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Der arme Herr Portmann vor den Freisinnigen ....

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er wirkte fast wei­ner­lich, ver­gan­gene Woche im Tele Zueri Talk, als er sei­nen Tischnach­barn, und wahr­schein­lich auch den TV-­Kon­su­ment|in­ne​​​|n zu er­klären ver­such­te, dass wir ja gar keine an­dere Wahl hät­ten, als uns in Eu­ropa ein­zu­glie­dern.

Und​​ es ist ja auch logisch, denn die Industrie kann nur überleben, wenn wir in Europa einen uns offenen Markt vorfinden, andernfalls wird sie dazu gezwungen sein, den Grossteil ihrer Fabrikation ins Ausland zu verlegen. Und was das für die Schweiz bedeuten würde, muss ich wahrscheinlich niemandem erklären.

 

Oder, der wahrscheinlich einzig gangbare Weg müsste sein, mittelfristig unsere Währung so zu 'floaten', dass ein Franken sich irgendwo um die 40-50 EuroCents einpendeln wird, denn nur so könnte vermieden werden, dass man sich mit den Löhnen auf das EU Niveau einpendeln muss. Es ist ja nicht so, wie Herr Portmann meinte, dass in jedem neuen EU Land, dank der EU, zwischenzeitlich die Löhne gestiegen seien. Wir müssten ja zwangsläufig abspecken, weil bei uns die höchsten Löhne bezahlt werden, und eine Nivellierung geht immer nur zulasten der Obersten, mindestens so viel sollte eigentlich auch ein Herr Portmann zu verstehen ind er Lage sein.

 

Aber er versteht es ja auch, deshalb auch sein weinerliches Gehabe. Und wir Alle verstehen es doch auch, nehme ich wenigstens an. Aber die Staatsdiener|innen wird es wohl am Letzten treffen, deshalb kümmert es ihre politischen Vertreter|innen wohl eher weniger.

 

Für diese Leute sind Genderprobleme und die andauernde Unterdrückung der Weiblichkeit von viel grösserer Bedeutung, und so lenkt man zudem ja auch vom Themen ab, die einem selber unangenehm sind. Und zudem, Europa hin oder her, die Verwaltung wird ja trotzdem weiter bestehen, und sicher auch mit immer neuen Regeln dafür sorgen, dass den Ihrigen die Arbeit nicht ausgeht.

 

Finden wir uns damit ab, einen Bundesrat zu haben, der sich nicht mehr traut, mit ganz einfachen Worten die Wahrheit zu sagen. Und finden wir uns damit ab, eine Verfassung zu haben, die nur aus unverbindlichen Empfehlungen besteht, und ein Parlament zu haben, wo Jede|r doch nur noch für sich selber schaut. Und finden wir uns damit ab, uns zunehmend von All dem zu verabschieden, was uns einmal gut und teuer war.

 

Begonnen mit TV -Werbung und -Inhalten, die früher noch bei Strafe verboten waren, voller Lug und Trug, über eine mediale Berichterstattung, wo nur noch Emitionen von Bedeutung sind, bis hin zu Parteien, die sich längst schon damit abgefunden haben, dass das Schweizer Modell nicht länger taugt.

 

Danke, Herr Portmann, für Ihre Ehrlichkeit.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Ernst Jacob sagte March 2019

> Zürcher Wahlen, NZZ Ausschnitt: - Leidtragende ist die FDP, die einen ihrer zwei Regierungsrats- Sitze verliert. Die Bürgerlichen müssen im Parlament massive Sitzverluste hinnehmen: Die SVP hat noch 45 Sitze (-9), die FDP 29 (-2) , die CVP 8 (-1). Die BDP verliert alle fünf Sitze und scheidet aus.

Na, auch Solches dürfte wahrscheinlich den Herrn Portmann nicht freuen. Auch wenn die FDP vielleicht nur deshalb Sitze verlor, weil der EU-Effekt einige davon abhielt, noch länger die freien Internationalisten zu wählen.

Dass aber die SVP so viele Sitze verlor, basiert vielleicht zum Teil auch auf der Tatsache, dass man halt gesellschaftspolitisc​​h brisante Themen über Jahrzehnte unter dem Deckel der 'Denkverweigerung' hielt, und sich damit, ganz automatisch, für einen zunehmenden Teil der meist jüngeren Generationen als nicht länger ernstzunehmende politische (In-)Kompetenz qualifizierte. Speziell im Grossraum Zürich, und mittelfristig wohl auch querfeldein.

