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FÜR DIE KASTRATION DER FREIGÄNGERKATZEN

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Die "Haus­kat­ze" ist in der Klasse der "Car­ni­vora" eine Un­ter­art der Art "Wild­kat­ze". In der Schweiz wer­den 1,5 Mio Ex­em­plare die­ser "zah­men" Un­ter­art ge­hal­ten – mehr als alle Ex­em­plare der 270 wil­den Kar­ni­vor­en­ar­ten zu­sam­men aus­ma­chen – eine un­natür­lich hohe, sehr in­va­sive Po­pu­la­tion. – Der Geschäftsführer Jenny von "Pro Natura Aargau" sagt, wir hätten zu viele Hauskatzen, sie würden bedrohte Tierarten ausrotten. Er fordert, analog zur Hundesteuer, eine happige Jahresgebühr von 400 CHF. Diese solle bewirken, dass die Anzahl der Hauskatzen sinke. Jenny stellt sich vor, dass der Aargau als erster Kanton eine solche Katzensteuer einführt und nachher andere Kantone und der Bund nachziehen sollen.

Es ist bekannt, dass Hauskatzen nur im Haus zahm sind, aber draussen leidenschaftliche Jäger. Eine Hauskatze erjagt pro Jahr 700 Tiere. Offenbar sind sie deshalb in dieser hohen Anzahl eine ernste Gefahr für zahlreiche bedrohte Arten.

ZITAT: «Bei der Zauneidechse kann man nachweisen, dass sie lokal durch Katzen ausgerottet wurde.» Generell sei das Problem aus ökologischer Sicht bei den Reptilien am grössten. Bundesrechtlich geschützten Arten drohe durch die grosse Katzendichte die Auslöschung. Weniger bedroht sind Vogelarten: «Bei den Vögeln werden vor allem häufige Arten gefressen.» ZITAT ENDE (20minuten, 25.5.2016)  

Ich glaube nicht, dass eine Besteuerung etwas zur Reduktion der Hauskatzen beitragen kann. Da müsste man sich griffigere Massnahmen überlegen, so die landesweite Kastration. Was haben Sie für Vorschläge, liebe Leserinnen*?

Den 2000 Leserinnen* bis zum 19. Mai 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig​ über die aktuelle Entwicklung  informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.
 
(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen enthalten.)

Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(4 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

28. Oktober 2019

In der Schweiz werden immer mehr Hauskatzen einfach ausgesetzt. Tierheime und Tierschutz schlagen Alarm. 2019 hat dieses Katzenelend einen Höhepunkt erreicht.

Zwei von drei Katzen in Tierheimen sind heute Findelkatzen: Sie sind von ihrem vorherigen Besitzer einfach ausgesetzt worden. Von den 1,7 Millionen Katzen in der Schweiz sind bereits gegen 300000 verwildert. Die meisten Katzen, die an Wohnungen gewöhnt sind, können aber draussen kaum überleben.

Tierhei​me und Tierschutz fordern erneut ein Gesetz zum Chippen und Kastrieren der Katzen.

Nach:
nau​.ch




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22%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

22. Juli 2019

Die Tierschutzorganisatio​n Network for Animal Protection (NetAP) schlägt Alarm wegen des Zustandes der Hauskatzen in der Schweiz. Sie fordert eine landesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Eine entsprechende Petition mit über 115 000 Unterschriften wurde vor einem Jahr in Bern eingereicht. Vor einem Monat nahm sich der Nationalrat des Anliegens an, lehnte es allerdings ab. Und der Bundesrat verweist auf die Kantone, die zuständig seien ...

«Wir sehen uns regelmässig mit Überpopulationen konfrontiert, vor allem auf Bauernhöfen. Dabei werden die Katzen meist massiv vernachlässigt.» So hat eine ehrenamtlich für die Katzen tätige Frau kürzlich bei einer älteren Frau in einer Luzerner Gemeinde 41 Katzen einfangen, kastrieren und umplatzieren müssen. Es sei leider so, sagt sie, dass sich unter anderem Bauern häufig weigerten, ihre Hofkatzen zu kastrieren.


