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Sozialpolitik, Sozialsysteme > Armut, Fürsorge,

Die Armut in der Schweiz steigt deutlich!

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Das Bun­des­amt für Sta­tis­tik ver­öf­fent­licht re­gel­mäs­sig Zah­len zu der Armut in der Schweiz. Im Jahr 2017 waren 8,2 Pro­zent der stän­di­gen Wohn­be­völ­ke­rung in Pri­vat­haus­hal­ten von Ein­kom­mens­ar­mut be­trof­fen. Dies ent­spricht run­d 675'000 Per­so­nen. Zu den am stärks­ten be­trof­fe­nen Grup­pen zähl­ten Per­so­nen, die al­leine oder in Ei­n­el­tern­haus­hal​­ten mit min­der­jäh­ri­gen Kin­dern leb­ten, Per­so­nen ohne nachob­li­ga­to­ri­sc​he Aus­bil­dung und Per­so­nen in Haus­hal­ten ohne Ar­beits­markt­teil­n​ah­me. Des wei­te­ren ist in dem Be­richt zu le­sen, dass im Jahr 2017 die Ar­muts­grenze bei durch­schnitt­lich 2'259 Fran­ken pro Monat für eine Ein­zel­per­son  und 3'990 Fran­ken pro Monat für einen Haus­halt mit zwei Er­wach­se­nen und zwei Kin­dern unter 14 Jah­ren lag. Be­son­ders scho­ckie­rend fand ich, dass in der Schweiz im Jahr 2017 auch 4.3 Pro­zent aller Er­werbstäti­gen von Armut be­trof­fen sind. 165'000 Per­so­nen sind also so­ge­nannte Wor­king Poor. 

Gemäss dem Bericht sind folgende Gruppen von Erwerbstätigen besonders häufig von Armut betroffen:

  • Personen,​ die nicht ganzjährig erwerbstätig waren
  • Teilzeitangeste​llte
  • Selbständigerwer​bende
  • Personen mit befristeten Arbeitsverträgen
  • Pers​onen, die in kleinen Betrieben tätig sind

Seit 2014 (3.4 Prozent) steige die Armutsquote der Erwerbstätigen tendenziell an. 

Was unter dem Titel Armut auf der Seite des Bundesamtes für Statistik publiziert ist, sind blanke Zahlen mit kurzen Interpretationen. 675'000 Personen! Das sollte aufrütteln! Und hinter den Zahlen stehen Schicksale von Menschen. 

Kürzlich hatte ich eine junge Mutter in der Beratung, ihr Kind gerade zwei Jahre alt. Die junge Schweizerin arbeitet zur Zeit mit einem 20 Prozentpensum und bezieht Sozialhilfe. Die zuständige Sozialarbeiterin hat die junge Frau beim RAV angemeldet, dieses wiederum hat sie mir zur Beratung zugewiesen. Ziel der Beratung ist, eine Ausbildung zu finden, welche die Frau trotz Kinderbetreuung absolvieren kann. Dafür ist eine 50 prozentige Erwerbstätigkeit Pflicht. Ich arbeite als Job Coach bei einer Beratungsstelle in Winterthur (Beitrag über meine Tätigkeit: https://ww​w.danielcpeter.ch/201​8/02/11/was-macht-eig​entlich-ein-job-coach​/). 