Grad letzte Nacht war eine Werbesendung auf dem Schirm, über eine Hautcreme, die, dank Beimischung der offenbaren Wunderpflanze Cannabis, aus jeder Carrosserie wieder ein Ausstellungsmodell machen könne. Und es kostet nur 59.99 pro Büchse (bin nicht mehr sicher), also nur etwa 600 Stutz pro Jahr.

Und die Eine oder Andere wird sich vielleicht irgendwann zu fragen beginnen, sollte die Creme etwas taugen, wieso man denn erst jetzt so etwas entdeckt habe, mit einer Pflanze, die wahrscheinlich seit Millionen von Jahren schon existiert, und über Jahrhunderte auch in unserem Land ihre Daseinsberechtigung hatte. Jeder Bauer wusste, zu was sie alles gut war.

Aber ein Hauptproblem liegt ja auch anderswo. Wie sag ich's Denen, die bestraft wurden, gebüsst, und teils sogar eingesperrt !? Und natürlich auch, als Drögeler, von der vermeintlich anständigen Säuffer-Gesellschaft betitelt, und vielleicht sogar gemieden !? Die gingen ja Alle nur zum Arzt, und liessen sich LEGALES verschreiben, aber deswegen würde sich KEINE|R eingestehen, auch nur ein|e Drögeler|in zu sein.

Und es wird so weitergehen, bald schon werden auch Aldi/Lidl/Denner/Migr​​os und Coop nicht länger umhin kommen, vom neuen Markt nach Möglichkeit wenigstens zu profitieren. Natürlich am 'Wirksamsten' immer ganz hart an der Grenze zum Illegalen, und seien es nur staatliche Steuern, die dann auch weiterhin dafür sorgen sollen, dass man auch weiterhin Gute von Bösen unterscheiden, und entsprechend behandeln kann. Zumindest davon profitieren, Geld stinkt ja nie, auch wenn es nach Cannabis riecht.

Unser politisches System rennt der Entwicklung längst schon nur noch hinterher. Es bräuchte jetzt eher einen zivilen Henry Guisan, und einen neuen Rütlischwur, wenn es wirklich jemandem noch daran liegen sollte, unser politisches und gesellschaftliches KLIMA im Land auf einen allgemein erträglichen Stand zu halten. Sonst könnte es irgendwann viel wärmer enden, als das Klima allein es schaffen wird.

Ueberheblich​keit wird daher niemandem etwas nützen, und sicher schon gar nicht bringen. Man sollte sich politisch dessen bewusst sein, und damit beginnen, erstmal die Probleme anzugehen, die bereits existieren, und längst schon einer Lösung harren. Es wäre besser, als immer nur nach oben zu schauen. Aber auch nur noch Ablenkungsmanöver, wie der Nachzug des schwulen Ehepartners, wenn einer in die Schweiz arbeiten kommt, ist der falsche Weg, um auch nur ein einziges echtes Problem zu lösen.

Klimawechse​l hin oder her, das wechselte nämlich schon gelegentlich, als es uns Menschen noch gar nicht gab. Und es wird es auch weiterhin tun. Aber auch der Grössenwahn ist eine arttypisch menschliche Eigenschaft. Nur sieht man es Vielen, die es plagt, von Aussen meist nicht an.

Aber vielleicht auch nur deshalb, weil sie die Creme schon brauchten, als sie noch illegal war. Wer weiss es schon ...


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86%
(7 Stimmen)
Ernst Jacob sagte March 2019

@Herr Wolfensberger:

Ob die Schweiz ein Erfolgs-Modell war, und wenn, dann doch höchstens darin, sich aus zwei Kriegen raushalten zu können, die einen Grossteil Europas heimsuchten, und für viel Leid und Elend sorgten. Und in und nach den Kriegen konnte unser Land auch immer liefern, was letztlich auch für Wohlstand sorgte. Es war aber auch viel 'Gemeinsames', entstanden durch die Aktivdienst-Freundsch​​aften, was dem 'Gemeinschaftsgefühl'​​ eine lange Zeit sehr förderlich war, und nicht zuletzt für den guten Namen der Schweiz, der Leute, und deren Produkte und Dienstleistungen beitrug. Und auch wir lebten ja davon, einen Vater zu haben, der Teil solcher 'Freundschaften' war, weit über gesellschaftlich/akad​​emische Unterschiedlichkeiten​​ hinweg.

