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Sicherheit, Kriminalität > Armee,

Balthasar Glättli zum Kauf von neuen Kampfjets

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Bundesrat Guy Par­me­lin hat heute die ers­ten Er­geb­nisse der Ex­per­ten­gruppe zum Kauf neuer Kampf­flug­zeuge prä­sen­tiert. Er hat dabei seine Ab­sicht be­kräf­tigt, bis 2022 neue Kampf­jets be­schaf­fen zu wol­len. Nach­dem die Stimm­be­völ­ke­rung 2014 den "Gri­pen"-­Kauf ab­ge­lehnt hat, be­harrt der Bun­des­rat stur auf dem Kauf neuer Flugzeuge. Gemäss Enthül­lun­gen des Blick könnte die Be­schaf­fung die Schweiz 10 Mil­li­ar­den Fran­ken kos­ten.

Während der Bundesrat ein Abbaupaket nach dem anderen lanciert und die bürgerliche Parlamentsmehrheit etwa bei der Bildung und der Entwicklungszusammena​rbeit spart, wird beim Steckenpferd Armee weiterhin mit der grossen Kelle angerührt. Statt Milliarden von Franken für den Kauf von Kampfflugzeugen auszugeben, müssen wir uns für den Erhalt der Sicherheit auf zeitgemässe Szenarien wie Cyberattacken, Prävention und Einsatz bei Katastrophen und globale Erwärmung ausrichten und zukunftsgerichtet in Infrastrukturen in den Bereichen Energie und Transport, Bildung und Forschung investieren.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2017

Herr Hubert Kirrmann,
Die Logik, man soll effiziente EL IngenieureInnen beschäftigen, (anti Hacker) um sich gegen das zu wehren.

zweite Logik, Abwehr Systeme Raketen gegen Raketen, ....

Nun, aber "Links" will nirgends Geld investieren,.... und der Hammer, sehr viele Häcker sind sehr Linkslastig, wollen alles unterlaufen...


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42%
(12 Stimmen)
Hubert Kirrmann sagte December 2016

Die Armee beharrt auf neuen Kampfflugzeugen, obwohl 2030 bemannten Kampfflugzeuge à la Gripen ausgedient haben werden. Mit Raketen von über 100 km Reichweite kann ein Helikopter ein Kampfjet abschiessen. Dronen sind mit Kampfjets kaum abzufangen, SRBMs gar nicht. Es fehlt der Luftwaffe an glaubwürdigen Einsatzszenarien, aber die SVP drängt auf Beschaffung, weil sie Donnervögel für die Sichtbarkeit der Armee betrachtet. Ein Hackerabteilung vor einem Bildschirm lässt das Herz der Bürger kalt, für sie ist aber schon heute im Ernstfall. Aber nicht einmal die RUAG konnten sie schützen.


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57%
(14 Stimmen)
Alex Müller sagte December 2016

Lieber Herr Glättli,
ja ich habe bei der Grippenabstimmung "Nein" gesagt. Aus zwei Gründen:
1. Weil wir über ein Flugzeug abstimmen mussten, welches es noch gar nicht gab.
2. Weil die Armeereform immer noch nicht richtig vorankommt - auch wenn vier SVP Bundesräte hintereinander diese Amt inne hatten.
Heute aber ist es zu vertreten, wenn der Bundesrat sich mit diesem Thema befasst. Je nachdem sich die Weltpolitik entwickelt, könnte ein moderner "Luftschirm" mitten in Europa unsere Haltung klar machen.
Am Boden hingegen weiss ich nicht, wo die Armee hinsteuern will oder kann. Im Text des Armeeberichtes sind einige wichtige Punkte aufgeführt, welche bearbeitet werden sollen. Wie Trump, Putin, Erdogan sich zu Europa stellen, wird sich zeigen. Wir sind auf alle Fälle nicht von der Wirkung ausgenommen,
Die Schweiz ist wohl nicht mehr eine "neutrales" Land. Sonst würden wir dem Rüstungsbetrieb RUAG nicht erlauben, eine Niederlassung in einem Kriegsführenden Land zu eröffnen.


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65%
(17 Stimmen)
Dany Schweizer sagte December 2016

Richtig - Grippen wurde abgelehnt. Aber nicht um das Geld anderweitig zu brauchen, sondern weil das Volk mit dem Grippen nicht einverstanden war.

Bessere Variante - dann gibts ein Ja

BR soll das Geld nicht anderweitig ausgeben, sondern für anderweitige Ausgaben am BR sparen.


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59%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte December 2016

Was der Nationalrat Balthasar Glättli hat seine Informationen aus dem Blick, verstehe ich das richtig?

Würde Ihnen sogar recht geben, die Kampfflugzeuge sind nicht wirklich notwendig, aber das Geld gleich wieder zu verschleudern, für anderes, ist auch nicht Ziel einer Sparübung.


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72%
(18 Stimmen)
Georg Stamm sagte November 2016

BR Parmelin macht das, wofür er gewählt wurde: Er sorgt für eine zeitgemässe Ausrüstung der Armee und dazu gehört nun einmal auch die Luftraumverteidigung.​ Wenn schon eine Armee, dann eine gut ausgerüstete (und ausgebildete). Halbpatzigkeit bringt da gar nichts, dann lieber gar keine Armee mehr. Soweit sind wir aber noch nicht, zum Glück. Die übrigen Bundesaufgaben, die Herr Glättli aufzählt, haben mit der Jetbeschaffung gar nichts zu tun. Man kann und soll das eine tun und das andere nicht lassen. Und man soll aufhören, Bundesaufgaben gegeneinander auszuspielen, wie das Herr Glättli hier wieder tut.


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61%
(18 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte November 2016

Gegen Terroranschläge auf Verkehrsmaschinen nützen Kampfflugzeuge nicht. Ein Krieg mit Nachbarländern droht uns nicht. Gegen Angriffe von russischen Raketen wären wir machtlos. Luftraumüberwachungen​ während internationalen Konferenzen können wir in Deutschland, Frankreich oder Italien einkaufen.

10 Milliarden Franken für den Kauf plus hohe Unterhalts- und Truppenkosten sind happig. Ich glaube nicht, dass das Schweizervolk diese Kampfflugzeugbeschaff​ung akzeptieren wird.


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