Wir besprachen die Möglichkeit der Kinderbetreuung durch Familienangehörige, Krippenplatz und die Zukunft mit Kindergartenbetreuung​. Die junge Frau ist alleinerziehend, das Sorgerecht wurde sowohl der Mutter wie dem Kindesvater zugesprochen. Ich erkundigte mich also, wie es denn wäre, wenn der Kindesvater einen Teil seiner Verantwortung in der Kinderbetreuung übernehmen würde. Die Frau schaute mich erstaunt an und meinte: "Aber er ist gerade in der Ausbildung und arbeitet 100 Prozent, da hat er keine Zeit dazu". Wut stieg in mir hoch und ich dachte an die Worte der SVP-Vertreterin in der Arena "Frauen an der Macht - und jetzt?", welche fand, die Gleichstellung sei umgesetzt. Umgesetzt?!! Ich entgegnete der jungen Frau: "Aber Sie sind doch in der gleichen Situation! Sie wollen auch eine Ausbildung absolvieren! Wieso zählt das weniger als die Situation des Kindesvaters?" Sie schaute mich entgeistert an, dann pflichtete sie mir bei, aber fügte leise hinzu "die Gesellschaft ist noch nicht so weit". Und das macht mich wütend! Denn das ist genau einer der Gründe der Zunahme der Armut. Kinderbetreuung ist in unserer Gesellschaft nach wie vor Frauensache. Wenn Frauen nur Teilzeit arbeiten können, hat das weitgehende Konsequenzen. Sie werden weniger in Fach- und Führungspositionen befördert, haben weniger Möglichkeiten eine Ausbildung oder Weiterbildung zu absolvieren und haben schlechtere Karten auf dem Arbeitsmarkt, zahlen weniger in die Altersvorsorge ein und sind ungleich mehr betroffen von Altersarmut. 2012 bezogen 18.6 Prozent der Rentner EL, hingegen 38.4 Prozent der Rentnerinnen (gerne verweise ich auf meinen Beitrag "Altersarmut ist weiblich" https://www​.danielcpeter.ch/2019​/04/13/altersarmut-is​t-weiblich/). 

In der Presse ist seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzenten zu lesen, dass wir von einem Fachkräftemangel betroffen sind oder sein werden. Wieso also unternimmt die Wirtschaft und die Politik so wenig um die Situation der alleinerziehenden Mütter zu verbessern?

Hinzu kommt, dass je weniger Personen den Zugang zu Ausbildungen und Weiterbildungen haben, je mehr werden sie im Arbeitsmarkt von der Digitalisierung betroffen sein. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB kommt in einer Studie zum Schluss, dass die Digitalisierung vor allem Hilfskräfte betrifft. So seien schon jetzt 58 Prozent von Hilfskräften geleisteten Arbeiten theoretisch von Computern und Robotern zu ersetzen. Der Anteil steige rasant! (Hierzu mein Beitrag "Digitalisierung bietet Risiken, aber auch Chancen" https://www.​danielcpeter.ch/2019/​10/09/digitalisierung​-bietet-risiken-aber-​auch-chancen/). 

Mein​e Forderung an Wirtschaft und Politik ist, dass nicht bloss Zahlen und Statistiken zur Kenntnis genommen werden, sondern dass dringlich Schritte unternommen werden, um der steigenden Armut entgegenzuwirken:

  • St​ipendien für Aus- und Weiterbildungen auch nach dem 45sten Lebensjahr (gerade für Wiedereinsteigerinnen​ wichtig!)
  • Analyse der Auswirkungen der Digitalisierung und Angebote der Umschulung
  • Kinderbetr​euung!
  • mehr Teilzeitstellen um die Kinderbetreuung mit dem Berufsleben zu vereinbaren

Zudem erlebe ich in der Beratung oft Klientinnen und Klienten, welche dem Leistungsdruck nicht gewachsen sind und die psychisch erkranken. Wenn die Gutachten eine Invalidität von unter 40 Prozent attestieren, dann ist es ein langes und mühsames Seilziehen bis die IV eine Umschulung finanziert. Und eine Invalidität von über 40 Prozent und somit eine IV Rente wird bei psychischen Erkrankungen selten gesprochen. Diese Personen werden von der IV in die Sozialhilfe abgeschoben. Sie nehmen dann oft nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teil, weil ihnen die Finanzen dazu fehlen. Und dies führt zu weiteren psychischen Erkrankungen, es folgt eine Abwärtsspirale. Die Untersuchungen betreffend der Abschieberei von der IV in die Sozialhilfe zieht sich ewigs dahin, aber die Zeit eilt!