Bis hin in die Neuzeit, wo aber jetzt sich so ziemlich Alles zu ändern beginnt. Und zwar so, dass wir selber, als Volk und Land, darauf gar keinen Einfluss mehr nehmen können. Und besser eigentlich auch nicht mehr sollten, denn wir selber lernen ja so langsam zu verstehen, dass sehr Vieles offenbar bei uns selber gar nicht so lief, wie man uns jahrzehntelang glauben machte. Und jetzt stehen wir vor einem Riesenberg eigener Probleme, und das in einer Zeit, wo wir eigentlich topfit sein müssten, um der realen Zukunft aufrecht und stark entgegentreten zu können.

Dafür haben wir heute Damen in den Parlamenten, die sich und ihre Töchter als 'Familie' bezeichnen, und wohl nicht zuletzt auch aus Frust, im vormals Eigenen nicht den erträumten Prinzen gefunden zu haben, die Männer ganz general und pauschal als eventual-vorsätzliche​​ und potentielle Uebeltäter qualifizieren.

Und​ es gibt offenbar Herren, die als SVP Members Blochers Antidope- Doktrin in Bern zu vertreten haben, aber dann trotzdem mit einem Gramm Kokain im Sacke irgendwo erwischt werden. Aber wahrscheinlich hat der Aargauer Nationalrat geglaubt, Blocher meine damit nur den Hanf, wer weiss es schon ?! Herr Blocher meinte kürzlich dazu, es sei wahrscheinlich irgendwas passiert, was den Armen aus der Bahn geworfen habe, man merke es einfach, dass etwas nicht stimmt.( Kein Wunder, mit Koks...). Dabei verkehrt er ja seit Jahrzehnten schon auch mit den Bänkern, und was in Bänker- und Börsianer-Kreisen mit Kokain so alles abgeht, weiss er wahrscheinlich trotzdem nicht. Aber er ist halt auch noch ein Vorkriegs.Modell, und die waren hat ganz anders.

Aber ich kannte Zwei davon, die in Aarau einen Wiedereingliederungs-​​Kursus besuchten, die Beide nach einem Burnout, von wegen 20 Stunden wach am Tag, das aber nur mit dem Gratis-Kokain, welches im Kanton ZUG teils ganz offen in den Büros ab Nachmittags auf Tischchen von Investment Firmen stand, um die Leute bei Stange zu halten. Und dann, nebst anderen Kosten, die Wiedereingliederung, teilfinanziert auch durch Sie, und mich, und den ganzen Rest derer, die leider ohne Kokain und hurra, schnell 5 Riesen verdient, in 2 Minuten, ihr Leben fristen müssen.

Bei mir im Club reden Leute teils ganz offen darüber, und ich staune manchmal schon, mit welcher Selbstverständlichkei​​t anscheinend 'ganz normale' Menschen, in allen Altersgruppen, mit der Thematik und teils auch mit harten Drogen umgehen. Cannabis ist dabei ja längst schon kein Thema mehr, schon deshalb, weil ja kein|e Einzige|r je daran gestorben ist, den/die man persönlich kannte. Oder sonstwie abnormaler als der Rest, aber trotzdem hat es die offizielle Politik bis dato nicht geschafft, damit in auch nur irgend einer verantwortbaren Art und Weise umzugehen.

Und gäbe es nicht Kanada, und Teile der USA, wo es legalisiert wurde, zwar nicht aus Vernunft, nur wegen den zu erwartenden Steuern, unsere Wissenschaftler könnten immer noch alles verdammen, was der Pharma keine Giga-Kohle bringt, und keine politisch wichtige Person, die wahrscheinlich sogar davon profitiert, würde sich darüber grämen.

