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Erfolg für unsere gentechfreie Land- und Ernährungswirtschaf

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Die Grü­nen leh­nen Gen­tech in der Land­wirt­schaft ab. Des­halb be­grüs­sen sie die un­be­fris­tete Ver­län­ge­rung des Gen­tech-­Mo­ra­to­ri​­ums und die klare Ab­sage an Ko­exis­tenz­re­ge­lu​n­gen. Die Schaf­fung von Son­der­zo­nen für eine Gen­tech-­Land­wirt­s​chaft leh­nen sie ka­te­go­risch ab. In der klein­räu­mi­gen Schwei­zer Land­wirt­schaft ist die Ko­exis­tenz nicht um­setz­bar und schädlich.

Für die Grünen ist klar: Für den Anbau von Gentech-Pflanzen fehlt in der Schweiz nicht nur die gesellschaftliche Akzeptanz; er würde auch die erfolgreich aufgebaute gentechfreie Qualitätsstrategie der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft völlig untergraben. Schon mehrfach hat sich gezeigt, dass die Bevölkerung Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ablehnt. Um die im internationalen Vergleich hohen Standards für Agrarprodukte beibehalten zu können, braucht es eine gentechfreie ökologische Landwirtschaft.

Ausse​rdem lässt sich eine Koexistenz in der kleinräumigen Schweizer Landwirtschaft weder ökonomisch noch praktisch verwirklichen. Vom Saatgut über den Acker zum Verarbeiter bis zur Konsumentin müsste die ganze Lebensmittelkette so getrennt werden, dass keine Kontamination entsteht. Gentech-Kulturen führen zu mehr Kosten und bedrohen die Existenz unserer erfolgreichen Biolandwirtschaft.

Di​e Grünen fordern Bundesrat und Parlament auf, endlich mehr Geld in die ökologische Pflanzenzüchtung und Biolandbau-Forschung zu investieren und griffige Massnahmen gegen das Ausbringen von umweltschädlichen und gesundheitsgefährdend​en Pestiziden zu treffen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(8 Stimmen)
Alex Müller sagte December 2016

eine kürzlich ausgestrahlte Sendung über den Stand der Gentech-Saatgutproduk​tion zeigte: Gentechnisch verändrtets Saatgut z.B. von Monsanto ist nur zusammen mit Spritzmittel vom gleichen Hersteller zu haben. Messungen von anderen Organisationen haben aber ergeben, dass der versprochene Mehrertrag aber nicht eingetreten ist. Und weil sich Ukräuter und Schädlinge an die Gifte gewöhnen sinkt der Ertrag schon wieder. Dazu kommt, dass das teure Saatgut und die Spritzmittel für vie Bauern schliesslich zu teuer werden.
Am wichtigsten aber ist die Erkenntnis, dass eben die Vielfalt an Saatgut, welche in den Regionen der Welt entstanden sind, die Versorgung an Lebensmitteln schlussendlich besser sichert als die Einfalt.


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55%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

Ich bin auch für eine schweizerische Landwirtschaft ganz OHNE Gentechnik, Frau NR Graf. Es ist tatsächlich so, dass in der kleinräumigen Schweiz sonst keine nicht gentechnisch verunreinigten Nahrungsmittel erzeugt werden können.

Bei Importen ist es bereits heute nicht mehr möglich, zu nicht gentechnisch verunreinigten Produkten zu kommen. Das zeigen Tests bei Getreide. Auch In verarbeiteten Lebensmitteln ist eine wirksame Kontrolle unmöglich. Diese vollständige Trennung ist also auch global eine Illusion.

Die technische Entwicklung überrollt uns.


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