Die Arbeitsgruppe "Gemeinsam gegen Altersarmut" hat am 19. September dieses Jahres eine Demo zu der Thematik Arbeitslosigkeit ü50 organisiert. Am 2. Mai, dem Tag der Arbeitslosigkeit, wird zwischen 11 Uhr und 15 Uhr eine weitere Demo stattfinden. Nationale Demonstration gegen Altersarmut. Wir freuen uns, über viele Teilnehmende, um einen wichtigen Appel an Politik und Wirtschaft zu senden!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(2 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 21 Tagen

Staat als Sonderakteur der Wirtschaft begreifen

Nachweis​ wie weltweit organisierte Gehirnwäsche lebenslang das Denkvermögen, negativ beeinflussen kann!

Das WEF hat mich inspiriert. Wenn die Grundlagen nicht verstanden werden, kann das Gesagte nicht stimmen. BlackRock, einer der grössten Kapitalanleger (Schulden Dritter), weltweit, hat das Gemeinwohl entdeckt und diktiert den Unternehmen, die Grundsicherung, weil scheinbar nur das Kapital, Veränderungen im Denkvermögen bewirken kann. Den Virus Zahler, wird dabei natürlich mit keinem Wort erwähnt!

Was mich seit ewigen Zeiten umtreibt, ist die Frage, warum die Menschen zu wissen glauben, dass sie den Staat und Soziales "finanzieren"? Jedem Menschen mit einem IQ knapp über der Fiebergrenze, muss doch einleuchten, dass man Geld immer zuerst ausgeben muss, bevor es ein Dritter einnehmen kann. Ein Geldvolumen (Bank-Kredite und Investitionen), muss also immer vorher geschöpft sein, bevor man es umlegen kann. Das Geld muss im Preis der Leistung stecken!
Der Geldgegenwert der individuellen Leistung, muss ja auch vorher in Umlauf gewesen sein, damit der Arbeitgeber diese Einnahmen umlegen kann. Die Aufteilung der Anteile Staat und Soziales auf die Erfindung Sozialpartner, muss doch längst als klaren Unsinn und Lügenspiel, erkannt sein! Dieses von den Regierenden, gedeckt von der Justiz, betreuten Bildung und Medien, weltweit kreierte Lügenbilde, muss doch längst zusammenbrechen?

Klimawandel: Die Sättigung der Bedürfnisse (Gemeinwohl) ist irgendwann erreicht. Eine Beschäftigung, welche zur Überproduktion führt, ist widersinnig, denn wir vererben späteren Generationen, wie immer behauptet wird, kein Geld (Schulden und Guthaben sind gleich hoch), sondern den Zustand der Erde!

Die Geldkreislaufregel lautet: Die Geldschöpfung (Promotion Gemeinwohl) aus dem Nichts in Umlage, dient der Abdeckung der Bedürfnisse. Der Gegenwert der gegenseitigen Leistung wird mit der Promotion aufgewogen. Wir tauschen gegenseitig unsere Leistung. Der Begriff Zahlen ist der Promotion Geld geschuldet, bedeutet jedoch tauschen!

Der Staat ist ein gesellschaftspolitisc​h Sonderakteur der Wirtschaft. Das von der Gesellschaft zugeordnete Leistungsmandat für das Gemeinwohl, Soziale und Gesundheit wird auch aus der Geldschöpfung abgedeckt. Somit ist ökonomisch korrekt gesehen, dieser Teilbereich der Wirtschaft, separat in einer Kostenstelle zu administrieren und direkt mit dem Staat, abzurechnen. Die Zuordnung zur Arbeit ist folgerichtig eine rein erfundene Abwicklung, welche weltweit den Virus Zahler und das Regierung - Führungsinstrument Unterdrückung, mittels Existenzkämpfe und Armut ermöglicht. Diese Betrügereien werden und das ist eine Schande, von der Justiz gedeckt.