Man hat ja auch keine Zeit dafür. Erstmal muss man dafür sorgen, dass zwei verheiratete Männer gemeinsame Kinder adoptieren dürfen, und anderer Scheiss, denn das Glück solcher Männer ist höher zu bewerten, als die Freiheit, einen Joint legal irgendwo geniessen zu dürfen, ohne von einem Mikro Rambo deswegen bei Auffinden möglichst auch noch sexuell belästigt zu werden. Mit all den Konsequenzen, die damit verbunden sind. Wer sich aber unter solchen Umständen darüber wundert, dass junge Menschen immer weniger Achtung und Respekt Denen gegenüber an den Tag legen, die solche Regeln und Gesetze dann vollziehen müssen, lebt halt immer noch in einem Jahrhundert, das es längst schon nicht mehr gibt.

Eine 'unserer' Damen, geborene Tschechin, verbrachte mehr als 2 Monate in U-Haft, nur weil sie die Freundin des pensionierten Unter-Aargauers Lehrers war, der vor einigen Jahren mit ~20 Kilo Shit im teuren Benzen erwischt wurde. Sie hatte zwar nichts damit zu tun, erhielt aber trotzdem einen lebenslangen Stempel, potentiell eine Verbrecherin zu sein. Genau so wie ich, damals in meiner Fiche, der Hinweis,
-- wir konnten es ihm zwar nicht nachweisen, sind aber sicher, dass das, was wir fanden, nicht das Einzige war, was er momentan besitzt -- Das wirklich Blöde daran war, es was das Einzige, und erst noch beste Qualität ...

Einmal abgesehen davon, dass man es so erst möglich machte, dass eine global tätige Industrie entstand, die wahrscheinlich finanziell heute in der Lage wäre, die ganze Schweiz zu kaufen. Eine Industrie, die ständig nur noch wächst, und natürlich auch an politischen Einfluss gewinnt. Und zudem eine Industrie, die sich nicht darum kümmert, ob jemand dabei verreckt, denn wenn es um BILLIONEN geht, spielen Einzelne auch gar keine Rolle mehr.

Als nur ein einziges Beispiel, zwar hoch-brisant, aber trotzdem weitestgehend totgeschwiegen. Und würde man die Aerzte fragen, was sie Alles auch noch verschreiben, um den 'Bummer' nach dem 'Flash' wenigstens seelisch unbeschädigt überstehen zu können, natürlich teils auch auf Krankenkasse, man würde wahrscheinlich zutiefst erschrecken.

Ich kann es zwar nur aus meiner Sicht beurteilen, und aus der Sicht meiner Frau. Und eigentlich verkehren ja bei uns auch eher die mittleren Jahrgänge, also Solche, die sich früher noch mit Bier, Wein und Schnaps begnügen mussten, um so gelegentlich berauscht zu sein. Und das erst noch auf dem Land, nur höre ich natürlich auch Geschichten, die andernorts so abgehen, wo man nicht rausgeworfen wird, weil man etwas mit Anderen teilen möchte, was vielleicht zusätzlich 'anregend' wirkt.

Tatsache aber ist, und bleibt, die Politik hat zu diesem Thema völlig versagt, bis heute, wo man, genau wie mit der EU, eigentlich gar nicht mehr anders kann, als zu versuchen, sich so gut wie möglich mit den gelebten Realitäten abzufinden. Es exisitieren keine Auswege mehr, und schon gar keine Ausreden, und so verlagert man halt einfach die Diskussion, vom Joint zum Gender, und vom Kokain zur Schwulen-Kinder-Adpot​​ion. Und natürlich sind auch immer die bösen Macho's an Allem schuld, die die unschuldigen holden Lämmer verführen und beflecken.

Wobei, von wegen beflecken, grad gestern kam die Wiederholung einer Diskussion auf einem CH Sender. Eine Frau versuchte, Anwesenden und Publikum klar zu machen, wieso die offenbare Mehrheit der Frauen mit Ihrer Sexualität nicht zurande kommt, und ein Orgasmus etwas ist, was eine Vielzahl von Frauen offensichtlich gar nicht kennt, oder dann vielleicht einmal nur ganz zufällig erlebte. Es sei eher ein 'Warten auf Godot', darauf, dass der Partner wohl irgendwo einen Schalter finde, aber selber etwas dazu aktiv zu 'tun', käme den wenigeren in den Sinn.

