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Feinstaubbelastung wird falsch gemessen - Umweltzonen

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Eine neue Stu­die aus Eng­land zeigt deut­lich, dass Kin­der be­son­ders be­trof­fen sind von hohen Fein­staub­be­las­tun​​​​­gen in Städ­ten. Aus­ser­dem wird auf­ge­zeigt, dass ein si­gni­fi­kan­ter Un­ter­schied darin be­steht, ob die Fein­staub­be­las­tun​​​​g auf 3 Me­tern höhe über Boden oder auf der Höhe in der Kin­der atmen ge­mes­sen wird:

[..] erste Ergebnisse einer derzeit laufenden, mehrjährigen Studie über den Zusammenhang von Atemwegserkrankungen und Luftverschmutzung von Kindern zeigen, dass die Feinpartikel aus den Auspüffen spürbare Auswirkungen auf die Lungenfunktion haben. [..] Wie die Studie bislang herausfand, ist das Lungenvolumen von 8 bis 11 Jährigen, die in der Tower Hamlets Area wohnen, um 5 % kleiner als der nationale Durchschnitt. Und bei 7 Prozent der Kinder war die Lungenfunktion sogar bis zum einem Grad herabgesetzt, der nach internationalen Maßstäben als “gefährlich” gilt.

 

Beim BFU ist leider nicht zu ermitteln, auf welcher Höhe die Messgeräte die Feinstaubbelastung genau messen. Hier besteht Handlungsbedarf. Einerseits müssen die Bemühungen zur Reduktion von Feinstaub unter anderem mittels professionellen Luftfiltern (Beispiel im Filtershop) weiter verstärkt werden, andererseits müssen die Messmethoden resp. die Höhe der Messgeräte deklariert und gegebenenfalls angepasst werden.

 

Der Versuch der Feinstabbelastung in Deutschland Herr zu werden mittels Umweltzonen ist im Progress. „Eine verpasste Chance im Kampf um bessere Luft in unseren Städten“ ist nach Ansicht der Stadtratsfraktion Die Grünen - rosa liste die Entscheidung des Deutschen Städtetages (DST), Umweltzonen nur mit sehr weit reichenden Ausnahmeregelungen einzuführen. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Krieger, wertete den Beschluss des Präsidiums des DST als „kleinsten gemeinsamen Nenner der deutschen Städte, von dem leider auch nur ein sehr kleiner Beitrag zur Senkung der Feinstaubbelastung zu erwarten ist.“

 

Der Beschluss des Präsidiums des DST sieht vor, für alle „Bewohner sowie Gewerbebetriebe mit Firmensitz in der Umweltzone“ regelmäßig Ausnahmegenehmigungen​​ zu erteilen, soweit deren Fahrzeuge technisch nicht umrüstbar sind. Die Stadt München hatte diese Ausnahmen dagegen auf ein Jahr befristen und nur bei Vorliegen besonderer Umstände verlängern wollen. Auch wer in die Umweltzone hineinfahren will, kann nun laut Städtetagsbeschluss mit einer Ausnahmegenehmigung rechnen, die problemlos immer wieder verlängert werden kann - sofern dies der Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen dient oder zur Wahrnehmung „unaufschiebbarer Einzelinteressen“ notwendig ist (darunter fallen nicht nur Arztbesuche sondern auch die Belieferung von Baustellen oder die Warenanlieferung zu Produktionsbetrieben „wenn Alternativen nicht zur Verfügung stehen).

 

Die Stadtratsfraktion Die Grünen - rosa liste fordert in einem Antrag detaillierte Auskunft über die Auswirkungen dieses Beschlusses. Sabine Krieger: „So notwendig eine bundeseinheitliche Regelung ist, um einen umweltpolitischen Flickenteppich zu vermeiden, so notwendig wäre es auch gewesen, sich zu einem entschlossenen Vorgehen gegen die hohe Feinstaubbelastung aufzuraffen. Der jetzt erreichte Minimalkompromiss ist dagegen eine Ausdruck von Kleinmütigkeit und wird nicht viel bewirken können. Es ist fraglich, ob sich damit der beträchtliche Verwaltungsaufwand rechtfertigen lässt. Bleibt nur die Hoffnung, dass die 2. Stufe der Umweltzone in 2 Jahren effizienter gestaltet werden kann – auf die deutschen Oberbürgermeister sollte man sich da aber lieber nicht verlassen.“


Kommentare von Lesern zum Artikel

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64%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2018

Herr Berger

Dass Sie mit den Messungen nicht einverstanden sind, kann ich mir vorstellen. Sie entsprechen nicht Ihren Wünschen.

Fakt ist aber, dass wenn bei Ihnen zu Hause 4 Kerzen auf dem Tisch stehen, welche brennen, überschreiten Sie auch die Grenzwerte von Feinstaub. Wussten Sie das?

Wussten Sie dass in Oldenburg die Grenzwerte sogar überschritten wurden, obwohl es KEIN Verkehr hatte, im Zeitraum der Überschreitung? Klar.... Sie finden bestimmt einen neuen Grund, warum das so ist. Fakt ist aber, dass der Mensch selber am meisten Feinstaub produziert.... nicht der Diesel oder Benziner.

Dass wir neue Technologien udn Strategienen entwickeln sollten oder müssen, ist klar. Aber den Bürgern die Kohle aus den Geldsäckel zu ziehen mit solcher Panikmache (immer neue Autos kaufen), scheint mir eher die Arbeits- Umsatzstrategie von intelligenten Managern zu sein.

Selber komme ich aus der Branche, die mit solchen Motoren zu tun hat. Erlebe täglich die Entwicklung und deren Auswirkungen. Unsere Messungen ergeben jedoch, dass wenn ich in Zürich (in der Nacht) eine Messung auslesen. Diese dann mit einem sauberen Euro6 vergleiche, erhalte ich tiefere Werte aus dem Diesel-Motor, als in der gering genutzen Züricher Nachtluft.

Somit können Sie davon ausgehen, dass wenn diese Geldgierigen Manager endlich die Pflichten umsetzen und den sauberen Euro6+ so belassen, dass er nicht auf Leistung getrimmt ist, sondern auf Sauberkeit, kommt die Luft sauberer aus dem Auspuff als sie angesaugt wurde. Aber selbstverständlich dürfen Sie weiterhin den Dummdöseln alls abkaufen, damit Sie immer und immer wieder ein neues FZ kaufen, damit die Manager noch mehr abgarnieren können. SIE BEZAHLEN ES, nicht ich.

https://welt​​express.info/grenzwer​​t-ueberschreitung-oh​n​e-autos-und-trotzde​m-​fahrverbote-wie-do​of-​ist-das-denn/

​http​s://www.watergat​e.tv/​fake-messungen-​hohe-s​tickoxid-werte​-ohne-a​utos/


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40%
(10 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte November 2018

HIER ZUM THEMA

https://www.​facebook.com/extrolfr​eiburg/videos/2983816​04143815/UzpfSTEyMTc0​NjcxMTc6MTAyMTM0MDA3O​TQzMTM3OTE/


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50%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2018

Dann schauen sie die Messstationen an, stehen ja überall


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