Sinngemäs​s steht natürlich die praktizierte Geldschöpfung nicht im Einklang mit dem Auftragsmandat zur Abdeckung der Bedürfnisse! Es sind reine (Betrug-) Spielformen der Fakultät Ökonomie und Regerenden. Die Fakultät Ökonomie als Betrugsorganisation zum Wohle der Elite? Die Dummheit steht den Menschen vor der Sonne und wirft nur Schatten auf den Geist.

Gehe ich nicht recht in der Annahme, wenn diese Grundlagen nicht verstanden werden, kann das Gesagte niemals stimmen? Müsste man nicht zuerst, dieses einfache Grundlage Wissen vermitteln? Wo sind die Gelehrten?



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(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2020

Immer wieder wird der "Fehler" gemacht, dass man annimmt, mit besseren sozialen Unterstützungen, die "Armut" verändert werden könnte.

Fakt ist aber, dass je effektiver, sozialer, innovativer und finanziell besser ein Staat ist, umso grösser wird auch die parallel bestehende Armut.

Meiner Meinung nach, müssen wir nicht gegen die Armut "vorgehen" sondern, die Altersvorsorge verbessern. Diese sollte Jedem der sich für das Land eingesetzt hat, zugesichert sein. Man sollte in unserem Land auch "Alt" werden können.

Es bringt absolut nichts, das Sozialwesen gegen die Armut vorzugehen, denn je mehr man Personen mit Absicherungen versorgt, umso grösser wird auch der Anteil der Menschen, die das aus "Faulheit" ausnützen und einfach in den Tag leben. Und der vermutlich "grösste" Teil der heutigen Armut ist, dass die betroffenen Personen sich nicht den "Arsch" aufreissen, etwas dagegen zu tun.


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(15 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Natürlich befürworten Sozialisten weitere staatliche Massnahmen, die noch mehr Sozialarbeiter in Lohn und Brot bringen.


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(12 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

„Armut“ ist in der Schweiz nur eine statistische Zahl. Sie steigt logischerweise kontinuierlich im Gleichschritt mit der laufend durch die Sozialindustrie befeuerten Erhöhung der so genannten „Armutsgrenze“.

Un​d der Anstieg der Zahl alleinerziehender Mütter geht einher mit der Entwertung der Ehe und der Auflösung deren Verpflichtungscharakt​er zum Zusammenhalt. Die meisten Ehen werden heute von Frauen aufgelöst, die sich auf entsprechende, von der Allgemeinheit zu bezahlende Unterhaltsbeiträge stützen.
Die Schwulenehe wird diese Trends nur noch verstärken…



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(14 Stimmen)
Ernst Jacob sagte December 2019

> Zu den am stärks­ten be­trof­fe­nen Grup­pen zähl­ten Per­so­nen, die ..... oder in Ei­n­el­tern­haus­hal​​­ten mit min­der­jäh­ri­gen Kin­dern leb­ten. Zudem erlebe ich in der Beratung oft Klientinnen und Klienten, welche dem Leistungsdruck nicht gewachsen sind und die psychisch erkranken.

Mag ja sein, aber weder der Staat, noch die Gesellschaft kann etwas dafür, wenn sogenannt 'erwachsene' und so auch 'mündige' Menschen Kinder auf die Welt stellen, und erst nachher merken, die falschen Partner|innen geheiratet zu haben. Und mit dem Leistungsdruck stehen wir ja nicht allein auf dieser Welt, aber wo's ums Gewinnen geht, gibt es ja auch Verlierer|innen.Und wem es als jungem Mensch wichtiger ist, die neusten Smartphone-Funktionen​ zu beherrschen, als die Zeit zu nutzen, das Hirn auf die uns allen noch bevorstehende Zukunft zu trainieren, darf sich einfach nicht darüber grämen, irgend einmal abgehängt zu werden.