Aber welche Mutter würde mit ihrer Tochter denn über ihre eigene Sexualität auch nur reden ? Und ganz besonders unter solchen Gegenheiten. Deshalb war es eher lustig, wie uns eine der Ladies grad jüngst erzählte, ihre Tochter sei aus der Schule vom Sexualunterricht nach Hause gekommen, und habe sie gefragt :
--- Mami, hast du auch schon einmal mit zwei Männern gefiggt, und wie wie geht sowas überhaupt... ? ---

Und deshalb kommt die Weiblichkeit ja auch nicht weiter, weil/wenn jede sich selber neu erfinden muss. Zum angeborenen Syndrom hinzu, eigentlich etwas ganz Spezielles zu sein. Und solange es so ist, und bleibt, mit dem ständigen Suchen, um sich zu vergleichen, und das nur, um irgendwo einer 'Richtung' folgen zu können, bleibt ein Teil unserer Frauen halt, was sie immer schon war, und so meist halt dann auch abhängig von Männern, in welcher Form und Art auch immer.

Wir Männer können das aber nicht ändern, das müssten die Frauen selber tun. Aber das tun sie nicht, weil unter den Frauen auch ein sehr harter Wettbewerb besteht, um die Männer, die vielleicht den Prinzessinen-Traum, jedes Mädchens dieser Welt, dann wirklich zur realen Erfülllung bringen.
Auch auch damit werden jährlich Milliarden investiert, und umgesetzt, und ganze Völkerstämme leben von diesem Syndrom, teils sehr gut.

Und auch die Marketing Industrie bedient sich dieser genetischen Eigenart, und verdient sich daran dumm und dämlich. Würde zum Beispiel eine Frau von einem Mann eine Ohrfeige erhalten, in einem Werbespot, anstatt umgekehrt, die Frauenwelt würde bersten vor Opposition, und Schülerinnen streiken gehen, aber so redet kein Mensch darüber, im Gegenteil, man amüsiert sich darüber noch ...

Orwell, einfach etwas moderner, denn selbst ich hätte nicht geglaubt oder geahnt, dass man heute mit Smartphones rumlaufen kann, die mehr können, als wir uns seinerzeit auch nur zu vorstellen wagten. Als Einer derer, die vor 45 Jahren schon miteinander 'drahtlos' als HobbyFunker verkehrten, ohne sich deswegen aus der eigenen Wohnung begeben zu müssen.

Um nur einige Einzelheiten aufzuzählen, über die moderne Welt. Und über das, was offenbar interessiert, und was vielleicht weniger, oder nicht. Wir kompensieren reale Werte immer mehr mit Virtuellen, und teilen unsere Zeit und unser Leben vermehrt nur noch in Gruppen, wo wir uns wenigstens noch irgendwie zumindest als 'Teil Gleichdenkender' davon empfinden. Und der Rest wird am besten einfach ignoriert, wo immer es möglich ist.

Ob es aber, unter derartigen Umständen, noch wirklich eine Schweiz braucht, ist eine Frage, die man besser aus nüchterner Sicht betrachten sollte. Das Einzige, was es den Menschen in 20 Jahren noch bringt, sind höhere Kosten, als überall sonst. Und mehr Regulierungen dazu. Und all das, verbunden mit der höheren Verdichtung, mit den Zuchtäuser-Bautformen​​ wie in Lenzburg und Möriken sichtbar, und der damit ständig nur noch zunehmenden Verfremdung der Quartiere und Ortschaften. Und das dazu auch noch in jedem Kanton etwas anders, und mit eigenen Regeln dazu.

Aus rein ökonimischen Ueberlegungen ist so etwas in der heutigen Zeit reine Verschwendung, denn wie weniger die Schweiz noch selber bestimmen kann und darf, desto weniger dürfen es letztlich auch die Kantone. Soll es also nicht nur darum gehen, den Bestand an Staatsbediensteten möglichst hoch zu halten, teils auch aus partei-politischen Gründen, müsste man auch in diesen Bereichen sich mit den neuen Realitäten abfinden können.

Also fährt man einfach am Besten so weiter, als sei eigentlich gar nichts passiert. Und Alles noch so wie vor Jahren. Ist es ja auch, zum Beispiel mit der AHV, und anderen weniger wichtigen Dingen. Oder dann macht man eine Revolution. Irgendwie, zum Beispiel, im kommenden Herbst, wenn Zahl- und Wahltag ist. Nur, wer sollte man denn überhaupt noch wählen können, aus diesem Haufen unqualifizierbarer Marionetten ?