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte May 2019

16. Mai 2019

"Die Katze ist das beliebteste Haustier der Schweiz. Jedes verschmuste Büsi ist aber auch ein Raubtier, das erfolgreich Beute schlägt.

Bedrohen Katzen also die Bestände ihrer Beutetierarten? Was ist dran am Problemtier Hauskatze, das auch schädlich fürs Klima sein soll? Siedlungsökologin Madeleine Geiger und Museumsleiter Hannes Geisser diskutieren diese und andere Fragen rund um die ökologischen Auswirkungen der Hauskatze beim nächsten Tischgespräch im Naturmuseum Thurgau. Die Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung «Die Katze. Unser wildes Haustier» findet statt am Dienstag, 21. Mai 2019, im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei."

Weitere Informationen: naturmuseum.tg.ch


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Das Magazin "Deine Tierwelt" von 2018 meldet :

Im Küstendorf Omaui auf der Südinsel von Neuseeland soll die Haltung von Hauskatzen verboten werden. Sie gefährdeten verschiedene Tierarten. Vorhandene Hauskatzen müssten sterilisiert, gechipt und bei der lokalen Behörde registriert werden.
Viele Einwohner/innen finden diese Massnahme zu konsequent und glauben, ein nächtliches Ausgehverbot für ihre Katzen würde genügen. Wenn das Verbot durchgesetzt wird, dürfen die Bewohner/innen von Omaui ihre Katzen behalten, aber sich nach dem Tod ihres Haustieres keine neue Katze zulegen.

deine-tie​​rwelt.de/magazin/dra​s​tischer-plan-neusee​la​nd-will-katzen-ver​bie​ten/

Was meinen Sie zu dieser drastischen Massnahme? Sollte man sie in der Schweiz auch einführen?


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25%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2017


Einzelne Tierschutzorganisatio​​​nen gehen dazu über, für Tierhalter gratis ganze Katzenrudel zu sterilisieren oder zu kastrieren, besonders dort, wo viele kranke Tiere darunter sind:

"Rund 70 Katzen sind im Kanton Obwalden unfruchtbar gemacht worden. Eine Tierschutzorganisatio​​​n will damit viel Leid verhindern."
http://​​​www.20min.ch/schwei​z​/​news/story/307886​18​

Manche Landwirte wollen für die Kastration/Sterilisat​​​ion etwas "spenden" (!), andere lehnen sie ab, selbst wenn sie keinen Rappen beitragen müssen und viele ihre Katzen in einem sehr schlechten Gesundheitszustand sind.

Ich finde, dass die Kantonstierärzte in letzteren Fällen eine Anzeige wegen Tierquälerei prüfen sollten. Sind Sie auch dieser Meinung? Und wie könnte man die Unfruchtbarmachung weiter ausdehnen?



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23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2017

Weltweit gibt es eine bis zwei Milliarden Exemplare der Unterart "Hauskatze" – vermutlich mehr als alle Exemplare der etwa 270 Arten der Ordnung "Carnivora" zusammen.

(Das Magazin, 28. Januar 2017)

Speziell geht es in meinem Blog darum, zu erörtern. wie man die 1,5 Mio Exemplare der Unterart "Hauskatze" in der Schweiz reduzieren könnte, um damit durch die gefährdete Tierarten zu schützen. Diese Erörterung hat noch nicht stattgefunden.


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23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Im Jura ist die Reduktion der Freigänger-Hauskatzen​ besonders wichtig, weil sich sonst die neue Wildkatzenpopulation nicht entwickeln kann. Sie kann sonst auch nicht genetisch kontrolliert werden.

"Ein hochmotiviertes NetAP-Einsatzteam fand sich am 27. August in der Nähe von Delémont ein um das bewährte Feldlazarett aufzubauen und insgesamt 65 verwilderte oder herrenlose Katzen zu kastrieren.