Wir leben halt nicht im Paradies, auch wenn wir eine Zeitlang von den Entwicklungen profitierten. Es waren ja auch die Kriege, die andernorts stattfanden, die unseren Reichtum und Wohlstand letztlich mehrten. Aber die Anziehungskraft unseres Systeme veranlasste halt auch viele Fremde, sich unser Land als neue Heimat auszuwählen, was in der Konsequenz die grössten Auswirkungen auf die Jobs hat, die vielleicht etwas weniger Kompetenz, dafür aber ein umso grösserer Leistungswille erfordern. Und da sind Neuankömmlinge einfach im Vorteil, vielleicht auch, weil diese Leute vom System nicht einfach erwarten, dass es für sie sorgt, wenn ihnen die Lust oder Kraft aufs Arbeiten vergeht.

Und wenn auch nur deshalb, weil sie in ihren privaten Angelegenheiten scheiterten, wie einer Ehe, die man schloss, und Kinder, die man machte, ohne sich auch nur im Ansatz bewusst zu sein, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Da hilft auch nicht, Leben und Schwule zu sogenannt 'Normalen' machen zu wollen, nur um den Eindruck zu vermitteln, dass unsere Gesellschaft und das System eigentlich nur viel zu lange versucht habe, den Anspruch auf Individualität der Menschen zu beschneiden.

Aber wie individuell wir auch sein mögen, es ändert trotzdem nichts daran, dass nur Leistung wirklich zählt. Insbesondere unter dem Aspekt, dass der Rest der Welt inzwischen nicht nur aufgeholt hat, sondern im Begriff ist, uns zu überholen, wenn wir uns nur noch auf Soziales und Gefühle konzentrieren. Und dabei vergessen, dass nur der Wettbewerb darüber entscheidet, wer letzlich zu den Gewinnern gehört.

An was sollen sich daher die Nachkommen orientieren ? Mit Eltern, die bereits grösserenteils ja nur aus Feinden existieren, die sich teils bis aufs Messer bekämpfen. Und mit einer Gesellschaft, wo's bald keine gemeinsamen Werte mehr gibt. Und dazu auch noch Religionen, die im realen Leben keine Vorbildsfunktion mehr haben, weil ja offenbar auch andere Religionen existieren, mit teils ganz anderen Werten, und Vordenkern, die sich nicht noch der schlimmsten Verbrechen schuldig machen, weil sie mit ihrem eigenen Triebleben nicht klar kommen.

Zuhause muss beginnen, was blühen soll im Vaterland. Es gibt ja auch dann noch genügend 'Ausfälle', aber wenn die Alten schon versagen, woher sollten dann Junge noch lernen, wie man sich erfolgreich durchs Leben kämpft. Aber vielleicht ist es ja auch nur der Anfang, vom bevorstehenden Ende einer Kultur und Gesellschaftsform. Und, wie die Geschichte ja belegt, gab es schon mehrere derartige Kulturen, von welchen heute nur noch in Geschichtsbüchern zu lesen ist.


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2019

Die Armut und Existenzkämpfe sind organisiert und werden von gewissen Institutionen bedient; denn es sind Arbeitsplätze!
Die Geldschöpfung aus dem Nichts in Umlage deckt die Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerb ab! Wir tauschen die gegenseitige Leistung oder Anspruch, nicht mehr und nicht weniger. Die Promotion Geld dient als Ansporn und wird bewusst knapp gespielt.

Anstatt das Umlagesystem der Ausgaben für das Gemeinwohl, Soziale und Gesundheit (Pflichtaufgaben des Staates) über die Beschäftigung, direkt von der Wirtschaft aus diesen anteiligen Wirtschaftseinnahmen vorzunehmen, werden weitere idiotische Symptombekämpfungsmas​snahmen folgen.

Also die Betrügereien beenden, beendet die Symptomspiele, wie diese Initiative!


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