Dann doch besser gleich in die EU, oder dann als zusätzlicher Staat der USA, dann hätten wir wenigstens nur Einen, dem wir alle Schuld zuschieben können. Ich weiss es nicht, und auch nicht, ob ich überhaupt nochmals wählen gehen werde. Für mich ändert sich ja nichts damit, und der Rest ist nicht mein Problem. Schon deshalb nicht, weil mein ja Blut anderswo weiterlebt. Und so nie wissen wird, an was die Schweiz letztlich gestorben ist.

Wir wissen es ja auch nicht, wie das mit den Römern genau war, sie waren offenbar plötzlich einfach weg. Und nur ein Paar Schlösser und Mauern werden dereinst noch stehen, und hie und da auch 'ne schöne Kirche, aber sonst wird sich niemand mehr daran erinnern, wie und was dieses Land ein gutes halbes Jahrhundert lang so war. Oder dann höchstens noch an das Geschichtsdatum, wo man sich wieder teilte, schon der Sprachen wegen, die's halt immer noch gibt ...

Urbi et Orbi - mehr kann ich diesem Land nicht wünschen. Wir sind bereits zu weit voneinander entfernt, politisch zumindest. Und wenn selbst Frau Gallade, oder wie sie genau heisst, öffentlich meint, die SP würde ihr zu weit inks stehen, dann braucht es keinen weiteren Kommentar darüber, was zwischenzeitlich noch Alles auf uns warten wird, was erledigt werden muss, um dann später zumindest noch eine Zeitlang zu gelten.

Wir werden es erleben, so oder so.Und es betrifft ja vor Allem die, die immer noch daran glauben, was ihnen Politiker|innen vorlügen. Aber man will es ja so, denn Leute, die die Wahrheit erzählen, machten sich damit noch nie populär. Die vermeintlich Intellektuellen missbrauchen/missbild​​en dieses Wort ja nur, um andere damit schlecht zu machen. Dabei möchten es doch am Liebsten ALLE sein ...

So sind wir halt, dumm und blöd, und so beeinflussbar, meist erst durch optisch/visuelle Signale. Es wurde zum grössten Geschäft dieser Welt. Und es wird alles daran gesetzt werden, das es weiterhin blüht. Der 'gemeine' Mensch hat es nicht besser verdient.

Es ist der Preis, für die individuelle Freiheit, zu sein, und tun, und lassen, was und wie man/frau will.
Ob es aber dazu eine Schweiz noch brauchen wird, mit gleich Viel von Allem, was in verkehrstechnisch vergleichbaren Gebieten wie überall sonst existiert, ist wirklich eine Frage, die sich Jede|r selber zu beantworten hat. Wir können dabei eigentlich nicht verlieren, was wir nicht bereits selber verloren haben.
Und wohl auch nichts gewinnen, solange im Inland ein Franken einen Franken wert bleibt. Aber was reinkommt, wird halt teurer werden, und mehr den gewohnten Schweizer CH Produkt Preisen entsprechen, auch wenn wahrscheinlich weniger Mitbewerber im härteren Markt bestehen werden.

Es kommt so oder so, in irgend einer Form, die schöne neue Zukunft. Finden wir uns als einfach besser damit, diese Zukunft ja eine gute Zeitlang bereits gehabt zu haben, und jetzt kommen halt auch noch all die Anderen dran, daran teilzunehmen. Und wer es hatte, kann ja ruhig etwas darauf verzichten, in Zukunft, um auch ein wirklich lieber und netter Mensch zu sein. Genau so soll es doch auch sein, und alle sind froh. Und Alle gleich, wir zwar etwas weniger, aber dafür der Rest etwas mehr.


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(5 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte March 2019

Dem ist nichts mehr beizufügen!Sie leiten damit den Niedergang eine Erfolgs-Modells ein!Die Firmen werden sich dann erst recht aus der CH verabschieden,und ebenso die Reichen unseres Landes,die dann eine neue steuergünstige Destination suchen müssen.Mir wurde fast schlecht von dem was der Portmann von sich gab.Es ist nur noch widerwärtig und eklig!Unfassbar!.. ja niederträchtig.


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