40 weibliche Tiere und 25 Kater wurden den Tierärzten vorgestellt. Sie wurden untersucht, gegen innere und äussere Parasiten behandelt, geimpft, markiert, kastriert und schliesslich vom Recovery-Team betreut, bis sie wieder wach waren.

Eingefangen​ wurden die Tiere am Tag davor und am frühen Morgen von der lokalen Tierschutzorganisatio​n AJPA, die am 28. auch wieder für die Freilassung der Katzen sorgte."

http://ww​w.netap.ch/de/aktivit​aeten/kastrationen/sc​hweiz


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27%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2016

Die meisten Hauskatzen auf Bauernhöfen werden immer noch nicht kastriert und vermehren sich munter weiter. Seit Jahren werden deshalb Kastrationsaktionen durchgeführt – meistens auf ehrenamtlicher Basis von Tierschutzorganisatio​nen.

Die Buochserin Flavia Zimmermann plant nun im Rahmen ihrer Maturaarbeit eine vergleichbar grosse Kastrationsaktion für Ob- und Nidwalden. Sie beginnt am 12. November 2016 in einer Produktionshalle der Schmid Parkett AG in Alpnach. Der Ort ist nicht zufällig ausgewählt: Flavia wird nämlich tatkräftig unterstützt von Susann Schmid, Geschäftsführerin dieser Firma. (nach NLZ, 15.7.2016)

Weitere​ grosse Aktionen, möglichst flächendeckend, sollten in allen Kantonen folgen. Sie sind eine der möglichen wirksamen Massnahmen, um die 1,5 Mio Hauskatzen zu reduzieren und damit gefährdete Tierarten zu erhalten.




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20%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2016

Die Unterart "Europäische Hauskatze" löscht Arten nicht nur durch die Jagd aus.

Unser geliebtes Haustier gefährdet die seit 1950 ausgestorbene und sich im Jura neu etablierende Unterart "Europäische Wildkatze" hochgradig durch Vermischung. Für die Feststellung der bereits entstandenen Hybriden fehlen leider die Forschungsgelder. Diese Untersuchungsergebnis​se wären aber Voraussetzung für die Einleitung von Schutzmassnahmen.

​Mehr hier:
http://www.bel​chen-schweiz.ch/Wildk​atzen-Jura.htm

Auc​h ohne wissenschaftliche Studie kann man nur einen Schluss ziehen: Eine Wiederansiedlung der "Europäischen Wildkatze" ist kaum möglich, so lange die "Europäische Hauskatze zahlenmässig so extrem dominiert.


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27%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2016

Der Zürcher Kantonsrat forderte bereits 2014 die Einführung einer Katzensteuer. Grund ist u. a. die bedrohte Artenvielfalt bei den Singvögeln. Mitte-links steht fast geschlossen dahinter, nur FDP und SVP wollen keine neue Steuer.

Nach:
tag​esanzeiger.ch/zuerich​/region/Kanton-will-e​ine-Katzensteuer/stor​y/20529039


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29%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2016

Ohne eine Tötungsbewilligung für unkastrierte Hauskatzen ohne Gebührenmarke und Chip, die in Bereichen von gefährdeten Arten jagen, werden wir kaum eine drastische Senkung der Anzahl erreichen. Das wäre Sache der Wildhüter. Mir täten diese Tiere aber sehr leid.


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31%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte May 2016

Ich danke für Ihre Beiträge. Aber, wie gesagt, die Hauptfrage meines Themas war, mit welchen realistischen Massnahmen die zu grosse Anzahl der Unterart "Hauskatze" drastisch gesenkt werden kann.


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67%
(12 Stimmen)
Inge Votava sagte May 2016

Eine Steuer für UNKASTRIERTE Katzen würde ich begrüssen, vorausgesetzt, dass der Ertrag vollumfänglich für Kastrations-/Chipakti​onen und zur Unterstützung der Tierheime, die mit der 2 x jährlichen Katzenschwemme zurecht kommen müssen aufgewendet wird. Und vielleicht würde dann manch verantwortungsloser Katzenbesitzer sein Tier freiwillig kastrieren lassen, denn die Kastration ist m.E. billiger, als die jährlich wiederkehrende doch recht hohe Steuer.


