlingsströmen auch ein diesbezüglich kongruentes Verhalten zugesprochen werden…?


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Franz Krähenbühl parteifrei sagte March 2019

Es gibt Leute die glauben, wenn niemand Waffen produzieren würde, gäbe es keine Kriege.
Diese Annahme ist grundsätzlich falsch.
Man kann auch mit Gebrauchsgegenständen​​ und sogar mit Chemie und Biologie Kriege führen und Menschen töten. Aber man kann sich nur sehr beschränkt verteidigen.

Wenn nun die Schweizer Armee Gewehre hat und niemand liefert die Munition dazu, ist diese Armee nichts wert. So einfach ist die Geschichte. Um Munition herzustellen braucht es auch eine Möglichkeit, diese zu exportieren. Andernfalls ist es unmöglich, die Löhne und Sozialleistungen des Fachpersonals zu finanzieren.

Das muss ich doch einem Volkswirtschaftler nicht erklären!


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(12 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2019

Gemäss aktueller Statistik steigen die Waffenexporte.

Nr.​ 1 ist die USA gefolgt mit grossen Abstand von Russland.

Wen interessiert es schon, ob die Schweiz Waffen exportiert? Dann exportieren andere nach Saudi Arabien, Pakistan, Indien, etc.

Umso besser für zukünftige Grossmächte, die zukünftig widerstandsfrei die Schweiz erobern wollen.

Im Grunde ist es peinlich, die Verdienste eines einzelnen für den gesamten Staat zu reklamieren.


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(13 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte March 2019

Ich denke dieser Moralismus über den Verkauf von Waffen ist zweischneidig.Einerse​its können Waffen durchaus auch einen Krieg verhindern,weil sie einem Volk oder Nation zu Stärke verhelfen,und unheilvolle Kräfte erst gar nicht den Versuch machen,einen Krieg zu riskieren.Ja ich gehe so weit,dass ich behaupte, waffenlos zu sein birgt das grössere Risiko,von Okkupation und Besetzung sozusagen zum "Nulltarif".Es hat ja immer einen Grund,warum sich jemand Waffen besorgt.Der eine Grund ist die Ausübung von Macht und Unterdrückung durch eine überlegene Institution,welche gewisse Dinge und Ziele erreichen will.Der andere Grund ist Widerstand gegen solche Machenschaften.Und dann gibt es die "erhabenste" von allen,die Verteidigung seiner Freiheit und Unabhängigkeit!Dazu eben benötigt man halt auch Waffen!Unsere Sturmgewehre von der SIG waren einst die Besten der Welt.!Sie wurden auch an die Schweizer Armee geliefert.Ueberleben kann eine Firma aber nur,wenn sie auch einen Gewinn erwirtschaftet und die Waffen auch an weitere Empfänger verkaufen kann.So sind die Geschäfte eben auch ein Teil der Selbstverteidigung.Un​d weil Kriege nie sauber sind,können auch die Geschäfte von Waffen nie ganz sauber sein,sondern werden immer ein Teil sein von Tragödien und Unheil und eben auch Verbrechen an der Menschheit.Verbote wären zwar hold und ehrlich,können aber auch die Gefährdung und Nachteile für ein Land in sich bergen,so dass man auch bei Verteidigungsfragen mehr und mehr von ausländischem "Goodwill" abhängig wird.Darum kann es ein Waffenexport-Verbot gewiss auch nicht sein.


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(15 Stimmen)
Ernst Jacob sagte March 2019

> Die Kriegsmaterialausfuhr​​​ ist eine Schande für das Rotkreuz-Ursprungslan​​​d Schweiz!

Es wäre sehr viel besser, sich nicht immer mit fremdem Federn schmücken zu wollen, es ist eher ein reiner Zufall, dass Henri Dunant in Genf ansässig war, und nicht ein paar Kilometer weiter westlich. Zudem galten zu dieser Zeit noch ganz andere Regeln in diesem Land, denn es ist ja noch nicht so sehr lange her, als sich die Katholiken und Reformierten noch gegenseitig totschlugen. Und als Sozialstaat war unser Land auch noch längst nicht bekannt, in einer Zeit als man in Deutschland bereits ein Rentensystem hatte. Sonst wären ja die Linken auch nicht vor knapp 100 Jahren demonstrieren gegangen, und es hätte auch keine toten Arbeiter in Genf gegeben.

Eine Schande ist es daher sicher nicht, sondern eher doch eine weitere Möglichkeit, mit den gelebten Realitäten einfach umzugehen, und endlich einmal zur Kenntnis zu nehmen, dass auch die Waffenindustrie einem Haufen Leuten in diesem Land Arbeit und Brot verschafft, auf technisch höchstem Niveau.

Wenn schon, müsste man doch einfach den Krieg verbieten. Aber das funktioniert halt auch nicht, vielfach nicht einmal Zuhause. Und gäbe es keine Schusswaffen mehr, würde man sich halt wieder von Hand totschlagen, oder mit dem Hammer. Es ist daher wirklich sinnfrei, unser Land, und nur auf unsere eigenen Kosten, zur kriegswaffenfreien Zone erklären zu wollen, kein einziger Mensch würde deshalb überleben, der sonst irgendwo durch Schusswaffen stirbt.

Eine reine Wohlfühl-Idee, wie so Vieles in diesem nach aussen hin so friedlichen Land. Typisch, und sehr passend dazu.



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Georg Bender sagte March 2019

Herr Ernst Jacob
Mit der Art (ob sinnvoll sei dahingestellt) Beschäftigung gehe ich mit Ihnen einig. Jedoch nicht dem Brot, jedoch nicht. Die Auswirkung, soll man endlich begreifen, der Geldschöpfung als Schuldengeldumlagevol​umen zur Abdeckung der Leistungserbringung, erzeugt keinen Mangel! Wir leben in einer Steuer- und Sozialmarktwirtschaft​, es ist alles in den Preisen einkalkuliert. Darum sind wir auch keine Zahler sondern als Verbraucher und Nutzer der Leistungserbringung, nur Käufer mit dem zugeordneten Geld!

Die ewige Mär von fehlendem Geld sollte doch im Geist des 21. JH. angekommen sein?


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(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2019

Jawohl Herr Bender, sowohl Kriegskosten wie Wiederaufbaukosten sind in den Preisen einkalkuliert, deshalb sind wir auch keine Zahler von Kriegsgeräten und Hilfslieferungen in Kriegsgebieten, sondern als Konsumenten bei denen alles im Preis einkalkuliert ist. Alles ausser dem Frieden !


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(4 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Nein Herr Karlos Gutier
Da liegen Sie völlig daneben. Die Kriegsmaterialindustr​ie wird mit Verschuldung der Staaten generiert, ermöglicht Arbeitsplätze (Umlagevolumen), Gewinne und Ersparnisse. Die USA ist ein Paradebeispiel. Kein Frieden für Arbeitsplätze da haben Sie recht!


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Willi Frischknecht sagte March 2019

Genau die Flüchtlingsströme kommen wegen Schweizer Waffenexporten und sie glauben das vermutlich auch noch.



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