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DIE MEISTEN CH-HILFSWERKE TRAGEN DAS ZEWO-GÜTESIEGEL

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Die meis­ten spen­den­sam­meln­den​​​​​​ Hilfs­werke mit Sitz in der Schweiz sind zer­ti­fi­ziert. Die Zer­ti­fi­zie­rung er­folgt durch die of­fi­zi­ell an­er­kannte un­ab­hän­gige Stif­tung ZEWO. Dort kann ein Ver­zeich­nis der Güte­sie­gel­be­rech­​​​​​​tig­ten an­ge­for­dert wer­den. Man er­kennt diese NGO auch am ZEWO-Label. Derzeit dür­fen rund 500 Or­ga­ni­sa­tio­nen das Güte­sie­gel tra­gen. Ih­re Jah­res­rech­nu​​​​​​n­gen wer­den von einer un­ab­hän­gi­gen Re­vi­si­ons­stelle ge­prüft und u. a. im In­ter­net ver­öf­fent­licht. Die Re­vi­sion kontrolliert ins­be­son­dere auch das Ver­hält­nis der Mit­tel­be­schaf­fung​​​​​​s­kos­ten zu den Aus­ga­ben, die in die Projekte fliessen. 

Bezüglich der Erreichung und Erhaltung der ZEWO-Standards werden nicht zertifizierte wie zertifizierte Hilfswerke von der ZEWO beraten. Damit trägt sie entscheidend dazu bei, das Vertrauen der Spenderinnen und Spender in deren gemeinnützige Organisationen zu erhalten. Falls sich ein zertifiziertes Hilfswerk Unregelmässigkeiten zuschulden kommen lässt, wird ihm das Gütesiegel entzogen. Falls eine nicht zertifizierte NGO Unregelmässigkeiten nicht abstellt, wird ihr das ZEWO-Siegel verweigert. Dies kann z. B. bei NGO vorkommen, welche ihre gemeinnützigen Projekte mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit vermischen. Vor vierzig Jahren (!) habe ich als Vorstandsmitglied der ZEWO u. a. bei einer solchen Verweigerung des ZEWO-Labels mitgewirkt.

Die Hilfswerke mit Sitz in der Schweiz bauen mit Fachleuten im In- wie im Ausland unter schwierigen Bedingungen dringend notwendige Projekte auf. Es gibt keinen Grund, mit üblen Nachreden und Verleumdungen pauschal über sie herzuziehen, wie das oft in Foren geschieht. Solche Verleumdungen können auch strafrechtliche Folgern haben.

 


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