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19%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte May 2016

In unserem Quartier hätte die Pflicht, eine Katzensteuer zu entrichten, keine Auswirkung auf das Kastrieren und Chippen. Alle Katzen hier sind nämlich kastriert und gechippt. Dennoch werden sie die den Häusern nähere Zauneidechsenpopulati​on über kurz oder lang fertig ausgerottet haben. Danach wird es der entfernteren Population an den Kragen gehen, weiter oben auf dem Hügel.

Unkastriert​e Katzen leben hingegen in hoher Zahl auf Bauernhöfen. Dort würde die Einführung einer von den Bauern nicht bezahlbaren Katzensteuer zur Tötung der meisten Katzen führen.


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43%
(14 Stimmen)
Carolus Magnus sagte May 2016

Mit dem heutigen Tierschutzgesetz sind uns allen die Hände gebunden. Man darf zwar eine Hauskatze, die einem den Garten vollpinkelt und dort auch ihr Hauptgeschäft erledigt, häuten, schlachten und zum Abendessen als Kaninchenersatz verspeisen, aber nur im Heimlichen, so als ob es verboten wäre, man wird also zur Zwangsheuchelei gezwungen, dafür aber keine "Werbung" machen. Der dazu eingeladene Besuch darf meines Wissens nicht deshalb zu Besuch kommen, weil der Gastgeber ein Katzenragout in Aussicht stellt. Ähnlich ist es mit den cuisses des grenouilles.

Falle​n stellen ist ebenso verboten, da das Tier leiden könnte. Es bleibt also nur ein gezielter Schuß mit einem Luftgewehr oder einer kleinkalibrigen Pistole oder das Erwürgen, wenn die Katze zutraulich genug ist, in die Nähe zu kommen.

Es gibt in der Schweiz bereits viele Quartiere, oft nahe an Wäldern und Agrarwiesen, wo die Katzen mausen oder wildern gehen und die Anzahl der Bewohner zahlenmäßig übersteigt. Zugewanderte, halb verwilderte und ausgesetzte Hauskatzen kommen dann noch hinzu.

Für viele sind Hauskatzen ein veritabler Kinderersatz, wenn die Kinder entweder bereits aus dem Haus sind oder das Paar Kknderlos ist oder keine Zeit für Kinder hat, weil beide arbeiten gehen müssen, um zu überleben. (Bedingungsloses Grundeinkommen!)

A​ndrerseits sind Haustiere generell für den Menschen psychisch wertvoll, speziell für ältere Leute, die immer mehr vereinsamen, sobald sie aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Haustiere sind erwiesenermaßen ein probates Mittel, um Depressionen und andren psychische Erkrankungen bei Menschen vorzubeugen oder abzumildern.

Ich kann und konnte jedoch nie nachvollziehen, weshalb Hundebesitzer seit jeher eine Hundesteuer zu bezahlen haben und Katzenbesitzer nicht. Deshalb bin ich aus Gründen der bestehenden Diskriminierung ggü der eh schon mit Hundeschein und Pipapo geplagten Hundebesitzer dafür, daß Katzen genauso besteuert werden, wie Hunde. Das ist eine längst fällige Maßnahme, dessen Fehlen mir schon immer sauer aufstieß.

Zum Schutz der Arten sollte es verboten werden, Hauskatzen überhaupt in Wohnsiedlungen freilaufend aus dem Haus lassen zu dürfen, so wie das mit Hunden auch der Fall ist. Wer für sein Weigern, den Gurt im Auto anzulegen jedesmal 60 Franken abdrücken muß, weil der Staat in seiner Arroganz bestimmt, wer sterben muß und wer nicht (rund 25% sterben wegen des Tragen eines Gurtes), der sollte im Vergleich dazu auch damit einig gehen können, dass Besitzer von wild umher streunenden Katzen ebenfalls gebüsst werden.

Carolus Magnus (der nie ein Haustier besaß)


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