Sprache: F
Verkehr > Privater Strassenverkehr,

Bussenhölle Luzern

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Es reicht! Seit meh­re­ren Jah­ren wer­den die Au­to­fah­rer im Kan­ton Lu­zern nur noch ab­ge­zockt! Die ewige Aus­re­de, dass die Radarkästen nur der Ver­kehrs­si­cher­hei​t dienten, glaubt längst nie­mand mehr. Bis heute konnte mir nie­mand sa­gen, wen ich gefährde, wenn ich auf der Au­to­bahn 10 km/h zu schnell fah­re. Die allfällige Busse beläuft sich aber auf rund 60 CHF. Das Ganze hat nun einen wei­te­ren trau­ri­gen Höhepunkt er­reicht, indem der Kan­ton eine 15-köpfige Bus­sen­ab­tei­lung be­treibt und nun einen Lei­ter dafür sucht. Ich bin überzeugt, dass man die Steu­er­gel­der bes­ser ein­set­zen könnte. Ebenso wurde das Bus­sen­bud­get für 2015 wei­ter erhöht auf mitt­ler­weile satte 22,7 Mil­lio­nen Fran­ken. Damit macht der Kan­ton Lu­zern knapp 10% des schweiz­wei­ten Bus­sen­bud­gets aus. Zum Ver­gleich, der in etwa gleich grosse Kan­ton Aar­gau kommt mit ge­rade mal 5 Mil­lio­nen Fran­ken aus. Das fröhliche mel­ken der Lu­zer­ner Au­to­mo­bi­lis­ten geht also mun­ter wei­ter und es ist so gut wie si­cher, dass der Kan­ton auch sein Bus­sen­bud­get für 2015 er­rei­chen wird. Es kann darüber dis­ku­tiert wer­den, ob Blitzkästen mit klei­nen To­le­ran­z­wer­ten in­ner­orts Sinn ma­chen, aber zu­min­dest auf der Au­to­bahn muss der To­le­ran­z­wert end­lich erhöht wer­den. Es scha­det schliess­lich nie­man­dem, wenn ich spätabends bei ge­rin­gem Ver­kehrs­auf­kom­men​ mit 130 km/h auf der Au­to­bahn fah­re. Sie, liebe Lu­zer­ne­rin­nen und Lu­zer­ner haben es selbst in der Hand, ob sie die­sem Bus­sen-Ter­ror ein Ende be­rei­ten wol­len. Wer am 29. März die SVP wählt, setzt sich dafür ein, dass die Ab­zo­cke­rei der Au­to­mo­bi­lis­ten im Kan­ton Lu­zern end­lich ein Ende fin­det.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


83%
(6 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte February 2015

Eine kleine Frage: „Gehört das Strassenverkehrsgeset​z nicht auch zu unserer Gesellschaft an die man sich halten soll?“ Mir scheint, dass Gesetz nicht gleich Gesetz ist…. Auch im Strassenverkehr gibt es wegen Fahrlässigkeit. Einfachere Delikte im Strassenverkehr bis fahrlässiges Töten und einfache, resp. schwere Körperverletzung sollte doch da auch gelten. Offenbar nicht, wenn man diesen Blog anschaut?

Es gibt auch im Strassenverkehr sich an die Geschwindigkeit, Parkordnung etc. zu halten und somit einer Busse aus dem Wege zu gehen.

Was ich allerdings noch nicht begriffen habe ist, weshalb Bussen (im Voraus) budgetiert werden.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

80%
(10 Stimmen)
Frank Wagner sagte February 2015

Nur der muss Bussen zahlen der gegen Verkehrsregeln verstösst. Wenn Sie Fr. 60 Busse zahlen müssen ist das also in allererster Linie Ihr Problem.

Ob Sie glauben das Sie niemanden gefährden wenn Sie 10km/h zu schnell fahren ist ihre subjektive Empfindung. Es ist sogar möglich das Sie in vielen Fällen durchaus recht haben. Trotzdem gilt auf Autobahnen 120km/h, und wenn man Übertretungen nicht abstraft haben Regeln keinen Sinn.

Das schreibt Ihnen übrigens jemand der im Aussendienst gut 40'000 bis 50'000km im Jahr zurücklegt und leider regelmässig so kleine Bussen zahlen muss.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



63%
(8 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte February 2015

Sie müssen 120 km/h fahren und keine 130 km/h auf der Autobahn, mein lieber Herr Odermatt, wenn Sie nach der Arbeit nach Hause fahren. Ich kiffe schliesslich auch nicht. Von der Tragweite des Vergehens etwa das Gleiche.

Jetzt will sich offenbar ein SVPler in den Zürcher Ständerat wählen lassen, dessen Hirnlappen offenbar verkehrt sein soll.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1